Aktuelles

Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen. "Hinweise zu Transportfolgen, spezifischen Reinigungsverfahren sowie weiteren unerwünschten Vorfrachten enthält u.a. die Datenbank Ladungen/Straßentransporte  und der QS-Leitfaden Futtermittelwirtschaft (Kapitel 5). "
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Der Agrarbereich zählt aktuell nicht zu den Wirtschaftssparten mit einem wesentlichen Fachkräftemangel. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion zum Thema "Fachkräftebildung in der Landwirtschaft" mitteilt, ist das auch für die nächste Zeit nicht zu erwarten.
Im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen habe der Agrarsektor die Zahl der Absolventen einer Berufsausbildung in den letzten Jahren trotz demografischer Veränderungen sowie allgemeiner Änderungen im Lernverhalten im Wesentlichen konstant halten können. Während die Anzahl der Ausgebildeten im Bereich der landwirtschaftlichen Berufe zwischen 2008 und 2018 nur um rund 8 % gesunken sei, liege der Rückgang im Bereich des Handwerks bei rund 24 %.
Ausdrücklich hebt die Bundesregierung die nach wie vor hohe Fortbildungsbereitschaft in den "grünen" Berufen hervor. Aktuell liege der Anteil erfolgreicher Meisterprüfungen an bestandenen Berufsabschlussprüfungen bei rund 20 %. Daneben führe die in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegene Zahl von Studierenden im Agrarbereich zu einem stärkeren Zufluss von Akademikern als Fach- und Führungskräfte in die agrarischen Unternehmen.
Die Regierung räumt in ihrer Antwort ein, dass es gleichwohl zu Besetzungsproblemen in einzelnen Betrieben, Regionen oder Sparten kommen könne. Zudem sei angesichts der Herausforderungen der demografischen Entwicklung sowie des geänderten Bildungsverhaltens nicht auszuschließen, dass es in Zukunft grundsätzliche Probleme der Fachkräftesicherung im Agrarbereich geben könne. Vor diesem Hintergrund stehe das Bundeslandwirtschaftsministerium in engem Kontakt mit den Sozialpartnern des Agrarbereichs. Beispielsweise habe das Ressort den Berufsstand und die zuständigen Stellen bereits vor Jahren aufgefordert, die Aktivitäten in den Bereichen Berufswerbung und Imagearbeit zu steigern und zu verstetigen. Dies werde teilweise durch Modellvorhaben sowie durch Internetaktivitäten unterstützt. AgE

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Das vollständige Anwendungsverbot von Glyphosat in Österreich, das der Wiener Nationalrat am 2. Juli beschlossen hatte, dürfte wie vorgesehen zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Europäische Kommission hat das Verbot bis zum Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Stillhaltefrist am 29. November nicht untersagt. Die Brüsseler Behörde schickte lediglich ein Schreiben an die Wiener Regierung, in dem die Vorgehensweise Österreichs kritisiert und ein Vertragsverletzungsverfahren in Aussicht gestellt werden.
Dem Anwendungsverbot wird von der Kommission kein Riegel vorgeschoben, obwohl sie das nationale Glyphosatverbot vor Monaten noch für europarechtswidrig erklärt hatte. In ihrem Schreiben weist die Behörde lediglich darauf hin, dass das Gesetz bereits als Entwurf hätte notifiziert werden müssen und nicht erst nach dem Beschluss durch den National- und den Bundesrat. Nun besteht die Gefahr, dass es zu Klagen und zu einem Vertragsverletzungsverfahren kommen könnte. Das österreichische Bundesland Kärnten war 2018 mit einem Totalverbot von Glyphosat vor der Kommission gescheitert.

Die Landwirtschaftskammer Österreich sieht daher weiterhin eine große Rechtsunsicherheit für die heimischen Bauern. "In der Beurteilung des Glyphosat-Anwendungsverbots in Kärnten hatte die EU-Kommission noch anders entschieden und das Gesetz als europarechtswidrig erklärt. Es ist daher für uns völlig unverständlich, dass die Kommission bei der Notifikation keine ausführliche Stellungnahme gegen den Beschluss eingebracht hat", kritisiert die Landwirtschaftskammer. Deshalb müsse schnellstens Klarheit über die rechtliche Situation zum Glyphosateinsatz geschaffen werden.

Der Österreichische Bauernbund verlangte mit Blick auf ein drohendes Vertragsverletzungsverfahren, das "Pfuschgesetz von SPÖ, FPÖ und NEOS" im Parlament zu reparieren und ordnungsgemäß zu ratifizieren. Zugleich forderte der Verband Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein auf, das Gesetz nicht in Kraft treten zu lassen. "Die Zulassung von Pflanzenschutzmitteln ist aus gutem Grund auf europäischer Ebene geregelt, damit für die Landwirtschaft in den Mitgliedstaaten gleiche Bedingungen gelten", so der Bauernbund. Nationale Einzelverbote seien nicht im Sinne europäischer Zulassungsmechanismen. AgE

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Zahl der Rudel deutlich gestiegen erstellt am: 02.12.19
Der Wolfsbestand in Deutschland nimmt zu. Wie das Bundesamt für Naturschutz (BfN) heute mitteilte, gibt es derzeit in Deutschland 105 Wolfsrudel. Daneben sind weiterhin 25 Wolfspaare sowie 13 sesshafte Einzelwölfe für das Monitoringjahr 2018/19 bestätigt. Im vorhergehenden Monitoringjahr 2017/18 wurden 77 Rudel, 40 Paare und 3 Einzelwölfe nachgewiesen.
Nach den neuen Erhebungen der Bundesländer, die durch das BfN sowie die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) zu den amtlich bestätigten deutschen Wolfszahlen zusammengeführt wurden, konzentriert sich das Wolfvorkommen weiterhin auf das Gebiet von der sächsischen Lausitz in nordwestliche Richtung über Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern nach Niedersachsen. Die meisten Wolfsrudel leben mit 41 in Brandenburg, gefolgt von Sachsen 22 und Niedersachsen 21. Zum ersten Mal konnten laut BfN in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein jeweils einzelne Wölfe bestätigt werden. Weitere territoriale Vorkommen konnten in Thüringen und Bayern nachgewiesen werden.
Deutlich angestiegen ist die Anzahl der Totfunde, und zwar um 60 % im Vergleich zum Vorjahr. Waren es im Monitoringjahr 2017/18 noch 61 tote Tiere, so sind nun 99 Totfunde von den Bundesländern gemeldet worden. Mehr als die Hälfte der 83 durch den Verkehr getöteten Wölfe waren Welpen. Auch die Zahl der illegalen Tötungen ist von 6 auf 8 gestiegen. AgE

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Markttipps

Reger Handel mit Schlachtschweinen erstellt am: 04.12.19
Gemessen an der sehr regen Nachfrage der Schlachtereien steht auch weiterhin ein knappes Angebot an Schlachtschweinen zur Verfügung.
Nicht immer können alle Anfragen der Schlachtereien bedient werden. Häufig sind die Mäster zudem nicht bereit, Partien vorzeitig auszustallen, da weiter steigende Preise erwartet werden. Nach 5 Ct/kg SG Erhöhung der VEZG-Preisempfehlung vergangene Woche gab es nunmehr ein Plus von 3 Ct/kg auf neu 2,03 EUR/kg SG.

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Im August haben die Erzeugerpreise für konventionell erzeugte Milch in Deutschland ihre Talsohle erreicht. Seitdem geht es wieder aufwärts. Im Oktober zeigten sich nahezu bundesweit wieder festere Tendenzen. Die Molkereien in Schleswig-Holstein zahlten dabei die kräftigsten Aufschläge. In den kommenden Monaten zeichnet sich eine weitere Erholung ab.

Die Molkereien in Deutschland zahlten im Oktober nach Schätzung der AMI durchschnittlich 32,9 Ct/kg für konventionell erzeugte Milch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß. Das waren gut 0,1 Ct mehr als im Monat zuvor. Nach neun Monaten mit rückläufigen Preisen hat sich das Blatt für die Erzeuger damit gewendet. In nahezu allen Teilen der Republik ist die Auszahlungsleistung gestiegen. Im September war dies noch nicht flächendeckend der Fall gewesen. Seinerzeit hatten sich zunächst vorrangig die Milcherzeuger in Norddeutschland über Aufschläge beim Milchgeld freuen können. Im Osten des Landes hatten hingegen noch rückläufige Tendenzen das Bild bestimmt. Zu Beginn des vierten Quartals setzten aber auch dort etwas festere Tendenzen ein. Bundesweit wurde lediglich in Brandenburg das Ergebnis des Vormonates verfehlt, allerdings nur marginal. (AMI)

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Mit einem Zuwachs von 1,5 Punkten (1,1%) konnte der AMI-Rohstoffindex seine steigende Tendenz seit Juni 2019 fortsetzen. Die Rekordpreise am Schweinemarkt und die festeren Tendenzen bei Magermilchpulver stützten diese Entwicklung. Getreide und Ölsaaten verzeichneten ebenfalls Zuwächse, verblieben aber weitestgehend unter den Werten von November 2018.
Die Aussicht auf eine knappe Rapsversorgung in der zweiten Wirtschaftsjahreshälfte lässt die Preise kräftig steigen, die damit 3% über Vorjahreslinie liegen. Demgegenüber bleiben die Getreidepreise deutlich darunter. Auch wenn die deutsche Getreideernte 2019 nur mäßig ausfiel, so ist sie doch deutlich größer als im Vorjahr. Außerdem wird sie von einem globalen Rekordangebot ergänzt, jedenfalls bei Weizen, Gerste, Roggen und Hafer. Demgegenüber wird es weltweit, genau wie in Deutschland, weniger Körnermais geben als im Vorjahr. Im November dürfte sich das bundesdeutsche Gesamtbild, nicht zuletzt aufgrund der gestiegenen Preise für Magermilchpulver, zunehmend fester darstellen. Potential für große Schritte nach oben zeichnen sich dabei derzeit bis zum Jahresende jedoch nicht ab. Das Niveau von 2018 dürfte somit weiter deutlich unterschritten werden.
Entgegen den saisonal üblichen Entwicklungen war selbst das umfangreiche Angebot am Schweinmarkt nicht bedarfsdeckend, der Preis zog deutlich an. Nicht wirklich in Schwung kam zuletzt der Handel mit Rindfleisch. Für Jungbullen ließ sich hier und da etwas mehr Geld erzielen, die Schlachtkuhpreise standen unter Druck.

Natürlich informiert - Preisindex sorgt für mehr Transparenz

Die AMI hat den Index für die Preisentwicklung bei den wichtigsten Agrar- und Nahrungsmittelrohstoffen in Deutschland entwickelt, um für mehr Transparenz an den landwirtschaftlichen Rohstoffmärkten zu sorgen. Dieser Index umfasst die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte und ist dadurch ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Dynamik in der deutschen Landwirtschaft. Der Index wird monatlich veröffentlicht. (AMI)
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