Aktuelles

Hallo Grillfreunde, wir freuen uns, ab August wieder Weber Grillseminar in unserem Raiffeisen-Markt Steinheim anbieten zu können. Die Kurse finden unter Berücksichtigung der „Covid19“ Auflagen statt. Anmeldung und weiter Informationen unter: boeddeker@rlw-ag.de Noch ein Highlight : Am Samstag, den 21.11.2020 ist Grillweltmeister Klaus Breinig zu einem Fleisch Spezial Kurs hier im Raiffeisen-Markt Steinheim. Klaus  zählt zu einem der bekanntesten Köchen und Grillprofis in Deutschland und erfreute die Fernsehzuschauer unter anderem schon bei RTL, RTL II, PRO 7, SAT1 , ARD, ZDF und HR-Fernsehen mit seinen kreativen Rezeptideen. Seinen größten Erfolg feierte Klaus Breinig mit seinem Team BBQ Wiesel, im Jahr 2017 mit dem Sieg bei der WBQA Grill Weltmeisterschaft in Irland. Hierzu kam der sensationelle Sieg bei der World Food Championchip 2018 in Orange Beach Alabama.
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

In Bayern dürfen landwirtschaftliche Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten ab sofort nur noch Personen beschäftigen, die zu Beginn ihrer Tätigkeit einen negativen Corona-Test vorlegen können. Das teilte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml heute in München mit. "Damit wollen wir lokalen Hotspots vorbeugen und die Betriebe vor einer möglichen Schließung schützen", betonte Huml. Ziel sei, dass es gar nicht erst zu Ausbrüchen in Betrieben komme. Denn klar sei, der Schutz der Bevölkerung habe oberste Priorität.
Gemeinsam mit den Ministerien für Landwirtschaft sowie für Familie, Arbeit und Soziales sei jetzt für Bayern eine rechtsverbindliche Regelung für Saisonarbeiter geschaffen worden, stellte Huml fest. Die Betriebe müssten demnach die Testpflicht durchsetzen. Entweder brächten die Arbeitskräfte eine höchstens 48 Stunden alte Bescheinigung in deutscher oder englischer Sprache mit, oder sie ließen sich vor Ort testen, erklärte die Gesundheitsministerin. Bis zum Vorliegen eines entsprechenden ärztlichen Zeugnisses seien sie von den übrigen auf dem Betrieb untergebrachten Personen zu trennen.

Die Betriebe sind laut Huml außerdem ab sofort dazu verpflichtet, ihre Saisonarbeitskräfte 14 Tage vor Beschäftigungsbeginn bei der Kreisverwaltungsbehörde mit Name, Unterbringungsort, Art und Dauer der Beschäftigung sowie Kontaktdaten anzumelden. Eine kurzfristigere Anmeldung sei nur in Ausnahmefällen möglich. Betrieben, die der Anzeige- und Testpflicht nicht nachkämen, drohten bis zu 25 000 Euro Strafe.

Die Testpflicht ergänzt der Ministerin zufolge die Reihentestungen bei Erntebetrieben, die nach dem Corona-Ausbruch Ende Juli im Landkreis-Dingolfing vorangetrieben wurden. Zusätzlich lasse die Staatsregierung die Einhaltung der Schutz- und Hygienekonzepte in landwirtschaftlichen Unternehmen mit Erntehelfern und Saisonarbeitskräften kontrollieren. Dazu seien Teams bestehend aus Vertretern der örtlichen Gesundheitsämter, der Landwirtschaftsämter sowie der Gewerbeaufsichtsämter beziehungsweise der Sozialversicherung Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) gebildet worden. "Das Ergebnis ist erfreulich; in allen Regierungsbezirken sind die Teams etabliert. 100 Prüfungen wurden bayernweit schon vorgenommen", berichtete Huml. AgE

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WLV pocht auf Bestandsregulierung erstellt am: 12.08.20
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) hält das Wolfsmanagement in Nordrhein-Westfalen weiterhin für unzureichend und fordert deshalb eine Bestandsregulierung durch die Jagd. Wie WLV-Präsident Hubertus Beringmeier heute in Münster erklärte, hat die Zahl der durch Wolfsangriffe getöteten und verletzten Weidetiere deutlich zugenommen. In mehreren Regionen Westfalens seien in diesem Jahr zahlreiche Nutztiere durch den Wolf verletzt oder gerissen worden. Zuletzt seien einzelne Wölfe unter anderem in Kirchhellen und Siegen gesichtet worden. Außerdem seien die Tiere kürzlich im Rhein-Sieg-Kreis und in den Kreisen Paderborn, Höxter, Borken, Coesfeld und Recklinghausen nachgewiesen worden.
Laut dem WLV-Präsidenten ist die ungebremste Ausbreitung der Wölfe in Nordrhein-Westfalen für die Weidetierhalter verheerend. Schutzmaßnahmen, etwa durch das Einzäunen von Weideflächen, seien weder bezahlbar noch wirkungsvoll, weil sie von den Wölfen regelmäßig überwunden würden. Bei Rindern und Pferden sei eine Einzäunung gegen den Wolf nicht praktikabel. Laut WLV-Vizepräsident Wilhelm Brüggemeier vermehrt sich der Wolf auch deshalb so stark, weil ihm seine Beute faktisch ausgeliefert ist. Deshalb müsse dringend über ein aktives Wolfsmanagement geredet werden. Ein weiteres wichtiges Thema für betroffene Tierhalter seien Entschädigungszahlungen und Haftungsfragen.

Der WLV untermauerte seine Forderungen mit den Ergebnissen eines Gutachtens, das der Zoologe Prof. Hans-Dieter Pfannenstiel bereits 2017 für den Verband und den Verband der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden in Westfalen-Lippe erstellt hatte. Demnach dürften sich die bestehenden Konflikte mit dem Wolf verschärfen und möglicherweise unbeherrschbar werden. Ferner konterkariere der Schutz des Wolfes andere Schutzziele wie etwa die Weidetierhaltung und die Biotopvernetzung. In der Folge sei eine Bestandsregulierung der Wölfe erforderlich. Pfannenstiel lehrte bis 2008 an der Freien Universität (FU) Berlin und war zur Zeit der Gutachtenerstellung Pächter eines Hochwildreviers in Brandenburg. AgE

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Vor einem Verlust der genetischen Vielfalt von Nutzpflanzen hat die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann, gewarnt. "Dieser negative Trend muss dringend gestoppt werden", erklärte Tackmann gestern als Reaktion auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage ihrer Fraktion. Eine wichtige Rolle schreibt sie in diesem Zusammenhang der Saatgutgewinnung durch Klein- und Hobbygärtner zu. Ein "fatales Zeichen" sei es, dass die Bundesregierung diesen Sachverhalt bisher nicht anerkenne. Ursache des Rückgangs der genetischen Vielfalt sei die "Fokussierung des Regelwerks auf Hochleistungssorten".

Nach Ansicht der Linken-Politikerin liegt die Verfügbarkeit von vielfältigem Saatgut im Gemeinwohlinteresse, da die genetische Vielfalt die Grundlage der Ernährungssouveränität sei. Damit sei zumindest der Erhalt oder die Verbesserung der Saatgutvielfalt Teil der Daseinsvorsorge. Für die Sicherung von mehr Saatgutvielfalt auf den Äckern und in den Gärten müssten neue Formen zum Schutz und zur Vermehrung von Saatgut unterstützt werden, fordert Tackmann. Gleichzeitig müsse die Finanzierung der Zucht gewerblich genutzter Pflanzensorten endlich auf solide, solidarische Füße gestellt und auf Gemeinwohlinteressen ausgerichtet werden. Anders könnten die Herausforderungen an einen nachhaltigen und klimaangepassten Pflanzenbau nicht gelöst werden.

Mit den von Tackmann aufgeworfenen Fragen beschäftigt sich der Bundesregierung zufolge die vom Bildungsministerium geförderte Nachwuchsforschungsgruppe "RightSeeds", ein Verbundprojekt der Universitäten Oldenburg und Göttingen sowie des Instituts für ökologische Wirtschaftsförderung (IÖW). Untersucht werde, ob eine Gemeingüterorientierung in der Sortenzüchtung und im Saatgutsektor "in bestimmten Fällen die bessere Lösung sein kann". Unter Gemeingüterorientierung versteht die Bundesregierung in diesem Zusammenhang, dass die Sorten für die Weiterzüchtung und Vermehrung offen gehalten und nicht geschützt werden. Ferner soll das Verbundprojekt untersuchen, wie gemeingüterbasierte Sortenzüchtung und Saatgutproduktion den Pflanzenbau sozial und ökologisch verändern können. Zu klären sei auch die Frage nach der Finanzierung. AgE

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Markttipps

Die chinesischen Importeure von Erzeugnissen der Agrar- und Ernährungswirtschaft haben im ersten Halbjahr 2020 spürbar mehr Geld für den internationalen Wareneinkauf ausgegeben als im Vorjahreszeitraum. Laut Zollstatistik wurden Agrargüter im Wert von 80,8 Mrd $ beziehungsweise 68,6 Mrd Euro eingeführt; das waren 8,1 Mrd Euro oder 13 % mehr als in der ersten Jahreshälfte 2019. Weil gleichzeitig die Exporterlöse um fast 4 % auf umgerechnet 29,9 Mrd Euro zurückgingen, nahm das Agrarhandelsdefizit um 9,2 Mrd Euro oder 31 % auf 38,7 Mrd Euro zu.
Wertmäßig wichtigstes Importgut blieben Sojabohnen. Die Ausgaben für die verstärkt aus den USA bezogene Proteinfrucht legten im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres um gut 12 % auf rund 15 Mrd Euro zu; die Einfuhrmenge stieg dabei um 18 % auf 45 Mio t. Der wieder wachsendende Schweinebestand dürfte der Hauptgrund für den höheren Sojabedarf Chinas gewesen sein. Auf Rang zwei der wichtigsten Einfuhrgüter rangierte Fleisch. Die Folgen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) haben den Import von Januar bis Juni 2020 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 73 % auf 4,75 Mio t nach oben schnellen lassen; die dafür fällige Einfuhrrechnung entsprach mit 13,3 Mrd Euro dem Doppelten des Vorjahresniveaus.

Besonders interessiert zeigten sich die chinesischen Importeure an Schweinefleisch. Die entsprechende Bezugsmenge nahm im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2019 um 150 % auf 2,1 Mio t zu; hinzu kamen noch rund 700 000 t Schlachtnebenerzeugnisse. Zudem legten die Rindfleischeinfuhren um 43 % auf rund 1 Mio t zu. Viel geringer fiel die Wachstumsrate bei Milchprodukten mit 4 % auf 1,63 Mio t aus, wobei die Importausgaben hier um 6 % auf 5,4 Mrd Euro stiegen. Beim wichtigsten Milcherzeugnis, dem Milchpulver, war sogar ein leichter Rückgang der Einfuhrmenge um 2 % auf 740 000 t festzustellen. Neben vermehrten Getreideeinfuhren bezog die Volksrepublik im Vergleich zur ersten Jahreshälfte 2019 auch mehr Aquaerzeugnisse, Zucker und Speiseöle am Weltmarkt, während die Einkäufe von Bier und Wein um rund 20 % beziehungsweise 30 % eingeschränkt wurden. AgE

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Mit Nachdruck hat der Dachverband der europäischen Stärkehersteller (Starch Europe) darauf gepocht, dass die Auswirkungen des Handelsabkommens zwischen der Europäischen Union und Vietnam streng überwacht werden müssten. Der Verband erinnerte gestern angesichts des in diesem Monat in Kraft getretenen Übereinkommens daran, dass der Zugang der meisten vietnamesischen Stärkeprodukte zum EU-Markt bereits seit mehr als zehn Jahren liberalisiert sei. Besorgt zeigte sich Starch Europe im Hinblick auf die Öffnung des EU-Binnenmarktes für Tapiokastärke über eine Freihandelsquote in Höhe von jährlich 30 000 t.
Laut dem Dachverband ist Tapiokastärke in vielen Anwendungen ein Ersatz für Kartoffelstärke. Die für das vietnamesische Erzeugnis zulässige Quote mache daher etwa 8 % des EU-Marktes für Kartoffelstärke aus. Diese Quote komme zu den bereits bestehenden jährlichen Freihandelsquoten von 10 000 t für Tapiokastärke aus Thailand und 10 500 t Tapiokastärke aus anderen Regionen der Welt hinzu.

Starch Europe kündigte daher an, die Auswirkungen dieser Zugeständnisse auf den EU-Kartoffelstärkemarkt und die EU-Stärkeindustrie insgesamt genau überwachen zu wollen. Gefordert wird, dass die im Freihandelsabkommen mit Vietnam gewährten Bestimmungen nicht als Präzedenzfall für laufende Freihandelsabkommen mit anderen Drittländern, die Tapiokastärke produzieren, dienen dürften. AgE

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Futureskurse weltweit im Aufwind erstellt am: 07.08.20
Die Futures auf Roh- und Weißzucker an den Warenterminbörsen haben sich seit Mitte Juli deutlich fester entwickelt. An der Agrarterminbörse in London wurde der Kontrakt auf Weißzucker mit Fälligkeit im März 2021 heute Morgen gegen 10 Uhr hiesiger Zeit für 368,5 $/t (314 Euro) gehandelt. Gegenüber dem am 14. Juli 2020 markierten Zwischentief entspricht der jüngste Kurs einem Plus von 8,6 %. Auch für den Rohzucker an der New Yorker Börse ging es aufwärts. Für den betreffenden Märzfuture 2021 wurden zuletzt 13,19 cts/lb (248 Euro/t) bezahlt; das war im Vergleich zum Zwischentief, das ebenfalls zur Mitte des vergangenen Monats erreicht worden war, ein Zuwachs von 7,7 %.
Analysten begründeten die positive Entwicklung unter anderem mit dem Argument, dass die Zuckerrübenerträge in der Europäischen Union durch den Rübenvergilbungsvirus beeinträchtigt werden könnten. Außerdem sei es wahrscheinlich, dass die Regierung Chinas eine zusätzliche Importquote über 2,1 Mio t Zucker einrichten könnte. Das Land ist global der zweitgrößte Importeur. Außerdem gab es Spekulationen, dass die thailändische Zuckerrohrernte in diesem Jahr wegen Trockenheit um 5 % kleiner ausfallen könnte als in der vergangenen Vermarktungssaison. Allerdings führten gestern gegenlautende Wettervorhersagen zu Preisabschlägen. Thailand ist der zweitgrößte Zuckerlieferant am Weltmarkt.

Auch in Brasilien, der Nummer eins am Weltmarkt, ist nach Einschätzung von Marktexperten ein Produktionsrückgang nicht auszuschließen. Es bestehe nämlich die Gefahr, dass die dortigen Zuckerrohrernte unterdurchschnittlich ausfallen könnte, weil nach der Trockenheit zum Ende der Kampagne hin zunehmend ältere, ertragsärmere Pflanzen geerntet würden. Darüber hinaus sei Indiens Subventionsprogramm für die Lagerung von insgesamt 4 Mio t Zucker ausgelaufen. Ob die Maßnahme fortgesetzt werde, sei noch unklar. AgE

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