Aktuelles

Wir laden ein zum RLW Maisfeldtag! erstellt am: 10.09.14
RLW-Maisfeldtag am 28.09.2014 um 10.30 Uhr! In Blomberg-Donop (Ortseingang) direkt an der Ostwestfalenstraße. Es erwartet Sie dort eine groß angelegte Maisdemonstration! Hierzu laden wir Sie herzlich ein!
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Am 20.09. und 21.09.2014 findet auf dem Gelände der RLW AG in Steinheim am Lipper Tor ein Oktoberfest statt. Auf dem Außengelände und im Raiffeisen-Markt erwartet Sie ein umfangreiches Programm mit vielen tollen Attraktionen. Am Samstagabend um 19:00 Uhr ist Fassanstich auf dem Festzelt. Einlass ist bereits ab 18:00 Uhr.
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Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Die weitere Zunahme von extremen Wetterereignissen hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) für die kommenden Jahrzehnte prognostiziert. Wie DWD-Vizepräsident Dr. Paul Becker heute in Berlin vor Journalisten erklärte, standen die Hitzetage und Starkregenereignisse in diesem Juli in vielen Fällen mit einer bestimmten Großwetterlage in Zusammenhang, die in der Meteorologie als „Tief Mitteleuropa“ bekannt ist. Ein Merkmal dieser Wetterformation seien im Sommer unter anderem kurze Hitzeepisoden, denen meist schwere Gewitter mit Sturmböen und Starkregen folgten. Im Winter zeichne sich das Tief ebenfalls durch eine Warmfront aus, die für starkes Tauwetter und oft für Überschwemmungen sorge.

Nach Darstellung Beckers wurden um 1950 meist acht bis zehn Tage pro Jahr mit einer solchen Großwetterlage verzeichnet. Inzwischen habe sich die Häufigkeit mit großen Schwankungen auf bis zu 15 Tage pro Jahr fast verdoppelt. Allein im Juli 2014 seien acht Tage vom „Tief Mitteleuropa“ geprägt gewesen, was die Häufung von Starkregenereignissen in diesem Monat erkläre.

Ein eindeutiger Zusammenhang mit dem Klimawandel lässt sich aber nach Angaben des Meteorologen bisher nicht eindeutig belegen. Aktuelle Prognosemodelle ließen allerdings darauf schließen, dass die Häufigkeit der durch das „Tief Mitteleuropa“ verursachten Extremwettersituationen bis zum Ende dieses Jahrhunderts weiter ansteigen und dann regelmäßig zwischen zehn und 17 Tagen erreichen könne. Dabei werde nach den Computermodellen vor allem die Wahrscheinlichkeit besonders heftiger Starkregen- und Flutereignisse zunehmen, so Becker. AgE

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Einer weiteren Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) will die Europäische Union jetzt mit rigideren Bestimmungen begegnen. Wie die EU-Kommission heute mitteilte, unterstützten die Mitgliedstaaten am vergangenen Freitag teilweise eine Erweiterung bestehender Sperrgebiete in Litauen, Lettland, Polen und Estland. Beschlossen wurde dabei die Einrichtung zusätzlicher Pufferzonen. Seit Januar seien in diesen vier Ländern insgesamt 39 Ausbrüche bei Hausschweinen und 87 Fälle erkrankter Wildschweine bekannt geworden, berichtete die Kommission. Zuletzt habe man in Estland in bereits eingerichteten Sperrgebieten zwei mit ASP infizierte Wildschweine gefunden.

Darüber hinaus klassifizierte die EU bestehende Sicherheitszonen nach vier Risikoklassen. Dabei gilt Sardinien als besonders betroffen; die ASP wütet dort - unabhängig von den jüngeren Übertritten aus Weißrussland in die Gemeinschaft - bereits seit längerem und wird mittlerweile als häufig vorkommend eingeschätzt. In die zweite Risikoklasse wurden Gebiete in Litauen und Lettland eingestuft, wo besonders viele Hausschweine betroffen waren.

Es folgen in der dritten Klasse weitere Sperrzonen um ASP-Fälle im Baltikum sowie in Polen, und zwar wo hauptsächlich Wildschweine Opfer der Seuche wurden. Für Regionen, die an Gebiete mit ASP-Fällen angrenzen, gilt die niedrigste, nämlich die vierte Risikostufe. AgE

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Der Bundesrat wird sich bei seiner Sitzung an diesem Freitag auch mit verschiedenen agrarrelevanten Gesetzen und Verordnungsvorlagen befassen. Auf der Tagungsordnung stehen unter anderem die Novellen zum Weingesetz, zum Agrarstatistikgesetz und zum Bundesimmissionsschutzgesetz sowie das Gesetz zum Erlass und zur Änderung von Vorschriften zur Durchführung unionsrechtlicher Vorschriften über Agrarzahlungen und deren Kontrollen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Darüber hinaus wird die Länderkammer Stellungnahmen zu verschiedenen Mitteilungen der EU-Kommission abgeben, so zu deren Bericht über unlautere Handelspraktiken zwischen Unternehmen in der Lebensmittelversorgungskette sowie zur EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030.

Kern der geplanten Weingesetzänderung ist, dass Deutschland künftig auch den Weinabsatz in anderen EU-Mitgliedsländern fördern kann. Die Agrarstatistiknovelle sieht die Einführung neuer Erhebungsmerkmale vor; diese beziehen sich unter anderem auf die berufliche Qualifikation des Betriebsleiters, die Form der Umsatzbesteuerung, die Bodenbearbeitung und -erhaltung, die im Umweltinteresse genutzte Fläche sowie die Wirtschaftsdüngerausbringung. Bei geflügelhaltenden Betrieben soll die Statistik künftig auf die Zahl der Haltungsplätze und nicht auf die Tierzahl abgestellt werden. Mit der zwölften Novelle zum Bundesimmissionsschutzgesetz wird die Umstellung der Biokraftstoffquote auf eine Treibhausgasquote geregelt. Geplant ist bekanntlich, die Treibhausgasquote zum 1. Januar 2015 bei 3,5 % zu starten.

Mit dem Gesetz über Agrarzahlungen und deren Kontrollen in der GAP werden die geänderten EU-rechtlichen Vorgaben zu den Grundanforderungen an die Betriebsführung und zu den Standards für den Erhalt von Flächen in gutem landwirtschaftlichen und ökologischen Zustand, den Cross-Compliance-Auflagen, umgesetzt. Des Weiteren sollen damit datenschutzrechtliche Anforderungen an die Abwicklung der EU-Direktzahlungen konkretisiert werden. Dies betrifft insbesondere die Datenströme zwischen Landwirten, Zahlstellen und Fachüberwachungsbehörden. AgE

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Markttipps

Rinder „Down Under“ werden knapp erstellt am: 16.09.14
Die Nachfrage für australische Rinder aus dem Ausland ist gegenwärtig so groß, dass die Branche voraussichtlich nicht alle Kaufinteressenten bedienen kann. Nach Schätzungen der Exportförderorganisation Meat and Livestock Australia (MLA) dürfte sich der Rinderbestand Ende Juni 2014 nur noch auf 26,7 Millionen Tiere belaufen haben und damit um 2,6 Millionen Stück oder 8,8 % kleiner als vor zwölf Monaten ausgefallen sein. Nachdem das Rinderangebot im ersten Halbjahr noch teilweise deutlich über dem Vorjahresniveau lag, soll es in der zweiten Jahreshälfte merklich kleiner ausfallen.

Insbesondere die Exporteure im Norden Australiens fürchten nun, die rege Nachfrage aus Indonesien nicht mehr bedienen zu können. Für das vierte Quartal 2014 rechnet die Branche mit einem indonesischen Ordervolumen von mehr als 130 000 Tieren, während nach Angabe des Geschäftsführers der Exportvereinigung für Lebendrinder im Nordterritorium, Ben Hindle, aber höchstens 100 000 Stück zur Verfügung stehen werden. „Das Angebot wird definitiv knapper“, berichtete Hindle und führt dies auch auf die witterungsbedingt nicht optimale Futtersituation zurück.

Die Preise für Exporttiere mit Ziel Indonesien zogen entsprechend an: Jungstiere zur Mast verteuerten sich seit Juli um 25 % auf 2,20 A$/kg Lebendgewicht (1,54 Euro); weibliche Tiere für die Färsenmast erlösten zuletzt 2,00 A$/kg (1,40 Euro). Von Januar bis August 2014 wurden nach Angaben der MLA bereits 731 429 lebende Rinder von Australien in alle Welt verkauft; das waren 85 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Vor allem die Verdopplung der Lieferungen nach Indonesien auf fast 400 000 Tieren sorgte für den starken Anstieg. AgE

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Die Kurse am Frankfurter Futuresmarkt für Kartoffeln haben sich in dieser Woche uneinheitlich entwickelt. Der Kontrakt mit Fälligkeit im November verharrte an der Eurex bis heute Abend auf dem Abrechnungskurs der Vorwoche von 3,70 Euro/dt. Das ist der niedrigste Kurs seit Oktober 2011. Für den Termin April 2015 wurde dagegen ein Aufschlag von 0,10 Euro/dt oder 1,6 % auf 6,50 Euro/dt verzeichnet. Zwischenzeitlich wurde der Kontrakt allerdings für nur 6,00 Euro/dt gehandelt; das war der niedrigste Kurs seit April 2012.

Dem Agrarhandelsunternehmen Wilhelm Weuthen zufolge gab es am Kassamarkt keine Nachfrage für freie Industriekartoffeln. Die Vertragsabwicklung für die Anschlusssorten habe absolute Priorität gehabt. Übermengen würden teilweise für die Verwendung im Futtertrog und für die Biogaserzeugung abgesetzt. Die Stärkeindustrie sei bis Ende des Jahres eingedeckt und bekomme ein ausreichendes Angebot von Vertragslandwirten. Für die Haupternte gebe es derzeit keine positiven Impulse, stellte das Unternehmen fest.

Die Organisation Nordwesteuropäischer Kartoffelanbauer (NEPG) schätzt das diesjährige Konsumkartoffelaufkommen in den fünf wichtigsten Erzeugerländern der Europäischen Union, nämlich Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Holland und Belgien, aktuell auf die Rekordmenge von insgesamt 27,0 Mio t, nach 24,1 Mio t im Vorjahr. Damit würde der Mittelwert der vergangenen fünf Jahre um 10,5 % überschritten. Ähnlich hoch war die Ernte zuletzt 2011, als 26,8 Mio t gerodet wurden. Damals rutschte der Future auf Industriekartoffeln zur Lieferung im April 2012 auf etwa 3,80 Euro/dt.

Derweil verharrte die heutige Leitnotierung des Verbandes der belgischen Kartoffelhändler und -verarbeiter (Belgapom) auf dem historischen Tiefstand von glatt 1 Euro/dt ohne Mehrwertsteuer. Die belgische „Bintje-Notierung“ rutschte im Vergleich zur Vorwoche um 0,50 Euro/dt auf 2,00 Euro/dt. AgE

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Die Verbraucher in Deutschland haben im August 2014 beim Kauf ihrer Lebensmittel kaum tiefer in die Tasche greifen müssen als vor einem Jahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, verteuerten sich Nahrungsgüter im Vergleich zum August 2013 im Mittel um durchschnittlich 0,3 %. Im Juli waren die Preise im Vorjahresvergleich allerdings lediglich um 0,1 % gestiegen und im Juni sogar konstant geblieben. Jedoch blieb die Teuerungsrate für Lebensmittel weiterhin unter derjenigen für alle Güter und Dienstleistungen, die das Bundesamt für den Berichtsmonat mit 0,8 % angab. Ohne die Berücksichtigung der im Mittel um 1,9 % niedrigeren Energiepreise lag die Inflationsrate - gemessen am Verbraucherpreisindex - zuletzt bei 1,2 %.

Nach Angaben der Wiesbadener Statistiker wurden im Bereich der Nahrungsmittel im August 2014 vor allem Molkereiprodukte teurer angeboten als vor einem Jahr, und zwar im Schnitt um 8,4 %. So mussten die Konsumenten für Quark und Schnittkäse jeweils fast 14 % mehr bezahlen; für Joghurt musste 6,9 % mehr Geld aufgewendet werden. Über dem Vorjahresniveau lagen auch die Preise für Süßwaren mit 1,9 %, für Brot- und Getreideerzeugnisse mit 1,5 % sowie für Fisch- und Fischwaren mit 1,3 %.

Dagegen konnte Gemüse im Mittel um 7,2 % günstiger erworben werden, wobei hier die Preissenkungen für Kartoffeln um 30,0 % sowie für Paprika und Tomaten um 18,0 % beziehungsweise 7,0 % zu Buche schlugen. Günstiger als vor zwölf Monaten, nämlich um 4,5 %, wurden auch Speisefette und -öle angeboten, während sich Obst um durchschnittlich 2,0 % verbilligte. Bei Fleisch und Fleischwaren war ein Preisrückgang um 0,4 % zu beobachten. AgE

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