Aktuelles

Sehr geehrte Kunden, die Umbaumaßnahmen am Hauptgebäude in Lage sind fast abgeschlossen. Die neuen Büros sind zum Teil schon komplett wieder bezogen. Wir danken Ihnen für Ihre Geduld!
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Ausbildung bei der RLW AG! erstellt am: 30.01.15

Für unser Unternehmen suchen wir zum 01.08.2015

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Raiffeisen Lippe-Weser AG, z.Hd. Frau Steinmeyer,Heidensche Str.73,

32791 Lage, Steinmeyer@rlw-ag.de


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News

Obwohl sich die Zahl der bestätigten Ausbrüche der Vogelgrippe des hochpathogenen Typs H5N2 in US-amerikanischen Putenmastbeständen im laufenden Monat deutlich erhöht hat, rechnen die Akteure an der Warenterminbörse in Chicago noch nicht mit Preisdruck beim Sojaschrot, das auch in der Geflügelfütterung eingesetzt wird. Allein seit Anfang April bis zum Montag dieser Woche hat das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) insgesamt 40 Fälle der Geflügelpest festgestellt, und zwar in den Bundesstaaten Minnesota, Iowa, South Dakota, North Dakota, Montana und Wisconsin, die im Norden der USA liegen. Damit hat sich die Ausbreitung deutlich beschleunigt, denn im März waren „nur“ sieben Betriebe von der Tierseuche betroffen.

US-Börsenmakler gehen noch davon aus, dass die Inlandsnachfrage nach Sojaschrot unter dem Strich durch die bisherige Bestandsdezimierung im Zuge der Seuchenbekämpfung kaum sinken dürfte. Darauf deutet auch die Kursentwicklung der Chicagoer Sojaschrotfutures hin, die nach einer Anfang April gestarteten Abwärtsbewegung seit der Monatsmitte einen Teil ihrer Notizverluste wieder wettgemacht haben: Heute gegen 3:55 Uhr Ortszeit kostete der vordere Sojaschrot-Maikontrakt in der US-Metropole 315,6 $/t (323 Euro/t); das waren zwar 3,3 % weniger als der Eröffnungskurs vom 1. April, aber 2,2 % mehr als der Eröffnungskurs vom 13. April. AgE

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Hofabgabeklausel bekommt Löcher erstellt am: 25.04.15
Die Koalitionsfraktionen haben sich offenbar auf Grundzüge für eine Neugestaltung der Hofabgabeklausel in der Alterssicherung der Landwirte (AdL) verständigt. Beide Seiten seien sich weitgehend einig, hieß es nach einem Fachgespräch unter Leitung vom Vizepräsidenten des Bundessozialgerichts (BSG), Prof. Rainer Schlegel, gestern in Berlin. Im Ergebnis sollen Eckwerte vorgelegt werden. Auf deren Grundlage wollen Union und SPD noch vor der Sommerpause einen Gesetzentwurf präsentieren.

Vorgesehen ist eine Erhöhung der zulässigen Rückbehaltsfläche von derzeit 25 % auf annähernd 100 % der Mindestgröße in der AdL. Bei Weiterbewirtschaftung des Betriebes über die Regelaltersgrenze hinaus sollen dann entstehende Rentensprüche erhalten bleiben. Analog zur Flexi-Rente in der gesetzlichen Rentenversicherung soll pro Monat ein Zuschlag von 0,5 % gewährt werden, der bei späterem Renteneintritt wirksam wird. Erleichtert werden soll die Einbringung des Betriebes in ein Gemeinschaftsunternehmen. Künftig soll die Abgabevoraussetzung auch dann erfüllt sein, wenn ein Landwirt seinen Betrieb erstmals in eine neue oder bereits bestehende GbR oder eine juristische Person einbringt und er nicht aus dem Unternehmen ausscheidet. Er soll lediglich von der Geschäftsführung oder der Vertretung der Gesellschaft ausgeschlossen sein.

Folgenreiche Änderungen sind schließlich bei der Abgabe des Betriebes unter Eheleuten geplant: Gestrichen werden soll die bisherige Begrenzung, nach der der abgebende Landwirt nur so lange Altersrente erhält, bis der übernehmende Ehegatte die Regelaltersgrenze erreicht. Zudem soll künftig das Hofabgabekriterium auch bereits bei teilweiser Erwerbsminderung erfüllt sein. AgE

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Die Landwirtschaft wird auch weiterhin nicht von der Möglichkeit einer steuerfreien Risikoausgleichsrücklage Gebrauch machen können. Die Koalition lehnte heute im Ernährungsausschuss des Bundestages einen Antrag der Linksfraktion ab, dieses Instrument ab 2016 für Agrarbetriebe einzuführen. Die Grünen enthielten sich.

CDU/CSU und SPD folgten damit einer Empfehlung der Bundesregierung, die sich gegen die Forderung ausgesprochen hatte. Begründet wird dies unter anderem mit dem Hinweis auf ein Gutachten der Universität Hohenheim, nach der eine Risikoausgleichsrücklage die in sie gesetzten Erwartungen für die landwirtschaftlichen Betriebe nicht erfülle. Auch der Wissenschaftliche Beirat Agrarpolitik hatte sich kritisch geäußert.

Die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Dr. Kirsten Tackmann, zeigte sich enttäuscht über die Haltung der Koalition. Sie erinnerte daran, dass sich die CDU in einem Parteitagsbeschluss von 2012 noch für eine Risikoausgleichsrücklage ausgesprochen hatte.

Ihrer Fraktion gehe es nicht um ein „Rundum-Sorglos-Paket“, so die Abgeordnete. Stattdessen wolle man den Landwirten dabei helfen, ihr betriebseigenes Risikomanagement zu verbessern. Die Betriebe seien zunehmend vielfältigen und meist unkalkulierbaren Risiken ausgesetzt. Anstatt ihnen unter die Arme zu greifen, verweise die Regierung jedoch auf politische Hilfspakete und Versicherungslösungen. AgE

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Markttipps

Der alte Matif-Weizenkontrakt „Nummer 2“ soll mittelfristig durch den Weizenfuture „Nummer 3“ ersetzt werden, der seit seiner Einführung im März 2015 kaum gehandelt wird. Wie die Zentrale Markt- und Preisinformationen GmbH (ZMP Live) gestern mit Verweis auf Ergebnisse einer von ihr am Vortag organisierten Diskussionsveranstaltung in Hamburg mitteilte, wird das Börsenunternehmen Euronext als Betreiber der Matif demnächst den Handel von Spreads ermöglichen, die die Preisdifferenz zwischen den beiden Kontrakten abbilden. Um den Wechsel auf den neuen Future zusätzlich zu erleichtern, sei die Einführung eines sechsmonatigen Exchange-for-Futures-Programms (EFF) geplant, bei dem Positionen in „Nummer 2“ einfach in „Nummer 3“ getauscht werden könnten.

Indes sei mit der Einführung eines in Euro gehandelten Futures auf 50 t EU-Mahlweizen durch die US-amerikanischen CME-Gruppe möglicherweise im kommenden Juni zu rechnen. Die global größte Warenterminbörse für Agrarprodukte hatte dies bereits im Mai 2014 erwogen; damals war allerdings kein genauer Starttermin genannt worden. Die Kontraktspezifikationen des neuen Futures sehen laut ZMP Live einen Proteingehalt von 10,5 %, eine Fallzahl von 170 Sekunden und ein Hektolitergewicht von 74 kg vor. Außerdem sei die Andienung von physischer Ware an mehrere dezentral um Rouen angesiedelte Lager vorgesehen. Die Lagerscheine hätten eine eigene Werthaltigkeit und könnten separat gehandelt werden.

Der neue Future dürfte mit dem Matif-Premiumweizenkontrakt der Euronext in Paris um die Gunst der Marktakteure konkurrieren. ZMP Live zufolge wollten sich Brokerunternehmen, darunter die Bremer Landesbank, Hansa Terminhandel und Kaack Terminhandel, nicht festlegen, welcher Kontrakt „das Rennen machen“ wird oder ob beide Kontrakte nebeneinander existieren werden. AgE

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Am deutschen Schlachtschweinemarkt sind die Erzeugerpreise wieder etwas unter Druck geraten. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) musste heute ihre Leitnotierung gegenüber der Vorwoche um 3 Cent auf 1,47 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) zurücknehmen. Nach Angaben der VEZG wurde zuvor von Seiten der Schlachtbetriebe Marktdruck aufgebaut, indem sie ihre Schlachtungen reduzierten. Gleichzeitig sind die Anmeldungen schlachtreifer Tiere gestiegen. Die der VEZG angeschlossenen Vermarkter erwarten für die am Donnerstag beginnende Schlachtwoche ein Angebot von 239 100 Tieren, nachdem es zuvor nur 231 400 Schweine gewesen waren.

Marktbeobachtern zufolge waren die gebremsten Schlachtaktivitäten auch dem Umstand geschuldet, dass der Notierungsanstieg um insgesamt 10 Cent/kg in den beiden Vorwochen nicht vollständig am Fleischmarkt umgesetzt werden konnte und die Schlachter Margeneinbußen hinnehmen mussten. Zudem sei die Preiserhöhung in Deutschland stärker ausgefallen als beispielsweise in Frankreich, Spanien oder Italien, was die internationale Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Anbieter geschmälert habe. AgE

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Die Ausweitung der Rebflächen im Zuge des neuen Genehmigungssystems für Rebpflanzen in der EU bleibt zwischen den Bundesländern weiterhin strittig. Dem Vernehmen nach wurden in der gestrigen Sitzung des Bundesratsagrarausschusses Änderungsanträge von Sachsen und von Rheinland-Pfalz zu diesem Punkt abgelehnt. Der Freistaat hatte in seinem Antrag entsprechend der Möglichkeit aus dem EU-Recht einen Ausbau der bundesweiten Rebfläche um jährlich 1 % gefordert. Demgegenüber spricht sich Rheinland-Pfalz für einen Ausbau der hiesigen Rebfläche um lediglich 0,1 % aus.

Bereits im Vorfeld der Sitzung äußerte Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt sein Unverständnis darüber, „dass dieser ohnehin schon kleine Schritt in Richtung liberalisierter Märkte noch weiter eingeschränkt werden soll“. „Je größer der Kuchen insgesamt, desto mehr kann davon verteilt werden“, stellte der CDU-Politiker klar.

Der vom Bundeskabinett verabschiedete Gesetzesvorschlag sieht für die Jahre 2016 und 2017 bundesweit Neuanpflanzungen von jeweils bis zu 0,5 % der zum 31. Juli des Vorjahres bestockten Fläche vor. Auf diesen Prozentsatz hatte sich auch die Agrarministerkonferenz im August 2013 geeinigt. AgE

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