Aktuelles

Neues zu den RLW-Tankkarten erstellt am: 27.11.14
Die Tankkarten Der RLW-AG werden ab jetzt im Tank-Netz Deutschland akzeptiert. Das bedeutet, dass Ihnen nun etwa 250 Tankstellen bundesweit zur Verfügung stehen! Näheres unter Tankstellen-Allgemein
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Umbauarbeiten in Lage erstellt am: 28.07.14
Sehr geehrte Kunden, ab sofort finden im RLW AG Hauptgebäude in Lage Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten sind die Kollegen aus dem Hauptgebäude im Technik Neubau der Agravis Technik Saltenbrock zu finden! Mit Ausnahme der Pflanzenschutzabteilung, diese finden Sie direkt am Tor der Pflanzenschutzhalle.
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Neuer Internetauftritt erstellt am: 16.04.14
Herzlich Willkommen auf der neu gestalteten Internetseite der Raiffeisen Lippe-Weser AG. Wir hoffen Ihnen gefällt unsere neue Darstellung und Sie finden etwas Zeit die Neuerungen zu begutachten. Für Kritik sind wir natürlich offen! Wir danken Raiffeisen.com für die Unterstützung!
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News

Die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland werden nach Einschätzung des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbandes (BLHV) durch die Einführung des Mindestlohns gegenüber süd- und osteuropäischen Anbauregionen erheblich benachteiligt. Der Verband geht deshalb davon aus, dass weniger Arbeitsplätze für Saisonarbeitskräfte und der Verlust von Arbeitsplätzen in der Landwirtschaft mit den vor- und nachgelagerten Bereichen die Folgen sein werden.

BLHV-Präsident Werner Räpple erklärte bei der gestrigen Weihnachtspressefahrt des Verbandes, dass dann deutlich bessere Erlöse erforderlich seien, um beispielsweise die Produktion von Spargel oder Erdbeeren in der Region zu halten. „Dafür sind wir auch auf die Unterstützung von Verbrauchern und des Lebensmitteleinzelhandels angewiesen“, stellte Räpple klar.

Sorge bereitet ihm zufolge auch die zusätzliche Bürokratie wie zum Beispiel für die Dokumentation von Arbeitszeiten. Bislang stehe fest, dass der Beginn, die Dauer und das Ende der täglichen Arbeitszeit aufgezeichnet und bei einer Kontrolle den Zollbeamten vorgelegt werden müssten.

Auch die Frage der Anrechenbarkeit von Kost und Logis auf den Lohn sei noch nicht befriedigend geklärt, sagte Räpple. Der BLHV fordere deshalb praxistaugliche Regelungen für die vorgeschriebenen Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten sowie zur Frage der Anrechenbarkeit von Kost und Logis. AgE

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Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftsteuer ist in der Land- und Forstwirtschaft mit Erleichterung aufgenommen worden. „Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass nach dem Votum der Verfassungsrichter für die Übergabe landwirtschaftlicher Familienbetriebe keine Veranlagung zur Erbschaftsteuer notwendig sein soll“, erklärte der Präsident des Landvolks Niedersachsen, Werner Hilse. Das Landvolk sehe sich in seiner Auffassung bestätigt, dass bäuerliche Familienunternehmen durch eine Verschonungsregelung von der Erbschaftsteuer befreit blieben. Hilse appellierte an die Politik, den nun ergangenen Auftrag zur Feinjustierung der entsprechenden Gesetzgebung nicht als Anlass zu Verschärfungen im landwirtschaftlichen Erbrecht zu nutzen.

Von einem „guten Signal für Land- und Forstwirte“ sprach der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Grundbesitzerverbände (ARGE), Michael Prinz zu Salm-Salm. Laut Bundesverfassungsgericht dürften Familienunternehmen nicht durch eine hohe Erbschaftsbesteuerung zerschlagen oder Arbeitsplätze gefährdet werden. Das Gericht wolle den Ast, auf dem die Wirtschaft und die Arbeitnehmer säßen, nicht absägen. Damit hielten die Verfassungsrichter dem Gesetzgeber die Türen offen, den Wirtschaftsstandort Deutschland auch in Zukunft zu sichern. AgE

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Für rechtlich zulässig halten die beiden Professoren Reimund Schmidt-De Caluwe von der Universität Halle und Matthias Lehmann von der Universität Bonn die Kontrolle des Erwerbs von Anteilen landwirtschaftlicher Gesellschaften im Rahmen des Grundstückverkehrsgesetzes. In einem Gutachten im Auftrag des Bundesverbandes gemeinnütziger Landgesellschaften (BLG) geben sie den Ländern neben der Regulierung von solchen Share Deals auch grünes Licht für Regelungen im Grundstückverkehrsrecht zur Verhinderung von unerwünschten Konzentrationsprozessen auf dem Bodenmarkt.

Nach Auffassung der Wissenschaftler sind weitergehende gesetzliche Regelungen in den beiden Bereichen sowohl mit dem Grundgesetz als auch mit dem EU-Recht vereinbar. Voraussetzung für eine Umsetzung sei allerdings ein entsprechender politischer Wille. Beim traditionellen BLG-Fachgespräch diese Woche in Berlin betonten beide Juristen die Notwendigkeit klarer politischer Zielstellungen. Die Länder seien gefordert, ein eindeutiges agrarstrukturelles Leitbild zu formulieren.

Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens wertete das Gutachten als Bestätigung für seine Initiative zur Schaffung eines Agrarstruktursicherungsgesetzes. Der CDU-Politiker kündigte einen Gesetzentwurf für das erste Quartal 2015 an. Auch sein Schweriner Amtskollege Dr. Till Backhaus sieht Handlungsbedarf im Grundstückverkehrsrecht. Mecklenburg-Vorpommern strebe ebenfalls eine Regelung zum Schutz der bestehenden Agrarstruktur an, sagte Backhaus, ohne jedoch konkrete Zeitangaben dafür zu machen. Niedersachsens Agrarstaatssekretär Horst Schörshusen bezeichnete gemeinsame Eckwerte der Länder für ein Leitbild als erstrebenswert. AgE

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Markttipps

Die Rapsnotierungen im deutschen Großhandel haben sich in dieser Woche stabil bis fester entwickelt. Am Montag verzeichnete die Mannheimer Produktenbörse für prompte Ware eine Preisspanne von 341 Euro/t bis 342 Euro/t, nach 340 Euro/t bis 341 Euro/t in der Vorwoche. Wie die Börse berichtete, sorgten bei geringen Umsätzen festere Palmölnotierungen für Unterstützung.

An der Hamburger Getreidebörse wurde eine Tonne der schwarzen Ölfrucht zur Lieferung von Januar bis März 2015 am Dienstag für 348 Euro notiert; sieben Tage zuvor waren hierfür 7 Euro/t weniger anzulegen. Aufwärts ging es auch an der Bayerischen Warenbörse in München, die gestern eine Preisspanne von 352 Euro/t bis 358 Euro/t für Ware zur Lieferung innerhalb von vier Wochen auswies; das waren am oberen Ende 8 Euro/t und am unteren Ende 6 Euro/t mehr als sieben Tage zuvor.

Derweil konnten auch die Kurse an der Pariser Terminbörse Matif zulegen. So verteuerte sich dort der Kontrakt mit Fälligkeit im Februar 2015 bis heute gegen 11.05 Uhr im Vergleich zum Abrechnungskurs vom vergangenen Donnerstag um 1,5 % auf 347,75 Euro/t. AgE

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Am internationalen Markt für Milcherzeugnisse hat kurz vor dem Weihnachtsfest der Preisdruck nachgelassen. Bei der letzten Auktion dieses Jahres an der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) konnten gestern mehrere Produkte Aufschläge verbuchen. Der zusammenfassende Preisindex der sieben gehandelten Milcherzeugnisse legte bei rückläufigen Angebotsmengen gegenüber der Auktion vor zwei Wochen um 2,4 % zu; er verfehlte allerdings das Jahresendniveau von 2013 um fast die Hälfte.

Bei der jüngsten Versteigerung war Butter sehr gut gefragt und verbuchte mit einem Plus von 10,4 % auf 3 145 $/t (2 531 Euro) im Mittel aller Kontraktlaufzeiten einen überdurchschnittlich hohen Aufschlag. Übertroffen wurde dies nur vom wasserfreien Milchfett, für das die Käufer im Schnitt 10,8 % mehr anlegen mussten. Wesentlich zum Anstieg des Gesamtindex trug bei, dass auch das vom Handelsvolumen her wichtigste Produkt Vollmilchpulver fester tendierte. Im Mittel aller Fälligkeiten und Qualitäten erlösten die Anbieter im Schnitt 2 270 $/t (1 827 Euro); das waren 1,4 % mehr als bei der Versteigerung Anfang Dezember.

Dagegen brachte das jüngste Auktionsergebnis an der GDT für Magermilchpulver einen Dämpfer. Die entsprechenden Kontrakte wurden im Vergleich zum Versteigerungstermin Anfang Dezember im Mittel mit Abschlägen von 3,2 % gehandelt; für das Magermilchpulver erlösten die Anbieter im Schnitt 2 320 $/t (1 867 Euro). Cheddarkäse verzeichnete zuletzt einen leichten Rückgang um 0,7 % auf 3 002 $/t (2 416 Euro). AgE

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Die vorderen Eurex-Futureskurse für Veredlungskartoffeln haben nach dem prozentual zweistelligen Kursrutsch Anfang Dezember in der vergangenen Woche nur noch leicht nachgegeben und heute wieder fester tendiert. Der Kontrakt mit Fälligkeit im April 2015, der am vergangenen Mittwoch zwischenzeitlich ein neues Laufzeittief bei 4,40 Euro/dt markiert hatte, war am Freitag für 4,50 Euro/dt abgerechnet worden; das bedeutete im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 0,10 Euro/dt oder 2,2 %. Heute gegen 10.50 Uhr wurde der Future aber wieder für 4,60 Euro/dt gehandelt.

Einige Marktakteure begründeten den zwischenzeitlichen Kursverlust für den vorderen Termin in der vergangenen Woche mit dem Argument, dass die lagerbedingten Qualitätsprobleme für EU-Verarbeitungsware offensichtlich weniger gravierend seien als bislang angenommen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen berichtete am Freitag mit Blick auf den Kassamarkt für Speiseware von einem gut ausreichenden Kartoffelangebot, das aber nicht mehr so drängend sei wie im Oktober und November. Noch immer gebe es Problempartien, für die ein rascher Absatz gesucht werde, doch nicht mehr unbedingt zu jedem Preis.

Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsfestes hat sich nach Darstellung der Landwirtschaftskammer die Nachfrage nach Kartoffeln bereits leicht belebt, und dies, obwohl ein Kälteeinbruch mit eventuellen Transportbehinderungen derzeit nicht in Sicht ist. Einige Marktteilnehmer gingen davon aus, dass wegen der wenigen Werktage vor der Jahreswende Teile des Kartoffelgeschäfts wahrscheinlich etwas vorgezogen würden. AgE

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