Aktuelles

Sehr geehrte Kunden, die Umbaumaßnahmen am Hauptgebäude in Lage sind fast abgeschlossen. Die neuen Büros sind zum Teil schon komplett wieder bezogen. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld!
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Ausbildung bei der RLW AG! erstellt am: 30.01.15

Für unser Unternehmen suchen wir zum 01.08.2015

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Groß- und Außenhandelskauffrau/-mann und zur/zum

Einzelhandelskauffrau/-mann

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Raiffeisen Lippe-Weser AG, z.Hd. Frau Steinmeyer,Heidensche Str.73,

32791 Lage, Steinmeyer@rlw-ag.de


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News

Zum 1. April 2015 tritt eine neue Herkunftskennzeichnung für frisches sowie gefrorenes Schweine-, Geflügel-, Schaf- und Ziegenfleisch in Kraft. Darauf hat der Deutsche Bauernverband (DBV) heute in Berlin aufmerksam gemacht. Für die Wertschöpfungsstufen Landwirtschaft, Schlachtung und Zerlegung bestehe die Verpflichtung zu ergänzenden Angaben über den Ursprung des Fleisches. Landwirte seien verpflichtet, zu den bestehenden Informationspflichten auch Angaben zur Herkunft der Tiere zu machen, erläuterte der Bauernverband. Für die Schweinemäster habe dies zur Folge, dass eine Information in Form von „Geboren und aufgezogen in Deutschland“, „Aufgezogen in Deutschland“ oder „Aufgezogen in ...“ im Rahmen der sogenannten Lebensmittelketteninformation erfolgen müsse.

Dies bedeutet laut DBV für alle Tierhalter, die Ferkel aus den Niederlanden oder aus Dänemark mit einem durchschnittlichen Gewicht von weniger als 30 kg einkaufen und mit mehr als 80 kg Lebendgewicht schlachten lassen, diese Tiere als „Aufgezogen in Deutschland“ zu kennzeichnen. Der Viehhandel und die Viehvermarktungsorganisationen würden dazu praktikable Lösungen für ein einfaches Ankreuzen auf den Lieferscheinen bereitstellen.

Die Angaben zur Herkunftskennzeichnung würden im Rahmen des QS-Audits überprüft. Die Verbraucher erhielten mit dieser noch klarer als bisher die Information, ob ein Nutztier in Deutschland geboren oder hier aufgezogen worden sei und damit, ob die Haltung unter den hohen Tierschutz-, Qualitäts- und Sicherheitsstandards Deutschlands stattgefunden habe, erklärte der DBV. Der Markt werde zeigen, wie die Verbrauchernachfrage auf die Herkunftsangabe reagiere. AgE

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Die Vereinigten Staaten haben die Europäische Kommission dazu aufgerufen, bei künftigen Vorschriften über Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel mit Wirkstoffen, die potentiell den Hormonhaushalt stören können, das Für und Wider genau abzuwägen und nicht leichtfertig Verbote auszusprechen. Das geht aus dem schriftlichen Beitrag der US-Regierung zu einer öffentlichen Konsultation der Kommission über das Thema hormonell wirksame Substanzen hervor. Mit der Befragung will sich die EU-Kommission für weitere Schritte zur Berücksichtigung sogenannter endokriner Disruptoren rüsten, wozu sie durch die Reformen des EU-Rechts zur Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und Bioziden aus den Jahren 2009 beziehungsweise 2012 gehalten ist.

„Die Einführung unnötiger Beschränkungen könnte weitreichende und besonders nachteilige Auswirkungen haben“, schreibt Washington an Brüssel und warnt inmitten der Gespräche über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) vor wirtschaftlichen Konsequenzen sowohl für EU-Produzenten als auch deren Handelspartner. Bei den US-Exporten nach Europa sehen die Amerikaner Agrarprodukte im Wert von 4,47 Mrd $ (4,10 Mrd Euro) bedroht, darunter vor allem Ölsaaten, Obst und Nüsse sowie Getreide und Gemüse. Darin seien weder der eventuelle Rückgang im transatlantischen Handel mit den Wirkstoffen an sich noch gesamtwirtschaftliche Effekte eingerechnet. Die USA rufen die EU zur Zusammenarbeit auf, um einen gemeinsamen transatlantischen Ansatz zum Umgang mit hormonell wirksamen Substanzen zu finden. AgE

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Einen radikalen Umbau der Tierhaltung in Deutschland hält der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik beim Bundeslandwirtschaftsministerium für erforderlich. In seinem knapp 400 Seiten starken Gutachten „Wege zu einer akzeptieren Nutztierhaltung“, das der Beiratsvorsitzende Prof. Harald Grethe heute Ressortchef Christian Schmidt übergeben wird, bezeichnen die Wissenschaftler die derzeitigen Haltungsbedingungen als nicht zukunftsfähig.

Die Mehrkosten für die notwendigen Anpassungen, die teilweise über einen längeren Zeitraum notwendig seien, veranschlagen die Wissenschaftler auf 13 % bis 23 % jährlich. Dies entspricht einer Summe von 3 Mrd Euro bis 5 Mrd Euro. „Ohne politische Begleitmaßnahmen würde eine solche Kostensteigerung zur Abwanderung von Teilen der Produktion in Länder mit geringen Tierschutzstandards führen“, heißt es in dem Gutachten.

Der Beirat mahnt gemeinsame Anstrengungen von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft an. Gefordert werden staatliche Politikmaßnahmen wie eindeutigere und zusätzliche gesetzliche Mindeststandards, ein mehrstufiges staatliches Tierschutzlabel, Prämien und Kompensationszahlungen im Rahmen der Ersten und Zweiten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie privatwirtschaftliche Maßnahmen wie die Brancheninitiative Tierwohl und Selbstbeschränkungsabkommen.

Für nicht zielführend halten die Wissenschaftler eine Fokussierung der gesellschaftlichen Diskussion auf die Rolle der Betriebsgröße. Sie weisen darauf hin, dass die Betriebsgröße gegenüber anderen Einflussfaktoren wie der Managementqualität nur einen geringen Einfluss auf das Tierwohl habe. Gleichzeitig hält der Beirat jedoch regionale Bestandsobergrenzen für unausweichlich, sollte es nicht gelingen, über eine Verschärfung des Düngerechts die negativen Umwelteffekte in viehdichten Gebieten in den Griff zu bekommen. AgE

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Markttipps

Matif-Raps gibt nach erstellt am: 27.03.15
Die Rapsnotierungen im deutschen Großhandel haben sich in dieser Woche uneinheitlich entwickelt. Am Montag meldete die Mannheimer Produktenbörse für Ware zur Lieferung im März ein Preisband von 374 Euro/t bis 375 Euro/t, nach 369 Euro/t bis 371 Euro/t in der Vorwoche. Die Börse begründete die Verteuerung mit der voraussichtlich deutlich kleineren EU-Rapsernte in diesem Jahr. Für Unterstützung hätten auch der feste Dollar und stabile Sojabohnenpreise gesorgt, hieß es.

Abwärts ging es dagegen an der Hamburger Getreidebörse, die am Dienstag für eine Tonne der schwarzen Ölfrucht zur Lieferung im März gegenüber der Vorwoche einen Abschlag von 4 Euro auf 367 Euro verzeichnete. Auch die Notierung für Ware ex Ernte an der Vereinigten Getreide- und Produktenbörse Braunschweig-Hannover-Magdeburg gab um 4 Euro/t nach, und zwar auf 351 Euro/t.

Derweil gaben die Rapskurse an der Matif in Paris ebenfalls nach: Heute gegen 13:15 Uhr wurde der vordere Maifuture für 367,75 Euro/t gehandelt; das bedeutete im Vergleich zum Abrechnungskurs der Vorwoche ein Minus von 3,25 Euro/t. Gleichzeitig verbilligte sich der Augusttermin auf neuerntige Ware um 3,75 Euro/t auf 355 Euro/t. AgE

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Weniger Gewinn bei Fonterra erstellt am: 26.03.15
Der neuseeländische Milchgigant Fonterra hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/15 einen spürbaren Rückgang bei Umsatz und Gewinn verkraften müssen. Wie das Unternehmen heute mitteilte, verringerte sich der Erlös im Zeitraum 1. August 2014 bis 31. Januar 2015 gegenüber der Vorjahresperiode um 14 % auf 9,75 Mrd NZ$ (6,81 Mrd Euro), obwohl die Absatzmenge um 10 % auf 2,19 Mio t gestiegen ist. Noch etwas stärker waren die Einbußen beim Gewinn nach Steuern, der mit 183 Mio NZ$ (128 Mio Euro) das Vorjahresergebnis um 16 % verfehlte.

Aufrechterhalten wurde von Fonterra die bisherige Prognose über den Milchpreis in der Saison 2014/15, die bei 4,70 NZ$ (3,28 Euro) pro Kilogramm Milchfeststoff liegt. Allerdings schlägt der Gewinnrückgang auf die Dividende für die Genossenschaftsmitglieder durch. Deren voraussichtliche Höhe wurde im Vergleich zur Prognose zum Saisonbeginn um 5,0 NZ Cent (3,5 Eurocent) auf eine Bandbreite von 20 NZ Cent (14,0 Cent) bis 30 NZ Cent (20,9 Cent) gesenkt. Die neuseeländischen Farmer müssen somit im Vergleich zum Rekordjahr 2013/14 in der laufenden Saison mit einer um gut 40 % geringeren Vergütung ihrer Milch rechnen.

Fonterra-Vorstand John Wilson machte „das weltweite Überangebot an Milch“ in der zweiten Jahreshälfte 2014 für den Absturz der Preise für Molkereierzeugnisse verantwortlich, was das Geschäftsergebnis belastet habe. Besonders nachteilig habe sich auf die Margen ausgewirkt, dass teuer produzierte Ware aus dem vorigen Geschäftsjahr 2013/14 zu Niedrigpreisen habe vermarktet werden müssen. AgE

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Vor einem „Globalisierungsdogma“ in der Milchpolitik hat die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann, gewarnt. Die Milchquote ersatzlos abzuschaffen und auf „Milchexporte zu Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt“ zu setzen, löse die Probleme nicht, sondern verschärfe sie, erklärte Tackmann gestern in Berlin.

Sie sprach sich für ein Alternativmodell mit einer deutlichen Beschränkung der Marktmacht des Lebensmitteleinzelhandels, einer Stärkung der Erzeugerbetriebe gegenüber den großen Molkereien sowie der Förderung von Erzeugergemeinschaften aus. Ihr Ziel sei ein „solidarisches Regulierungssystem zwischen den Agrarbetrieben, den Molkereien und dem Handel einer Region für faire Erzeugerpreise und bezahlbare Lebensmittelpreise“. Dazu gehöre eine höhere Veredlung der Milch, die zu mehr regionaler Wertschöpfung beitrage. Auch der Vorschlag für ein Marktverantwortungsprogramm gehe in die richtige Richtung.

Die Linken-Abgeordnete befürchtet, dass eine Liberalisierung des Milchmarkts ohne zusätzliche Regulierungen zu einem Verdrängungswettbewerb zu Lasten nachhaltig produzierender Milchviehbetriebe führen werde. Eine flächendeckende Milchproduktion werde künftig nicht mehr aufrechtzuerhalten sein. Das erzwungene betriebliche Wachstum gehe oft auf Kosten von Einkommen, Arbeitsbelastung und Tierwohl. AgE

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