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Wir bilden aus! erstellt am: 17.01.19
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Die Molkereien sehen sich beim Tierwohl zunehmend in der Pflicht. Während man früher das Thema ausschließlich in der Landwirtschaft verortet habe, werde die Milchwirtschaft von Gesellschaft und Lebensmittelhandel immer stärker in Mitverantwortung genommen, erklärte der Vorsitzende des Milchindustrie-Verbandes (MIV), Peter Stahl, gestern beim Milchpolitischen Frühschoppens des MIV in Berlin. Diesen Ansprüchen müsse man sich stellen.

Dr. Katharina Kluge vom Bundeslandwirtschaftsministerium riet der Branche, die Diskussion zum Tierschutz in der Milchviehhaltung aktiv anzugehen und mitzugestalten, bevor das Thema von anderen Verbänden und den Medien besetzt werde und eine starke Eigendynamik entwickeln werde, bei der die Erzeuger und Verarbeiter sich nur noch schwer einbringen könnten.

Auf die bereits unternommenen Schritte der Branche verwies der Vorsitzende der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen, Jan Heusmann. So hätten die Zuchtverbände auf hohen Abgangsraten bei hoher Milchleistung deutlich reagiert. Gleichwohl müsse man die Fortschritte und Überlegungen besser kommunizieren und stärker zusammenarbeiten, räumte Heusmann ein. Die Politik warte auf Antworten und Hinweise aus dem Sektor.

Für ambitionierte Ziele im Tierschutz und bei Labelstandards sprach sich erwartungsgemäß der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, aus. Die Landwirte sollten ein Label als Vorteil nutzen, um zu den Vorreitern zu gehören bis die Landwirte ordnungsrechtlich zu Veränderungen gezwungen würden. Der Blick der Gesellschaft auf die Landwirtschaft habe sich geändert, betonte Schröder. AgE

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Die Folgen von Tierseuchen und Handelsfragen werden 2019 die Entwicklung am globalen Schweinemarkt wesentlich mitbestimmen. Davon geht die niederländische Rabobank in ihrer aktuellen vierteljährlichen Markteinschätzung aus. Besonders im Blickpunkt steht dabei China, der weltweit größte Produzent und Konsument von Schweinefleisch. Seit dem ersten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im August 2018 wurden dort landesweit bereits mehr als 900 000 Schweine im Zuge der Seuchenbekämpfung getötet; zudem werden immer wieder neue Fälle gemeldet, darunter auch in Großbetrieben.

Nach Angaben des Nationalen Statistikbüros vom gestrigen Montag ist die Schweinefleischerzeugung in der Volksrepublik 2018gegenüber dem Vorjahr um 0,9 % auf rund 54 Mio t gesunken. Analysten zeigten sich davon überrascht, denn sie hatten infolge der niedrigen Preise und der Liquidation von Schweineherden mit einem Anstieg gerechnet. Der Abteilungsleiter für Marktfragen im Pekinger Landwirtschaftsministerium, Tang Ke, berichtete vergangene Woche gegenüber der Presse, dass der Schweinebestand im Dezember um 4,8 % unter dem Vorjahresniveau gelegen habe und die Sauenherde sogar um 8,5 % abgestockt worden sei.

Nach Einschätzung von Tang wird das Schweinefleischangebot zum konsumstarken Frühlingsfest Anfang Februar noch ausreichend sein; Preissteigerungen seien nicht zu erwarten. Für das zweite Halbjahr 2019 rechnet er jedoch aufgrund der Bestandsentwicklung mit einem knappen Angebot und anziehenden Preisen am Schweinemarkt. Tang empfahl deshalb den Schweinehaltern, ihre Bestände rechtzeitig wieder aufzustocken.

Die Rabobank geht davon aus, dass aufgrund der ASP-Situation und den wirtschaftlichen Verlusten wegen der niedrigen Erzeugerpreise bereits viele kleinere und mittelgroße Betriebe aus der Produktion von Ferkeln ausgestiegen sind, vor allem im Norden und Nordosten Chinas. Für 2019 erwartet die Bank einen Rückgang der Schweineproduktion zwischen 10 % und 20 %, was ab dem zweiten Quartal zu höheren Einfuhren führen wird. Davon dürften vor allem Brasilien und die Europäische Union profitieren, möglicherweise auch die USA, wenn der Handelsstreit mit China gelöst werde. Der Geschäftsführer des globalen Zuchtunternehmens Genesus, Jim Long, hält einen Bestandsabbau von bis zu 10 Millionen Sauen innerhalb von zwei Jahren in China für möglich, was nach dem Ende der Liquidationsphase für steigende Importe und merklich höhere Preise sorgen könnte. AgE

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Der Strukturwandel in der deutschen Schweinehaltung schreitet voran, Jahr für Jahr schließen mehr Unternehmen. Schuld daran ist nicht zuletzt die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe, die sich 2018 oft sogar noch verschlechtert hat. Wie die Viehzählung vom November 2018 ergab, hielten Ende des vergangenen Jahres nur noch 22.400 Betriebe bundesweit Schweine oder Sauen. Innerhalb eines Jahres haben damit, einmal mehr, rund 1.100 Betriebe ihre Pforten geschlossen. Das entspricht einem Rückgang um fast 5 %, bei den Sauen fällt das Minus sogar noch deutlicher aus. Bereits jetzt ist diese Entwicklung auch am Bestand zu spüren. Nach den vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes sank der gesamte Schweinebestand zuletzt um 4,1 % im Jahresvergleich. Die deutlichsten Rückgänge sind im Bereich Ferkel und Jungschweine zu verzeichnen. Ein Grund für diese Entwicklung ist sicherlich in der schwierigen wirtschaftlichen Lage der vergangenen Monate und Jahre zu suchen. Schwierige Zeit für Schweinemäster Schon seit Herbst 2017 bereitet die Wirtschaftlichkeit in der Schweinemast Probleme. Gerade in den vergangenen Monaten sind dabei die Kosten häufig gestiegen, insbesondere Futtermittel wurde teurer. Die Ausgaben für das Futter haben einen Anteil von rund 50 % der gesamten Kosten. Selbst die vergleichsweise niedrigen Preise für Ferkel konnten das nicht ausgleichen, insbesondere da den hohen Kosten sehr niedrige Schlachterlöse gegenüberstanden. Auch mit einer optimalen Kostenstruktur und sehr guten biologischen Leistung ist es kaum möglich Gewinne durch die Schweinemast zu erzielen. Bei durchschnittlichen Leistungen wurde nach dem Modell der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) im Jahr 2018 ein Verlust von 8 Ct/kg Schlachtgewicht erwirtschaftet. Um jegliche Kostenfaktoren zu decken, benötigen die Landwirte einen Schlachtschweinepreis von rund 1,52 EUR/kg. Sauenhaltung 2018 in der Verlustzone Noch schlimmer als bei den Mastschweinen gestaltetet sich das Jahr 2018 für Sauenhalter. Die Kosten für die Erzeugung eines Ferkels bis zum Verkaufsgewicht bewegten sich im Jahresverlauf relativ stabil bei 60 EUR, zogen allerdings zum Jahresende durch die erhöhten Futterkosten leicht an. Auf der anderen Seite war das Jahr geprägt von sehr niedrigen Ferkelerlösen. Diese befanden sich im Mittel des Jahres mit 49 EUR/Ferkel 24 % unter dem Vorjahresniveau. 2018 mussten Sauenhalter nach der Modellrechnung AMI dementsprechend mit Verlusten von 11 EUR/Ferkel leben. (AMI)
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Markttipps

Gemischte Einflüsse bestimmen die internationalen Getreidemärkte. Doch es überwiegt Kursdruck aufgrund des fortgesetzten Handelskonflikts zwischen China und den USA. Russland bleibt zudem ein starker Exportkonkurrent. Nach wie vor bestimmt der Handelskonflikt zwischen den USA und China die internationalen Getreidemärkte maßgeblich. Peking hatte zugesichert, eine beträchtliche Menge an Agrarrohstoffen, darunter wohl auch Weizen und Mais, aus den USA kaufen zu wollen, doch bislang ist das nicht passiert, Chinas Nachfrage bleibt verhalten. Das setzt die Weizen- und Maisnotierungen in Chicago unter Druck, beide verbuchen ein leichtes Minus gegenüber der Vorwoche. Aber es gibt auch bullische Impulse am Markt. In den USA hat es einen Kälteeinbruch gegeben. Während in den Höhenlagen ausreichend Schnee gefallen ist, der sich schützend auf die Winterweizenbestände gelegt hat, hat es in tieferen Lagen zu wenig geschneit, sodass die Kulturen dort kaum geschützt sind und Frostschäden an den jungen Pflanzen befürchtet werden. Ertragseinbußen könnten folgen. Neben ungünstiger Witterung in US-Weizenregionen bringt ein lebhafter Futureshandel den Weizenkursen in Chicago Unterstützung. Dennoch lagen sie mit umgerechnet 165 EUR/t zuletzt 2 EUR/t unter Vorwochenlinie. Abgesehen vom Handelskonflikt zwischen den USA und China ist die Exportstärke Russlands dafür verantwortlich. (AMI)
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Während des Übergangs zu 2019 hat sich der saisonale Anstieg des Rohstoffaufkommens weiter fortgesetzt. Das Vorjahresniveau wurde dabei jedoch weiter unterschritten. Der niedrigere Milchkuhbestand und die regional teils kritische Futtersituation dürften dazu beigetragen haben. Wie Berechnungen der Zentralen Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) zeigen, haben die Molkereien in der 52. Kalenderwoche 0,8 % mehr Milch erfasst als in der Vorwoche. Zum Jahresanfang hat sich der Anstieg weiter verstärkt. In der 1. Kalenderwoche 2019 bewegte sich das Milchaufkommen um 1,3 % über dem Niveau der vorangegangenen Woche. Dabei hat sich der Rückstand zum Vorjahr weiter auf 3,3 % vergrößert. Neben der sehr hohen Milchanlieferung Anfang 2018 dürfte auch der niedrigere Milchkuhbestand und die regional teils kritische Futtersituation dazu beigetragen haben. In der Jahresbetrachtung lag das Rohstoffaufkommen 2018 nach Schätzungen der AMI nach Molkereistandort um rund 1,7 % über dem Niveau von 2017. Das Plus ist insbesondere durch die umfangreiche Milchanlieferung bis zur Jahresmitte zu begründen. (AMI)
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Obwohl die Werbezettel des Lebensmitteleinzelhandels nach wie vor von Schweinefleisch dominiert werden, gingen die entsprechenden Werbeaktionen im vergangenen Jahr überwiegend zurück. Im Gegenzug wurde Rindfleisch intensiver beworben. Am häufigsten in der Werbung finden sich dabei auch weiterhin Steaks und Schnitzel über alle Kategorien und Sorten hinweg. Dennoch war auch 2018 das am häufigsten beworbene Fleischteil einmal mehr das Schweinesteak bzw. -schnitzel. Gegenüber dem Vorjahr hat die Werbeintensität hier sogar leicht zugenommen. Anders sieht es bei den übrigen Schweinefleischprodukten aus. Trotz des langen Sommers und damit reichlich Grillmöglichkeiten wurden marinierte Steaks insgesamt 5 % seltener beworben als noch 2017. Auch der Klassiker Schweinebraten taucht seltener in der Werbung auf. Gegenläufig verhält es sich bei Rindfleisch. Rindersteaks waren 2018 der am zweithäufigsten beworbene Artikel, im Jahr 2017 hatte noch das marinierte Schweinesteak diese Position inne. Auch das Trendprodukt gemischtes Hackfleisch zeigt zweistellige Zuwachsraten in der Werbeintensität. Damit reagiert der Lebensmitteleinzelhandel einerseits auf die geänderte Nachfrage der Verbraucher und befeuert diese andererseits zugleich. Denn was stärker beworben wird landet naturgemäß auch häufiger im Einkaufskorb der Konsumenten. (AMI)
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