Aktuelles

Am 28. und 29. April große Pflanzaktion. Verkaufsoffener Sonntag am 30.04. von 13 - 18Uhr mit einem tollen Rahmenprogramm.
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 Die RLW-Tankkarte wird zur RLW-Kundenkarte!

Sehr geehrter Tankkunde,

mit diesem Anschreiben möchten wir Ihnen eine neue Nutzungsmöglichkeit Ihrer Tankkarte vorstellen.

Ab dem 01.04.2016 können Sie mit der Tankkarte nicht nur rund um die Uhr bargeldlos tanken, sondern auch in unseren Raiffeisen-Märkten bargeldlos einkaufen. Wenn Sie sich z.B. im Frühjahr mit Gartenbedarf eindecken wollen, brauchen Sie an der Kasse nur die Tankkarte vorlegen, am Kartenlesegerät die PIN eingeben und schon ist der Einkauf erledigt.

Über diese Einkäufe erhalten Sie dann zeitnah, spätestens zum Monatsende, eine separate Abrechnung. Daraufhin wird dann der Rechnungsbetrag, wie schon bei der Tankkartennutzung gewohnt, von Ihrem Bankkonto eingezogen. Dadurch haben Sie auch hier die volle Kostenkontrolle.

So können wir Ihnen auch hier unsere Leistungsstärke als regionaler Handelspartner in Ihrer Nähe unter Beweis stellen!

Darüber hinaus möchten wir Sie noch auf eine Änderung bei der Abrechnung der Tankungen mit unserer Tankkarte (Kundenkarte) hinweisen.

Seit Einführung des Sepa-Lastschriftrechts sind wir verpflichtet, allen unseren Kunden vor dem Einzug des Betrages eine Rechnung zuzustellen. Daher ist leider das Aufkommen vor allem der Post-Tankrechnungen sprunghaft angestiegen. Um hier unseren Verwaltungsaufwand sowie Portokosten zu senken, werden wir zum 31.03.2016 eine Änderung vornehmen:

Bisher erhielten Sie regelmäßig zu Beginn des neuen Monats die Abrechnung über die Tankungen des Vormonats. In Zukunft werden wir nur dann eine Rechnung stellen, wenn die Gesamtsumme der Abrechnungsperiode 50,-€ übersteigt. Ist dies nicht der Fall, werden die offenen Tankungen bis zum Ende des nächsten Monats „gesammelt“ und dann berechnet. In jedem Fall werden aber zum Ende eines jeden Quartals alle bis dahin offenen Tankungen abgerechnet. So bleibt die Abrechnung für Sie auch dann immer noch nachvollziehbar.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach wie vor nicht dazu verpflichtet sind, bei der Benutzung der Tankkarte in irgendeiner Form Mindestumsätze zu erzielen!

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gern unter der Telefonnummer 05232 6001-11 oder unter stiewe@rlw-ag.de zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr RLW-Tankstellen Team


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News

Der Deutsche Bauerverband (DBV) sieht sich in seiner ablehnenden Haltung gegenüber Patenten auf Pflanzen und Tiere vom Gesetzgeber bestätigt. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken begrüßte ausdrücklich die eindeutigen Aussagen im Gartenbauantrag der Koalition, den der Bundestag heute beschlossen hat.

„Der Bauernverband lehnt Patente auf Pflanzen und Tiere grundsätzlich ab“, betonte Krüsken. Das Sortenschutzrecht bleibe in der Pflanzenzüchtung das Schutzrecht der Wahl für geistiges Eigentum. Der mit dem Sortenschutzrecht gesicherte freie Zugang zu genetischen Ressourcen würde dem Generalsekretär zufolge durch die Erteilung von Biopatenten unterlaufen. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund der neuen Züchtungsmethoden. „Biopatente sollten auch in Einzel- oder Ausnahmefällen nicht möglich sein“, so Krüsken.

Dem Antrag zufolge soll die Bundesregierung auf europäischer Ebene darauf hinzuwirken, dass Erzeugnisse aus konventioneller Zucht und alle im Wesentlichen biologischen Verfahren von der Patentierbarkeit ausgeschlossen sind. Zudem soll sich die Regierung dafür einsetzen, dass die EU in ihrem Patentrecht für Pflanzen- und Tierzucht nach wie vor ein umfassendes Züchterprivileg anwendet. AgE

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Entgegen dem Markttrend in wichtigen Geschäftsbereichen hat die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 gute Ergebnisse im Agrarhandel erwirtschaftet. Wie das Unternehmen heute in Köln berichtete, konnte der Umsatz um 1 % auf rund 2,4 Mrd Euro gesteigert werden; beim Rohertrag wurde ein Plus von 2 % auf 241 Mio Euro verzeichnet. Eine „gute Performance“ meldete die RWZ vor allem beim Handel mit Getreide und Kartoffeln sowie bei den Betriebs- und Futtermitteln und auch den Tochtergesellschaften. Das Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) kletterte um 1 % auf 14 Mio Euro. Das Jahresergebnis (EBT) hätte sich ohne außerordentliche Ausgaben für die Restrukturierung von 11 Mio Euro auf 8 Mio Euro belaufen; so verblieb jedoch ein Konzernverlust von 3 Mio Euro vor Steuern.

Als „noch unbefriedigend“ bewertete der Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkes das Ergebnisniveau, auch wenn das Unternehmen „einen Schritt nach vorne“ gemacht habe. Bis 2019 werde die RWZ daher ein umfassendes Programm zur Neuausrichtung durchlaufen und sich partiell restrukturieren. Damit solle die Möglichkeit geschaffen werden, in den „profitablen Kern“ investieren zu können und die Voraussetzungen für ein profitables Wachstum zu verbessern. Mit Blick auf das erste Quartal 2017 sieht Kempkes die RWZ bislang „auf Kurs“.

Beim Handel mit Agrarerzeugnissen erzielte die RWZ 2016 im Getreide- und Ölsaatengeschäft bei einem Gesamtvolumen von knapp 3 Mio t einen Umsatz von 560 Mio Euro. Von den RWZ-Töchtern wurden 2 Mio t Speise- und Veredelungskartoffeln verarbeitet, wobei der Umsatz gegenüber 2015 hauptsächlich preisbedingt um fast ein Viertel auf 360 Mio Euro erhöht werden konnte.

Im Betriebsmittelgeschäft erzielte die RWZ bei Düngemitteln mit einem Verkauf von mehr als 780 000 t einen neuen Absatzrekord. Preisbedingt nahm der Umsatz jedoch aber auf 165 Mio Euro ab. Bei den Pflanzenschutzmitteln blieben die Erlöse mit 203 Mio Euro stabil, während im Saatgutgeschäft ein Minus um 3 % auf 64 Mio Euro verbucht wurde.

Im Landtechniksegment berichtete die RWZ trotz eines deutlich rückläufigen Marktes von nur leicht gesunkenen Umsätzen. Bei Futtermitteln wurde mit Erlösen von 200 Mio Euro das „ertragsmäßig beste Ergebnis der jüngeren Vergangenheit“ erzielt. Auch mit den Segmenten Weinbau und Kellerei sowie Profi-Gartenbau zeigte sich die Unternehmensspitze zufrieden. AgE

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Kritisch zum Entwurf des Bundeslandwirtschaftsministeriums für eine Verordnung zur betrieblichen Stoffstrombilanz hat sich der agrarpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Wilhelm Priesmeier, geäußert. Der SPD-Politiker sprach heute von schwerwiegenden Mängeln in der Vorlage.

Im Einzelnen moniert der SPD-Politiker neue und bislang nicht vorgesehene Abzugsmöglichkeiten für Stickstoff und Phosphor. So bedeute der vorgesehene 20 %-Abzug für Messungenauigkeiten eine zusätzliche Belastung für die Umwelt. Schon innerbetrieblich ergeben sich laut Priesmeier intransparente Gestaltungsmöglichkeiten, die einen Vollzug des Düngerechts unmöglich machten. „Damit fallen wir hinter die Vorgaben der gerade novellierten Düngeverordnung zurück“, so der Abgeordnete. Bereits der Nährstoffvergleich der Düngeverordnung von 1996 sei wesentlich präziser als die nun geplanten Regelungen.

Priesmeier kündigte an, dass seine Partei dem Entwurf in der vorgelegten Form nicht zustimmen könne. Dieser werde nicht dazu führen, dass Strafzahlungen im Ergebnis der laufenden Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland abgewendet werden könnten. „Für die SPD ist klar, dass sich alle Betriebe mit der Stoffstrombilanz endlich ehrlich machen müssen“, erklärte der Agrarsprecher. AgE

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Markttipps

Ein gutes Geschäft mit Saatgutbehandlungs- und Pflanzenschutzmitteln in Nordamerika hat Bayer einen profitablen Start ins Geschäftsjahr 2017 beschert. Wie der Konzern heute berichtete, stieg der Umsatz der Division Crop Science im ersten Geschäftsquartal gegenüber dem Vorjahr um währungs- und portfoliobereinigt (wpb.) um 3,2 % auf 3,120 Mrd Euro. Auch das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich vor Sondereinflüssen, und zwar um 2,4 % auf 1,115 Mrd Euro.

Der nordamerikanische Markt trug allein 1,042 Mrd Euro zum Gesamtumsatz im Agrarbereich bei; währungsbereinigt (wb.) fiel der Erlös damit 8,9 % größer aus als im ersten Quartal 2015. Gefragt waren laut Bayer im Berichtszeitraum vor allem Behandlungsmittel für Soja- und Getreidesaatgut sowie Herbizide in Kanada. Der Absatz von Raps- und Sojasaatgut konnte deutliche Rückgänge bei Baumwolle mehr als kompensieren. In der umsatzstärksten Region Europa, Nahost und Afrika sorgten gute insektizid- und Saatgutverkäufe für einen Erlösanstieg von wb. 2,0 % auf 1,462 Mrd Euro. Zudem Ferner Einbußen bei Fungiziden durch Umsatzzuwächse bei Herbiziden abgefedert werden.

Ein prozentual zweistelliges Wachstum im Herbizidgeschäft in der Region Asien/Pazifik ließ die Erlöse laut Bayer dort um wb. 2,9 % auf 366 Mio Euro anwachsen. Stimulierend wirkten hier vor allem Produktneueinführungen in Japan und China sowie die Entwicklung des dortigen „SeedGrowth“- und Fungizidgeschäfts. Eingebrochen ist dagegen der Absatz an Mitteln gegen Pilzerkrankungen in Brasilien, da die Lager dort noch gut gefüllt waren. Trotz deutlicher Anstiege bei Herbiziden und Saatgut musste der Leverkusener Konzern beim Umsatz in Lateinamerika daher einen Abschlag von wb. 9,8 % auf 250 Mio Euro hinnehmen.

Deutlich gestiegen sind im ersten Quartal 2017 die Sonderaufwendungen; mit 37 Mio Euro haben sich diese mehr als verzehnfacht. Gründe dafür sind laut Bayer der Prozess der Monsanto-Übernahme und Effizienzsteigerungsmaßnahmen. Konzernweit stieg der Umsatz in der Berichtsperiode im Vorjahresvergleich um wpb. 9,4 % auf 13,244 Mrd Euro. AgE

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Mit einem bundesweiten Aktionstag zum Start der Grillsaison wollen die deutschen Landwirte auch in diesem Jahr das Gespräch mit dem Verbraucher suchen und ihre grundsätzliche Bereitschaft zu positiven Veränderungen unterstreichen. Wie der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, zum Auftakt der bis zum Wochenende stattfindenden Aktionen in rund 60 Städten feststellte, sind die geplanten Grillaktionen unter dem Motto „Wir machen Deinen Sommer“ als eine Einladung zum Bürgerdialog zu verstehen.

Bei dieser Gelegenheit wollen die Bauern laut Rukwied mit den Bürgern beim Essen ins Gespräch kommen sowie über die gesellschaftlichen und politischen Anforderungen informieren. Zugleich wolle man deutlich machen, dass die Landwirte diejenigen seien, die überhaupt erst die Grundlagen für Genuss und Lebensfreude in der Grillsaison lieferten. Die hohen Standards für die Lebensmittelerzeugung, für die Haltung von Nutztieren und für den Umwelt- und Naturschutz verlangten von den Bauernfamilien vollen Einsatz, stetige Weiterentwicklung und Investitionen in Innovationen.

Die kommenden Aktionstage sollen nach Rukwieds Worten auch deutlich machen, dass die deutschen Landwirte in der Tierhaltung schon „vieles auf den Weg gebracht“ haben und zu weiteren Veränderungen im Sinne des Tierwohls bereit sind. Die Initiative Tierwohl sei beispielhaft für solche Veränderungen in der Breite der gesamten Schweine- und Geflügelhaltung.

Der Verbandspräsident drängt in diesem Zusammenhang aber auch auf ein klares Bekenntnis der Politik zu einer von Bauernfamilien getragenen Landwirtschaft und hält deshalb eine nationale Nutztierstrategie für unverzichtbar. Damit müssten wieder verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen geschaffen und gleichzeitig alle Wirtschaftsbeteiligten, sowie die Politik und die Gesellschaft in die gemeinsame Verantwortung genommen werden. Die Maßnahmen einer solchen Strategie sollten nach Rukwieds Ansicht von möglichst vielen Tierhaltern erfüllt werden und auch für alle Teile der Produktionskette gelten. AgE

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Nachfröste mit Temperaturen von bis zu minus 7° Celsius haben in der vergangenen Woche im deutschen Wein- und Obstbau zum Teil große Schäden verursacht. Allerdings kann die genaue Schadenshöhe noch nicht beziffert werden. Wie der Geschäftsführer des Bundesausschusses Obst- und Gemüse (BOG), Dr. Hans-Dieter Stallknecht, heute gegenüber AGRA-EUROPE ausführte, war Sommerobst wie Kirschen, Pfirsiche, Aprikosen, Johannisbeeren und Erdbeeren stärker betroffen als Kernobst. Zudem seien die Anlagen mit Frostschutzberegnung überwiegend glimpflich davon gekommen. Alternative Maßnahmen wie Hubschraubereinsätze und Wachsfeuer hätten dagegen weniger Erfolg gehabt.

Nach Bundesländern betrachtet sind laut Stallknecht vor allem die Obstanlagen in Baden-Württemberg, Hessen, dem südlichen Rheinland-Pfalz, Sachsen und Brandenburg sowie dem bayerischen Teil des Bodensees betroffen. Die Schäden im Alten Land dürften wohl kleiner ausfallen. Dort seien die Temperaturen nicht so tief gefallen, und viele Anlagen seien mit einer Frostschutzberegnung ausgestattet. Im Weinbau wurden insbesondere die Rebanlagen in Rheinhessen, Württemberg, der Pfalz und an der Mosel stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch aus anderen Weinbauregionen wurden Schäden gemeldet.

Unterdessen sprach Baden-Württembergs Landwirtschaftsminister Peter Hauk bereits von einem Jahrhundertfrost. Der Ressortchef geht bei den Schäden von einem dreistelligen Millionenbetrag aus und kündigte an, auf Landes- und Bundesebene alle Möglichkeiten zur Hilfestellung zu prüfen. Außerdem bat der Minister die Landwirtschaftliche Rentenbank, das dortige Liquiditätshilfeprogramm für alle frostgeschädigten Betriebe zu öffnen. Ferner können betroffene Weinbaubetriebe Hauk zufolge im Jahr 2017 noch einmal Anträge auf die Umstrukturierung ihrer Rebflächen stellen sowie total geschädigte Weinberge roden und im Rahmen des bestehenden EU-Förderprogramms neu anpflanzen. AgE

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