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Die Ölmühlen heben ihre Prämien nicht an und die Rapsterminkurse tendieren schwächer ? das setzt die hiesigen Kassapreise unter Druck und nimmt den Erzeugern jeglichen Verkaufsanreiz.

Die Zurückhaltung der Ölmühlen und die fallenden Rapsterminkurse lähmen die Geschäfte am deutschen Rapskassamarkt. Viele Verarbeiter sind ausreichend versorgt und müssen daher vorerst keine weiteren Mengen zu kaufen ? sie können es sich leisten, weitere Preisnachlässe abzuwarten und halten ihre Prämien unverändert. Die Rapsterminkurse in Paris schlossen zuletzt auf 365,75 EUR/t und damit 6,25 EUR/t unter Vorwochenlinie. Ausschlaggebend sind schwache US-Sojakurse, die wegen der Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China zuletzt erneut unter deutlichen Druck geraten sind.

Rapsanbieter hoffen jetzt auf eine Nachfragebelebung im Herbst, und zwar aus der Biodieselindustrie. In den Wintermonaten müssen die Mineralölkonzerne von Sommer- (SME, PME) auf Winterware (RME) umstellen. Das dürfte die Rapsölnachfrage der Biodieselproduzenten ankurbeln und damit auch den Rohstoff Raps interessanter für die Ölmühlen machen. Dagegen spricht, dass die meisten Mühlen bereits bis Jahresende 2018 mit genügend Rohstoff eingedeckt sein sollen. (AMI)


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Begann die Umstellung der Werbeaktionen im Lebensmitteleinzelhandel im Vorjahr bereits Ende August, hat das warme Wetter diese im laufenden Jahr verzögert. Entsprechend wurde im August mehr Grillfleisch beworben als im gleichen Zeitraum 2017.

UNGEWÖHNLICHE LANGE GRILLSAISON Die erfassten Unternehmen bewarben im August 2018 rund 69-mal marinierte Schweinesteaks. Gegenüber Juli ist die Werbeaktivität damit fast unverändert geblieben. Zugleich lag die Zahl aber über dem Niveau des Vorjahres, nachdem die Grillfleischsaison in den zurückliegenden Monaten eher enttäuschte. Bei naturbelassenen Schweinesteaks ergab die Analyse auf Basis von AMI Aktionspreise im LEH sogar einen Zuwachs um fast ein Viertel. Dies dürfte in erster Linie an den warmen Temperaturen liegen, die zu einer Verzögerung der Umstellung des Fleischsortiments im LEH führen.

UMSTELLUNG HAT IM AUGUST BEGONNEN Dennoch hat die Umstellung, hin zu deftigerem Rindfleisch, inzwischen begonnen. Anfang September gehörten marinierte Schweinesteaks erstmals seit mehr als drei Monaten nicht mehr zu den am häufigsten beworbenen Artikeln. Dafür tauchen inzwischen verstärkt Bratenteile oder deftige Teilstücke auf den Werbezetteln auf. Gulasch, Schweinefilet, Braten und alle Arten von Hackfleisch dürften auch in den kommenden Wochen verstärkt beworben werden. (AMI)


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Im Juli 2018 haben Bio-Milchbauern in Deutschland im Schnitt weniger für ihren Rohstoff erhalten als noch im Juni. Gelichzeitig ist der Preis für konventionell erzeugte Milch gestiegen.

Das Bundesmittel für Bio-Milch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß betrug nach Schätzungen der AMI im Juli 47,1 Ct/kg. Das waren knapp 0,3 Ct/kg weniger als im Vormonat. Damit setzten sich die rückläufigen Tendenzen seit Februar 2018 fort und der Abstand zum Vorjahr vergrößerte sich somit weiter.

Gleichzeitig ist der Abstand zwischen ökologisch und konventionell erzeugter Milch geschrumpft, da die Preise für letztere Milchart im Juli den zweiten Monat in Folge mit 33,4 Ct/kg ein Plus verzeichnet haben. Damit ist der Vorsprung für Bio-Betriebe auf rund 13,7 Ct geschmolzen. (AMI)


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Markttipps

Im Jahr 2017 entwickelte sich die europäische Schweineproduktion leicht rückläufig. Relativ hohe Ferkel- und Schweinepreise motivierten allerdings dazu, die Sauen- und Mastschweinebestände auszudehnen. (AMI)


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Ein umfangreiches Angebot an Schlachtschweinen steht einer verhaltenen Nachfrage der Schlachtereien gegenüber. Aufgrund der enttäuschenden Fleischnachfrage haben führende Schlachthöfe Stückzahlreduzierungen für die neue Woche angekündigt.

Um den reibungslosen Abfluss aller schlachtreifen Tiere zu gewährleisten, sahen sich die an den Preismeldungen beteiligten Erzeugergemeinschaften gezwungen, die neue Preisempfehlung um 4 Ct/kg zu kürzen.

Über alle wertvollen Teilstücke hinweg mussten bereits in der Vorwoche industrielle Fleischverkäufer Preiszugeständnisse hinnehmen. Etwas stärker sind die Nackenpreise unter Druck. Nicht nur die Erlösmöglichkeiten werden von Seiten der Schlachtereien und Zerleger beklagt, auch die Mengen die verkauft werden konnten, blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück. In der laufenden Berichtswoche ist das Klagen von Seiten der Schlachtbranche über die enttäuschend schwache Schweinefleischnachfrage nicht geringer geworden. Das deutlich größere Schlachtaufkommen sorgt europaweit dafür, dass der Importbedarf in den Nachbarländern geringer ist als vor einem Jahr. (AMI)




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Im vergangenen Jahr stabilisierte sich der Schweinebestand zunächst. Doch die endgültigen Daten der Viehbestandserhebung vom Mai 2018 bestätigen den Rückgang des deutschen Schweinebestandes. (AMI)


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