Aktuelles

Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Kritik an der zeitlichen Verzögerung bis zur Vorlage der Direktzahlungen-Durchführungsverordnung hat der Deutsche Bauernverband (DBV) geübt. Viele Detailregelungen zur Umsetzung des Greening ab 2015 kämen für die Landwirte zu spät, um bei der jetzt anstehenden Herbstaussaat noch reagieren können, monierte der Bauernverband heute in einer Presseverlautbarung und verwies auf die Vorgaben bei den Randstreifen sowie für Leguminosen auf ökologischen Vorrangflächen. Nunmehr müssten Bund und Länder die Regelungen zur nationalen Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) so zügig wie möglich beschließen, damit die Landwirte Klarheit über die Vorgaben hätten.

Grundsätzlich unterstützt der Bauernverband den Ansatz des Bundeslandwirtschaftsministeriums, die verschiedenen Umsetzungsoptionen im Rahmen des EU-rechtlich Möglichen pragmatisch auszugestalten. Mit Blick auf das Einführungsjahr 2015 ist es dem DBV besonders wichtig, die Möglichkeit zum Anbau von Zwischenfrüchten und dessen Anrechnung als ökologische Vorrangflächen flexibel und praktikabel umzusetzen. Allerdings drohe gerade hier neue Bürokratie und Verunsicherung durch die vorliegende Verordnung.

So sehe der Entwurf sieht vor, den maximalen Anteil von 60 % einer Kulturart in der Mischung anhand des „Anteils der keimfähigen Samen der Mischung" zu bestimmen. Dies sei jedoch nach Einschätzung von Landwirten und Pflanzenzüchtern nicht praktikabel, weil bei vielen Zwischenfrüchten keine verlässlichen Daten über das Tausendkorngewicht vorlägen, erläuterte der Bauernverband. Zudem könne die Keimfähigkeit der Saatgutmischung je nach Lagerdauer im landwirtschaftlichen Betrieb schwanken. Besser wäre laut DBV, auf die üblichen Angaben im Saatguthandel zurückzugreifen, denen zufolge Saatgutmischungen nach dem Gewichtsanteil auf dem Etikett gekennzeichnet werden müssen. „Dies wäre eine klare, überprüfbare Definition“, so der Bauernverband. AgE

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Um die Auswirkungen der russischen Einfuhrbeschränkungen für EU-Milchprodukte zu lindern und die negativen Auswirkungen auf den Binnenmarkt zu begrenzen, will die Europäische Kommission die private Lagerhaltung von Butter und Magermilchpulver unterstützen und Hilfsmaßnahmen für bestimmte Käsesorten anstoßen. Nach den Beihilfen im Obst- und Gemüsesektor handelt es sich nun um die zweite Produktgruppe, bei der die Kommission eingreift.

Wie ein Kommissionsprecher heute vor Journalisten in Brüssel betonte, soll es sich nicht um weitreichende Interventionsmaßnahmen nach altem Muster handeln. Man wolle lediglich den Druck aus den Markt nehmen und den Milchproduzenten Zeit geben, andere Verarbeitungs- und Vermarktungswege aufzutun. Die Kommission will die Lagerkosten für die private Vorhaltung von Butter und Magermilchpulver über einen Zeitraum von drei bis sieben Monaten übernehmen. Gleichzeitig wird aber auch die Frist für die öffentliche Intervention von Butter und Magermilchpulver verlängert. Wie weit genau, steht derzeit noch nicht fest.

Im Bereich der Käseproduktion seien noch einige Unklarheiten zu regeln, erläuterte der Sprecher. Bisher gebe es keine Regelung für Käse ohne geschützt Herkunftsbezeichnung. Vor allem Finnland und die baltischen Staaten exportierten jedoch rund 90 % ihrer Käseausfuhren nach Russland. Einen Teil der Rohstoffe könnte sicherlich über die Butter- und Magermilchpulverproduktion abgefangen werden, doch eine problematische Restmenge werde bleiben. Während die private Lagerhaltung von Butter und Magermilchpulver in einer Durchführungsverordnung geregelt werden kann, müssen die private Lagerhaltung von Käse und die Verlängerung der Interventionsperiode in einem Delegierten Rechtsakt festgelegt werden.

Die Kommission strebt an, bis nächste Woche eine Liste über Art und Umfang der Maßnahmen für die relevanten Käsesorten zu erarbeiten. Außerdem will EU-Agrarkommissar Dr. Dacian Cioloş kommende Woche eine mittelfristige Strategie für den Agrarsektor präsentieren. Gleichzeitig sollen der Markt weiter beobachtet und bei Bedarf weitere Maßnahmen ergriffen werden. AgE

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Bund und Länder wollen den Anstieg der Kauf- und Pachtpreise auf den landwirtschaftlichen Bodenmärkten begrenzen. Das geht aus dem Zwischenbericht der Bund-Länder-Arbeitsgruppe „Bodenmarktpolitik“ für die Agrarministerkonferenz kommende Woche in Potsdam hervor. Darin erteilen die Experten allerdings einer unmittelbaren staatlichen Mengen- und Preispolitik ebenso eine Absage wie einer Marktabschottung gegenüber EU-Bürgern.

In dem Papier haben sich Bund und Länder erstmals auf zukünftige bodenmarktpolitische Ziele verständigt. Sie bekennen sich zur Aufrechterhaltung und Förderung einer breiten Streuung des Bodeneigentums. Damit einher geht die Zielsetzung, marktbeherrschende Positionen einzelner Personen oder Unternehmen auf regionalen Bodenmärkten zu vermeiden.

Landwirten soll auch in Zukunft beim Flächenerwerb Vorrang gegenüber anderen Interessenten gewährt werden. Gleichzeitig will man sicherstellen, dass Junglandwirte Zugang zu Flächen erhalten und die Übernahme sowie die Gründung von Betrieben erleichtert werden. Einmal mehr bekennen sich Bund und Länder dazu, die nichtlandwirtschaftliche Flächeninanspruchnahme zu verringern. Als notwendige Grundlage für politische Entscheidungen soll die Datenlage über landwirtschaftliche Bodenmärkte und damit deren Transparenz zu verbessert werden.

Auf der Basis des Zwischenberichts will die Arbeitsgruppe nunmehr Handlungsoptionen zur Erreichung der dargelegten Ziele erreichen. Die Ergebnisse sollen im Endbericht zusammengefasst werden, den das Expertengremium zur Frühjahrskonferenz der Agrarminister im nächsten Jahr vorlegen will. AgE

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Markttipps

Der dänische Molkereikonzern Arla Foods hat im ersten Halbjahr 2014 ein deutliches Umsatzwachstum und neue Höchstwerte beim Milcherzeugerpreis erwirtschaftet; für das zweite Halbjahr wurden die Erwartungen allerdings unter Hinweis auf rückläufige Weltmärkte zurückgeschraubt. Wie das genossenschaftlich organisierte Unternehmen mit 13 500 Mitgliedern heute mitteilte, stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11 % auf mehr als 5,3 Mrd Euro. In der gleichen Zeitspanne kletterte der durchschnittliche Abnahmepreis für Rohmilch auf den Rekordwert von 43,5 Euro/100 kg Milch, nach 37,8 Euro/100 kg Milch im ersten Halbjahr 2013.

Ungeachtet der positiven Halbjahresergebnisse warnte Arla-Finanzvorstand Frederik Lotz vor allzu euphorischen Erwartungen für das gesamte Wirtschaftsjahr 2014. Zwar sei die Arla-Strategie aufgrund des starken organischen Wachstums auf den Wachstums- und Kernmärkten und aufgrund der weltweiten Preissteigerungen im ersten Halbjahr 2014 mit einem zufriedenstellenden Umsatzwachstum belohnt worden. Die aktuell negative Entwicklung des Weltmarktpreises werde jedoch die an die Landwirte gezahlten Preise im weiteren Verlauf des Jahres 2014 drücken.

Aktuell geht die Arla-Konzernführung aber noch davon aus, dass der Jahresumsatz 2014 mit rund 10,6 Mrd Euro und einem Nettoergebnis von rund 308 Mio Euro über den Vergleichswerten des Vorjahres liegen wird. Auch der Milchabnahmepreis sollte nach den aktuellen Prognosen am Jahresende das Niveau von 2013 übertreffen. Damit bleibt die Konzernspitze aber unter ihren bisherigen Erwartungen für die Geschäftszahlen des laufenden Jahres.

Laut Darstellung des Arla-Vorstandsvorsitzenden Peder Tuborgh sind die etwas schwächeren Aussichten nicht zuletzt die Folge steigender Milchmengen, die man eigentlich erst mit Abschaffung des Milchquotensystems zu Beginn des Jahres 2015 erwartet hatte. Er bleibt jedoch optimistisch, was die langfristige Entwicklung am internationalen Milchmarkt angeht: Weltweit wachse die Mittelschicht, mehr Verbraucher könnten sich Molkereiprodukte leisten und sorgten so für eine stabile Nachfrage nach Milchprodukten, so Tuborgh. AgE

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Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat die möglichen direkten Folgekosten des russischen Einfuhrembargos für die deutschen Agrarexporteure nach unten korrigiert. Nach aktuellen Berechnungen des Agraressorts dürften sich die Ausfuhrverluste im Bereich der Land- und Ernährungswirtschaft nicht - wie zunächst befürchtet - auf rund 595 Mio Euro belaufen, sondern bei schätzungsweise 268 Mio Euro liegen.

Diese deutliche Korrektur ist zurückzuführen auf eine methodische Änderung bei der Kalkulation der Handelseffekte für Fleisch und Milchprodukte im zweiten „Bericht über die Auswirkungen des russischen Importstopps auf die EU-Märkte für landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel“ mit Stand vom 21. August. Darin wählt das Berliner Agraressort für seine „Betroffenheitsanalyse“ nicht mehr das Kalenderjahr 2013 als Referenzsituation, sondern den Dreimonatszeitraum von März bis Mai 2014, für den die letzten aktuellen Handelsdaten verfügbar sind. Anhand dieser Daten wird ein potentieller Jahresexport hochgerechnet, der als neue Bezugsgröße für die Kalkulation der Ausfuhrausfälle durch die am 6. August in Kraft getretene Einfuhrsperre dient.

Mit dem Bezug auf den aktuelleren Handelszeitraum will das Ministerium berücksichtigen, dass in den ersten Monaten des laufenden Jahres die Ausfuhr von Fleisch und Milcherzeugnissen nach Russland wegen veterinär- und hygienerechtlicher Einfuhrbeschränkungen bereits spürbar rückläufig war und sich somit für das Kalenderjahr 2014 auch ohne das jüngste Embargo der Russen ein deutlicher Einbruch der Exporterlöse ergeben hätte. Im Fall von Fleisch und Fleischwaren war laut Ministerium deshalb kurz vor dem Embargo nur noch mit einem jährlichen Ausfuhrerlös von 40,6 Mio Euro zu rechnen, der sich durch die Einfuhrblockade nun auf 13,6 Mio Euro verringert. Der Effekt des politischen Importembargos beschränke sich somit bei Fleisch und Fleischwaren auf rund 27,5 Mio Euro, erläuterte das Ministerium. Im Jahr 2013 wurden in dieser Produktgruppe allerdings noch Waren im Wert von 346,3 Mio Euro nach Russland geliefert.

Im Bereich der Milchprodukte ist nach Angaben des Ministeriums der Exporterlös im Russlandgeschäft in den ersten fünf Monaten 2014 gegenüber dem Vorjahreszeitraum bereits um 44 % gesunken. Nimmt man den aus aktuellen Handelsdaten hochgerechneten Jahreserlös und nicht das Referenzjahr 2013 als Maßstab, dürfte sich der Exportausfall durch das Einfuhrembargo auf jährlich 53 Mio Euro belaufen und nicht - wie zunächst angenommen - auf 159 Mio Euro. Im Jahr 2012 waren Milcherzeugnisse im Wert von 300 Mio Euro nach Russland verkauft worden. AgE

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In Österreich haben die Tierhalter ihre Schweinebestände auch in diesem Sommer abgestockt. Laut aktuellen Daten von Statistik Austria wurden zum Stichtag 1. Juni 2014 insgesamt 2,8 Millionen Schweine in der Alpenrepublik gehalten; das waren fast 70 000 Tiere oder 2,4 % weniger als bei der Vorjahreszählung. Damit hat sich die Schweinepopulation des Nachbarlandes das siebte Jahr in Folge verringert. Mit Ausnahme der Zuchteber kam es dabei in allen Kategorien zu Bestandsrückgängen: Die Zahl der Ferkel nahm binnen Jahresfrist um 3,2 % auf 696 300 Tiere ab; bei den Jungschweinen mit einem Gewicht von maximal 50 kg belief sich das Minus mit zuletzt noch 784 800 Tieren auf 1,0 %.

Die Erzeuger in Österreich hatten Anfang Juni auch weniger Mastschweine in ihren Ställen; im Vorjahresvergleich nahm deren Zahl um 2,4 % auf 1,07 Millionen Stück ab. Der für das zukünftige Produktionsvolumen verantwortliche Sauenbestand ist ebenfalls geschrumpft: Die Zahl der älteren Muttertiere war gegenüber Juni 2013 um 4,4 % auf 199 100 Tiere rückläufig; bei den Jungsauen wurde ein Bestandsabbau von 3,2 % auf 47 400 Tiere festgestellt.

Relativ stabil blieb dagegen laut Statistik Austria die Rinderherde. Im Vergleich zur Vorjahreserhebung verringerte sich der Gesamtbestand in Österreich nur um rund 2 500 Tiere oder 0,1 % auf knapp 1,94 Millionen Rinder. Dabei nahm die Zahl des Jungviehs mit einem Alter von bis zu einem Jahr gegenüber Juni 2013 zu, während der Bestand an älteren Tieren leicht zurückging. Ausnahme hierbei waren allerdings die Milchkühe. Deren Zahl nahm binnen Jahresfrist um gut 10 000 Tiere oder 2,0 % auf etwas mehr als 534 000 Stück zu. Dagegen reduzierten die Halter in der Kategorie „andere Kühe“ ihre Bestände, und zwar um 3,7 % auf 235 800 Tiere. Rückläufig war in Österreich erneut die Zahl der Rinderhalter, die innerhalb eines Jahres um 2 269 Höfe oder 3,4 % auf 64 327 Betriebe abnahm. AgE

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