Aktuelles

Weber Grillseminare erstellt am: 11.04.19
Wir bieten Ihnen professionelle Weber Grillseminare in unserem Markt in Steinheim an! Informationen erhalten Sie gerne direkt im Markt, per Telefon unter der 05233/941840 oder unter boeddecker@rlw-ag.de.
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Wir bilden aus! erstellt am: 17.01.19
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an steinmeyer@rlw-ag.de 
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Die nächste Bundeswaldinventur kommt. Der Bundesrat hat heute der vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten Vierten Bundeswaldinventur-Verordnung zugestimmt. Die Erhebungen werden in der Zeit vom 1. April 2021 bis 31. Dezember 2022 durchgeführt. Die bisherigen Bundeswaldinventuren fanden in den Jahren 1987, 2002 und 2012 statt.

Im Ergebnis der anstehenden forstlichen Großrauminventur auf Stichprobenbasis werden unter anderem die Nachhaltigkeit der Waldbewirtschaftung beurteilt sowie eine großräumige Abschätzung von Zustand und Veränderung des Waldes vorgenommen. Ferner dient die Waldinventur dazu, zuverlässige Informationen über die Holznutzung in den verschiedenen Eigentumsarten zu gewinnen und eine verlässliche Datenbasis für Investitionsentscheidungen der Forst- und Holzwirtschaft zu schaffen. Der Zuwachs in den Wäldern im Vergleich zur vorherigen Inventur soll ebenso erfasst werden, außerdem die ökologischen Auswirkungen von Umweltveränderungen, vor allem des Klimawandels.

Die Bundeswaldinventur wird laut der Verordnung nach einem einheitlichen Stichprobenverfahren mit gleichmäßiger Verteilung der Proben über das gesamte Bundesgebiet durchgeführt. Die Grunddatenerhebung pro Stichprobenpunkt umfasst die Betriebsart, die Eigentumsart, die Waldstruktur, die Baumarten, ferner Alter, Durchmesser und Baumhöhe, Geländemerkmale, besondere Baummerkmale, Totholz sowie Landnutzung vor oder nach Wald. AgE

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Die Bundesregierung ist gegen Änderungen bei der Privilegierung des landwirtschaftlichen Bauens im Außenbereich. Eine Anpassung von § 35 Baugesetzbuch sei im Hinblick auf "Urlaub auf dem Bauernhof" derzeit nicht angezeigt, heißt es in der Antwort der Regierung eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion zum Thema "Bau von Ferienwohnungen im Außenbereich".

Die Regierung räumt in ihrer Antwort zugleich Handlungsbedarf in der Förderung touristischer Angebote auf landwirtschaftlichen Betrieben ein. Derzeit prüfe man gemeinsam mit den Fachreferenten der Bundesländer für die einzelbetriebliche Investitionsförderung, ob die derzeitige Förderung von Investitionen zur Diversifizierung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) und damit auch im Bereich "Urlaub auf dem Bauernhof" eine Anpassung benötige, teilt die Regierung mit.

Die Liberalen begründeten ihre Anfrage mit den geltenden engen Restriktionen im Baugesetzbuch für den Ausbau ehemals landwirtschaftlich genutzter Gebäude für touristische Zwecke. Nach Auffassung des FDP-Bundestagsabgeordneten Karlheinz Busen müssen künftig Ferien auf Bauernhöfen in einem größeren Rahmen als bislang möglich zugelassen werden.

"Wenn ein Landwirt mit seinem bisherigen Betrieb nicht mehr wirtschaftlich bestehen kann, darf er nicht zur Betriebsaufgabe gezwungen werden", erklärte Busen. Die Schaffung von Ferienwohnungen in bestehenden Gebäuden müsse dann ohne starre Beschränkungen des Umfangs zulässig sein. Für die Umwandlung von ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden in Ferienwohnungen muss daher grundsätzlich ebenso eine Privilegierung im Außenbereich bestehen. "So können wir auch das Interesse an der Landwirtschaft und der Erzeugung von Lebensmitteln fördern - ganz ohne teure Werbekampagnen des Staates", so der FDP-Politiker. AgE

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Einer Überarbeitung des gegenwärtigen europäischen Rechtsrahmens zu gentechnisch veränderten Organismen (GVO) steht die überwiegende Mehrheit der EU-Landwirtschaftsminister positiv gegenüber. Das zeigte sich bei der Diskussion um eine Stellungnahme der Niederlande zur derzeitigen GVO-Richtlinie, die auf dem Agrarrat gestern in Brüssel vorgestellt wurde. Demnach wollen die Niederlande, unterstützt von Estland, dass Züchtungstechniken wie CRISPR/Cas, bei denen die Mutagenese gezielt eingesetzt wird, von transgenen Methoden rechtlich klar getrennt werden.

Anlass für den Haager Vorstoß ist das im vergangenen Jahr vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) gefällte Urteil, wonach auch Produkte aus der Mutagenese als GVO anzusehen sind. Ausgenommen seien nur diejenigen Verfahren, die bereits seit längerem Anwendung finden und die als sicher gelten würden, entschieden die Luxemburger Richter. Scharfer Wiederspruch war von wissenschaftlicher Seite und insbesondere den Pflanzenzüchtern gekommen. Sie wiesen auch darauf hin, dass entsprechende Züchtungen nicht von einer natürlichen Mutation zu unterscheiden seien.

Die Europäische Kommission solle nun einen neuen Legislativvorschlag vorlegen und eine "Normanpassung" vollziehen, so die Mehrheit der Landwirtschaftsminister. Bereits zuvor hatten der für die Thematik zuständige Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis und Agrarkommissar Phil Hogan angedeutet, dass die Behörde nach der Europawahl möglicherweise eine neue Vorlage zum Gentechnikrecht unterbreiten werde.

Während Deutschland einer Diskussion darüber offen gegenübersteht, pochten Dänemark und Belgien auf Änderungen. Die belgische Delegation betonte, dass die gegenwärtigen Regeln nicht die aktuelle Diskussionslage und den jetzigen Technikstand wiederspiegelten und daher dringend überarbeitet werden müssten.

Eindeutig gegen eine Überarbeitung wandte sich lediglich Polens Landwirtschaftsminister Jan Krzysztof Ardanowski. Er begründete dies mit dem klaren Willen der polnischen Bevölkerung gegen die neuen Gentechniken. Die Bürger seien mit den aktuellen Regeln zur Gentechnik zufrieden, weshalb er keinen Grund sehe, daran etwas zu ändern. AgE

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Markttipps

Nach einem Jahr mit knapper Gerstenversorgung wird weltweit wieder mehr gedroschen werden. Auch wenn das Wirtschaftsjahr 2019/20 mit den niedrigsten Anfangsbeständen seit 35 Jahren startet, sollen größere Ernten vor allem in den Hauptanbaugebieten zu einer reichlichen Versorgung führen. Besonders positive Aussichten herrschen laut USDA für die EU. Hier werden zur Ernte 62 Mio. t erwartet, so viel wie seit 4 Jahren nicht mehr und 6 Mio. t mehr als im Vorjahr. Ein deutliches Plus wird auch für die Ukraine avisiert sowie für Russland und Kanada. Insgesamt sollen laut USDA 2019/20 weltweit 153,3 Mio. t Gerste geerntet werden, gut 13 Mio. t mehr als 2018/19 und so viel wie seit 10 Jahren nicht mehr. Das gleicht die geringen Anfangsbestände mehr als aus, so dass auch die Nachfrage mobilisiert wird und zunimmt. Mit vorerst geschätzten 150.000 t werden 8.000 t mehr verbraucht als 2018/19, wobei auch hier das größte Plus für die EU prognostiziert wird. (AMI)
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Raufutter wird endlich günstiger erstellt am: 19.05.19
Gegen Ende der Saison, mit nachlassendem Kaufinteresse und dem ersten neuen Grasschnitt im Silo, zeigt der Raufuttermarkt erste Entspannungstendenzen, aber nur leicht. Denn die Maissilos sind nur noch unzureichend gefüllt. Der Beginn der Weidesaison sowie der erste und gleichzeitig zufriedenstellende Grasschnitt zeigen Preiswirkung. Die Raufutterpreise sinken zum ersten Mal in dieser Saison. Das Strohangebot reicht aus, die Nachfrage zu bedienen, die langsam nachlässt und auch das Interesse an Heu schwindet. Allerdings lassen sich bei kleineren Einzelpartien noch immer deutliche Aufgelder erzielen. Da die meisten Läger geräumt sind, fällt das Grundfutterangebot weiterhin unzureichend aus.

Der erste Grasschnitt läuft und erweitert das Frischgrasangebot merklich. Daneben wird fleißig siliert, denn die Silos sind fast alle leer. Restbestände an Maissilage werden jetzt gestreckt, damit sie bis zum Herbst reichen. Die verbrauchten Vorräte haben dazu geführt, dass die Futterflächen in dieser Saison ausgedehnt wurden. Nun muss das Wetter den Ertrag bringen. Leider ist das nicht in allen Regionen der Fall, so dass die Sorgenfalten aus den Gesichtern der Milchviehhalter noch nicht verschwunden sind.

Im Schnitt gaben die Heupreise gegenüber Vormonat um 3 % auf 188 EUR/t nach. Das sind damit aber immer noch knapp 60 EUR/t mehr als im Mai 2018. Beim Stroh sind die Preisunterschiede zum Vorjahr mit durchschnittlich 20 EUR/t indes nicht so groß. Großballen kosten 6,3 % weniger als im Vormonat, HD-Ballen sind demgegenüber preisstabil. (AMI)

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Anfang 2019 hat sich die wirtschaftliche Situation im Betriebszweig Milchproduktion erneut etwas eingetrübt. Auf der Kostenseite kam es zu einer gewissen Entspannung, die von den rückläufigen Milcherlösen allerdings ausgehebelt wurde. Im ersten Drittel des aktuellen Jahres wiesen die relevanten Kennzahlen im Betriebszweig Milchproduktion unterschiedliche Entwicklungen auf. Die Erlöse gingen zurück, vor allem durch die nachgebenden Erzeugerpreise. Bei den variablen Kosten stellte sich hingegen teils eine Entspannung ein. Dies war in erster Linie bei den Futterkomponenten der Fall. In der Summe hat sich die Wirtschaftlichkeit in den deutschen Milchviehbetrieben in den ersten vier Monaten von 2019 dadurch im Vergleich zum Herbst des Vorjahres wieder etwas verschlechtert. Auf der Erlösseite dominierte der über den Jahreswechsel erfolgte Rückgang der Erzeugerpreise das Bild. Bis April reduzierten die Molkereien ihre Auszahlungsleistung für konventionell erzeugte Milch im Bundesmittel um rund 3 Ct. Dies wurde allerdings in Teilen von den höheren Erlösen für Altkühe und Kälber kompensiert. Alles in allem stellte sich die Erlössituation in den Betrieben in den ersten vier Monaten des aktuellen Jahres schwächer dar als Ende 2018, entsprach aber in etwa der des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Bei den variablen Kosten hat sich die Lage zu Jahresbeginn etwas entspannt. Zuvor war es allerdings zu einer deutlichen Anhebung einzelner Positionen gekommen. Vor allem die Futterkomponenten hatten sich 2018 in Folge der dürrebedingten Ernteverluste stark verteuert. Hier zeigte sich nach dem Jahreswechsel eine gewisse Entspannung, allerdings auf nach wie vor erhöhtem Niveau.(AMI)
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