Aktuelles

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Ihr neuer Raiffeisen-Markt in Rinteln, Stükenstrasse 1

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News

Mit einer deutschen Kartoffelernte von insgesamt 10,5 Mio t bis 11,0 Mio t rechnet der Geschäftsführer der Wilhelm Weuthen GmbH & Co. KG, Ferdi Buffen. Trotz mäßiger Ernte könne 2016 wirtschaftlich gesehen ein gutes Kartoffeljahr werden, erklärte Buffen beim Weuthen-Kartoffeltag, den das Tochterunternehmen der Raiffeisen Waren-Zentrale Rheinland (RWZ) kürzlich in Schwalmtal ausrichtete. Ausschlaggebend dafür sei die dynamisch wachsende Nachfrage der Verarbeitungsindustrie.

Mit Blick auf die diesjährige Marktentwicklung stellte Buffen fest, dass in der Haupternte für 100 kg Speisekartoffeln Preise zwischen 15 Euro bis 20 Euro zu erwarten seien. Für die Standardware würden die Ab-Feld-Preise zwischen 12 Euro/dt und 14 Euro/dt liegen, bei gefragten Sorten zwischen 14 Euro/dt und 15,50 Euro/dt. Seine „positive Einschätzung“ der Preisentwicklung sieht der Weuthen-Geschäftsführer durch den derzeitigen Terminmarkt und das Marktumfeld bestätigt.

Buffen appellierte indes an die Verarbeiter, die Vorzüglichkeit von Sorten und Lieferzeiten besser zu honorieren und Ertragsdefizite zu kompensieren, denn „die Rohstoffsicherheit ist bei allen geplanten Investitionen ein sehr wichtiger Faktor“. Die RWZ-Gruppe vermarktete im vergangenen Kalenderjahr insgesamt 2,05 Mio t Kartoffeln. AgE

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Die europäischen Landwirte haben mit den Ökologisierungsauflagen im Rahmen des Direktzahlungssystems der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) im ersten Jahr der Anwendung vielerlei Schwierigkeiten gehabt. Dies geht auch aus dem bis Anfang März gelaufenen Konsultationsverfahren der EU-Kommission hervor, dessen Ergebnisse die federführende Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Behörde jetzt in Form einer umfassenden Auswertung der Online-Fragebögen ins Netz gestellt hat.

Insgesamt 3 304 Antworten waren im Konsultationszeitraum vom 15. Dezember 2015 bis zum 8. März 2016 in Brüssel eingegangen. Mehr als 80 % der Eingaben, nämlich 2 709, kamen von Landwirten, davon wiederum 1 399 allein aus Deutschland. Groß war die Zustimmung bei nahezu allen, die sich an dem Verfahren beteiligten, dass Greening wichtig sei und auch finanziell gefördert werden sollte. Gemischt fiel allerdings unter den unmittelbaren Wirtschaftsbeteiligten die Einschätzung des betrieblichen Nutzwertes der Greening-Aktivitäten aus.

Besonders bei der Umsetzung der Vorschriften in die Praxis haben die Landwirte Probleme. Fast 80 % derjenigen, die sich an dem Konsultationsverfahren beteiligten, stuften die Umsetzung der Greening-Erfordernisse als „schwer“ beziehungsweise „sehr schwer“ ein. Besonders große Schwierigkeiten bereiten der Landwirtschaft dabei offensichtlich die Regelungen für die ökologischen Vorrangflächen.

Verbesserungsbedarf gibt es nach den Ergebnissen des Konsultationsverfahrens in den EU-Ländern auch bei der Information über die Greening-Verpflichtungen beziehungsweise bei der dazugehörigen Aus- und Fortbildung sowie Beratung. Fast alle Beteiligten gaben an, dass sie für die Anträge 2015 mehr Zeit benötigt hätten als im Jahr zuvor. Dabei hatten die Landwirte erwartet und die Politik versprochen, dass sich der bürokratische Aufwand für das Greening durch die GAP-Reform verringern würde. AgE

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Auch das Bundeslandwirtschaftsministerium schätzt die diesjährige deutsche Getreide- und Rapsernte deutlich kleiner als im Vorjahr, weist aber auf eine große regionale Schwankungsbreite bei den Ergebnissen hin. In seiner heute in Berlin vorgelegten Erntebilanz taxiert das Agrarressort die Getreideproduktion auf Basis der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung (BEE) einschließlich Körnermais auf 45,50 Mio t, womit das mehrjährige Mittel um 2,5 % und das Vorjahresniveau um fast 7 % verfehlt würde. Allerdings liegt die Schätzung deutlich über der des Deutschen Bauernverbandes (DBV) von 43,55 Mio t. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) veranschlagte das Aufkommen zuletzt auf 44,87 Mio t.

Für Winterraps weist das Ministerium eine gegenüber 2015 um 7 % kleinere Ernte von 4,66 Mio t aus. Sollte sich diese Schätzung bestätigen, wäre das diesjährige Rapsaufkommen um fast 11 % hinter dem mehrjährigen Mittel geblieben. Die Ölgehalte der bisher im Rahmen der BEE untersuchten Rapsproben sollen zudem niedriger liegen als in den beiden Vorjahren. DBV und DRV veranschlagten das Rapsaufkommen auf jeweils 4,47 Mio t.

Bei Weizen rechnet das Bundeslandwirtschaftsministerium mit einer Produktion von 24,55 Mio t; das wären 7,5 % weniger als 2015. Die Erträge sollen beim dominierenden Winterweizen im Bundesdurchschnitt nur 76,8 dt/ha erreichen, was 5,8 % weniger wären als 2015. Die Roggenernte soll vor allem wegen der deutlichen Flächeneinschränkung mit 3,23 Mio t um rund 7 % kleiner als im vergangenen Jahr ausfallen.

Niedrigere Hektarerträge veranschlagt das Agrarressort auch für die Wintergerste. Hier wurden laut der Erntebilanz im Schnitt mit 70,8 dt/ha etwa 8 % weniger gedroschen als im Vorjahr. Trotz erneut ausgedehnter Anbaufläche dürfte die Ernte mit 9,04 Mio t um 6 % unter der Menge von 2015 geblieben und um 9 % kleiner als im mehrjährigen Mittel ausgefallen sein. Mit 8,5 % zum Vorjahr und gut 16 % zum langjährigen Durchschnitt wird der relative Rückgang für die Sommergerste noch höher geschätzt. Insgesamt geht das Ministerium hier von einem Aufkommen von nur 1,83 Mio t aus.

Zur Qualität der meist für Brauzwecke bestimmten Sommergerste kann das Ministerium noch keine Angaben machen. Beim Weizen wird von einem relativ niedrigen Anteil an Backweizenqualitäten ausgegangen. Frühe geerntete Roggenpartien sollen indes mit guten Backqualitäten aufwarten. AgE

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Markttipps

Am Weizenterminmarkt in Chicago haben die Notierungen zuletzt nochmals kräftig nachgegeben. Am Freitag rutschte der Preis des vorderen Kontraktes für das wichtigste Nahrungsgetreide in der US-Metropole deutlich unter die Marke von 4 $/bu (131 Euro/t). Es war laut Marktbeobachtern das erste Mal seit September 2006. Während der internationalen Agrarhausse im Jahr 2008 war Weizen in Chicago zeitweise für mehr als 13 $/bu (427 Euro/t) gehandelt worden. Heute Morgen ging es an der US-Börse im Vergleich zum Abrechnungskurs von Freitag weiter abwärts: Für Septemberweizen wurden gegen 4.00 Uhr Ortszeit knapp 3,77 $/bu (124 Euro/t) gezahlt.

Marktexperten verweisen mit Blick auf die nachgebenden Notierungen auf die guten Ernten in wichtigen Exportländern. Für das eigene Land veranschlagt das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) das diesjährige Weizenaufkommen auf 63,2 Mio t, womit das Niveau von 2015 um 7,4 Mio t übertroffen worden wäre. In Kanada gehen die Statistiker von einer Steigerung der Weizenerzeugung um fast 3 Mio t auf 30,5 Mio t aus. Russland, wo laut USDA mit 72 Mio t Weizen rund 11 Mio t mehr eingefahren worden sein sollen als im Vorjahr, dürfte die Europäische Union als größter Weizenexporteur ablösen. Unter den führenden Ausfuhrregionen wartet lediglich die EU mit einer geringeren Weizenproduktion als 2015 auf; dem USDA zufolge sind es 147,5 Mio t gegenüber 160 Mio t im Vorjahr.

Der Internationale Getreiderat (IGC) hob seine Vorhersage für die globale Weizenernte 2016/17 zuletzt um 8 Mio t auf die historische Spitzenmenge von 743 Mio t an. Die Londoner Marktfachleute gehen für den globalen Weizenmarkt im laufenden Wirtschaftsjahr von einem Produktionsüberschuss von 11 Mio t aus. AgE

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Arla steigert Gewinn erstellt am: 29.08.16
Der international aufgestellte dänische Molkereikonzern Arla Foods hat im ersten Halbjahr 2016 trotz eines rückläufigen Umsatzes einen höheren Gewinn erzielt. Wie das genossenschaftlich organisierte Unternehmen heute mitteilte, stieg das konsolidierte Periodenergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den ersten sechs Monaten 2016 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 % auf 124 Mio Euro. Außerdem werden für den Posten „Verkauf von Unternehmen“ 120 Mio Euro ausgewiesen; im Mai hatte Arla den Safthersteller Rynkeby Foods A/S an die Eckes-Granini Group GmbH abgegeben.

Zwar verringerte sich der Halbjahreserlös 2016 des Unternehmens laut Geschäftsbericht um 5,3 % auf 4,853 Mrd Euro, was die Geschäftsführung auf das Überangebot auf dem europäischen Milchmarkt zurückführte. Dieser Rückgang wurde allerdings durch die Senkung der Gesamtkosten um 5,0 % auf 4,961 Mrd Euro überkompensiert.

Der Großteil der Kostensenkung entfiel Arla zufolge auf die Ausgaben für Rohmilch, die trotz einer höheren Anlieferungsmenge um 9,3 % auf 2,094 Mrd Euro schrumpften. Ausschlaggebend dafür war der im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2015 um 38 Euro/100 kg auf 300 Euro/100 kg gesunkene durchschnittliche Abnahmepreis für Rohmilch. Der Abnahmepreis ergibt sich nach Konzernangaben aus dem vorausgezahlten Milchpreis zuzüglich des Jahresüberschusses dividiert durch die gesamte Milchanfuhr der Genossenschaftsmitglieder.

In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden konzernweit 7,21 Mrd kg Rohmilch erfasst, nach 7,08 Mrd kg im ersten Halbjahr 2015. In Deutschland stieg die Annahmemenge dabei um 41 Mio kg auf 913 Mio kg. AgE

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Milchfett ist in Deutschland aktuell eine Mangelware. Wie die Süddeutsche Butter- und Käsebörse in Kempten gestern mitteilte, fiel das Angebot im Buttersegment insbesondere bei Ware für die verarbeitende Industrie sehr knapp aus. Bereits zur Monatsmitte hatte sich der Handel mit loser Butter wieder belebt, nachdem sich die Käufer zuvor, auch angesichts der gestiegenen Preise, verstärkt zurückgehalten hatten. Jetzt wurde die entsprechende Notierung zum dritten Mal in Folge angehoben, und zwar um 13 Cent auf 3,65 Euro/kg am unteren sowie um 30 Cent auf 3,90 Euro/kg am oberen Spannenende.

Ein vergleichbares Notierungsniveau für Blockbutter war zuletzt Ende Januar 2014 erreicht worden. Seit Anfang dieses Jahres ist der Preis um 90 Cent/kg gestiegen. Geformte Ware wurde aufgrund der Kontraktbindung in den Grenzen von 3,26 Euro/kg und 3,34 Euro/kg bestätigt.

Preiszuschläge waren auch am Markt für Trockenmilcherzeugnisse zu verzeichnen. Marktbeobachtern zufolge ist eine Nachfragebelebung eingetreten, die in den kommenden Wochen voraussichtlich noch anziehen wird. Auch am Weltmarkt sei das Kaufinteresse gestiegen. Der gefallene Dollarkurs habe aber zur Verteuerung der EU-Ware beigetragen. Magermilchpulver in Lebensmittelqualität kostete laut Kemptener Böse 4 Cent mehr als in der Vorwoche und wurde für 1,82 Euro/kg bis 1,92 Euro/kg gehandelt.

Süßmolkenpulver in Lebensmittelqualität machte einen noch deutlicheren Sprung nach oben und legte um 5 Cent beim Minimum- und 6 Cent beim Maximumpreis auf 0,82 Euro/kg bis 0,86 Euro/kg zu. AgE

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