Aktuelles

Lage (eph). Die Raiffeisen Lippe-Weser AG ist mit Verlauf und Ergebnis ihres Geschäftsjahres 2014 zufrieden. Mit 134,3 Millionen Euro (plus 1,8 Prozent) erzielte das Unternehmen eine neue Umsatz-Bestmarke. Die Entwicklung der Raiffeisen Lippe-Weser im Jahr 2014 lag damit über dem Branchenschnitt. Allein der Preisverfall bei wichtigen Agrargütern wie Getreide und Raps sowie im Energiesektor verhinderte einen noch höheren Zuwachs. Die Eigentümer des Unternehmens, zu mehr als der Hälfte Landwirte aus der Region, profitieren von diesem Geschäftserfolg durch eine Dividende in Höhe von 4,06 Prozent. Damit schüttet die AG durch Beschluss der Hauptversammlung (Leitung: Aufsichtsratsvorsitzender Gerhard Rose) 352.130 Euro aus dem Bilanzgewinn von 1,26 Millionen Euro an ihre Eigentümer aus. Vorstandsvorsitzender Siegbert Jäger, Prokurist Josef Linhoff und Vorstand Heinz-Walter Niedertopp hatten umfassend über die Zahlen und die wichtigsten Geschäftsvorgänge des vergangenen Jahres berichtet. Mit knapp zwei Dritteln (62 Prozent) entfällt der größte Anteil vom Jahresumsatz auf das klassische Agrargeschäft. Der Betrieb der sechs Tankstellen steuert 17 Prozent zum Umsatz bei, der Energiehandel ist mit 15 Prozent vertreten. Außerordentlich zufrieden sind die Lagenser mit ihrem Einzelhandelsgeschäft. Die fünf Raiffeisenmärkte in Bad Salzuflen, Blomberg, Bösingfeld (neu), Lage und Steinheim und erfreuen sich großer Beliebtheit, insbesondere bei Tierhaltern und Haus- und Gartenbesitzern. Die Folge: Ein überdurchschnittlicher Umsatzzuwachs von 5,6 Prozent auf 6,7 Millionen Euro. Hoch erfreut zeigte sich Vorstand Heinz-Walter Niedertopp über die positive Entwicklung der beiden Tochterunternehmen Landtechnik und Anlagenbau. Personelle Veränderungen ergaben sich im Aufsichtsrat des Unternehmens. Neu in das Kontrollgremium gewählt wurden Jürgen Lange (Stemwede) und Dr. Philipp Spinne (Münster). Ausgeschieden sind Joachim Menke (Münster) und Hermann Lakemeyer (Nieheim). Für eine weitere Wahlperiode im Amt bestätigt wurden Carsten Arndt (Höxter) und Christoph Heer (Lügde). Für langjähriges ehrenamtliches Engagement zeichnete Aufsichtsrat und Ehrengast Johann Prümers, oberster Repräsentant des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbands im Agrarbereich, Hermann Lakemeyer und das ausgeschiedene Beiratsmitglied Ferdinand Parensen (Nieheim) mit Silbernen Ehrennadeln aus. Die höchste Auszeichnung der deutschen Genossenschaftsorganisation, die Raiffeisen-Nadel in Gold, ging an Heinrich Kemper aus Lage. Das „Lipper Urgestein“ (Prümers) mit zahlreichen Ehrenämtern in der Landwirtschafts- und Genossenschaftsorganisation hatte 1995 wesentlich zur Sanierung der damaligen LHG und zum Erhalt genossenschaftlicher Strukturen in der Region beigetragen. Kemper war zudem lange Jahre Aufsichtsratsvorsitzender der LHG AG und seit Verschmelzung mit der Raiffeisen Egge-Weser im Jahr 2007 Vorsitzender des Beirats.
mehr...
Ausbildung bei der RLW AG! erstellt am: 30.01.15

Für unser Unternehmen suchen wir zum 01.08.2015

Auszubildende/n zur/zum

Groß- und Außenhandelskauffrau/-mann und zur/zum

Einzelhandelskauffrau/-mann

Wir bieten Ihnen eine fundierte und abwechslungsreiche Ausbildung,

in der Sie interessante Einblicke in die vielfältigen Bereiche unseres

Unternehmens gewinnen.

Werden Sie Teil eines jungen, erfolgreichen Teams!

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Raiffeisen Lippe-Weser AG, z.Hd. Frau Steinmeyer,Heidensche Str.73,

32791 Lage, Steinmeyer@rlw-ag.de


mehr...

News

Die deutsche Ernährungswirtschaft konnte das im März verzeichnete Umsatzwachstum nicht fortsetzten. Wie die Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) heute mitteilte, erwirtschaftete die Branche im April einen Gesamtumsatz von 13,8 Mrd Euro; das war im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Rückgang um 8,5 %. Im März hatten die Erlöse im Jahresvergleich erstmals für 2015 gesteigert werden können, und zwar um 1,7 %.

Laut BVE ging der Branchenumsatz im April aufgrund sinkender Verkaufspreise im In- und Ausland auch mengenmäßig zurück; hier wurde gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 6,4 % verzeichnet. Kalender- und Saisoneffekte hätten hingegen bei der Umsatzentwicklung im April eine untergeordnete Rolle gespielt.

Rückläufig sei im April auch die Lebensmittelproduktion gewesen, berichtete die Bundesvereinigung. Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sei im Vorjahresvergleich um 4,8 % gesunken. Darüber hinaus seien neue Impulse im Exportgeschäft, dem eigentlichen Wachstumstreiber der Branche, ausgeblieben. Die Lebensmittelausfuhren seien binnen Jahresfrist um 8,2 % auf 4,1 Mrd Euro zurückgegangen. Durch einen stagnierenden Inlandsmarkt mit steigenden Kosten und einer zunehmenden Konkurrenz gerieten die Erträge und Arbeitsplätze der Ernährungsindustrie erheblich unter Druck.

Die Stimmung bei den Unternehmen der Ernährungsindustrie ist der BVE zufolge im Juni deutlich zurückgegangen. Der ifo-Geschäftsklimaindex für die Branche sei um 26 Punkte eingebrochen und auf den tiefsten Stand der letzten zwölf Monate gesunken. Während die aktuelle Geschäftslage und die Erwartungen an das Exportgeschäft noch moderat positiv geblieben seien, habe es bei den Geschäftserwartungen deutliche Rückschläge gegeben. Offenbar gebe es nur wenig Zuversicht bei den Aussichten auf neue Konjunkturimpulse. AgE

mehr...
Nach einigem Hin und Her wird der Bundestag in dieser Woche die Novelle des Weingesetzes beschließen. Nach dem zuletzt innerhalb der Unionsfraktion erzielten Kompromiss sollen 2016 und 2017 jeweils bis zu 0,3 % der Weinanbaufläche in Deutschland für Neuanpflanzungen von Reben genutzt werden können. Zudem soll es eine Sonderregelung geben, die insbesondere kleinen Anbauregionen einen aus betriebswirtschaftlichen und verwaltungstechnischen Gründen notwendigen Mindestanteil an den Neupflanzungen bis zu 5 ha sichern soll. Vereinbart wurde schließlich ein einstufiges Verwaltungsverfahren zur Beantragung und Genehmigung von Neuanpflanzungen.

Beschließen wird der Bundestag zudem das Gesetz zur Änderung des Fischetikettierungsgesetzes und des Tiergesundheitsgesetzes. Das Gesetz dient der Erweiterung von Kennzeichnungsvorschriften im nationalen Recht, die sich aus der entsprechenden EU-Verordnung über die gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und der Aquakultur ergeben.

Insbesondere werden neue Bestimmungen zur Verbraucherinformation über die Herkunft der Fischereiprodukte und die eingesetzten Fanggeräte eingefügt. Darüber hinaus wird eine Regelungslücke im Tiergesundheitsgesetz zur Bußgeldbewehrung bestimmter Verordnungsregelungen geschlossen. Sie betreffen die Verbote des innergemeinschaftlichen Verbringens sowie der Ein- oder Ausfuhr von Tieren, Teilen von Tieren oder tierischen Erzeugnissen. AgE

mehr...
Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, sieht in der politischen Absicht, langfristig auf die Nutzung fossiler Energieträger zu verzichten, eine Chance, aber auch eine große Herausforderung für die Landwirtschaft. Dies hat der Verbandspräsident anlässlich des Weltbauerntages vergangene Woche in Mailand bekräftigt. „Die Steigerung der globalen Nahrungsmittelproduktion zur Sicherung der Welternährung ist unsere vordringlichste Aufgabe, die nicht durch überzogene Ziele beim Klimaschutz torpediert werden darf“, warnte Rukwied. Der Landwirtschaft müsse deshalb bei den anstehenden Klimaverhandlungen in Paris im Dezember eine Sonderrolle zugestanden werden. Wenn die Bauern ihre Produktion über eine Verbesserung der Ressourceneffizienz erhöhten, verursachten sie sogar weniger Emissionen.

Dem DBV-Präsidenten zufolge stellen die notwendigen Anpassungen an die Erwärmung des Klimas die Landwirtschaft vor gewaltige Herausforderungen. Die Agrarbranche sei einer der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Sektoren. Es seien intelligente Strategien erforderlich, um die Wasserversorgung sicherzustellen, die Gesundheit von Pflanzen zu gewährleisten und neue, dem Klimawandel angepasste Sorten zu entwickeln.

Darüber hinaus leiste die Landwirtschaft über die Bioenergie einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, hob Rukwied hervor. In Deutschland seien durch die Bioenergie im Jahr 2013 bereits 64 Mio t CO2-Äquivalent vermieden worden; das sei mehr als ein Achtel des deutschen Klimagasausstoßes. Schon deshalb nehme der Agrarbereich eine Sonderrolle beim Klimaschutz ein. AgE

mehr...

Markttipps

Der Schweinebestand in den USA hat sich weiter von den Folgen des Porcine Epidemic Diarrhea Virus (PEDV) erholt. Wie das amerikanische Landwirtschaftsministerium am vergangenen Freitag mitteilte, wurden bei der Viehzählung am 1. Juni 2015 insgesamt 66,90 Millionen Schweine erfasst; das waren gut 5,33 Millionen Tiere oder 8,7 % mehr als ein Jahr zuvor und 2,6 % mehr als 2013.

Im Vergleich zum 1. März dieses Jahres fiel der Bestand um knapp 300 000 Schweine größer aus, womit der saisonal übliche Zuwachs sich in etwa auf die Hälfte des jeweiligen Anstiegs der beiden Vorjahre beschränkte. In sämtlichen Tierkategorien haben die amerikanischen Farmer binnen Jahresfrist ihre Herden aufgestockt; besonders kräftig stieg die Zahl der Tiere über 81 kg Gewicht mit einem Plus von 13,4 % auf 11,53 Millionen Stück.

Der Bestand an Zuchtsauen legte nur geringfügig zu, und zwar um 1,2 % auf 5,93 Millionen Tiere. Dem Washingtoner Agrarressort zufolge werden von Juni bis August 2015 voraussichtlich 2,91 Millionen Sauen ferkeln, was im Vergleich zur Vorjahresperiode rund 3 % weniger, gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum 2013 allerdings 1 % mehr Tiere wären. In den darauffolgenden Monaten September bis November soll die Zahl der werfenden Sauen das entsprechende Vorjahresniveau um 4 % unterschreiten, die vergleichbaren Zahlen des Jahres 2013 aber um 3 % übertreffen. Weiter nach oben ging es unterdessen mit der Produktivität der Sauen: Im Frühjahr 2015 brachte jeder Wurf im Schnitt 10,4 lebende Ferkel; das waren 6,0 % mehr als im Vorjahreszeitraum.

Mitte Juni hatte das USDA seine Prognose für die Schweinefleischproduktion 2015 zum wiederholten Mal angehoben und rechnet nun mit einem Gesamtaufkommen von 11,09 Mio t. Das wären 732 000 t oder 7,1 % mehr als im Vorjahr und gleichzeitig die größte produzierte Menge aller Zeiten. Ein deutlicher Rückgang ist in der Folge bei den Preisen zu erwarten, die den Schätzungen zufolge mehr als ein Drittel unter dem Vorjahresniveau liegen werden, als aufgrund der PEDV-bedingten Produktionsausfälle Spitzenpreise gezahlt wurden. AgE

mehr...
Die Verwertungsmöglichkeiten der Milch über Butter und Magermilchpulver haben sich im Juni weiter eingetrübt und den daraus theoretisch abgeleiteten Milchpreis weiter nach unten gedrückt. Wie aus Berechnungen des Kieler Informations- und Forschungszentrums für Ernährungswirtschaft (ife) hervorgeht, lag der Rohstoffwert für ein Kilogramm Standardmilch ab Hof mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß im Juni 2015 nur noch bei 24,5 Cent und damit lediglich um 0,6 Cent über dem historischen Tiefstwert vom Mai 2012. Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich der kalkulierte Milchwert um 0,4 Cent/kg oder 1,6 %; das Vorjahresniveau wurde um 12,4 Cent/kg beziehungsweise rund ein Drittel unterschritten.

Verantwortlich für das jüngste Nachgeben des Rohstoffwertes war einerseits der Preisrückgang am Milchpulvermarkt: Für 100 kg Magermilchpulver erlösten die Hersteller im Juni den Kieler Marktanalysten zufolge durchschnittlich 173,40 Euro; das waren 1,90 Euro oder 1,1 % weniger als im Vormonat. Gleichzeitig hat andererseits auch das Milchfett weiter an Wert verloren: Die durchschnittliche Butternotierung belief sich im Juni auf 292,00 Euro/100kg; sie lag damit um 4,40 Euro oder 1,5 % unter dem Niveau von Mai. AgE

mehr...
Die schlechteren Ernteaussichten in der Europäischen Union haben zuletzt die Rapsnotierungen sowohl am Kassamarkt als auch am Terminmarkt steigen lassen. Experten stuften die jüngsten Regenfälle in Deutschland und Polen insgesamt als zu schwach ein. Auch in Frankreich sind die Ertragserwartungen zuletzt etwas gesunken.

Im deutschen Großhandel legten die Preise für die schwarze Ölfrucht in dieser Woche spürbar zu: An der Mannheimer Produktenbörse wurde neuerntige Rapssaat am Montag für 377 Euro/t bis 379 Euro/t gehandelt und damit um 8 Euro/t höher als eine Woche zuvor. Die Börse verwies auf das voraussichtlich weltweit insgesamt geringere Angebot 2015/16. An der Hamburger Getreidebörse kostete die Tonne Raps zur Lieferung im Juli bis September am Dienstag 378 Euro/t; das waren 11 Euro/t mehr als in der Vorwoche. In Dresden verteuerte sich die schwarze Ölfrucht „ex Ernte“ franko Riesa im Wochenvergleich um 8 Euro/t auf 357 Euro/t.

An der Pariser Terminbörse Matif wurde der Novemberkontrakt für diese Ölfrucht heute gegen 11.15 Uhr für 393,50 Euro/t gehandelt, was im Vergleich zum Abrechnungskurs eine Woche zuvor ein Plus von 9,50 Euro/t bedeutete. Seit dem Zwischentief Ende April hat der November-Raps 14 % an Wert gewonnen. AgE

mehr...

teser

tesraesr

Logo