Aktuelles

Milchviehaktion erstellt am: 27.10.14
Große Milchviehaktion vom 22. Oktober bis 5. November 2014. Ihre Bestellung nehmen wir gern entgegen.
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Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will nichtlandwirtschaftlich bezogene Vorhaben und Aktivitäten im ländlichen Raum stärker fördern als bisher und so den ländlichen Raum insgesamt voranbringen. Dazu soll die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK) zu einer Gemeinschaftsaufgabe „Ländliche Entwicklung“ umgebaut und ihr Förderspektrum erweitertet werden. Wie Schmidt heute zum Start des Bundesprogramms „Ländliche Entwicklung“ bekanntgab, sollen darin verschiedene Modell- und Demonstrationsvorhaben, Dorfwettbewerbe aber auch Kommunikationsmaßnahmen gebündelt werden.

Anfang Dezember soll zudem das neue Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ starten, bei dem „engagierte Menschen vor Ort selbst über innovative Ideen und deren Umsetzung auf der Grundlage eines Regionalbudgets entscheiden“ können. Im Rahmen des Bundesprogramms will der Minister außerdem eine Forschungsplattform aufbauen, mit der das vorhandene Wissen zur Entwicklung der ländlichen Regionen gebündelt werden soll.

Bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wird eine Geschäftsstelle eingerichtet, die die inhaltliche und organisatorische Begleitung des Bundesprogramms übernimmt. Begleitend zu dem neuen Programm soll es einen Dialogprozess zur „Lebensqualität in ländlichen Regionen“ geben. AgE

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Für unzureichend hält der Vorsitzende der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG), Dr. Martin Wille, die Tierwohl-Initiative von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Mit seinem Konzept der „freiwilligen Verbindlichkeit“ werde der Minister der kritischen Diskussion in der Gesellschaft zur Tierhaltung nicht gerecht, sagte der ehemalige Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium gestern bei einer Veranstaltung im Rahmen der „Goldenen Promotion“ der Universität Göttingen. Seiner Einschätzung nach enttäuscht Schmidt damit auch die Erwartungen der Agrarwissenschaften, die im Rahmen der Deutschen Agrarforschungsallianz (DAFA) bereits 2001 Empfehlungen für eine viel weitergehende Nutztierstrategie entwickelt habe.

Wille betont die Notwendigkeit eines intensiven Dialogs „mit und zwischen den gesellschaftlichen Gruppen“. Er schlägt vor, einen Zukunftsdialog über Landwirtschaft und Ernährung neu zu organisieren und zu institutionalisieren. Als Plattform dafür sei entweder der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) oder die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geeignet.

Der ASG-Vorsitzende erwartet einen weiteren Rückgang des Fleischverzehrs und begründet dies mit einem tiefgreifenden Wertewandel im Essverhalten. Dies werde gravierende Auswirkungen auf die Landwirtschaft haben, und zwar sowohl auf die konventionelle als auch auf die ökologische. AgE

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Mit einem neuen Aktionsprogramm will das dänische Schweineforschungszentrum (VSP) den Einsatz des Breitbandantibiotikums Tetracyclin in der dortigen Schweinehaltung bis Ende 2015 halbieren. Wie VSP-Direktor Claus Fertin jetzt mitteilte, haben die Tierhalter den Medikamentenverbrauch in dem Segment zwischen 2009 und 2013 bereits um 13 % reduziert. Angesichts der zunehmenden Gefahr von Antibiotikaresistenzen im Veterinär- und Humanbereich müsse der Einsatz dieser Substanzen aber weiter zurückgeschraubt werden.

Teil des Aktionsplans soll laut Fertin auch eine Änderung des seit 2010 bestehenden „Yellow-Card-Systems“ sein, bei dem im Falle eines zu hohen Medikamenteneinsatzes obligatorische Beratungs- und Sanktionsstufen ausgelöst werden. Das Forschungszentrum schlägt dazu vor, nicht mehr den allgemeinen Antibiotikaverbrauch als Maßstab anzusetzen, sondern nach Stoffklassen und Einsatzgebieten zu differenzieren. Davon erhoffen sich die Fachleute eine bessere Steuerung der Verwendung von kritischen Mitteln, bei denen eher Kreuzresistenzen erwartet werden. Dies soll insbesondere für Tetracyclin gelten, da dieses Medikament auch beim Menschen eingesetzt wird.

Laut VSP darf der Verzicht auf solche Mittel und die generell angestrebte Einschränkung des Antibiotikaeinsatzes aber nicht zum Schaden erkrankter Tiere geschehen. Die Institution plädiert daher weiterhin für eine punktgenaue und gut begründete Medikamentengabe zur Behandlung erkrankter Schweine. AgE

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Markttipps

Der Anbau von Industrie- und Energiepflanzen ist in Deutschland in diesem Jahr leicht ausgedehnt worden. Wie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) gestern mitteilte, erreichte die betreffende Fläche mit schätzungsweise 2,34 Mio ha jedoch nicht wieder das Niveau von 2012, als diese mehr als 2,4 Mio ha umfasst hatte. Aus Sicht der FNR haben sich nachwachsende Rohstoffe „als festes Standbein der Landwirtschaft“ etabliert; seit einigen Jahren belegten sie etwa ein Fünftel der Ackerfläche in Deutschland. Aktuell geänderte Rahmenbedingungen wie das 2014 novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hätten bislang noch keinen Einfluss auf den Anbauumfang gehabt, stellte die Fachagentur fest, die die Anbauzahlen mit Unterstützung der AFC Consulting Group im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums erhebt.

Energiepflanzen für die Biogasgewinnung beanspruchten laut FNR-Angaben zur Ernte 2014 mit 1,27 Mio ha die größte Fläche unter den Biorohstoffen. Dabei habe Silomais mit einem Anteil von zwei Dritteln dominiert, gefolgt von Gras, Getreide und Zuckerrüben. Neue Energiekulturen seien hingegen, wie bereits 2013, marginal geblieben.

Raps für die Kraftstoffe Biodiesel und Pflanzenöl war laut FNR mit etwa 530 000 ha die zweitwichtigste Kultur unter den nachwachsenden Rohstoffen. Im Biokraftstoffbereich hätten sich auch die größten Änderungen zum Vorjahr ergeben, berichtete die Fachagentur. Der Anbauumfang von Raps sei um rund 70 000 ha gestiegen, während der Anbau von Kulturen für Bioethanol mit 168 000 ha in etwa dem Niveau von 2013 entsprochen habe.

Zu keinen größeren Anbauveränderungen kam es der FNR zufolge im stofflichen Bereich. Hier sei Rapsöl für technische Zwecke nach wie vor der wichtigste Rohstoff, gefolgt von Industriestärke. AgE

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Die Mäster in der Europäischen Union müssen voraussichtlich noch bis Mitte nächsten Jahres mit recht niedrigen Schlachtschweinepreisen zurechtkommen. So sah es jedenfalls Mitte Oktober der Prognoseausschuss der EU-Kommission in Brüssel. Die Experten dieses Gremiums gehen davon aus, dass sich in den Mitgliedsstaaten im vierten Quartal 2014 durchschnittlich 140,73 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) für Schlachtschweine der Handelsklasse E erlösen lassen; das wären gut 33 Euro oder fast ein Fünftel weniger als im Vorjahresquartal. Nicht ganz so schlimm sieht es für den geschätzten Jahresdurchschnittspreis 2014 aus: Dieser dürfte mit etwa 156,90 Euro/100 kg rund 18,60 Euro oder gut 10 % unter dem Rekordniveau des Vorjahres liegen.

Eher trübe schätzen die Marktspezialisten aus den EU-Staaten die Aussichten für das erste Quartal 2015 ein. Bei voraussichtlich fortbestehender russischer Einfuhrsperre dürfte es schwierig sein, Schweinefleisch zu höheren Preisen zu vermarkten. Im Mittel soll der Erlös für Tiere in der Handelsklasse E dann bei 138,76 Euro/100 kg liegen und demnach das vergleichbare Vorjahresniveau um 11 % unterschreiten. Eine saisonale Erholung mit Beginn der Grillsaison dürfte die Notierungen im zweiten Quartal 2015 zwar wieder anziehen lassen, doch wird das durchschnittliche Erlösniveau nach der Prognose der Fachleute mit 145,85 Euro/100 kg um fast 20 Euro oder 12 % unter demjenigen von April bis Juni 2014 bleiben.

Für Deutschland sieht die von der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) erarbeitete Vorhersage nicht besser aus: Die Bonner Marktexperten erwarten für das Jahresauftaktquartal 2015 nur einen mittlere Schlachtschweinepreis von 132,00 Euro/100 kg, der sich im zweiten Quartal auf 141,00 Euro belaufen soll. Demnach würden die Mäster jeweils rund 16 % weniger Geld für ihre schlachtreifen Tiere erhalten als im entsprechenden Vorjahresquartal. AgE

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In den USA sind die Kühlhäuser derzeit mit deutlich weniger Fleisch und Milcherzeugnissen gefüllt als im Vorjahr. Wie aus einem aktuellen Bericht des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) hervorgeht, befanden sich Ende September 2014 rund 66 300 t Butter auf Lager; das waren gut 39 400 t oder 37 % weniger als zwölf Monate zuvor. Die Vorräte an Käse fielen mit knapp 460 000 t um 5,4 % geringer aus als zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt.

Beim Fleisch machte sich das meist kleinere Schlachtviehangebot in rückläufigen Beständen bemerkbar: Ende des dritten Quartals 2014 waren laut USDA 169 300 t Rindfleisch eingefroren; binnen Jahresfrist hat die Lagermenge um mehr als 16 % abgenommen. Die Schweinefleischvorräte gingen im gleichen Zeitraum um 4,0 % auf rund 247 200 t zurück. Dabei befanden sich im Vorjahresvergleich 12 % weniger Schinken und 14 % weniger Koteletts im Kühlhaus; lediglich die Menge eingefrorener Schweinebäuche war um gut 40 % größer als Ende September 2013.

Ein geringeres Angebot aus Beständen gab es auch im Bereich Geflügelfleisch; insgesamt warteten zum Ende des dritten Quartals 2014 etwa 500 000 t in den Kühlhäusern auf Käufer; das waren rund 10 % weniger als vor Jahresfrist. Dabei nahm die Lagerhaltungsmenge von Putenfleisch um 10,5 % ab; bei Hähnchenfleisch fiel das Minus mit 9,2 % nur unwesentlich geringer aus. AgE

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