Aktuelles

Am 20.09. und 21.09.2014 findet auf dem Gelände der RLW AG in Steinheim am Lipper Tor ein Oktoberfest statt. Auf dem Außengelände und im Raiffeisen-Markt erwartet Sie ein umfangreiches Programm mit vielen tollen Attraktionen. Am Samstagabend um 19:00 Uhr ist Fassanstich auf dem Festzelt. Einlass ist bereits ab 18:00 Uhr.
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Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Am deutschen Schweinemarkt setzt sich die Talfahrt der Preise fort. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) senkte heute ihre Leitnotierung für Schlachtschweine um 6 Cent auf 1,40 Euro/kg Schlachtgewicht (SG). Der Preisabsturz in den der vergangenen vier Wochen summiert sich damit auf 25 Cent/kg oder gut 15 %.

Weiter abwärts geht es auch am Ferkelmarkt; im Nordwesten Deutschlands geben die Ferkelpreise laut VEZG diese Woche um weitere 3 Euro auf 40,60 Euro/Tier nach und liegen damit gut 20 Euro oder rund ein Drittel niedriger als Ende Juni. Wie der Vorsitzende des Fachausschusses Schweinefleisch beim Deutschen Bauernverband (DBV), Johannes Röring, bereits beim gestrigen Veredlungstag in Cloppenburg feststellte, „ist eine kostendeckende Schweinehaltung mit diesen Preisen nicht möglich“.

Grund für den erneuten Rückgang der Notierung ist nach Angaben der VEZG das weiterhin sehr umfangreiche Schlachtschweineangebot, das auf einen zusätzlich reduzierten Bedarf der Schlachtbetriebe wegen des Feiertages trifft. Auch die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) spricht von einem Überangebot am Markt, was von einigen Schlachtbetrieben genutzt werde, um Preisdruck auf die Erzeugerseite auszuüben. Dabei würden die Fleischverarbeiter auf eine nicht zufriedenstellende Absatzlage für Schweinefleisch im Inland und auf den Exportmärkten verweisen. AgE

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Nur geringe Chancen räumt der Vorsitzende der Agrarsozialen Gesellschaft (ASG) und ehemalige Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Martin Wille, der Kampagne „Gegen Massentierhaltung und industrielle Landwirtschaft - für bäuerliche Landwirtschaft“ ein. Auf einer Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gestern in Osnabrück verwies Wille auf einen fehlenden Realitätsbezug der Initiative. „Die Entwicklung zeigt, dass es kein Zurück zu Strukturen und Wirtschaftsweisen von gestern geben wird und geben kann“, so der langjährige Ministerialbeamte.

Nicht erfolgreich war nach Auffassung von Wille die im Jahr 2002 von der damaligen Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast und der rot- grünen Bundesregierung eingeleitete „Agrarwende“. In den Jahren danach sei die Tierhaltung in Deutschland expandiert. Die Exporte von tierischen Erzeugnissen hätten zugenommen, und immer mehr Tiere seien in Großbeständen gehalten worden.

Für die Zukunft erwartet der frühere SPD-Politiker allerdings ein Ende des Booms in der Tierhaltung. Als Ursachen sieht er eine sinkende Wettbewerbsfähigkeit der Tierhalter und der Schlachtindustrie durch erhöhte Auflagen und Mindestlöhne, den Rückgang an Stallbaugenehmigungen, eine steigende Bedeutung der Tierrechtsbewegung sowie sich ändernde Ernährungsgewohnheiten zu Lasten von Fleisch. AgE

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Die von der gesamten Wertschöpfungskette Schweinefleisch getragene Tierwohlinitiative muss keinen Widerstand des Bundeskartellamts befürchten. Wie der Präsident des niedersächsischen Landvolks, Werner Hilse, beim gestrigen Veredlungstag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) in Cloppenburg gegenüber der Presse mitteilte, sieht die Behörde „keinen Anlass einzugreifen“, so dass die Signale für den Start der Initiative Anfang 2015 „auf Grün“ stehen. Bereits im Dezember 2014 sollen sich laut Dr. Alexander Hinrichs von der Trägergesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung interessierte Schweinehalter anmelden können. Allerdings sei noch nicht abschließend entschieden, wie der Anmeldeprozess im Detail laufen werde. Klar sei, dass „jeder die gleichen Chancen“ habe solle und die Anmeldung über die landwirtschaftlichen Bündler erfolgen werde. Dabei seien die Zahl der am Programm teilnehmenden Tiere und die erfüllten Tierschutzkriterien anzugeben, erläuterte Hinrichs.

Der Vorsitzende des DBV-Fachausschusses Schweinefleisch, Johannes Röring, betonte, dass die Tierhalter in den vergangenen Jahren schon viel für den Tierschutz getan hätten. Nun bestehe erstmals die Möglichkeit, im gemeinsamen Schulterschluss mit der gesamten Produktionskette Fleisch die Weichen für noch mehr Tierwohl in den deutschen Nutztierställen zu stellen. Damit zeigten die Landwirte, aber auch alle anderen Stufen der Wertschöpfungskette, ihre Bereitschaft für Veränderungen und mehr Verantwortung, hob Röring hervor, der gleichzeitig ordnungspolitischen Maßregelungen der Tierhaltung eine Absage erteilte.

Gesetzliche Regelungen wurden bei der kürzlich vorgestellten Tierschutzinitiative des Bundeslandwirtschaftsministeriums „Eine Frage der Haltung- neue Wege für mehr Tierwohl“ nicht ausgeschlossen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Agrarressort, Dr. Maria Flachsbarth, stellte jedoch klar, dass diese nicht unbedingt erste Wahl seien und es ihr darauf ankomme, „was sich tatsächlich in den Ställen ändert“. Die wirtschaftsgetragene Initiative zum Tierwohl sehe sie nicht als Konkurrenz; vielmehr werde sie wegen ihrer voraussichtlichen Breitenwirkung vom Ministerium unterstützt. AgE

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Markttipps

Die EU gewährt ab sofort mehr Marktzugang für Rindfleisch aus Argentinien. Wie die Europäische Kommission heute bestätigte, wurde das argentinische Finanz- und Wirtschaftsministerium Ende September offiziell als Zertifizierer für hochwertiges Rindfleisch akzeptiert. Argentinische Erzeuger werden damit an dem zollfreien Importkontingent über 48 200 t masthormonfreies Rindfleisch beteiligt, das ab 2009 ursprünglich für die USA eingerichtet wurde, um den jahrelangen transatlantischen Streit um Hormonfleisch beizulegen.

Die Kommission konnte diese Quote nicht von vornherein auf die Vereinigten Staaten beschränken, ohne weitere Zugeständnisse in der Doha-Runde zu riskieren. Deshalb steht sie formell allen Ländern offen. Durch maßgeschneiderte Anforderungen an die Fleischqualität versuchte man in Brüssel, dieses Manko zu umgehen. Unter anderem müssen die Rinder während der letzten Mastphase eine bestimmte Kraftfuttermischung erhalten, wie sie für die sogenannten Feedlots - Mastanlagen unter freiem Himmel - in den USA typisch sind.

Mittlerweile können jedoch eine Reihe von anderen Ländern eine solche Qualität ebenfalls liefern: Neben den USA und Argentinien dürfen auch Australien, Kanada, Neuseeland und Uruguay das Kontingent für die Lieferung von hochwertigem Rindfleisch nutzen. Die Vereinigten Staaten hielten nach Auskunft der Kommission zuletzt allerdings nach wie vor den größten Anteil. AgE

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Die Erwartungen einer guten Apfel- und Birnenernte scheinen sich zu bestätigen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, dürften nach der zweiten vorläufigen Schätzung im deutschen Marktobstbau, die auf Erhebungen im August fußt, insgesamt 1,02 Mio t Äpfel geerntet werden; das wären 72 000 t oder fast 8 % mehr als im Mittel der vergangenen zehn Jahre. Das relativ schwache Vorjahresergebnis von 804 000 t würde demnach um gut 27 % übertroffen. Die Steigerung ist den Wiesbadener Statistikern zufolge vor allem auf die günstigen Witterungsbedingungen zurückzuführen.

Die Marke von 1 Mio t wurde zuletzt im Jahr 2009 übertroffen. In der ersten Schätzung für 2014 war Destatis von 989 000 t Apfel im heimischen Marktobstbau ausgegangen. Vorgelegt haben die Wiesbadener Statistiker jetzt auch die erste Schätzung für die Birnenernte: Bundesweit sollen danach insgesamt 42 300 t Birnen im Marktobstbau gepflückt werden, 2 800 t oder 7% mehr als im Vorjahr. In der Erzeugung dieses Obstes führend ist Baden-Württemberg, wo die Ernte mit 15 300 t das Ergebnis von 2013 um etwa 19 % übertreffen soll. AgE

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Mehr Schweine in der EU erstellt am: 30.09.14
Die Schweinehalter in der Europäischen Union haben nach der Hochpreisphase 2012 und 2013 damit begonnen, ihre Bestände wieder aufzustocken. Darauf lassen zumindest aktuelle Daten des Statischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) schließen. Demnach ist nach den bisher vorliegenden Meldungen aus 13 Ländern, die rund 90 % des Gesamtmarktes repräsentieren, im Mai/Juni 2014 der Schweinebestand gegenüber dem Vorjahr um rund 1,5 Millionen Tiere oder 1,1 % auf 131,6 Millionen Schweine gewachsen. Dabei hat vor allem die Zahl der Ferkel unter 20 kg überdurchschnittlich stark um 1,9 % auf gut 40 Millionen Stück zugenommen. Diese Tiere drängen nun als Mastschweine auf den Markt, lassen sich dort aber wegen der schleppenden Absatzmöglichkeiten seit Wochen nur mit Preisabschlägen verkaufen.

Zugenommen hat nach vielen Jahren - und erstmals seit dem Inkrafttreten der verschärften Haltungsbedingungen Anfang 2013 - auch der Sauenbestand in der EU. Nach bisher vorliegenden Daten der Luxemburger Statistiker nahm die Zahl der Muttertiere gegenüber der Vorjahreserhebung im Frühjahr 2013 um 90 000 Stück oder 0,8 % auf gut 11 Millionen Zuchtsauen zu. Sollten sich die teilweise noch vorläufigen Angaben bestätigen, dürfte sich angesichts der weiter wachsenden Produktivität in der Ferkelerzeugung das Schweineangebot in der EU mittelfristig erhöhen.

Unter den EU-Mitgliedsstaaten ist ein deutlicher Bestandszuwachs in Spanien festzustellen, wo die Tierhalter ihre Herden im Mai/Juni 2014 gegenüber dem Vorjahr um 3,3 % auf mehr als 25,4 Millionen Tiere aufgestockt haben. Dabei rüsteten vor allem die Ferkelerzeuger stark auf und hielten mit 2,35 Sauen 5,3 % mehr Tiere als vor Jahresfrist. Aus Ungarn, Dänemark, Deutschland und den Niederlanden wurden im Mai/Juni 2014 zwischen 1,0 % und 1,2 % mehr Zuchtsauen gemeldet. Dagegen nahm die Zahl der Muttertiere unter anderem in Polen, Italien, Frankreich, Belgien und Österreich ab. AgE

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