Aktuelles

Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen. "Hinweise zu Transportfolgen, spezifischen Reinigungsverfahren sowie weiteren unerwünschten Vorfrachten enthält u.a. die Datenbank Ladungen/Straßentransporte  und der QS-Leitfaden Futtermittelwirtschaft (Kapitel 5). "
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Die Terminbörse in Chicago hat für die Sojabohnenfutures zuletzt kräftige Kursgewinne verzeichnet. Der betreffende Kontrakt mit Fälligkeit im November 2019 kostete heute Morgen gegen 10.15 Uhr hiesiger Zeit 9,95 $/bu (333 Euro/t); das waren 2,8 % mehr als der Eröffnungskurs von gestern und 4,3 % mehr als der Abrechnungskurs vom Freitag vergangener Woche.

Analysten begründeten die Rallye vor allem mit dem Gerücht, dass private chinesische Firmen gestern mehr als 600 000 t US-Sojabohnen gekauft hätten; das wäre die größte Menge seit Juli 2018. Die Marktakteure interpretierten dies als Zeichen für eine Entspannung im Handelskrieg zwischen China und den USA. Für Oktober sind Gespräche auf hoher Ebene zwischen den beiden Ländern geplant, die auf eine Beendigung des Handelskonflikts abzielen. Die Regierung in Peking erhebt auf den Import von US-Sojabohnen hohe Strafzölle, von denen allerdings nur private und keine staatlichen Unternehmen Chinas betroffen sind.

Unterdessen beließ das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) seine Prognose für die Ausfuhr von Sojabohnen aus dem eigenen Land für die in diesem Monat gestartete Saison 2019/20 bei 48,3 Mio t; im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wären das 800 000 t mehr. Allerdings korrigierten die Washingtoner Experten ihre Voraussage für die heimische Bohnenproduktion in diesem Jahr um 1,3 Mio t auf 98,87 Mio t nach unten. Als Begründung wurde ein voraussichtlich geringerer Durchschnittsertrag angeführt. In der Folge würden die US-Lagerbestände nach Einschätzung des Ministeriums bis Ende August 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 10 Mio t auf 17,4 Mio t Bohnen abgestockt; im Juli war das Ressort hier noch von 20,5 Mio t ausgegangen. AgE

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Unter den Lebensmitteln haben sich in den vergangenen zwölf Monaten unter dem Strich vor allem Gemüse sowie Fleisch und Fleischwaren spürbar verteuert, während sich Speiseöle-und -fette deutlich verbilligten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) berichtete, lagen die Preise für Gemüse im August 2019 um durchschnittlich 12,8 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Spürbar mehr mussten die Konsumenten auch für Fleisch und Fleischwaren zahlen, nämlich im Mittel 4,3 %. Dagegen wurden Speiseöle und -fette im Vergleich zu August 2018 im Schnitt um 8,9 % preiswerter angeboten, Obst um 2,6 %.

Was den Anstieg der Nahrungsmittelpreise insgesamt betrifft, bestätigte das Bundesamt den bereits Ende August veröffentlichten vorläufigen Wert von 2,7 %. Der Preisauftrieb bei Lebensmitteln habe sich damit im fünften Monat in Folge verstärkt, stellten die Wiesbadener Statistiker jetzt fest. Gegenüber Juli 2019 legten die Verbraucherpreise für Nahrungsgüter um durchschnittlich 0,2 % zu, dabei die für Obst um 1,5 % sowie für Fleisch- und Fleischwaren um 0,5 %. Gemüse verbilligte sich dagegen im Monatsvergleich um 0,6 %.

Insgesamt gaben die Verbraucherpreise im Berichtsmonat im Mittel um 0,2 % nach. Verglichen mit August 2018 errechnete Destatis eine Teuerungsrate von 1,4 %, nach 1,7 % im Juli 2019. Die Preise für Energieprodukte zogen dabei im Mittel lediglich um 0,6 % an, die Strompreise allerdings um 3,8 %. AgE

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Die Bundesregierung bekräftigt ihre Zusage, die Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum zu verbessern. "99 % der deutschen Haushalte werden bis Ende 2020 unterbrechungsfrei telefonieren und surfen können", erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und verwies auf eine rechtsverbindliche Zusage der Mobilfunkbetreiber.
Danach verpflichten sich die Mobilfunknetzbetreiber Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1 Drillisch, mindestens 1 400 zusätzliche Mobilfunkmasten zu errichten, die für eine Nutzung durch jeden Betreiber offenstehen sollen. Im Gegenzug unterstützt der Bund die Mobilfunknetzbetreiber mit Zahlungserleichterungen im Nachgang zu der 5G-Frequenzversteigerung. Sie dürfen ihre Zahlungspflichten mit jährlichen Raten bis 2030 strecken.

Der Deutsche Landkreistag (DLT) reagierte zurückhaltend. DLT-Präsident Reinhard Sager nannte die Pläne "unausgegoren und teilweise widersprüchlich". Zwar sei das Ziel der Bundesregierung richtig, eine flächendeckende, leistungsstarke Mobilfunkversorgung in Deutschland zu gewährleisten, so der Landrat. Dafür seien aber zielführende Maßnahmen erforderlich.
Sager forderte einen baldigen Beginn der Breitbandförderung des Bundes in Gebieten, die noch nicht über gigabitfähige Infrastrukturen verfügten. Diese "grauen Flecken" müssten schnellstmöglich mit Glasfaser versorgt werden. Das Programm müsse mindestens mit der im Koalitionsvertrag genannten Summe von 12 Mrd Euro ausgestattet werden. Da die Erlöse aus der Frequenzversteigerung nur bei 6,5 Mrd Euro läge, müssten auch Haushaltsmittel bereitgestellt werden, betonte der DLT-Präsident.

Die verabredete Stundung der Frequenzerlöse zugunsten der Mobilfunkanbieter dürfe die Finanzierung der Breitbandförderung und damit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in digitaler Hinsicht nicht gefährden, mahnte Sager. Die entstehende Lücke müsse ebenfalls mit Haushaltsmitteln geschlossen werden. AgE

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Markttipps

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen hat zuletzt wieder etwas zugenommen, liegt aber weiterhin deutlich unter den Werten des Vorjahres. Zudem sind durchaus regionale Unterschiede erkennbar, mancherorts wird auch von knappen Mengen berichtet.
Auf der anderen Seite ordern die Schlachtunternehmen zwar zügig, beklagen aber zugleich den schwierigen nationalen Fleischmarkt. Entsprechend werden keine zusätzlichen Mengen benötigt, die Preisempfehlung bleibt unverändert. Im Handel mit Schweinefleisch scheinen zumindest die vermarkteten Mengen aktuell wieder etwas umfangreicher auszufallen. Insbesondere der Export nach China bietet dabei Impulse, auch die heimischen Märkte laufen stellenweise etwas flotter als noch vor wenigen Wochen. Problematisch sind aber nach wie vor die erzielbaren Preise, fast alle Händler klagen über fehlende Margen. Teilweise werden Teilstücke dabei Woche für Woche zu etwas niedrigeren Konditionen gehandelt, aktuell gestaltet sich insbesondere der Absatz von Lachsen und Schinken schwierig. (AMI)

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Durch die großen Maisernten Brasiliens und den schwachen Real konnte das Land seine Exportmengen an Mais im August auf Rekordniveau steigern. Dafür wurden weniger Sojabohnen ausgeführt.
Brasilien exportierte im August 7,65 Mio. t Mais und übertraf damit sogar noch das Rekordergebnis von Juli. Zudem ist das mehr als doppelt so viel wie im August 2018, als 2,9 Mio. t ausgeführt wurden, und die größte Menge in der Geschichte. Die bisherigen Exporte in diesem Jahr stiegen damit auf 23 Mio. t, weil Händler von einer Rekordernte und dem günstigen Wechselkurs profitierten. Der brasilianische Verband der Getreideexporteure ANEC erwartet für dieses Jahr Ausfuhren in Höhe von 35 bis 37 Mio. t.

Mit der Ausfuhrmenge an Mais im August wurden sogar die Sojabohnenexporte übertroffen, die üblicherweise die Hauptexportprodukte der Brasilianer sind, aber im August gegenüber Vormonat um 2,5 auf 5,3 Mio. t zurückgingen. Im gleichen Zeitraum 2018 wurden sogar 8,1 Mio. t Sojabohnen ins Ausland verkauft, da die brasilianischen Landwirte vom Handelskrieg zwischen den USA und China profitierten. (AMI)

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Bei der jüngsten Viehzählung im Sommer in den USA und Kanada wurde erneut ein Höchstbestand an Schweinen festgestellt. Das Ergebnis übertrifft mit 89,5 Mio. erfassten Schweinen in Nordamerika die Vorjahreswerte um 3 %. Schweinezahlen in den USA stark erhöht

Während der Schweinebestand in Kanada dabei annähern stabil blieb, wurde die Schweineherde in den USA immer weiter ausgebaut. In den vergangenen fünf Jahren von 2014 bis 2019 betrug das Plus bei den in den Vereinigten Staaten gehaltenen Schweinen gut 14 Mio. Tiere oder fast 23 %.

Im Jahr 2014 kam es zu einem historischen Niedrigbestand durch das Auftreten der Porcinen Enterovirus Desease (PEVD). Diese hochgradig ansteckende Krankheit verursacht eine sehr hohe Sterblichkeit bei den Ferkeln. Neben den Aufstockungen der Landwirte führten Erfolge in der Zuchtarbeit und ein hohes Niveau in der Tiergesundheit zu stetigem Wachstum des Schweinebestandes.

Ausbau der amerikanischen Schweineproduktion erwartet Diese steigende Entwicklung wurde von den Experten des amerikanischen Landwirtschaftsministeriums (USDA) erwartet und dürfte sich auch in der Zukunft weiter fortsetzen. Denn von Analysten wird zum einen ein steigender Verbrauch von Schweinefleisch in den USA prognostiziert, andererseits wird von einem Ausbau der Exporte ausgegangen. Theoretisch profitieren die USA dabei vom erhöhten Importbedarf Chinas aufgrund der Einbußen in der Schweinefleischerzeugung wegen der Afrikanischen Schweinepest. Allerdings führt der Handelskrieg zwischen China und den USA zu Schwierigkeiten im amerikanischen Außenhandel und hat diesen zuletzt ausgebremst. Trotz der sehr konkurrenzfähigen Preise in den USA haben europäische Schweinefleischexporteure wie Spanien und Deutschland aktuell die Nase vorn. So stiegen die Preise für Schlachtschweine in Deutschland in diesem Jahr sehr deutlich. Auch in China war ein enormer Preisanstieg durch die Verknappung im Land zu beobachten. Zeitgleich bleibt das Niveau in den USA eher niedrig, für die großen Mengen finden sich nur langsam Abnehmer. (AMI)
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