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Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen. "Hinweise zu Transportfolgen, spezifischen Reinigungsverfahren sowie weiteren unerwünschten Vorfrachten enthält u.a. die Datenbank Ladungen/Straßentransporte  und der QS-Leitfaden Futtermittelwirtschaft (Kapitel 5). "
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Wir bilden aus! erstellt am: 17.01.19
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Auch ländliche Kreise wachsen erstellt am: 14.06.19
Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland verläuft nicht einheitlich nach dem Muster "wachsende Städte und schrumpfende Dörfer". Vielmehr zeigt eine interaktive Anwendung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), dass die demografische Entwicklung in den Regionen unterschiedlich abläuft.

Danach wuchs der städtische Raum zwischen 1995 und 2017 insgesamt um rund 2,2 Millionen Menschen. Das entspricht einem Zuwachs um 4,1 %. Dagegen verlor der ländliche Raum im gleichen Zeitraum 825 000 Einwohner. Das bedeutet einen Rückgang um 3 %. Deutschlandweit verzeichneten 227 Kreise ein Wachstum, darunter 136 städtische und 91 ländliche Kreise. Demgegenüber schrumpften 174 Kreise, darunter 62 städtische und 112 ländliche Kreise.

Vor allem im Umland von prosperierenden Städten stiegen die Einwohnerzahlen ländlicher Kreise. Beispiele sind Erding mit einem Zuwachs um 31,5 %, Landsberg am Lech mit plus 20,2 % und Potsdam-Mittelmark mit einer Steigerung um 26,9 %. Überdurchschnittlich wuchsen aber auch vergleichsweise dünn besiedelte Landkreise wie Oberhavel und Havelland, deren Einwohnerzahlen sich zwischen 1995 und 2017 um jeweils mehr als ein Fünftel erhöhte. Andere ländliche Kreise verloren dagegen an Bevölkerung, einige mehr als ein Viertel ihrer Einwohner.

Wie die BBSR-Analyse weiter zeigt, standen auch bei den Großstädten die Zeichen in den letzten 20 Jahren nicht stetig auf Wachstum. Zwischen 1995 und 2011 verloren sie in der Summe sogar rund 235 000 Einwohner. Erst zwischen 2011 und 2017 stieg die Bevölkerung in den Großstädten zusammen um etwa 1,3 Millionen Einwohner an. Ursächlich dafür ist laut Bundesinstitut die Zuwanderung aus dem In- und Ausland. Dessen Angaben zufolge bremst der Zuzug aus dem Ausland zugleich Bevölkerungsverluste in strukturschwachen ländlichen Regionen. Die Anwendung ist unter www.bbsr.bund.de abrufbar. AgE

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Der Präsident des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte (bpt), Dr. Siegfried Moder, ist zum neuen Vizepräsidenten des Europäischen Tierärzteverbandes (FVE) gewählt worden. Die Wahl fand am vergangenen Samstag auf der FVE-Frühjahrstagung in Bratislawa statt. Neuer FVE-Präsident ist der Niederländer Dr. Rens van Dobbenburgh. Er folgt auf Dr. Rafael Laguens aus Spanien, der nicht mehr kandidieren durfte.

Als weitere Vizepräsidenten stehen dem neuen Verbandschef Dr. Thierry Chambon aus Frankreich, Dr. Torill Moseng aus Norwegen sowie der Pole Prof. Stanislaw Winiarczyk zur Seite. Bestimmt wurde der neue Vorstand für zwei Jahre. Neu gewählt wurde auf dem Kongress auch die Führung des Europäischen Praktikerverbandes (UEVP). Hier hat Dr. Piotr Kwiecinski das Amt des Präsidenten übernommen.

Moder kündigte nach der Wahl an, sich in seiner Zeit als FVE-Vizepräsident für eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament einsetzen und die Diskussionen über den Umgang mit Investoren intensivieren zu wollen. „Da dies für die meisten Kleintierpraktiker in ganz Europa ein sehr aktuelles Thema ist, ist es mir wichtig herauszukristallisieren, was diese Entwicklung für den Markt und die ‚freien Tierärzte‘ bedeutet“, betonte der neue Vizepräsident.

Wichtig sei es zudem, sich mehr mit der Digitalisierung im Veterinärberuf zu befassen, betonte Moder. Der FVE müsse sich hier ein „genaues Bild“ machen und die Auswirkungen auf das eigene Berufsfeld analysieren. Vor allem aber wolle er „die starke Stimme für die Nutztierpraxis“ sein, kündigte der neue Vizepräsident an. Gerade in diesem Bereich gebe es die größten politischen Interessen, zugleich aber auch große Probleme bei der Nachwuchssuche. AgE

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Beim Kauf von Lebensmitteln ist dessen Herkunft für die deutschen Verbraucher das wichtigste Entscheidungskriterium. Das geht aus einer im April dieses Jahres durchgeführten Befragung zur Lebensmittelsicherheit hervor, die von der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) in Auftrag gegeben wurde. Demnach ist für gut 60 % der hiesigen Konsumenten die Herkunft das entscheidende Kriterium; für etwas weniger als 40 % der Befragten ist hingegen der Preis ausschlaggebend. Im EU-Schnitt hatte jeweils gut die Hälfte der Verbraucher die Herkunft beziehungsweise den Preis als wichtigstes Kriterium angegeben. Mehrfachnennungen waren bei der Umfrage möglich.

Offenbar sind den Bundesbürgern bei ihrer Kaufentscheidung Aspekte wie der Umweltschutz und die Tierhaltung etwas weniger wichtig. Lediglich 35 % der Befragten erklärten, dass ethische Bedenken für sie beim Lebensmitteleinkauf eine Rolle spielen. EU-weit lag dieser Wert mit 19 % sogar noch deutlich niedriger.

Allerdings bereitet laut Studie fast zwei Dritteln der Deutschen die Frage Sorgen, ob Fleisch etwa Hormone, Antibiotika oder Steroide enthalten könnte. Zudem erklärten 40 % der Befragten, sich für Lebensmittelsicherheit zu interessieren. Allerdings gab nur jeder Fünfte an, dass dies sein Hauptanliegen bei der Auswahl von Lebensmitteln sei.

Wenn es um die Bereitstellung von Informationen zu Lebensmittelrisiken geht, genießen in der Europäischen Union die Wissenschaftler bei 82 % der Befragten das höchste Vertrauen. In Deutschland liegt der entsprechende Wert mit 79 % leicht darunter. Vorn liegen bei den Bundesbürgern dagegen mit 85 % die Verbraucherorganisationen. EU-weit wurden diese von 79 % der Verbraucher genannt. Sowohl in Deutschland als auch in der EU landeten die Landwirte bei den Befragten auf Platz drei. Während EU-weit 69 % den Landwirten vertrauen, sind es in der Bundesrepublik 67 %.

Mit Blick auf die nationalen Behörden gaben im EU-Schnitt 60 % der Konsumenten an, diesen zu vertrauen; in Deutschland liegt dieser Wert bei 58 %. Den Institutionen der Europäischen Union vertrauen beim Thema Lebensmittelsicherheit in der EU 58 % und in der Bundesrepublik 52 % der Umfrageteilnehmer. Die Studienautoren weisen darauf hin, dass die Europäer insgesamt „nur sehr begrenzt“ verstünden, wie das EU-Lebensmittelsicherheitssystem überhaupt funktioniere. Für die Studie waren EU-weit 27 655 Menschen befragt worden, darunter 1 539in Deutschland. AgE

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Markttipps

Allmählich laufen vereinzelt noch Deckungskäufe der Verarbeiter für die ersten Juliwochen, darüber hinaus hat sich die Bereitschaft bei schwächeren Preisen wieder beruhigt.

Die Hausse ist vorüber, die Getreidepreise geben nach. Wie schon in den Wochen zuvor konzentriert sich das Geschäft auf Partien der Ernte 2019. Daher sind auch nur hier die Preiskorrekturen sichtbar, denn alterntige Ware hatte sich zuletzt nur unwesentlich verteuert und muss daher nun auch nicht nennenswert nach unten korrigiert werden. Auf Erzeugerebene schwächten sich die Gebote für Brotgetreide ex Ernte im Streckengeschäft um 4-5 EUR/t gegenüber Vorwoche ab. Damit hat sich der vormals hektische Getreidemarkt spürbar beruhigt, die Feiertags-, und regional zudem Ferienwoche, tat ihr übriges.

Sehr vereinzelt kaufen Verarbeiter kleine Mengen, um den Anschlussbedarf zu decken, Sie gehen davon aus, dass es keine frühe Ernte 2019 geben wird und sichern sich die beiden ersten Juli-Wochen. Damit lebt das Geschäft auf Großhandelsebene auf, zeigt aber bislang wenig Sogwirkung auf Erzeugerebene. Partien ex Ernte werden kaum noch kontrahiert. Verarbeiter gehen von üppiger Versorgung aus, nicht nur vor dem Hintergrund angehobener Ernteschätzungen in Europa, sondern vor allem wegen der guten Aussichten in den Konkurrenzregionen Russland und Ukraine. Nicht nur, dass von dort mehr Ware direkt in die EU kommen könnte, am Exportmarkt werden diese beiden Regionen, sofern nicht etwas Unerwartetes dazwischenkommt, für hohen Verdrängungswettbewerb sorgen und damit dem EU-Markt seine EU-Ware lassen. Erzeuger ziehen sich aufgrund der unattraktiven Preise zurück, weniger als 160 EUR/t für Mahlweizen und weniger als 140 EUR/t für Gerste, Hafer und Roggen, die aktuell frei Erfasserlager geboten werden, werden nicht akzeptiert.

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Die Molkereien in Deutschland haben für ökologisch erzeugte Milch im April etwas weniger ausgezahlt als im Vormonat. Besonders im Süden Deutschlands mussten die Landwirte Abschläge hinnehmen. Die Spanne zwischen den Preisen für Bio-Milch und konventioneller Milch ist dabei zuletzt weitestgehend stabil geblieben.

Laut Hochrechnungen der AMI lag der Erzeugerpreis für ökologisch erzeugte Milch mit einem Fettgehalt von 4,0 % und einem Eiweißgehalt von 3,4 % im April im Bundesmittel bei 47,2 Ct/kg. Das bedeutet gegenüber dem März einen Rückgang um 0,4& Ct. Zuvor hatte sich seit Jahresbeginn ein recht stabiler Verlauf gezeigt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bekamen die Erzeuger im April 2019 rund 1,8 % weniger ausgezahlt. Besonders im Süden Deutschlands ging das gezahlte Milchgeld im April zurück. Dies war teils durch saisonal wechselnde Auszahlungsmodalitäten begründet.

Die Erzeugerpreise für konventionelle Milch setzten im April ihre leicht rückläufige Tendenz, die seit Jahresende 2018 vorherrschend war, fort. Hier erhielten die Milchviehhalter im April im Schnitt 33,2 Ct/kg, was, im Vergleich zum Vormonat, ein Minus von rund 0,3 Ct bedeutete. Der Abstand zwischen den Auszahlungspreisen für konventionell erzeugte Kuhmilch und Bio-Milch blieb zuletzt mit 14,0 Ct weitestgehend stabil, nachdem er sich von Januar bis März, durch Rücknahmen beim konventionellen Rohstoff, vergrößert hatte.(AMI)

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Reges Interesse und lebhafte Diskussionen löste das Thema: ?Ganztierverwertung ?from nose to tail? aus, was im Spagat der ethischen Verantwortung und den ökonomischen Notwendigkeiten steht. Hohe Anforderungen an mehr Tierwohl bei mangelnder Zahlungsbereitschaft als Zielkonflikt stellen für Handel, Fleischindustrie und Landwirtschaft große Herausforderungen dar.

Weiterhin dynamisch treibt die Digitalisierung die Branche an, woraus neue Chancen durch mehr Prozesseffizienz erwachsen. Nicht zuletzt sind Lösungen gefragt, die das Verbrauchervertrauen in die moderne Landwirtschaft und die Fleischbranche stärken. Getreu dem Motto: ?Wer weniger weiß, glaubt mehr den Schlagzeilen und Bildern in den Medien?. Hier gilt es Lösungen zu finden, um dem entgegenzusteuern.

Neue Wege bringen neue Geschäftsmodelle Wenngleich neue Ideen und deren Umsetzung oftmals Nischenmärkte bedienen und die Umsetzung Zeit benötigt, so lohnt sich doch ein Blick auf diese Modelle. Das Leitmotiv von Wolfgang Müller (Metzger, Sternekoch und Buchautor) ist: ?Respekt vor dem Tier heißt uns selbst respektieren?. Darüber stellt sich für ihn die Frage, ob die derzeit übliche ständige Verfügbarkeit jeglicher Edelteile im Einzelhandel angesichts größer werdender Foodwaste-Berge vernünftig ist. Sein Weg: Deutlich höhere Preise, selbst wenn das auch schon mal Verzicht bedeutet. Weitere Beispiele für die Ganztierverwertung, sprich weg von ?Masse hin zu Klasse?, präsentierten Bruno Jöbkes (Naturverbund Niederrhein und der Schlachterei Thönes e.K.) sowie Hinrich Carstensen (EinStückLand).

Wirksamkeit in der Breite

Die Initiative Tierwohl (ITW) hat eine klare Mission: Wirksamkeit in der Breite. Mit rund 6.700 teilnehmenden schweine-, puten- und hähnchenhaltenden Betrieben ist sie Deutschlands größtes Förderprogramm für Tierwohl in der Nutztierhaltung. Von diesem profitieren jährlich fast 600 Mio. Tiere, so Alexander Hinrichs (Geschäftsführer der ITW). Die in gewissen Schichten der Bevölkerung vorherrschende Meinung alles, was nach Massentierhaltung und Industrie riecht, ist aus subjektiven Wahrnehmungen heraus schlecht, widerlegten Andreas Schweiger und Sabine Messner (Müller Fleisch GmbH). Die Müller Gruppe betont im Rahmen ihres Qualitätsprogramms ?Süddeutsches Schweinefleisch? (SDS) mit dem Tiergesundheitsbonus die Bedeutung von Tierwohl und bietet über die Auswertung amtlicher Schlacht-Befunddaten eine objektive Managementhilfe zur Verbesserung von Tiergesundheit und Tierwohl.

Digitalisierung ? neue Chancen

Um die unterschiedlichen Qualitätssiegel stets aktuell zu halten, sind transparente Informationen unerlässlich, dies war die Botschaft von Dr. Kassahum. Im vorgestellten Piloprojekt der Universität Wageningen sowie einer führenden Schweinefleisch-Erzeugergemeinschaft, GS1 Germany und anderer Partner werden Audit-Echtzeitdaten automatisiert festgehalten. Weitere spannende Themen waren: ?Kann ein Haltbarkeitsdatum dynamisch sein?? Darunter verbirgt sich das Projekt ?Freshindex?. Die Erläuterung dazu kam von Oliver Teschl (METRO-NOM GmbH). Eine chargengenaue Rückverfolgbarkeit wird immer wichtiger. Insbesondere an den Bedientheken fragen anspruchsvolle Endverbraucher vermehrt nach Informationen zur Herkunft und Tierhaltung. Die praktische Umsetzung dieser Herausforderung schilderte Mark Zwingmann (EDEKA Zentralgesellschaft mbH).

Vom Lippenbekenntnis bis zum Griff ins Portemonaie ? ein weiter Weg

Im Rahmen des Fachforums ?Verbraucherwünsche ? Kluft zwischen Forderung und Wirklichkeit? thematisierten die Referenten das Thema ?Tierwohl? aus verschiedenen Gesichtspunkten. Deutlich wurde dabei die teils große Diskrepanz zwischen geäußerter Zahlungsbereitschaft und dem tatsächlichem Kaufverhalten. Und doch zeigte sich, dass die erforderliche Zahlungsbereitschaft durchaus vorhanden ist. Mitunter dürfte der Kauf von Fleisch aus tiergerechterer Haltung derzeit auch nur an mangelnder Verfügbarkeit scheitern. Denn noch sind die entsprechenden Sortimente im Einzelhandel überschaubar.

Was bringt die Branche wirklich weiter?


In der abschließenden Diskussionsrunde wurden die Themen: ?Verbrauchersensibilisierung, Digitalisierung, Vermarktungskonzepte und was bringt die Branche weiter?? intensiv diskutiert. Eine nicht minder einzuschätzende Bedeutung kommt dem Verkaufspersonal am sogenannten Point of Sale zu. Hier sind die am Anfang erwähnten ?Nischen-Vermarkter? im Vorteil, da hier Mitarbeiter mit Herzblut und hoher Begeisterung die Kunden überzeugen. In der breiten Masse wiederum ist ein zunehmendes Problem tüchtige und engagierte Fachkräfte zu finden. Interne Gespräche ergaben, dass teils mit ?Quereinsteigern/innen? und guter Bezahlung positive Erfahrungen in einzelnen Fällen gemacht wurden. Als Abschluss lässt sich sagen, den ?Königsweg? für alle als den optimalen Vermarktungsweg, gibt es nicht. Hier sind vielmehr betriebsindividuelle und standortangepasste Lösungen und neue Wege gefragt.


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