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Wir bilden aus! erstellt am: 17.01.19
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Der nordrhein-westfälische Landtag hat die Novelle des Landesjagdgesetzes verabschiedet. Dieses tritt damit zum neuen Jagdjahr ab dem 1. April in Kraft. Mit der Novellierung will Nordrhein-Westfalen sein Jagdrecht wieder stärker an bundesrechtliche Vorgaben anpassen. Dazu gehört insbesondere die Wiederausrichtung der Liste jagdbarer Arten an die des Bundesjagdgesetzes. Gerade mit dieser Abweichung hatte das geltende Ökologische Jagdgesetz (ÖJG), das im April 2015 unter der damals rot-grünen Landesregierung verabschiedet worden war, scharfe Kritik ausgelöst.

Nach den Worten der umweltpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Bianca Winkelmann, werden durch die Novelle unnötige Bürokratie abgebaut und praxisferne Einzelbestimmungen aufgehoben. Jäger erhielten wieder einen angemessenen Rahmen für eine nachhaltige und waidgerechte Jagd. Die Anpassung des Artenkatalogs an das Bundesrecht sei eine wichtige Neuerung und gleichbedeutend mit der Ausweitung der Hegepflicht für die Jägerschaft auf viele Tierarten.

Der Landesjagdverband (LJV) Nordrhein-Westfalen lobte das neue Gesetz. Es orientiere sich an guten jagdpraktischen Erfordernissen und mehr Bundeseinheitlichkeit und stelle eine jagdpolitische Wende zu mehr jagdpraktischer Vernunft dar. Handwerkliche Fehler im alten Gesetz seien durch praxisnahe Entscheidungen unter Beachtung naturschutzfachlicher und sozialer Anforderungen behoben worden. AgE

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Im laufenden Jahr ist aufgrund der gesunkenen Tierbestände mit einem weiteren Rückgang der Rind- und Schweinefleischerzeugung in Deutschland zu rechnen. So lautet zumindest die aktuelle Prognose des Thünen-Instituts (TI), die unter Federführung des Wissenschaftlers Dr. Josef Efken vom Institut für Marktanalysen angefertigt worden ist. Für 2019 erwarten die Braunschweiger Experten für den Schweinemarkt bei erneut rückläufigen Lebendeinfuhren einen Rückgang des Schlachtaufkommens im Vorjahresvergleich um rund 1 Million Tiere oder 1,8 % auf 55,71 Millionen Schweine. Bei weitgehend unveränderten Schlachtgewichten soll die Nettoschweinefleischerzeugung ebenfalls um 1,8 % auf dann 5,26 Mio t sinken; das wäre die niedrigste Menge seit 2009.

Neben geringeren Lebendimporten nennen die TI-Analysten den niedrigeren Schweinebestand in Deutschland als Hauptgrund für den prognostizierten Erzeugungsrückgang. Die hiesige Schweinepopulation war in den zwölf Monaten bis November 2018 um 4,1 % auf 26,44 Millionen Schweine und damit so stark gefallen wie lange nicht mehr. Weiter in einem negativen Trend sehen die TI-Experten auch den Schweinefleischverbrauch in Deutschland. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verzehr könnte im Vergleich zu 2018 im Schnitt um 0,5 kg auf 35,1 kg zurückgehen, womit dieser um 4,5 kg oder 11 % unter dem Niveau vor zehn Jahren liegen würde.

Für Rindfleisch prognostizieren die Analysen aus Braunschweig mit Blick auf das laufende Jahr gegenüber 2018 einen Erzeugungsrückgang in den Schlachthöfen um rund 26 000 t oder 2,3 % auf 1,09 Mio t; das wäre die kleinste Menge seit der Wiedervereinigung. Mit Ausnahme der Kälber und unbedeutenden Jungrinder wird für alle anderen Rinderkategorien ein geringeres Schlachtaufkommen erwartet. Am stärksten soll die Fleischerzeugung bei Ochsen und Bullen mit 3,8 % auf 493 000 t zurückgehen, während die Abnahme bei Schlachtkühen mit 1,3 % auf 377 000 t moderater ausfallen dürfte.

Die kleinere heimische Erzeugung wird den TI-Analysten zufolge die Rindfleischeinfuhren Deutschlands gegenüber 2018 voraussichtlich um 3,5 % auf 520 000 t steigen lassen, während für die Ausfuhren ein Rückgang um 3,0 % auf 410 000 t erwartet wird. Der Durchschnittverzehr soll unverändert bei 9,9 kg pro Kopf liegen. Für den Selbstversorgungsgrad würde sich daraus ein Absinken von 96,7 % im Jahr 2018 auf 94,3 % im laufenden Jahr ableiten. Vor zehn Jahren lag diese Kennziffer noch bei 118,8 %. AgE Zurück

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Die genossenschaftlich strukturierten Unternehmen in Deutschland konnten die Auswirkungen der Dürre im vergangenen Jahr offenbar besser abfedern als noch vor einigen Wochen angenommen. Aktuellen Schätzungen des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) zufolge lag der Gesamtumsatz der 2 024 genossenschaftlich ausgerichteten Unternehmen 2018 mit 62,1 Mrd Euro lediglich um 1,4 % unter dem Niveau des Vorjahres. Anfang des Jahres war der Verband noch von einem Rückgang um 9,3 % auf 57,2 Mrd Euro ausgegangen.

DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers wies heute in Berlin vor Journalisten jedoch darauf hin, dass die Ernten etlicher Genossenschaftsmitglieder wegen der Trockenheit derart katastrophal ausgefallen wären, dass staatliche Hilfe dringend erforderlich geworden sei. Bei den 704 dem DRV angeschlossenen Agrargenossenschaften hätten die Ertragsverluste, aber auch höhere Betriebsmittelpreise insgesamt für einen Erlösrückgang von 10 % gesorgt. Dies habe sich auf alle Sparten und die gesamte Wertschöpfungskette ausgewirkt.

Vergleichsweise gut haben sich 2018 laut Ehlers noch die Unternehmen der Warenwirtschaft behauptet. Der Bereich sei im DRV mit 35,3 Mrd Euro der umsatzstärkste geblieben, habe aber ebenfalls ein leichtes Minus von 0,5 % hinnehmen müssen. Dafür dürften nicht zuletzt Absatzrückgange bei Betriebsmitteln wie Dünger und Pflanzenschutzmittel gesorgt haben.

Stabile Umsätze meldete der DRV-Hauptgeschäftsführer hingegen mit 13,7 Mrd Euro für die Genossenschaftsmolkereien und die genossenschaftlichen organisierten Milcherzeuger, wobei die Dürre hier in der zweiten Jahreshälfte für einen spürbaren Rückgang der Milcherzeugung gesorgt habe. Unter dem Strich sei die deutsche Milchanlieferung gegenüber 2017 aber um 1,5 % auf 31,7 Mio t gestiegen. Ehlers geht davon aus, dass der Milcherzeugerpreis 2019 im Jahresmittel bei 34 Cent/l und damit um 2 Cent unter dem Vorjahr liegen wird.

Die Unternehmen der genossenschaftlichen Vieh- und Fleischwirtschaft konnten sich laut dem DRV-Hauptgeschäftsführer 2018 nicht den negativen Entwicklungen am Fleischmarkt entziehen und mussten vor allem preisbedingt einen Umsatzrückgang von gut 8 % auf schätzungsweise 6,4 Mrd Euro verkraften. Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bereite den Akteuren nach seiner Darstellung aktuell große Sorge, da ein Ausbruch in Deutschland massive Folgen für das Export- und Inlandsgeschäft nach sich ziehen würde.

Wie Ehlers betonte, werden die wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten auch aus Sicht der übrigen Genossenschaftsunternehmen nicht geringer. Neben den Folgen eines täglich wahrscheinlicher werdenden „No-Deal-Brexits“ müsse sich der Agrarsektor mit verschärften Auflagen, wachsender Einflussnahme des Lebensmitteleinzelhandels und den ungeklärten Fragen beim EU-Agrarhaushalt und der Gestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auseinandersetzen. All dies mache wirtschaftliche Planbarkeit zunichte und gefährde Arbeitsplätze, warnte der DRV-Hauptgeschäftsführer. AgE

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Markttipps

Die aktuellen Ernteergebnisse wurden gegenüber Vormonatsschätzung zum Teil zwar angehoben, weil es bessere Ergebnisse in West Australien gab, aber insgesamt fällt die Ernte an Getreide, Ölsaaten und Leguminosen ein Fünftel kleiner aus als im Vorjahr. In seiner jüngsten Veröffentlichung hat das Statistikamt Abares die Ernteschätzungen für Wintersaaten heraufgesetzt. Das lag vor allem an der höheren Weizen- und Gerstenernteschätzung, während für Raps und diverse Hülsenfrüchte die Prognosen gekürzt wurden. Die Weizenernte 2018/19 wird jetzt bei 19,8 Mio. t gesehen, das sind immerhin 342.000 t mehr als noch im Dezember. Damit hat sich das Defizit zum Vorjahresergebnis allerdings nur unmerklich verbessert. 2017/18 waren 21,2 Mio. t gedroschen worden, 5 Mio. t mehr.

Eine noch deutlichere Korrektur gab es allerdings für die Gerstenernteschätzung, die jetzt bei 8,3 Mio. t liegt und damit fast 1 Mio. t höher als in der vorangegangenen Schätzung. Damit wird das Vorjahresergebnis von 8,9 Mio. t nur unmerklich verfehlt. Allerdings war das Ernteergebnis 17/18, wie auch beim Weizen, bereits unterdurchschnittlich. Die höheren Ergebnisse der Weizen- und Gerstenernte beruhen vor allem auf den angehobenen Anbauflächenzahlen, an den Ertragsschätzungen wurde wenig verändert. (AMI)
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Der Handel mit Schlachtschweinen und der mit Fleisch klaffen fortgesetzt auseinander. Regional wurden deshalb die Schlachtungen gekürzt. Das Angebot an Schweinen wird wieder häufiger normal eingestuft. Für die neue Woche wird das Aufkommen von 93 % kommend neu auf 95 % beziffert. Marktbestimmend bleibt im EU-Schweinehandel das im Verhältnis zur Nachfrage der Schlachtereien nicht zu umfangreiche Aufkommen an Schlachtschweinen. Die meisten Marktexperten gehen deshalb von zumindest stabilen Leitnotierungen für die neue Woche aus. (AMI)
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Die Weizenfutures an den Terminbörsen in Chicago und Paris haben sich in den vergangenen Handelstagen spürbar schwächer entwickelt. So durchbrach der vordere Märzkontrakt auf Winterweizen an der Chicagoer Börse am vergangenen Freitag kurzfristig die psychologisch wichtige Marke von 5 $/bu (162 Euro/t) und erreichte damit den niedrigsten Wert seit Januar 2018. Heute Morgen gegen 10.50 Uhr hiesiger Zeit wurde der Kontrakt für 5,02 $/bu (163 Euro/t) gehandelt.

Bereits am vergangenen Donnerstag war der betreffende Termin für Weizen an der Pariser Matif deutlich unter die Linie von 200 Euro/t gerutscht und erreichte im Zuge weiterer Abschläge gestern mit 192,75 Euro/t das niedrigste Niveau seit Juli vergangenen Jahres. Bis heute Morgen konnte sich der Future allerdings etwas erholen und notierte gegen 11.20 Uhr für 194,50 Euro/t.

Analysten begründeten die Kursverluste in Übersee mit schwachen Exportdaten für US-Weizen. Für Preisdruck sorgten auch Gewinnmitnahmen sowie Verkäufe der Fonds vor dem langen Wochenende; gestern waren die US-Börsen feiertagsbedingt geschlossen. Außerdem wurde spekuliert, dass sich die Wettbewerbsfähigkeit von Weizen aus den USA und der EU auf dem Weltmarkt gegenüber russischer Ware im Zuge der jüngsten Rubelabwertung gegenüber dem Dollar verschlechtern könnte. In der EU drückten zudem die frühlingshaften Temperaturen in vielen Anbaugebieten auf die Kurse, weil sich dadurch die Chancen auf eine gute Pflanzenentwicklung erhöhten. AgE

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