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Aktuelles

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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Mit dem 4,5 m hohen Schriftzug "Agrarwende jetzt!" aus rund 50 t Stroh haben die etwa 60 Organisationen der Initiative "Wir haben es satt!" (WHES) am Samstag vor dem Bundestag ihrer Forderung nach einer grundlegenden Neuausrichtung der Agrarpolitik Ausdruck verliehen. "Es ist höchste Zeit, dass die Höfe und Menschen in diesem Land wieder zu den Gewinnern der Agrar- und Ernährungspolitik zählen", erklärte Bündnis-Sprecherin Saskia Richartz bei der Vorstellung der Aktion. Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir müsse jetzt das Feld für die Agrarwende bestellen. Umweltfreundliche Bewirtschaftung, artgerechte Haltung und Klimaschutz auf Acker und Teller müssten sich wieder lohnen.

Angesichts der zu erwartenden Widerstände gegen agrarpolitische Veränderungen verlangt das Bündnis zudem "klare Kante" vom Bundeslandwirtschaftsministerium. "Özdemir muss der Agrarindustrie die Stirn bieten. Weder Chemie-, Milch- und Fleischkonzerne noch Bodenspekulanten dürfen in Zukunft die Agrarpolitik bestimmen", betonte Richartz. Sie rechnet damit, dass die Agrarwende kein "Spaziergang" wird. Deshalb werde WHES den Druck aufrechterhalten und die Arbeit des Ministers kritisch begleiten. "Wenn Cem Özdemir eine zukunftsfähige Politik macht, hat er die Unterstützung unserer Bewegung", versicherte die Sprecherin des Bündnisses.

Zuvor hatten Landwirte mit einer rund 30 Schlepper umfassenden Traktor-Demo am Bundeslandwirtschaftsministerium eine Protestnote und den symbolischen "Staffel-Lauch für die Agrarwende" an Özdemir übergeben. Überreicht wurde auch ein Schild für eine "neue Ressortbezeichnung". Mit dem Schriftzug "Bundesministerium für bäuerliche Landwirtschaft und zukunftsfähige Ernährung - Jeder Hof zählt" sollen Minister und Ressort an die aus Sicht des WHES-Bündnisses notwendige Neuausrichtung der Agrarpolitik erinnert werden.

Nach der coronabedingten Verschiebung im Vorjahr hatte die Initiative auch in diesem Jahr auf die traditionelle Agrarwende-Demonstration verzichtet. Den Ausschlag für diese Entscheidung hatte nach Angaben des Bündnisses erneut die anhaltende und zuletzt wegen der Omikron-Variante wieder aufgeflammte Corona-Pandemie gegeben. Bei der durchgeführten Kundgebung im Januar 2020 waren rund 27 000 Menschen am Rande der Internationalen Grünen Woche (IGW) "für enkeltaugliche Landwirtschaft und gutes Essen" auf die Straße gegangen. AgE

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Verständnis für die Forderungen nach politischer Verlässlichkeit hat Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir geäußert. "Mit mir gibt es Planungs- und Investitionssicherheit", sagte der Grünen-Politiker beim gestrigen IGW-Talk. Özdemir nahm damit ein zentrales Anliegen der Landwirtschaft für die anstehende Transformation auf. Der Minister wies darauf hin, dass Entbürokratisierung und Planungsbeschleunigung Aufgaben seien, denen sich die neue Bundesregierung in ihrer ersten Kabinettsklausur an diesem Wochenende widmen werde.

Der Umbau der Tierhaltung erfordere erhebliche Investitionen, die von den Landwirten nicht allein getragen werden könnten, so Özdemir. Er bekräftigte sein Ziel, ein Finanzierungskonzept für den Umbau der Tierhaltung zu entwickeln und verwies erneut auf die vorliegenden Modelle der Borchert-Kommission. Welches am ehesten geeignet sei und ob möglicherweise ein Mix unterschiedlicher Ansätze in Frage komme, werde man innerhalb der Koalition klären. In diesem Zusammenhang brachte der Minister erstmals den Energie- und Klimafonds (EKF) ins Gespräch, den die neue Bundesregierung zu einerm "Transformationsfonds" weiterentwickeln will.

"Wie das Finanzkonzept aussieht, ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass die Finanzierung auf dem Weg gebracht wird", betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied. Unerlässlich seien zudem Erleichterungen im Baurecht. Genehmigungen müssten schneller erteilt, Um- und Neubauten erleichtert werden. Beispielweise müsse es möglich sein, bei einem geforderten höheren Platzbedarf je Tier Erweiterungsbauten vorzunehmen, so der Bauernpräsident.

Der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Dr. Christian von Boetticher, begrüßte die wiederholt geäußerte Dialogbereitschaft des Bundeslandwirtschaftsministers. Dieser Gesprächsfaden sei angesichts der "größten Rohstoffkrise seit dem Zweiten Weltkrieg" dringend erforderlich. Für die Unternehmen seien Rohstoffe auf den internationalen Märkten teuer oder gar nicht verfügbar. "Die Folgen werden auch die Konsumenten zu spüren bekommen", erklärte der BVE-Vorsitzende. Diese schwierige Lage erfordere einen intensiven und stetigen Austausch innerhalb der Branche und mit der Politik. AgE

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Das Bundeslandwirtschaftsministerium fördert weiterhin Investitionen in moderne Technologien für mehr Klima-, Natur- und Umweltschutz. Wie das Berliner Agrarressort heute mitteilte, wird das Investitionsprogramm Landwirtschaft fortgesetzt. Die Landwirtschaftliche Rentenbank werde in Kürze erneut Einladungen zur Antragstellung an die landwirtschaftlichen Unternehmen versenden. Dabei sollen die Interessenbekundungen von Ende April 2021 und die daraus resultierende Reihung genutzt werden. Hierfür stünden aktuell 50 Mio Euro bereit, erklärte das Ministerium.

Hauptziel des Programms ist es laut Ressortangaben, mit einem Technikschub die Leistungen der Landwirtschaft zur Emissionsminderung, zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Ressourceneffizienz signifikant zu steigern. Förderfähig seien moderne Maschinen und Geräte zur exakten Ausbringung von Wirtschafts- und Mineraldüngern und Pflanzenschutzmitteln sowie zur mechanischen Unkrautbekämpfung, soweit sie in einer Positivliste aufgeführt seien. Weiterhin seien bauliche Anlagen zur Erweiterung der Lagerkapazitäten von Wirtschaftsdünger und Kleinanlagen, auch mobile, zur Gülleseparierung sowie hiermit in direktem Zusammenhang stehende Planungs- und Beratungsleistungen förderfähig.

Das Interessenbekundungsverfahren werde seitens der Rentenbank gestartet, sobald der Haushalt für 2022 durch den neuen Bundestag beschlossen sei, erläuterte das Bundeslandwirtschaftsministerium. Das dürfte voraussichtlich zur Jahresmitte der Fall sein.

Für das Investitionsprogramm Landwirtschaft stehen dem Ministerium zufolge in den Jahren 2021 bis 2024 insgesamt 816 Mio Euro zur Verfügung. Bislang sei es mit mehr als 6 800 Bewilligungen mit einem Zuschussvolumen von rund 240 Mio Euro "sehr erfolgreich" verlaufen. Gut 140 Mio Euro seien an die Zuwendungsempfänger ausgezahlt worden, gleichwohl die Landtechnikindustrie coronabedingt mit Lieferschwierigkeiten zu kämpfen habe.

Aktuell haben laut Bundeslandwirtschaftsministerium noch rund 6 500 Unternehmen, die ihr Interesse an einer Förderung bekundet haben, keine Einladung zur Antragstellung erhalten, da die zur Verfügung stehende Mittel ausgeschöpft waren. AgE

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Markttipps

Auf die im Agrarsektor insgesamt angespannte und bei den Betrieben mit Schweinehaltung sogar "desaströse wirtschaftliche Situation" hat der Deutsche Bauernverband (DBV) aufmerksam gemacht. "Entsprechend schlecht ist die Stimmungslage unter den Landwirten", beklagte DBV-Präsident Joachim Rukwied bei der gestrigen Auftaktpressekonferenz der digitalen "Internationalen Grüne Woche Spotlights (IGW)" mit Verweis auf das jüngste Konjunkturbarometer Agrar. Ursächlich für die gedrückte Stimmung sei ein Mix aus fehlender Planungssicherheit, sehr niedrigen Schweinepreisen und deutlich gestiegenen Betriebsmittelpreisen. "Außerdem machen sich die Landwirte, wie die Umfrage bestätigt, Sorgen um die Auswirkungen des Berliner Politikwechsels", so Rukwied.

Der Indexwert des Konjunkturbarometers liegt laut DBV mit 8,8 bei der jüngsten Befragungsrunde im Dezember 2021 sogar etwas niedriger als drei Monate zuvor, als 10,6 Indexpunkte gemessen wurden. Die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage fällt gegenüber der Septembererhebung zwar etwas besser aus; die Hoffnungen auf eine künftig bessere wirtschaftliche Lage sind dagegen weiter gesunken.

Rukwied, wies darauf hin, dass bei den Landwirten trotz der schlechten Stimmung auf den Höfen noch etwas Investitionsbereitschaft vorhanden sei, vor allem bei Maschinen und Geräten, Hof- und Stalltechnik und erneuerbaren Energien. Bei Wirtschaftsgebäuden bleibe das geplante Investitionsvolumen hingegen unverändert niedrig. Gründe dafür seien auch hier die fehlende Planungssicherheit und hohe gesetzliche Auflagen. AgE

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Dänemark hat als Schweinefleischexporteur im vergangenen Jahr kräftig von Deutschlands Problemen mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) profitiert. Wie die Marktanalysten des Dachverbandes der dänischen Land- und Ernährungswirtschaft (L&F) berichteten, sind 2021 aus dem nördlichen Nachbarland insgesamt 25 300 t Schweinefleisch nach Südkorea geliefert worden, was einem Anstieg von rund 175 % zum Vorjahr entsprach. Der enorme Zuwachs basiert nach Einschätzung der Marktbeobachter auf dem weitgehenden Ausfall Deutschlands. Nachdem die ASP in der Bundesrepublik aufgetreten sei, seien die Ausfuhren zum Vorjahr um mehr als 96 % auf nur noch rund 2 800 t eingebrochen. Dänemark wie auch andere EU-Länder hätten diese Lücke ausgeglichen.

Dänemark ist damit 2021 beim Schweinefleisch zum siebtwichtigsten Lieferanten Südkoreas aufgestiegen. Mit weitem Abstand angeführt wird diese Liste von den USA. Diese haben 2021 etwa 139 400 t Schweinefleisch nach Südkorea geliefert, was allerdings einen Rückgang von rund 10 % gegenüber 2020 bedeutete. Die Gesamteinfuhren des asiatischen Landes hatten auf Jahressicht gleichwohl zugelegt, und zwar um gut 3 % auf 431 900 t.

Deutschland hat mit Südkorea und anderen Ländern wie China, Japan oder den Philippinen bislang noch kein Regionalisierungsabkommen abgeschlossen, weshalb diese einen Importstopp gegen die gesamte Bundesrepublik verhängten. Aufgrund dessen sind die gesamten deutschen Schweinefleischexporte in Drittländer von Januar bis Oktober 2021 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 48% auf 476 931 t eingebrochen. AgE

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Nach Überzeugung von Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck ist der globale Hunger nach fossilen Rohstoffen die Hauptursache für den starken Anstieg der Öl-, Gas- und Strompreise. Ab 2023 werde die Abschaffung der Umlage gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hierzulande für eine Entlastung der Verbraucher zumindest beim Strompreis führen, zeigte sich der Vizekanzler heute beim Handelsblatt-Energiegipfel überzeugt. Über den Einmaleffekt durch die Senkung der EEG-Umlage hinaus rechnet Habeck zumindest langfristig mit einer Entspannung bei den Strompreisen, was er mit vergleichsweise günstigen Stromerzeugungskosten von Windkraft- und Photovoltaikanlagen begründete.
Derweil kratzen die Rohölnotierungen an einem Siebenjahreshoch. Heute Vormittag gegen 11 Uhr musste für ein 159-l-Fass der Nordseesorte Brent an der Londoner Terminbörse 87,41 $ (77 Euro) gezahlt werden. Noch mehr kostet Rohöl aus europäischen Herkünften zuletzt 2014. Damals hatten zeitweise sogar mehr als 100 $ (88 Euro) pro Fass bezahlt werden müssen. Marktanalysten gehen davon aus, dass sich die Rohölpreise kurzfristig wieder dreistelligen Werten annähern werden und verweisen zur Begründung auf den sich zuspitzenden Ukraine-Konflikt. Sollte Russland als Reaktion auf Sanktionsandrohungen noch im Winter seine Gaslieferungen Richtung Europa drosseln, dürfte sich auch Rohöl weiter verteuern.

Die höheren Rohölpreise haben zum Wochenauftakt auch die Rapspreise gestützt. An der europäischen Terminbörse Matif verteuerte sich der Augustkontrakt am gestrigen Handelstag unter dem Strich um 1,25 Euro auf 588,50 Euro/t, nachdem es zuvor mit den Notierungen zwischenzeitlich bis auf 580 Euro/t nach unten gegangen war. AgE

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