Aktuelles

 Die RLW-Tankkarte wird zur RLW-Kundenkarte!

Sehr geehrter Tankkunde,

mit diesem Anschreiben möchten wir Ihnen eine neue Nutzungsmöglichkeit Ihrer Tankkarte vorstellen.

Ab dem 01.04.2016 können Sie mit der Tankkarte nicht nur rund um die Uhr bargeldlos tanken, sondern auch in unseren Raiffeisen-Märkten bargeldlos einkaufen. Wenn Sie sich z.B. im Frühjahr mit Gartenbedarf eindecken wollen, brauchen Sie an der Kasse nur die Tankkarte vorlegen, am Kartenlesegerät die PIN eingeben und schon ist der Einkauf erledigt.

Über diese Einkäufe erhalten Sie dann zeitnah, spätestens zum Monatsende, eine separate Abrechnung. Daraufhin wird dann der Rechnungsbetrag, wie schon bei der Tankkartennutzung gewohnt, von Ihrem Bankkonto eingezogen. Dadurch haben Sie auch hier die volle Kostenkontrolle.

So können wir Ihnen auch hier unsere Leistungsstärke als regionaler Handelspartner in Ihrer Nähe unter Beweis stellen!

Darüber hinaus möchten wir Sie noch auf eine Änderung bei der Abrechnung der Tankungen mit unserer Tankkarte (Kundenkarte) hinweisen.

Seit Einführung des Sepa-Lastschriftrechts sind wir verpflichtet, allen unseren Kunden vor dem Einzug des Betrages eine Rechnung zuzustellen. Daher ist leider das Aufkommen vor allem der Post-Tankrechnungen sprunghaft angestiegen. Um hier unseren Verwaltungsaufwand sowie Portokosten zu senken, werden wir zum 31.03.2016 eine Änderung vornehmen:

Bisher erhielten Sie regelmäßig zu Beginn des neuen Monats die Abrechnung über die Tankungen des Vormonats. In Zukunft werden wir nur dann eine Rechnung stellen, wenn die Gesamtsumme der Abrechnungsperiode 50,-€ übersteigt. Ist dies nicht der Fall, werden die offenen Tankungen bis zum Ende des nächsten Monats „gesammelt“ und dann berechnet. In jedem Fall werden aber zum Ende eines jeden Quartals alle bis dahin offenen Tankungen abgerechnet. So bleibt die Abrechnung für Sie auch dann immer noch nachvollziehbar.

Bitte beachten Sie, dass Sie nach wie vor nicht dazu verpflichtet sind, bei der Benutzung der Tankkarte in irgendeiner Form Mindestumsätze zu erzielen!

Für Fragen und Anregungen stehen wir Ihnen gern unter der Telefonnummer 05232 6001-11 oder unter stiewe@rlw-ag.de zur Verfügung!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr RLW-Tankstellen Team


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News

In Deutschland halten sich aktuell zwischen 150 und 170 erwachsene Wölfe auf. Das geht aus Monitoringdaten hervor, die vom 1. Mai 2016 bis zum 30. April 2017 bundesweit erhoben wurden. Wie die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Prof. Beate Jessel, heute in Berlin berichtete, ist die Zahl der 60 von den Bundesländern bestätigten Rudel des aktuellen Monitoringjahres im Vergleich zur vorherigen Erhebung um 13 Gruppen gestiegen. Im gleichen Zeitraum sei die Anzahl der Wolfspaare von 21 auf 13 und die der sesshaften Einzelwölfe von vier auf drei gesunken. Regionaler Schwerpunkt sei derzeit Brandenburg mit insgesamt 22 Rudeln, gefolgt von Sachsen.

Jessel widersprach der Einschätzung von Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus, der von rund 650 Einzeltieren allein im Bundesgebiet ausgeht. Eine solche Zahl könne nicht valide belegt werden, da sich aus den Monitoringdaten keine belastbaren Aussagen zu den Jungtieren ableiten ließen, erklärte die BfN-Präsidentin.

Ihr zufolge macht die Erhebung der Jungtierpopulation auch wegen einer hohen Mortalität und der stark schwankenden Rudelgröße keinen Sinn. So liege die Anzahl der Tiere eines Rudels in der Regel zwischen drei und zwölf Individuen und ändere sich oft im Verlauf eines Monitoringjahres deutlich. Vor diesem Hintergrund hält Jessel es für ratsam, vom „Hype Gesamtzahl“ wegzukommen.

Die Behördenchefin räumt dennoch ein, dass die Rückkehr des Wolfes insbesondere beim Schutz der Weidetiere eine besondere Herausforderung darstelle. Die Angst der Menschen vor direkten Begegnungen und die Sorgen der Weidetierhalter müssten sehr ernst genommen werden. Die Lösung liegt nach Jessels Ansicht aber nicht im Abschuss oder der Vergrämung auffälliger Beutegreifer; notwendig für ein friedliches Miteinander seien vielmehr effektive Herdenschutzmaßnahmen.

Im Fall von Schafen und Ziegen, die rund 90 % der gerissenen Nutztiere ausmachen, plädiert Jessel für Elektrozäune von mindestens 120 cm Höhe in Verbindung mit dem Einsatz von Herdenschutzhunden. Sollten diese Maßnahmen nicht fruchten, sehe das Bundesnaturschutzgesetz schon heute Maßnahmen wie die Entnahme von Problemwölfen vor. AgE

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Mit eindeutiger Mehrheit haben die Fachpolitiker im Landwirtschaftsausschuss des EU-Parlaments die endgültige Einigung über die geplanten Vereinfachungen innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bestätigt. Dazu zählt auch die Trennung der Agrarbelange von der gesamten sogenannten Omnibus-Verordnung, mit der Anpassungen in ganz unterschiedlichen EU-Regelungen vorgenommen werden. Der Ausschuss nahm heute den am 12. Oktober gefundenen Kompromiss zwischen Kommission, Rat und den Verhandlungsvertretern des EU-Parlamentes mit 39 Ja-Stimmen und fünf Gegenstimmen an. Damit rückt eine Umsetzung zum 1. Januar 2018 in greifbare Nähe.

Mit den Änderungen wird erstmals seit 2013 das Basisrecht zur Agrarförderung geändert. Die Umgestaltungen betreffen vor allem das Greening, aber auch die Förderung von Junglandwirten und eine Stärkung der Erzeugerorganisationen. Der zuständige Berichterstatter für das Europäische Parlament und CSU-Abgeordnete, Albert Deß, zeigte sich überzeugt, dass man ein „gutes Ergebnis für unsere Landwirte“ erreicht habe. An die teils sehr zähen Trilogverhandlungen mit Rat und Kommission erinnerte der erste stellvertretende Vorsitzende des EU-Landwirtschaftsausschusses, Prof. Paolo De Castro. Er begrüßte die nun vorgenommene Trennung des Agrarteils aus der Omnibusverordnung, womit eine weitere Verzögerung verhindert worden sei. AgE

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Auch 2016, dem siebten Jahr nach dem Beginn der weltweiten Finanzmarktkrise, war in der dänischen Landwirtschaft der daraus resultierende wirtschaftliche Einbruch noch nicht überwunden. Wie das Nationale Statistikamt berichtet, blieben im vergangenen Jahr die Investitionen im dortigen Agrarsektor erneut hinter den Abschreibungen zurück und waren damit zum achten Mal in Folge negativ.

Laut Behördenangaben beliefen sich die Gesamtinvestitionen der dänischen Landwirtschaft im Jahr 2016 auf umgerechnet 970 Mio Euro. Da die Gesamtabschreibung gleichzeitig bei umgerechnet 1,33 Mrd Euro gelegen habe, sei eine Nettoinvestition von minus 360 Mio Euro verblieben, die damit sogar noch etwas niedriger ausgefallen sei als ein Jahr zuvor. Der Statistik ist darüber hinaus zu entnehmen, dass die Bruttoinvestitionen drei Jahre hintereinander gesunken sind und im aktuellen Berichtsjahr sogar deutlich unter denen der Krisenjahre 2009 bis 2011 rangierten.

Die Investitionslaune der dänischen Bauern blieb somit auch 2016 weit hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Für das Jahr 2008 weist die offizielle Statistik - ohne Einbeziehung von Inflation und Währungseffekten - noch eine Bruttoinvestition von fast 2,12 Mrd Euro aus. Abzüglich der Abschreibung von 1,34 Mrd Euro war damals mit 780 Mio Euro zum vorerst letzten Mal eine positive Nettoinvestition erzielt worden.

Unterdessen ist die Schuldenlast der dänischen Agrarbetriebe weiter gestiegen. Laut der Statistikbehörde zog die Gesamtverschuldung des Sektors 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 % umgerechnet 47,44 Mrd Euro an. Seit 2008 hat die Verschuldung der Landwirte damit um rund 8,5 % zugelegt. AgE

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Markttipps

Die russischen Kontrollbehörden haben Rückstände des Wachstumsförderers Ractopamin in brasilianischen Fleischlieferungen gefunden und daraufhin eine „vorrübergehende Einschränkung“ des Imports von Schweine- und Rindfleisch aus dem südamerikanischen Land ab dem 1. Dezember festgelegt. Wie der föderale Aufsichtsdienst für die Tier- und Pflanzengesundheit (Rosselkhoznadzor) gestern mitteilte, wurden die Rückstände im November im Rahmen eines Monitorings entdeckt und entsprechende Laborergebnisse am 16. November an die brasilianischen Behörden zur Klärung des Tatbestandes geschickt. Diese hätten jedoch nicht reagiert, weshalb zum Schutz der Verbraucher nun die Einfuhr beschränkt werde.

Die Importrestriktionen dürften Brasilien hart treffen, denn Russland gehört zu den wichtigsten Abnehmern des Landes. Das gilt insbesondere für Schweinefleisch. Rund 230 400 t davon wurden laut Daten des brasilianischen Landwirtschaftsministeriums von Januar bis Oktober nach Russland verkauft; das waren gut 40 % der gesamten Schweinefleischexporte Brasiliens. Die Rindfleischlieferungen beliefen sich in den ersten neun Monaten auf 131 000 t, was etwa 11 % der Gesamtausfuhren entsprach.

Brasiliens Landwirtschaftsminister Blairo Maggi erklärte in der heimischen Presse, dass lediglich bei Lieferungen von „drei oder vier Unternehmen“ Probleme festgestellt worden seien; der Rest sei in Ordnung. Die komme bei permanenten Inspektionen vor, und dafür seien sie da. Er halte den russischen Markt deshalb auch nicht für geschlossen, so der Minister. Laut Internetseite von Rosselkhoznadzor werden allerdings ab dem 1. Dezember 30 exportierende brasilianische Rindfleischbetriebe, darunter JBS, Minerva und MFB Mafrig, mit Einfuhrbeschränkungen belegt. Bei den Schweinefleischexporteuren sind es 18 Betriebe. Maggi betonte, sein Ministerium versuche sicherzustellen, dass keine Sendung mit Ractopamin-Rückständen nach Russland gelange. Er versprach Klärung und stellte klar, dass „Korrekturen“ vorgenommen würden, falls eine Exportfirma manipuliert habe. AgE

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Die große Mehrheit der schwedischen Verbraucher setzt bei Lebensmittel auf heimische Herkünfte. Laut einer aktuellen Umfrage des Verbandes der schwedischen Lebensmittelunternehmen (Livsmedelsföretagen) gaben 85 % der Teilnehmer an, dass ihnen Lebensmittel aus dem eigenen Land „wichtig“ oder sogar „sehr wichtig“ seien. Gegenüber der letzten Befragung im Jahr 2014 sei dies ein Zuwachs von rund 4 Prozentpunkten und in der langfristigen Betrachtung sogar ein neuer Rekordwert, bilanzierte der Verband.

Nach Einschätzung des Fachmagazins ATL ist der Zuwachs beim schwedischen Verbrauchervertrauen nicht zuletzt eine Folge des erfolgreich umgesetzten Tierschutzgesetzes sowie der intensiven Kommunikation mit Hilfe des nationalen Produktlabels „From Sweden“. Letzteres habe die Bedeutung der inländischen Landwirtschaft deutlich gemacht und den Verbrauchern die bewusste Entscheidung für Produkte aus dem eigenen Land erleichtert.

Die aktuelle Umfrage des Verbandes zeigt auch, dass in dem skandinavischen Land konventionelle Produkte aus heimischer Herstellung beliebter sind als ökologische Lebensmittel, die aus dem Ausland stammen. Insgesamt 72 % der befragten Verbraucher würden demnach im Zweifelsfall konventionellen schwedischen Erzeugnissen den Vorzug vor importierter Bioware geben. AgE

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In Deutschland sind in den ersten drei Quartalen 2017 weniger Schweine produziert und verarbeitet worden als im Vorjahreszeitraum. Wie aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht, lag das Schlachtaufkommen einschließlich Hausschlachtungen bei knapp 38,50 Millionen Schweinen; das waren 777 340 Tiere oder 2,0 % weniger als in der Vergleichsperiode. Die Schweinefleischerzeugung sank allerdings aufgrund leicht erhöhter Schlachtgewichte weniger stark, nämlich um 1,7 % auf 3,63 Mio t.

Einen großen Einfluss auf das rückläufige Schlachtaufkommen hatte nach Angaben der Wiesbadener Statiker die deutlich geringere Zahl von ausländischen Schlachtschweinen, die zur Schlachtung nach Deutschland geliefert wurden. Mit 2,66 Millionen Tieren kamen 456 000 Auslandsschweine oder 14,7 % weniger an den Haken als in den ersten drei Quartalen 2016, vor allem deshalb, weil die Niederländer weniger Tiere nach Deutschland ausführten. Aber auch das Angebot aus heimischen Ställen fiel in den ersten neun Monaten 2017 mit 35,80 Millionen Schweinen geringer aus als im Vorjahreszeitraum, und zwar um 315 300 Stück oder 0,9 %. Damit zeichnet sich ab, dass die Schweinefleischerzeugung in Deutschland im gesamten Kalenderjahr 2017 unter dem Vorjahresniveau liegen und damit zum ersten Mal seit 2012 rückläufig sein wird.

Vom Produktionsrückgang betroffen waren in den ersten drei Quartalen 2017 auch die beiden Schweinehochburgen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Führungsposition lieferten. Im Betrachtungszeitraum hatte laut Destatis Nordrhein-Westfalen mit einem Schlachtaufkommen von 14,25 Millionen Tieren die Nase leicht vorn, weil der Produktionsrückgang mit 1,3 % unterdurchschnittlich ausfiel. In den niedersächsischen Schlachtbetrieben kamen 14,21 Millionen Schweine an den Haken; das waren 1,8 % weniger als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Auch bei der Schweinefleischerzeugung lag Nordrhein-Westfalen mit 1,37 Mio t knapp vor Niedersachen, wo 1,34 Mio t verzeichnet wurden. AgE

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