Aktuelles

Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Die russische Importsperre für Schweine und Schweinefleisch ist für die deutschen Veredlungsproduzenten zu einer schweren Belastungsprobe geworden. Darauf hat der Zentralverband der Deutschen Schweineproduktion (ZDS) gestern hingewiesen und dabei deutlich gemacht, dass der kräftige Erlösrückgang für Schlachtschweine und Ferkel nicht allein durch gesunkene Futterkosten kompensiert werden könne. Zwar würden die Schweinehalter das Auf und Ab des freien Marktes kennen, doch sie könnten keine Durststrecke überbrücken, deren Ende nicht absehbar sei.

Nach Auffassung des Dachverbandes ist die Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland ein wirkungsvolles Instrument, um Druck vom Markt zu nehmen und Erlösverbesserungen zu erzielen. Die Voraussetzung für den Export ist laut ZDS der Abschluss von Veterinärvereinbarungen mit den Importländern. Die Bundesregierung, das Bundeslandwirtschaftsministerium und auch die EU-Kommission seien deshalb gefordert, mit Unterstützung der deutschen Wirtschaft solche Veterinärabkommen zügig zum Abschluss zu bringen.

Ausdrücklich betonte der ZDS, dass es bei den Bemühungen um ausländische Absatzmärkte nicht um den Export von Überschüssen, sondern vielmehr um die Sicherung vielfältiger Vermarktungsmöglichkeiten für diverse Teilstück- und Produktspezialitäten gehe. Das Ziel sei eine optimale Verwertung der Schlachtkörper beziehungsweise der daraus gewonnenen Produkte, was letztlich zu einer bestmöglichen Ressourcennutzung führe. AgE

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Mit einer privatwirtschaftlichen Initiative will die dänische Schweinebranche das Risiko für die Einschleppung von Tierkrankheiten in das skandinavische Land verringern und gleichzeitig die Logistik beim Viehverkehr verbessern. Wie der Dachverband der dänischen Landwirtschaft (L&F) mitteilte, überqueren jedes Jahr rund 22 000 Fahrzeuge mit Mastschweinen oder Jungtieren die Landesgrenze in beide Richtungen. Mit den Viehtransporten könnten allerdings auch Infektionskrankheiten eingeschleppt werden, die den gesamten Tierbestand gefährdeten.

Eigenen Angaben zufolge hat der Dachverband deshalb beschlossen, gemeinsam mit dem dänischen Schweineforschungszentrum (VSP) in eine moderne Autowaschanlage an der Landesgrenze zu Deutschland zu investieren. Laut L&F dürfte der finanzielle Aufwand dafür bis zu 15 Mio dkr (2 Mio Euro) betragen. Die neue Anlage soll am Grenzübergang Padborg nahe Flensburg errichtet werden und im Laufe des nächsten Jahres die Arbeit aufnehmen.

„Die Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist jetzt weniger als 10 Stunden von Dänemark entfernt; zudem bewegen sich unsere Tiertransporter oft in Hochrisikogebieten wie Polen. Vor diesem Hintergrund darf beim Grenzübertritt kein Risiko mehr eingegangen werden“, erklärte der VSP-Vorsitzende Erik Larsen. Ihm zufolge soll die neue Anlage mit einem optimierten Desinfektionsverfahren den Quarantänezeitraum von derzeit 48 Stunden auf nur noch 12 Stunden reduzieren. Damit lohne sich das Verfahren auch für die Logistikunternehmen, die ihre Fahrzeuge so besser auslasten könnten, betonte Larsen. AgE

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DRV-Forum Tierische Veredelung: erstellt am: 24.10.14
Tierwohl und "ohne Gentechnik" stehen im Fokus

Berlin, 23. Oktober 2014. Der Deutsche Raiffeisenverband geht mit dem DRV-Forum Tierische Veredelung, das am 26. und 27. November 2014 in Berlin stattfindet, neue Wege. Erstmals führt der DRV eine gemeinsame Tagung der drei Sparten Futter-, Milch- sowie Vieh- und Fleischwirtschaft durch. Die enge Verzahnung der Bereiche bei der Produktion tierischer Lebensmittel gab den Anstoß für dieses Veranstaltungsformat.

Für die landwirtschaftlichen Genossenschaften spielen die Globalisierung und ihre Einflüsse auf die Rohstoffmärkte eine immer größere Rolle im Agrarhandel. Hinzu kommen stetig steigende Anforderungen von Verbrauchern, vom Handel und der Politik an die Erzeugung sicherer und qualitativ hochwertiger Lebensmittel. Dabei stehen vor allem die Themen Tierwohl und die Produktion "ohne Gentechnik" im Fokus.

Darüber hinaus trägt die Entfremdung der Konsumenten von der Lebensmittelproduktion zu kontroversen Diskussionen in der Gesellschaft bei. Eine offene und transparente Kommunikation ist daher unverzichtbar für die Branche. Beim DRV-Forum zeigen Referenten drei unterschiedliche Ansätze erfolgreicher Öffentlichkeitsarbeit auf. Sie berichten vom täglichen Kampf um Akzeptanz der Produktionsweisen moderner Landwirtschaft.

Programm und Anmeldung: http://www.raiffeisen.de/tv-forum.

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Markttipps

Am deutschen Schlachtschweinemarkt hat sich die Marktlage in dieser Woche weiter entspannt; für einen Preisanstieg reichte das aber noch nicht aus. Die Vereinigung der Erzegergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) ließ heute ihre Leitnotierung für Schlachtschweine unverändert auf dem vorwöchigen Niveau von 1,40 Euro/kg Schlachtgewicht. Einige der an der Preisfindung beteiligten Vermarktungsorganisationen sahen den Markt positiver und votierten laut Spannenmeldung für einen Notierungsanstieg um 3 Cent/kg auf 1,43 Euro/kg.

Nach Angaben der VEZG lassen sich Schlachtschweine derzeit recht zügig im In- und Ausland vermarkten; die zuvor bestehenden Überhänge seien nicht mehr existent. Aufgrund der insgesamt immer noch hohen Stückzahlen - laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wurden vergangene Woche 1,06 Millionen Schweine in den meldepflichtigen Unternehmen geschlachtet - sei aber kaum Spielraum für höhere Preise vorhanden gewesen. Ebenso wie die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) berichtete die Vereinigung von umfangreichen Lieferungen lebender Schlachttiere nach Polen.

In den anderen EU-Staaten dürften die Schlachtschweinenotierungen in der zweiten Wochenhälfte ebenfalls überwiegend stabil bleiben. Der Lebendmarkt wird dort von Marktbeobachtern als weitgehend ausgeglichen beschrieben.

In Frankreich sorgt ein Streik von ehemaligen Beschäftigten des Schlachthofs GAD und die Übernahmen der in Liquidation befindlichen Betriebsstätte Josselin durch die Handelskette Intermarché für lokale Absatzprobleme. In Belgien berichtete die Gruppe Danis von einer wieder steigenden Schweinenachfrage, so dass schon einige Partien vorgezogen werden müssten. In den Niederlanden konnten sich die Schlachtschweinepreise zuletzt wieder leicht befestigen. AgE

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Die durch das russische Importverbot für europäische Agrarerzeugnisse verursachten Verwerfungen haben sich auf den dänischen Schweinemarkt offenbar gravierender ausgewirkt als bislang angenommen. Wie das Fachmagazin Landbrugs Avisen heute berichtet, schätzen Marktanalysten die durch den fehlenden Absatz und den Preisrückgang aufgelaufenen Verluste inzwischen auf insgesamt 4 Mrd dkr (537 Mio Euro). Damit wurden frühere Folgenabschätzungen praktisch verdoppelt.

Laut dem Fachmagazin geht der Dachverband der dänischen Landwirtschaft (L&F) davon aus, dass der Schweinepreis in diesem Jahr ohne das russische Embargo um bis zu 2,5 dkr (0,35 Euro) pro Kilogramm höher liegen würde. „Unsere Branche ist zur Geisel in einem politischen Spiel geworden“, erklärte der L&F-Vorstand Erik Larsen gegenüber der Zeitung Jyllands-Posten. Der Preisverfall setze die Bauern unverschuldet unter erheblichen Druck. Um den Markt zu entlasten müsse die EU dringend dringend Gelder für die private Lagerhaltung freimachen. AgE

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Die US-Farmer sollen im kommenden Jahr erstmals in der Geschichte mehr Schweine- als Rindfleisch erzeugen. Davon geht zumindest das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) in seiner aktuellen Marktprognose aus. Demnach dürfte sich die Schweinefleischerzeugung 2015 auf insgesamt 10,85 Mio t belaufen und damit um fast 530 000 t oder gut 5,0 % größer ausfallen als bisher für 2014 angenommen wird.

Im laufenden Jahr hat die Durchfallerkrankung Porcine Epidemic Diarrhea (PEDV) für eine Unterbrechung des langfristigen Wachstumstrends in der US-Schweineproduktion gesorgt. Nach Ansicht der USDA-Experten dürften jedoch 2015 ein verbesserter Umgang mit der Tierseuche, ein wieder steigender Zuchttierbestand, niedrige Futterkosten und überdurchschnittliche Gewinnmargen sowie höhere Schlachtgewichte wieder einen deutlichen Anstieg der Schweinefleischerzeugung bewirken.

Demgegenüber soll die Rindfleischerzeugung in den USA nach Einschätzung der Washingtoner Analysten weiter an Boden verlieren. Bei rückläufigen Tierbeständen dürfte die Produktion von Rind- und Kalbfleisch gegenüber 2014 um rund 257 000 t oder 2,3 % auf knapp 10,8 Mio t sinken und damit erstmals geringer als das Schweinefleischaufkommen ausfallen.

Klare Nummer eins der US-Fleischerzeugung wird laut USDA 2015 jedoch das Hähnchenfleisch bleiben. Mit einem prognostizierten Produktionsumfang von etwas mehr als 17,9 Mio t würde das Vorjahresniveau um fast 3 % übertroffen und sich der langfristig positive Trend in der Hähnchenmast fortsetzen. AgE

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