Aktuelles

RLW-Mais-Feldtag 2015 erstellt am: 27.08.15
Die Raiffeisen Lippe-Weser AG möchte Ihnen auch in diesem Jahr auf dem Mais Versuchsfeld (bei Donop) viele Maissorten und ihre Entwicklung vorstellen. Dazu laden wir Sie herzlich am 16.09.2015 ein. Die Veranstaltung beginnt um 12:30 Uhr mit einem Imbiss, im Anschluss (ca. 13:30 Uhr) möchten wir mit Ihnen die Sorten vorstellen. Sie finden das Versuchsfeld bei Donop direkt an der Ostwestfalenstraße gegenüber der Abfahrt Donop (Lüdershoferweg/Leimweg). Wir freuen uns auf Ihren Besuch.  
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News

Trendwende am Schlachtschweinemarkt? erstellt am: 27.08.15
Erstmals seit Wochen hat sich der Schlachtschweinepreis in Deutschland wieder nach oben bewegt. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hob heute ihre Leitnotierung um 3 Cent auf 1,39 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) an. Möglich machte dies ein nur unterdurchschnittlich großes Schweineangebot im Vergleich zur regen Nachfrage der Schlachtbetriebe. Nicht immer habe der Bedarf der Fleischverarbeiter vollständig gedeckt werden können, berichtete die VEZG. Die von ihr erhobenen Anmeldungen für die Vermarktung schlachtreifer Schweine lagen mit 217 300 Tieren für den Zeitraum vom morgigen Donnerstag bis Mittwoch kommender Woche um fast 10 000 Stück oder 4 % unter der aktuellen Vergleichsperiode.

Marktbeobachtern zufolge hat sich auch am Fleischmarkt die Absatzlage verbessert. Das Ende der Schulferien in weiteren Bundesländern habe die Schweinefleischnachfrage zunehmen lassen. Auch die Fleisch- und Wurstproduzenten würden wieder mehr Rohstoff ordern. Im Export gebe es zudem Impulse durch ein recht ordentlich laufendes Chinageschäft.

In Belgien, den Niederlanden und Österreich ist im weiteren Wochenverlauf laut Analysten ebenfalls mit befestigten Schweinepreisen zu rechnen. Für die Urlaubsländer Spanien und Italien werden dagegen wegen der Abreise der Urlauber und leicht zunehmender Schlachtgewichte bei den Notierungen leichte Abschläge erwartet. AgE

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Die Bundesregierung unterstützt die Initiative des Bundesrates für ein Verbot der Pelztierhaltung in Deutschland. Das geht aus der Stellungnahme der Regierung zu dem von der Länderkammer vorgelegten Gesetzentwurf hervor, die das Kabinett heute beschlossen hat.

Darin macht die Regierung gleichzeitig Diskussionsbedarf hinsichtlich der vom Bundesrat vorgeschlagenen Übergangsfrist von zehn Jahren geltend. Diese Frist müsse so ausgestaltet sein, dass die Grundrechte der Pelztierfarmbetreiber unter Abwägung aller Belange gewährt würden. Angesichts der seit Jahren andauernden Diskussion sei davon auszugehen, dass die derzeit existierenden Farmen nicht erst vor wenigen Jahren ihren Betrieb aufgenommen hätten. Vor diesem Hintergrund erscheine eine Übergangsfrist von zehn Jahren „nicht von vornherein offensichtlich als zu kurz“.

Nach Auffassung der Bundesregierung sollte ein etwaiges Verbot der Pelztierhaltung nicht im Tierschutzgesetz, sondern im Tierzeugnisse-Handels-Verbotsgesetz geregelt werden. Gleichzeitig sollte das Verbot nicht auf die „Pelzgewinnung“, sondern auf die „Gewinnung von Pelztiererzeugnissen“ abgestellt werden, heißt es in der Stellungnahme. AgE

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Das Bundeslandwirtschaftsministerium will von der sogenannten Phase 1 beim Zulassungsverfahren für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) Gebrauch machen. In einem Schreiben an die zuständigen Länderressorts verwies das Ministerium Ende letzter Woche auf die entsprechende Möglichkeit der Brüsseler Opt-out-Richtlinie.

Danach kann ein Mitgliedstaat bis zum 3. Oktober 2015 dazu auffordern, dass die Antragsteller den Anbau von GVO in seinem Hoheitsgebiet ausschließen. Betroffen sind nach Ministeriumsangaben acht gentechnisch veränderte Maislinien, über deren Zulassung die EU-Kommission in Kürze zu entscheiden hat.

Nach dem Schreiben sollen die Länder bis zum 11. September dem Bund mitteilen, ob ihr Hoheitsgebiet von der Zulassung ausgenommen werden soll. Zudem sollen sie dem Bund Begründungen liefern, die dafür sprechen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium macht in dem Schreiben zugleich deutlich, dass der Bund auch ohne eine Rückäußerung der Länder davon ausgehen werde, dass sie von der Zulassung ausgenommen werden wollten.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt hatte bereits Ende Juli gegenüber AGRA-EUROPE angekündigt, die Möglichkeiten der Phase 1 nutzen zu wollen und betont, er wolle sich dazu mit den Ländern abstimmen. AgE

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Markttipps

Palmölpreise rutschen in den Keller erstellt am: 27.08.15
Ein reichliches Angebot an Palmöl hat auf dem Weltmarkt in den vergangenen sechs Wochen spürbar auf die Preise für dieses Pflanzenöl gedrückt. An der malaysischen Warenterminbörse gab der Kurs des Septemberkontraktes auf Palmöl seit Anfang Juni um gut 20 % auf umgerechnet rund 375 Euro/t nach. Das war der tiefste Stand des Septemberkontraktes seit März 2009.

Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) dazu feststellte, haben in der Folge auch Einkäufer an europäischen Importhäfen niedrige Preise verlangt; durch den zuletzt festen Euro sei die Abwärtsspirale noch weiter vorangetrieben worden. Von Anfang Juli bis Mitte August sei der Großhandelspreis für importiertes Palmöl um rund 17 % auf knapp 500 Euro/t gefallen, berichtete die UFOP unter Berufung auf Zahlen der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI).

Dagegen konnten sich die Exportpreise für in Europa produziertes Raps- und Sojaöl aufgrund der unverändert festen Rohstoffkosten der Förderorganisation zufolge weitgehend behaupten: Eine Tonne Sojaöl wurde Mitte des Monats für rund 680 Euro gehandelt; dieselbe Menge an Rapsöl kostete etwa 10 Euro/t mehr. Damit belief sich der Preisaufschlag gegenüber dem günstigeren Palmöl auf fast 30 %; Anfang März waren es nur rund 6 % gewesen.

Als Folge dieser Entwicklung hat Palmöl nach Einschätzung der UFOP auch an Attraktivität für die Biodieselproduktion gewonnen. Dies zeige sich mitunter in der anziehenden Nachfrage. Malaysische Marktbeobachter hätten bestätigt, dass der Palmölexport in die EU-28 in der ersten Augusthälfte deutlich zugenommen habe. AgE

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In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der Rinderbestand in diesem Sommer erstmals seit 2006 wieder gegenüber der Vorjahreszählung angestiegen; der jahrelange Negativtrend bei der Rindfleischerzeugung wird sich 2016 laut Experten umkehren. Nach Angaben des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) gab es zum Stichtag 1. Juli 2015 rund 98,4 Millionen Rinder in den Staaten; das waren 2,1 Millionen Tiere oder 2,2 % mehr als vor Jahresfrist.

Zuwächse waren dabei in allen Tierkategorien zu verzeichnen: So stieg die Zahl der Jungtiere mit einem Gewicht bis zu 227 kg binnen Jahresfrist um 600 000 auf 26,7 Millionen Stück; der Bestand an Stieren und Bullen über dieser Gewichtsschwelle wuchs um rund 400 000 auf 16,0 Millionen Tiere. Aufgestockt haben die US-Farmer zudem ihre Bestände an Kühen und abgekalbten Färsen; deren Zahl nahm im Vergleich zum Juli 2014 zusammen um etwa 800 000 Tiere oder 2,1 % auf 39,8 Millionen Stück zu. Der Milchkuhbestand legte dabei aber nur bescheiden zu, und zwar um 50 000 Tiere oder 0,5 % auf 9,3 Millionen Stück.

Die Experten des USDA gehen davon aus, dass sich der größere Rinderbestand in diesem Jahr noch nicht in einer höheren Rindfleischerzeugung niederschlagen wird. Laut ihrer jüngsten Prognose wird sich die Produktion 2015 auf voraussichtlich 10,78 Mio t belaufen; das wären 223 000 t oder 2,0 % weniger als im Vorjahr. Im nächsten Jahr sollen dann höhere Schlachtzahlen und vor allem die schwereren Tiere am Haken die Rindfleischerzeugung um 488 000 t beziehungsweise 4,5 % steigen lassen. AgE

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Die Farmer in Kanada dürften in diesem Jahr zwar deutlich weniger Weizen und Raps, jedoch mehr Mais von den Feldern holen. Das hat die zwischen dem 22. Juli und dem 3. August von Statistics Canada durchgeführte Befragung von rund 13 000 Landwirten ergeben, deren Ergebnisse vergangene Woche veröffentlicht wurden. Demnach prognostizieren die Statistiker nun eine Weizenernte von rund 24,63 Mio t, was einem Rückgang von 15,9 % gegenüber 2014 bedeuten würde.

Im Einzelnen rechnen Statistics Canada jetzt für Sommer- und Winterweizen mit einer Abnahme der Produktion um 15,3 % auf 17,97 Mio t beziehungsweise um 23,7 % auf 2,19 Mio t. Gleichzeitig soll sich das Aufkommen an Rapssaat um 14,2 % auf 13,34 Mio t verringern und das von Sojabohnen um 3,2 % auf 5,86 Mio t. Für Mais rechnen die Fachleute dagegen mit einer Steigerung der Erntemenge um 7,2 % auf 12,31 Mio t. AgE

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