Aktuelles

Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Deutschland wird in Sachen Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) nun voraussichtlich dem Beispiel anderer EU-Mitgliedstaaten - wie jüngst auch Frankreich - folgen und die Testpflicht für gesundgeschlachtete Rinder gänzlich abschaffen. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium auf Anfrage von Agra-Europe mitteilte, wurde die Aufhebung der BSE-Untersuchungsverordnung in die Wege geleitet. Gleichzeitig solle die Verordnung zur Überwachung Transmissibler Spongiformer Enzephalopathien (TSE) und zur Durchführung bestimmter Vorschriften der EU-Verordnung 999/2001 geändert und darin ein verpflichtendes Monitoring aller über 132 Monate alten Rinder eingeführt werden, um Informationen über das mögliche Auftreten von Fällen der atypischen BSE zu erhalten, erklärte das Agrarressort.

Die Änderungsverordnung befindet sich dem Ministerium zufolge derzeit im regierungsinternen Abstimmungsverfahren; sie bedarf der Zustimmung des Bundesrats. Im vergangenen Jahr hatte die Europäische Kommission den Mitgliedstaaten freigestellt, ganz auf BSE-Tests an gesunden Tieren zu verzichten oder eigene Regeln für das Testalter zu treffen. Deutschland hatte daraufhin das BSE-Testpflichtalter von zuvor 72 Monate auf 96 Monate angehoben. Nach dem ersten BSE-Fall in Deutschland war für alle Rinder über 24 Monate ein BSE-Test vorgeschrieben worden; die Altersgrenze wurde dann von Mitte 2006 an schrittweise erhöht.

Laut Ministeriumsangaben wurden in Deutschland im Zeitraum 2001 bis einschließlich September 2014 insgesamt rund 23,143 Millionen Rinder auf BSE untersucht. Von Ende 2000 bis 2009 wurden 413 BSE-Fälle verzeichnet. Während in den Jahren 2010 bis 2013 keine weiteren Fälle hinzukamen, wurde Anfang dieses Jahres bei zwei Rindern die atypische BSE nachgewiesen; hierbei handelte es sich um eine im Juli 2003 sowie eine im Oktober 2002 geborene Kuh. AgE

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Noch deutlich Luft nach oben bei der Herstellung von biobasierten Produkten sieht die Vorsitzende des BioÖkonomierats, Prof. Christine Lang. Ein Steigerung der Erzeugung sollte möglich sein, ohne in zu großer Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion zu treten, erklärte Lang heute beim Fachkongress Biokunststoffe in Berlin. Selbst wenn alle petrochemischen Kunststoffe durch Biokunststoffe ersetzt würden, nehme die für den Anbau der Rohstoffe benötigte Fläche weniger als 5 % der weltweiten Ackerfläche ein; derzeit belaufe sich dieser Anteil auf 0,1 %. Gleichzeitig räumte die Professorin ein, dass wichtige Kenndaten in der Bioökonomie und im Biokunststoffbereich fehlten, aber dringend nötig seien, um den speziellen Markt der Wirtschaft erfassen und beurteilen zu können.

Die Ratsvorsitzende betonte, dass Biokunststoffe nicht von vornerein nachhaltig seien. Sie müssten immer wieder neu beurteilt und verbessert werden. Vergleiche zwischen biobasierten und erdölbasierten Kunststoffen ergäben zunächst keinen eindeutigen Vorteil. Allerdings sei der Innovationszyklus bei Bioplastik noch nicht zu Ende. Verbesserungen seien im Herstellungsverfahren selbst und in der Kaskadennutzung möglich. Investitionen in die Forschung dürften hier keinesfalls nachlassen, so Lang. Hier stehe man erst am Anfang. AgE

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Moskau hat das Importembargo gegenüber der Europäischen Union verschärft. Seit heute gilt von russischer Seite auch ein Verbot für die Einfuhr von Innereien von Rind und Schwein, von Fleischmehl sowie von Rinder-, Schweine- und Geflügelfett. Der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor) begründete die Erweiterung des Importverbots mit der systematischen Verletzung der Lebensmittelsicherheits- und Qualitätsauflagen Russlands und seiner Zollunionspartner. In den zurückliegenden zwei Monaten seien bei 17 Lieferungen aus der EU Unregelmäßigkeiten ermittelt worden, berichtete Rosselkhoznadzor.

Als Herkunftsländer für die beanstandeten Lieferungen nannte die Behörde Deutschland, Österreich, Dänemark, Italien und Polen. Ihr zufolge waren die Lieferungen zum Teil mit pathogenen Mikroorganismen und Schwermetallen belastet. Als besonders besorgniserregend bezeichnete Rosselkhoznadzor den Nachweis des Antibiotikums Chloramphenicol, weil dieser nicht nur ein Verstoß gegen russische, sondern auch gegen EU-Bestimmungen darstelle.

Rosselkhoznadzor erinnerte daran, dass aus den gleichen Gründen schon Ende Juni 2014 ein Verbot für die Einfuhren von Rindfleischteilstücken aus der Gemeinschaft verhängt worden sei. Behördenchef Sergej Dankwert erklärte, seine Mitarbeiter hätten versucht, die Problematik mit den zuständigen europäischen Stellen zu klären, aber keine vernünftigen Erläuterungen für den Ursprung der schädlichen Substanzen in den Fleischwaren erhalten. AgE

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Markttipps

Die durch das russische Importverbot für europäische Agrarerzeugnisse verursachten Verwerfungen haben sich auf den dänischen Schweinemarkt offenbar gravierender ausgewirkt als bislang angenommen. Wie das Fachmagazin Landbrugs Avisen heute berichtet, schätzen Marktanalysten die durch den fehlenden Absatz und den Preisrückgang aufgelaufenen Verluste inzwischen auf insgesamt 4 Mrd dkr (537 Mio Euro). Damit wurden frühere Folgenabschätzungen praktisch verdoppelt.

Laut dem Fachmagazin geht der Dachverband der dänischen Landwirtschaft (L&F) davon aus, dass der Schweinepreis in diesem Jahr ohne das russische Embargo um bis zu 2,5 dkr (0,35 Euro) pro Kilogramm höher liegen würde. „Unsere Branche ist zur Geisel in einem politischen Spiel geworden“, erklärte der L&F-Vorstand Erik Larsen gegenüber der Zeitung Jyllands-Posten. Der Preisverfall setze die Bauern unverschuldet unter erheblichen Druck. Um den Markt zu entlasten müsse die EU dringend dringend Gelder für die private Lagerhaltung freimachen. AgE

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Die US-Farmer sollen im kommenden Jahr erstmals in der Geschichte mehr Schweine- als Rindfleisch erzeugen. Davon geht zumindest das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) in seiner aktuellen Marktprognose aus. Demnach dürfte sich die Schweinefleischerzeugung 2015 auf insgesamt 10,85 Mio t belaufen und damit um fast 530 000 t oder gut 5,0 % größer ausfallen als bisher für 2014 angenommen wird.

Im laufenden Jahr hat die Durchfallerkrankung Porcine Epidemic Diarrhea (PEDV) für eine Unterbrechung des langfristigen Wachstumstrends in der US-Schweineproduktion gesorgt. Nach Ansicht der USDA-Experten dürften jedoch 2015 ein verbesserter Umgang mit der Tierseuche, ein wieder steigender Zuchttierbestand, niedrige Futterkosten und überdurchschnittliche Gewinnmargen sowie höhere Schlachtgewichte wieder einen deutlichen Anstieg der Schweinefleischerzeugung bewirken.

Demgegenüber soll die Rindfleischerzeugung in den USA nach Einschätzung der Washingtoner Analysten weiter an Boden verlieren. Bei rückläufigen Tierbeständen dürfte die Produktion von Rind- und Kalbfleisch gegenüber 2014 um rund 257 000 t oder 2,3 % auf knapp 10,8 Mio t sinken und damit erstmals geringer als das Schweinefleischaufkommen ausfallen.

Klare Nummer eins der US-Fleischerzeugung wird laut USDA 2015 jedoch das Hähnchenfleisch bleiben. Mit einem prognostizierten Produktionsumfang von etwas mehr als 17,9 Mio t würde das Vorjahresniveau um fast 3 % übertroffen und sich der langfristig positive Trend in der Hähnchenmast fortsetzen. AgE

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Die Eurex-Futurekurse für Veredlungskartoffeln sind in der vergangenen Woche weiter gefallen, konnten sich aber am heutigen Morgen etwas erholen. Der maßgebliche Kontrakt mit Fälligkeit im April 2015, der am Donnerstag mit 5,10 Euro/dt ein neues Laufzeittief markiert hatte, wurde heute gegen 13:00 Uhr für 5,40 Euro/dt gehandelt. Am Freitag war dieser Kontrakt für 5,20 Euro/dt abgerechnet worden, was im Vergleich zur Vorwoche einem Abschlag von 0,60 Euro/dt oder gut 10 % entsprochen hatte.

Das Agrarhandelsunternehmen Wilhelm Weuthen geht davon aus, dass es bis Ende dieses Jahres am Markt für Industrieware kaum Entlastung geben werde. Alle europäischen Fabriken seien bis weit ins Frühjahr hinein mit Vertragsware eingedeckt und drosselten teilweise bereits ihre Produktion, berichtete Weuthen am Freitag. Die Rodungen würden voraussichtlich noch bis Mitte November andauern. Der Futtermarkt sei ebenfalls gesättigt und die Stärkeindustrie bis zum Jahresende weitgehend eingedeckt. Derweil liefen Exporte nach Nordafrika, Asien und Südosteuropa verhalten und auf sehr niedrigem Preisniveau an, hieß es.

Niederländische Marktakteure bezifferten die Höhe der aktuellen Exportpreise Ende vergangener Woche auf rund 7,50 Euro/dt. Derweil verharrte die am Freitag veröffentlichte Leitnotierung des Verbandes der belgischen Kartoffelhändler und -verarbeiter (Belgapom) für die Sorte Bintje bei 1,50 Euro/dt ohne Mehrwertsteuer. AgE

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