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Ihr Wohl, liebe Kunden*innen, und das unserer Mitarbeiter*innen liegen uns sehr am Herzen, deshalb werden die geltenden Hygienevorschriften genauestens umgesetzt:

Es gilt die FFP2- bzw. OP-Maskenpflicht, die von unseren Mitarbeiter*innen streng kontrolliert wird. Um den Sicherheitsabstand von 1,50m einzuhalten, werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

Aktuelles

Seit Herbst 2014 bestehen EU-weite Restriktionen bezüglich der Abgabe und des Besitzes von Chemikalien, die als Ausgangsstoffe für Sprengstoffe verwendet werden können. Diese wurden durch die neue EU-Ausgangsstoff-Verordnung 2019/1148, welche am 01.Februar 2021 in Kraft trat, verschärft. In erster Linie betrifft das für uns den Handel mit ammoniumnitrathaltigen Düngemitteln (z.B. Kalkammonsalpeter). Anbei finden Sie die Verordnung und die Produktliste.
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Die Union besteht auf Änderungen bei den geplanten gesetzlichen Regelungen zum Insektenschutz. "Wir setzen auf Kooperation statt Eingriffe, Anreize statt Auflagen", erklärte die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Gitta Connemann, anlässlich der Ersten Beratung der Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes heute Abend im Parlament.
Connemann bekräftigte gegenüber AGRA-EUROPE ihre ablehnende Haltung gegenüber pauschalen Unterschutzstellungen, dazu noch ohne verlässliche Regelungen für die weitere Förderung oder einen finanziellen Ausgleich. Der Gesetzentwurf müsse daher im parlamentarischen Verfahren nachgebessert werden, um ein faires Miteinander von Landwirtschaft und Insektenschutz zu gewährleisten.

Keinesfalls dürften erfolgreiche Ansätze wie der "Niedersächsische Weg" kaputt gemacht werden, betonte die CDU-Politikerin. Dies drohe aber laut Aussage der Landesregierung, wenn Länderöffnungsklauseln nicht abgesichert würden, etwa im Pflanzenschutzgesetz. Erforderlich seien zudem eine Kooperationspflicht in Fauna-Flora-Habitat (FFH)- und Naturschutzgebieten sowie die gesetzliche Absicherung eines Rechtsanspruchs auf Entschädigung, wie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner dies in ihrer Protokollerklärung zum Kabinettsbeschluss fordere. Vor einer Verwässerung der vorgesehenen Regelungen warnte hingegen der Präsident des Naturschutzbundes Deutschland (NABU), Jörg-Andreas Krüger. Die von der Bundesregierung beschlossenen Anpassungen des Bundesnaturschutzgesetzes seien bereits jetzt lediglich ein Minimalkonsens für die Insekten, so Krüger. Keinesfalls dürften die in den letzten Jahren vielfach geäußerten Bekenntnisse für einen besseren Schutz der Insekten nur heiße Luft bleiben. Der NABU-Präsident rief die Parlamentarier dazu auf, in dieser Legislaturperiode zumindest den vorliegenden abgeschwächten Entwurf zu retten. Anderenfalls drohe nach vierjährigem Ringen „eine komplette Nullnummer“ im Insektenschutz. AgE

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Ungewöhnlich harsche Kritik an der hiesigen Agrarpolitik hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, geübt. Er wirft der Politik in Deutschland vor, den zukünftigen Strukturwandel in der heimischen Landwirtschaft kräftig zu beschleunigen. In einer ohnehin für viele Betriebe schwierigen Marktsituation und bei einer weiterhin laut Konjunkturbarometer schlechten Stimmung in der Branche würden vom Bund und den Ländern Entscheidungen getroffen, die die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Landwirte in der Europäischen Union gefährdeten, beklagte Rukwied heute auf der digital durchgeführten Agrarfinanztagung des Bauernverbandes und der Landwirtschaftlichen Rentenbank.
Der Bauernpräsident befürchtet eine kräftige Verringerung der Betriebszahlen und eine zunehmende Bedeutung der Nebenerwerbslandwirtschaft. Die Verantwortung dafür trügen die Bundesregierung und die Agrarministerkonferenz (AMK) der Bundesländer. Als Beispiel nannte Rukwied deren Beschlüsse zur nationalen Ausgestaltung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP): Während von der EU-Politik eine "gute Basis für die nächsten Jahre" geschaffen worden sei, würden die nationalen Beschlüsse dazu führen, dass die für die Betriebe wichtige Einkommenswirkung der Direktzahlungen deutlich nachlassen werde.

Als kritisch wertet es der DBV-Präsident auch, dass die Politik die "ökologischen Hürden" für die Landwirte so hoch anlege, dass im internationalen Markt Nachteile für die heimischen Betriebe entstünden. Daneben seien die bewährten Agrarumweltprogramme der Zweiten Säule in Gefahr, weil geplant sei, die Inhalte in die Eco Schemes der Ersten Säule zu übernehmen. Besonders besorgt äußerte sich Rukwied zur Zukunft der Tierhaltung in Deutschland. Der DBV stehe zu einer Weiterentwicklung zu "noch mehr Tierwohl". Die Finanzierung könne die Landwirtschaft aber nicht allein leisten.

Auch für die Ziele der aktuellen Umweltschutzpolitik in Deutschland zeigte sich der Bauernpräsident offen. Sowohl zum Insektenschutzgesetz und zur Pflanzenschutzmittelanwendungsverordnung als auch zur Umsetzung der Bochert-Pläne für die Tierhaltung und auf EU-Ebene unter anderem zur Farm-to-Fork-Strategie würden aber dringend Folgenabschätzungen gebraucht. Ferner müsse die ständige Höhersetzung der Produktionsstandards in Deutschland und der EU bei internationalen Handelsabkommen unbedingt beachtet werden. AgE

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Nach Einschätzung des Verbandes unabhängiger Sachverständiger im Agrar-Umweltbereich (VUSA) und des Bundesverbandes Rind und Schwein (BRS) gefährdet die geplante Novelle zur Technischen Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft) in ihrer derzeitigen Fassung den gewünschten Umbau der Tierhaltung. Diese würde das Spannungsfeld zwischen umweltrechtlichen Vorgaben und einer Nutztierhaltung mit einem Mehr an Tierwohl deutlich verschärfen, teilten beide Verbände heute mit. Es seien deshalb Vorschläge erarbeitet worden, damit das Vorhaben dennoch gelinge.

Viele der Vorgaben der geplanten neuen TA Luft seien für kleinere und mittlere Tierhaltungen unverhältnismäßig, monieren VUSA und der BRS. Es müsse deshalb eine Abwägung zwischen Tierwohl- und Schutzanforderungen sowie entsprechende Ausnahmen für kleinere Tierbestände unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit geben. Außerdem fordern die Verbände, die generelle Festlegung der Abluftreinigungsanlagen als Stand der Technik zu hinterfragen. Es dürfe bei der Umsetzung der besten verfügbaren Techniken (BVT) nicht über EU-Vorgaben hinausgegangen werden. Für Haltungsverfahren, die nachweislich dem Tierwohl dienten, müssten Ausnahmen von der Vorgabe der Abluftreinigung gelten.

Außerdem fordern die Verbände, die TA Luft für Weiterentwicklungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu öffnen, um eine praxisgerechte Umsetzung zu ermöglichen. Eine festgelegte Laufzeit würde dem jedoch widersprechen. Die Bundesregierung wird gebeten sicherzustellen, dass Neuerungen bei Haltungsverfahren und Emissionsminderungsmaßnahmen sowie deren Bewertung während der Laufzeit sachgerecht berücksichtigt werden. Die Regierung wird zudem aufgefordert, den bestehenden erheblichen Forschungs- und Entwicklungsbedarf zu tiergerechten Haltungsverfahren und deren Emissionsverhalten im Rahmen der Forschungsförderung zu priorisieren.

Für die Genehmigungsfähigkeit von Tierwohlställen und tierwohlgerechter Haltungsverfahren sowie die Rechtssicherheit von Genehmigungen sei es wichtig, dass Daten für die Emissionen von Tierwohlställen und bodennahe Emissionsquellen ermittelt würden, erklärten die Verbände. Dabei sollten Emissionsminderungsmaßnahmen für die Nutztierhaltung bewertet und weiterentwickelt werden. Es fehle an rechtssicheren Emissionsfaktoren sowie Berechnungsverfahren zur Abstandsermittlung, welche diese neuen Anforderungen reflektierten. AgE

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Markttipps

Kartoffeln und Ölsaaten erstellt am: 14.04.21
Auf dem Markt für Frittenrohstoff herrscht unverändert eine getrübte Stimmung. Es besteht wenig Kaufinteresse an freien Mengen und ohne eine Lockerung der Anti-Corona Maßnahmen scheinen Aufschläge in weiter Ferne. Derweil wurden in vielen Regionen das Setzen der Pflanzkartoffeln aufgrund der kühlen Temperaturen und dem immer wieder kräftigen Niederschlägen ausgesetzt.
Einige Marktbeobachter rechnet damit, dass sich der Markt bis zum Ende des Jahres erholt haben könnte und Vorkrisen-Niveau erreicht. In den Niederlanden konnten sich die Preise wieder stabilisieren. Zwar prägt immer noch ein Überangebot an Verarbeitungsknollen den Markt, dennoch hat sich die Stimmung zuletzt etwas positiver entwickelt. Das Exportgeschäft konnte durch die Wiederöffnung der Außengastronomie in einigen Ländern, wie England, Spanien und Portugal etwas Fahrt aufnehmen und den Markt stützen.

Zeitgleich berichten die Packer von einem regen Geschäft und zeigten sich vor allem mit dem Osterumsatz zuletzt zufrieden. Bei den Speiseknollen hat sich die Nachfrage wieder beruhigt. Insgesamt stehen sich Angebot und Nachfrage ausgeglichen gegenüber. Vor allem für sehr gute Qualitäten aus den Kühlungen lassen sich Preisaufschläge durchsetzen. Anders hingegen für normale Qualitäten, hier müssen die Erzeuger bei der Vermarktung durchaus Abschläge hinnehmen. Im Premiumsektor ergänzen vor allem französische Knollen die heimischen Regale. Aus Ägypten kommen zwar auch immer mehr Speisekartoffeln, jedoch noch in einem deutlich kleineren Umfang.

Die Rapsfutures entwickelten sich am Montag nach den Verlusten vom Wochenende uneinheitlich. Während der Frontmonat nachgeben musste, konnten die hinteren Termine marginale Gewinne notieren. In Winnipeg beendeten die Canolakontrakte nach einem volatilen Verlauf den Handel in der Verlustzone. Vor allem die Aussichten, dass die Anbauflächen deutlich erweitert werden könnten setzte den Markt immer wieder unter Druck.

Der Sojakomplex verabschiedete sich mit Verlusten in das Wochenende. Entgegen der Erwartungen korrigierte das USDA die Sojabestände in dem jüngsten WASDE-Report nach oben und sorgte damit für eine bärrische Stimmung. Besonders die gestiegenen Ertragsaussichten in China haben zu dieser Aufwärtsbewegung geführt. So gehen die Analysten davon aus, dass dort die Produktion auf 31,6 Mio. Tonnen wächst (Plus 2,0 Mio. Tonnen). Tiefrote Vorzeichen prägten den Handel bei den Sojabohnen zum Wochenstart. Die vorderen Termine notierten bis zu zweistelligen Verlusten beim gestrigen Handel.

Unter Druck setzten die Kurse zu einem Gewinnmitnahmen, zum anderen fehlten bullische Impulse von den Ölmärkten. Besonders Sojaöl musste gestern nachgeben und setzte damit auch die Bohnen unter Druck. Das USDA bestätigte gestern einen Verkauf mit einem Gesamtumfang von 232.000 Tonnen mit Ziel China und Bangladesch. Bei den Sojabohnen wurden rund 327.799 Tonnen exportiert. Das entspricht gegenüber der Vorwoche ein Minus von knappen 15 % und gegenüber dem Vorjahr von 70 %.

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Der internationale Getreidemarkt wird voraussichtlich mit einer geringeren Bestandsmenge an Weizen in das kommende Wirtschaftsjahr gehen als bislang erwartet und als in die laufende Saison. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) setzte seine Voraussage für die globalen Weizenbestände zum Abschluss der Kampagne 2020/21 jetzt um 5,7 Mio t auf 295,5 Mio t herab; das wären 4,5 Mio t oder 1,5 % weniger als im Vorjahr, aber noch gut 12 Mio t mehr als Ende 2018/19. Die Fachleute begründen den Abbau in der aktuellen Saison vor allem mit den lebhaften staatlichen Weizenverkäufen in China, wo Futterweizen deutlich günstiger als Mais sei.
Die chinesischen Weizenbestände sehen die US-Experten nun Ende 2020/21 bei 145,4 Mio t; im März waren diese noch um 5 Mio t höher prognostiziert worden. Zum Saisonbeginn waren die dortigen Silos mit insgesamt 151,7 Mio t Weizen gefüllt gewesen; der Abbau wäre der erste in der Volksrepublik seit 2012/13. Grund ist der starke Anstieg des chinesischen Weizenverbrauchs, der jetzt vom USDA für 2020/21 auf 150 Mio t veranschlagt wird, verglichen mit nur 126 Mio t im Vorjahr.

Weltweit insgesamt dürften nach der aktuellen Prognose der Washingtoner Fachleute 781,0 Mio t Weizen nachgefragt werden, 5,1 Mio t mehr als im März vorausgesagt und 33,8 Mio t oder 4,5 % mehr als im Vermarktungsjahr 2019/20. Auch der weltweite Weizenhandel steuert in der laufenden Saison auf eine Rekordmenge zu: Das US-Agrarressort geht jetzt von 196,3 Mio t aus, womit die Vorjahresmenge um 4,9 Mio t oder 2,6 % übertroffen würde. AgE

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Die Stimmungslage in der deutschen Landwirtschaft hat sich seit Dezember offenbar leicht erholt. Das geht aus den Ergebnissen des Konjunkturbarometer Agrar hervor. Ursache dafür seien vor allem höhere Erzeugerpreise, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) heute in Berlin. Jedoch sei im Hinblick auf die zukünftige wirtschaftliche Lage die Skepsis besonders unter den Ackerbaubetrieben groß und nochmals gewachsen. DBV-Präsident Joachim Rukwied bringt dies vor allem mit der Diskussion um das geplante Insektenschutzgesetz sowie um die künftige Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Zusammenhang: "Das geplante Insektenschutzgesetz wird die Situation der Landwirte weiter verschärfen. Es gefährdet die Existenzgrundlage vieler Bauernfamilien und zerstört bereits vorhandene kooperative Ansätze", warnte Rukwied.

Der Indexwert des Konjunkturbarometer Agrar ist laut DBV-Angaben im März mit 14,2 etwas höher ausgefallen als in der Befragung im Dezember 2020, bei der mit einem Wert von 11,0 ein im langjährigen Vergleich sehr niedriges Niveau verzeichnet wurde. Während die aktuelle wirtschaftliche Lage gegenüber Dezember spürbar besser bewertet worden sei, seien die Zukunftserwartungen weiterhin relativ verhalten geblieben.

Der Anteil der Landwirte, der investieren wolle, sei gegenüber Dezember deutlich gestiegen, berichtete der Bauernverband. Infolge des Investitionsprogramms Landwirtschaft hätten besonders die Investitionsplanungen in umwelt- und klimaschonende Landtechnik zugenommen. Allerdings gehe mit dem drastischen Anstieg des Kaufs von Düngeausbringungs- und Pflanzenschutztechnik ein deutlicher Rückgang der Investitionen in die Erntetechnik einher. Das für Maschinen insgesamt in den kommenden sechs Monaten geplante Investitionsvolumen liege mit 1,2 Mrd Euro um 0,2 Mrd Euro über dem entsprechenden Vorjahresstand.

Auch die geplanten Investitionen in Ställe einschließlich Hof- und Stalltechnik haben laut DBV deutlich zugenommen. Dafür seien im nächsten halben Jahr 2,1 Mrd Euro an Investitionen vorgesehen, 0,4 Mrd Euro mehr als im Vorjahr. Hauptgrund für diesen Anstieg sei ebenfalls das Investitionsprogramm Landwirtschaft, über das auch die Lagerung und Aufbereitung von Wirtschaftsdünger gefördert werde. Im Mittelfristvergleich sei das Investitionsniveau in Ställe aber weiterhin relativ niedrig, stellte der Bauernverband fest, der zudem auf stark rückläufige Investitionen in erneuerbaren Energien verwies.

Die Liquidität der Betriebe hat sich dem DBV zufolge leicht verbessert. Im März hätten 17 % der Betriebe angegeben, dass ihre Liquiditätslage angespannt oder sehr angespannt sei. Trotz wieder deutlich angezogener Schweinepreise hätten von den Veredlungsbetrieben noch 23 % ihre Liquidität als angespannt oder sehr angespannt bewertet. Besonders hoch sei der Anteil der Höfe mit angespannter Liquiditätslage mit 20 % auch unter den Futterbetrieben.

Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist nach DBV-Angaben auf der Notenskala von 1 bis 5 im Mittel der Betriebe zuletzt mit 3,11 etwas günstiger beurteilt worden als die Aussichten mit einem Wert von 3,20. Die aktuelle wirtschaftliche Lage sei gegenüber Dezember in allen Betriebsformen besser bewertet worden, vor allem in den Veredlungsbetrieben. AgE

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