Aktuelles

Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Von der jüngsten Antibiotikaaffäre in den Niederlanden sind offenbar nicht nur Landwirte in Nordrhein-Westfalen betroffen, sondern auch Betriebe in Niedersachsen. Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in Hannover hat das EU-Schnellwarnsystem am vergangenen Freitag darüber informiert, dass verdächtige Lieferungen auch nach Niedersachsen gegangen sind. Es gehe dabei um Ware eines niederländischen Futtermittelherstellers, der in Verdacht stehe, mit Antibiotika verunreinigte Produkte in Verkehr gebracht zu haben. Ob die gelieferten Erzeugnisse überhaupt das Antibiotikum Furazolidon enthielten, werde nun näher untersucht.

Wie das Ministerium heute mitteilte, sind nach aktuellem Kenntnisstand neun Betriebe in Niedersachsen von dem niederländischen Mischfutterunternehmen mit insgesamt rund 490 t Getreideerzeugnissen beliefert worden. Bei den betroffenen Betrieben handele es jedoch überwiegend um Betreiber von Biogasanlagen. Allerdings gebe es auch Ansatzpunkte dafür, dass die aus den Niederlanden bezogenen Getreideerzeugnisse im Landkreis Grafschaft Bentheim an zwei rinderhaltende Betriebe geliefert und dort möglicherweise an Milchkühe verfüttert worden seien. Das Ministerium wies darauf hin, dass die möglicherweise belastete Ware bis zur abschließenden Klärung nicht verfüttert werden dürfe. Betroffenen milchviehhaltenden Betrieben sei es untersagt, Milch oder Tiere zur Lebensmittelgewinnung abzugeben, und in den Biogasanlagen dürften die in Verdacht stehenden Futtermittel nicht eingesetzt werden.

Das möglicherweise in der gelieferten Ware enthaltene Antibiotikum Furazolidon ist nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums seit 1995 in der EU verboten. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sei durch den Verzehr von Konsummilch nicht von einer Gesundheitsgefährdung der Verbraucher auszugehen. Das niedersächsische Umweltministerium informierte unterdessen vorsorglich die Städte, Landkreise und Gewerbeaufsichtsämter und wies sie an, bis zur abschließenden Gefahrenlage sicherzustellen, dass derartiges Material nicht mehr in Biogasanlagen eingesetzt werde. AgE

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Die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise in Deutschland neigen weiter zur Schwäche und sind im Juli 2014 den dritten Monat in Folge gesunken. Wie die Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) mitteilte, gab der von ihr vorläufig berechnete Agrarrohstoff-Index gegenüber Juni um 3,1 % auf 136,1 Indexpunkte nach. Damit ist das für die 13 wichtigsten Agrarprodukte in Deutschland ermittelte aggregierte Preisniveau auf den tiefsten Stand seit 24 Monaten gefallen.

Verantwortlich für die jüngste Schwäche des Agrarpreisbarometers machen die Bonner Marktbeobachter in erster Linie die saisonal deutlich gesunkenen Erzeugerpreise für Weizen, Gerste und Raps im Übergang auf die neue Ernte. Die Aussichten auf eine sehr komfortable weltweite Versorgung mit Getreide und Ölsaaten im Wirtschaftsjahr 2014/15 hätten die Terminmarktnotierungen an den internationalen Börsen und damit auch die Preise am deutschen Kassamarkt unter Druck gesetzt. Die Tendenz sei deshalb bei einem stetig steigenden Angebot auch für den August schwach, erläuterte die AMI.

Wie die Marktexperten weiter berichten, gaben auch die Preise für Schlachtschweine im Juli stark nach, weil die Nachfrage national und international ausblieb. Erst gegen Monatsende habe sich der Markt gedreht; für ein kleineres Angebot an Schlachttieren seien von den Verarbeiter wieder höhere Preise gezahlt worden. Dagegen verlief der Jungbullenmarkt laut AMI zuletzt recht ausgeglichen; die Erlöse der Mäster dürften sich im August knapp behaupten können.

Ein weiterhin überdurchschnittliches Niveau erzielten im Juli den Bonner Analysten zufolge die Milcherzeugerpreise, obwohl den Molkereien jahreszeitlich bedingt immer noch viel Rohmilch angeliefert wurde. Allerdings müssten sich die Milcherzeuger in den kommenden Monaten auf weitere Korrekturen nach unten einstellen, zumal die Absatzmärkte für Molkereiprodukte schon im zweiten Quartal schwächer tendierten. AgE

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Aus den Fluthilfefonds des Bundes zur Beseitigung von Schäden durch das Hochwasser, das im Frühsommer 2013 weite Teile Deutschlands heimgesucht hat, sind bis Ende Juni 2014 etwa 170 Mio Euro zur Unterstützung der Land- und Forstwirtschaft abgerufen worden; die voraussichtliche Gesamtfördersumme der bisher beantragten Maßnahmen in diesem Bereich beträgt rund 270 Mio Euro. Das hat die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen mitgeteilt.

Der Großteil der Hilfe für die Land- und Forstwirtschaft fließt demnach in den Ausgleich von Aufwuchsschäden auf landwirtschaftlichen Nutzflächen und von Schäden durch die nicht mögliche Aussaat. Hierfür wurden bis zum 30. Juni dieses Jahres insgesamt 147 Mio Euro abgerufen. Ein weiterer Förderschwerpunkt war die Wiederherstellung oder Neuanschaffung beschädigter Wirtschaftsgüter mit zusammen abgerufenen 9,1 Mio Euro. Für die Beseitigung von Schäden an Forstkulturen wurden etwa 413 000 Euro ausgezahlt.

Daneben machte die Bundesregierung Angaben zur Verwendung der Fondsgelder für den Schadensausgleich in der ländlichen Infrastruktur und im Außenbereich der Gemeinden. Von insgesamt 20,4 Mio Euro bisher für diesen Zweck abgerufenen Geldern kamen 3,7 Mio Euro der Wiederherstellung der ländlichen Infrastruktur einschließlich der ländlichen Wege zugute, während 16,6 Mio Euro für Hochwasserschutzanlagen und Wasserläufe überwiesen wurden. Die voraussichtliche Gesamtfördersumme der bisher für die ländliche Infrastruktur beantragten Maßnahmen liegt bei 349 Mio Euro. AgE

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Markttipps

Der Futuresmarkt für Kartoffeln an der Warenterminbörse Eurex hat seinen Abwärtstrend in dieser Woche mit einem prozentual zweistelligen Minus fortgesetzt. Der Kontrakt mit Fälligkeit im November gab bis heute im Vergleich zur Vorwoche auf Abrechnungskursbasis um 1,20 Euro/dt oder 16,7 % auf glatt 6 Euro/dt nach. Für den Termin April 2015 wurde sogar ein Abschlag von 2,20 Euro oder 22,9 % auf 7,40 Euro/t verzeichnet. Einen Tag zuvor war für diese Fälligkeit mit 7,10 Euro/dt ein neues Laufzeittief markiert worden.

Der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zufolge verarbeitet die Chipsindustrie seit etwa zwei Wochen bereits ausschließlich neuerntige Ware der Sorte „Lady Rosetta“, und zwar vorrangig vertraglich gebundene Ware. Derweil habe der Angebotsdruck bei Speisefrühkartoffeln erneut zugenommen, weil der übergebietliche Absatz nach Süd- und Westdeutschland abgeflaut sei. Die Schulferien in Niedersachsen, die am 31. Juli beginnen, würden wahrscheinlich nur noch in geringem Umfang den Absatz schwächen, hieß es.

Das Agrarhandelsunternehmen Wilhelm Weuthen erwartete mit Blick auf den Kassamarkt ab Anfang August die ersten Chancen für die Vermarktung von freier Ware, wobei die Flocken- und Granulatindustrie als Abnehmer auftreten dürfte. Außerdem signalisiere der Exportmarkt in Süd- und Südosteuropa bei den zurzeit attraktiven Preisen Bedarf, so das Unternehmen.

Laut der jüngsten Prognose des Monitoring Agricultural Resources (MARS) der EU-Kommission sollen die Kartoffelerträge 2014 in der gesamten EU im Mittel um 5,0 % höher liegen als im Vorjahr. Für die wichtigsten nordeuropäischen Anbauländer Deutschland, Großbritannien, Frankreich, die Niederlande und Belgien erwarten die Brüsseler Experten nun Ertragszuwächse zwischen gut 2 % und mehr als 16 %, darunter für das Bundesgebiet ein Plus von etwa 12 %. AgE

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Matif-Raps erholt sich erstellt am: 28.07.14
Während sich der Druck auf die Rapsnotierungen im deutschen Großhandel verstärkt hat, konnte der Kurs des vorderen Pariser Rapsfutures nach einem schwachen Wochenstart zuletzt wieder zulegen. Am Mittwoch registrierte die Bayerische Warenbörse in München eine Preisspanne von 306 Euro/t bis 307 Euro/t für Raps zur Lieferung innerhalb von vier Wochen; sieben Tage zuvor waren noch 323 Euro/t bis 325 Euro/t ausgewiesen worden. Am Dienstag notierte die Hamburger Getreidebörse die schwarze Ölfrucht „ex Ernte“ für 299 Euro/t. In der Vorwoche hatte Ware zur Lieferung von Juli bis August dort noch 322 Euro/t gekostet.

Dagegen konnten sich die Rapsfutures an der europäischen Leitbörse Matif nach einer zwischenzeitlichen Abwärtsbewegung unter die Marke von 300 Euro/t zuletzt wieder behaupten: Der vordere Kontrakt auf Rapssaat mit Fälligkeit im August legte bis heute gegen 11:40 Uhr auf 317,25 Euro/t zu, was dem Abrechnungskurs der Vorwoche entsprach.

Rückenwind erhielt der Rapsfuture in Paris von Chicago: Dort notierten alterntige Sojabohnen zur Lieferung im August heute gegen 4:45 Uhr Ortszeit für 12,01 $/bu (326 Euro/t); das bedeutete einen Aufschlag von 2,1 % gegenüber dem Abrechnungskurs von vergangener Woche. Für Unterstützung sorgten äußerst lebhafte US-Bohnenexporte. Dagegen gab der Novemberfuture für Sojabohnen um 0,8 % auf 10,77 $/bu (293 Euro/t) nach. AgE

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Weder im Südwesten noch im Nordosten Deutschlands wird in diesem Jahr mit Spitzenerträgen bei Getreide und Raps gerechnet. Wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern gestern bekanntgab, ergeben die ersten Erhebungen von mehr als 500 Landwirten aus allen Teilen des Landes zwar große regionale Abweichungen. Überwiegend zeigten sich bei den einzelnen Getreidearten und beim Raps jedoch nur durchschnittliche Erträge, die nicht selten unter den hervorragenden Vorjahreswerten lägen. Nach Hochrechnung der Behörde dürfte die Getreideernte in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr mit rund 4,0 Mio t um etwa 300 000 t kleiner ausfallen als 2013. Auch die Rapsernte soll mit derzeit geschätzten 0,97 Mio t deutlich hinter dem Spitzenwert des Vorjahres von 1,1 Mio t zurückbleiben.

Eher mäßige Erträge werden nach der heißen und teils trockenen Witterung im Frühsommer auch für die Getreideernte in Baden-Württemberg in Aussicht gestellt: Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Stuttgart wird der Halmgetreideertrag im Landesmittel von den amtlichen Ernteberichterstattern aktuell auf 64,5 dt/ha geschätzt, womit das Sechsjahresmittel von 65,3 dt/ha als auch das sehr gute Vorjahresergebnis von 68,0 dt/ha unterschritten würde. Lege man die vorläufigen Ergebnisse zum Getreideanbau aus der diesjährigen Bodennutzungshaupterhebung zugrunde, werde die Getreideernte etwa 2,86 Mio t erreichen und um knapp 240 000t kleiner ausfallen als 2013, berichtete das Statistikamt. Bei Winterraps rechnen die Statistiker in Baden-Württemberg derzeit mit einem guten Durchschnittsertrag von 37 dt/ha, was ein leichtes Plus zum Vorjahr bedeuten würde. AgE

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