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Russland gibt sich exportstark erstellt am: 08.11.18
US-Exporteure hoffen auf Angebotsrückgang in Russland, aber bislang zeichnen sich dies noch nicht ab. Ansonsten steht der USDA-Report im Fokus. Im Vorfeld wurden zuletzt einige Positionen aufgelöst, was Weizen und Mais unter Druck setzt; es bleibt aber ein leichtes Wochenplus.
Die Weizenkurse an der Börse in Chicago schlossen zuletzt auf umgerechnet 163 EUR/t und damit 1 EUR/t über Vorwochenlinie. Doch die Stimmung am Markt ist nach wie vor eher bärisch, vor allem aufgrund des anhaltend schwachen US-Exportgeschäfts. Zwar sucht Japan Brotweizen in den USA und Kanada, insgesamt 121.500 t, doch das ist letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Nach wie vor dominieren russische Getreidelieferungen den internationalen Handel und das Agrarministerium in Moskau äußerte sich zuletzt optimistisch im Hinblick auf das Exportgeschäft 2018/19. Eine frühere Prognose von 35 Mio. t Getreide wurde zurückgezogen, die offizielle Schätzung lautet nun wieder 38-39 Mio. t Getreide, davon 34-35 Mio. t Weizen.

Im vergangenen Wirtschaftsjahr hatte Russland 135 Mio. t Getreide geerntet, 52 Mio. t exportiert, davon 40 Mio. t Weizen. 2018/19 wird die Erzeugung auf 114 Mio. t geschätzt, sodass die Exporterwartungen entsprechend niedriger liegen. Bislang hält Russland das Exporttempo aber noch hoch und hat im bisherigen Verlauf des Wirtschaftsjahres rund 20 % mehr Getreide ausgeführt als zum Vorjahreszeitpunkt. Viele Marktteilnehmer und besonders Weizenexporteure in den USA und der EU-28 fragen sich, wie lange Russland angesichts der kleineren Getreideernte den Markt noch dominieren kann. (AMI)

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Im September haben die Erzeugerpreise für Milch in Deutschland weiter zugelegt. Motor für den Anstieg war nach wie vor die überdurchschnittliche Verwertung der Molkereien bei fetthaltigen Produkten, wenngleich zwischenzeitlich die Preise für Butter deutlich zurückgegangen sind. Die weitere Entwicklung hängt, neben dem Verlauf der Nachfrage, vorrangig vom Milchaufkommen ab. Dies wird ab dem Jahresende, zumindest regional, von dämpfenden Effekten der sommerlichen Hitze und Trockenheit beeinflusst sein. Die deutschen Molkereien haben im September ihre Auszahlungsleistungen weiter angehoben. Im Bundesmittel erhielten die Erzeuger nach Schätzung der AMI 34,6 Ct/kg für ihren konventionell erzeugten Rohstoff mit standardisierten Inhaltsstoffen. Das waren knapp 0,6 Ct mehr als einen Monat zuvor. Damit hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise, der im Juni eingesetzt hatte, fortgesetzt. Die Preisanhebungen fielen jedoch geringer aus als 2017, wodurch sich der Rückstand zum Vorjahr im September auf 3,9 Ct vergrößert hat.

WAS BRINGT DAS VIERTE QUARTAL?
In Richtung Herbst verlief die Nachfrage zumeist ruhig, sodass das saisonal rückläufige Rohstoffangebot ausreichend ausfiel. Dies hatte zumeist dämpfende Effekte auf die Preisverläufe an den Produktmärkten zur Folge. Spürbare Auswirkungen aus dem regional knappen und qualitativ abfallenden Grundfutter zeigten sich bislang nicht. Zum Jahresende dürften diese in Deutschland und weiteren EU-Staaten jedoch regional das Rohstoffaufkommen dämpfen. (AMI)

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Seit 7 Monaten entwickeln sich die Großhandelspreise für Rapsöl und Palmöl in entgegengesetzte Richtungen.
Die Preisdifferenz zwischen Rapsöl fob Deutschland und Palmöl cif Rotterdam, stieg im Zeitraum April bis Oktober von 87 EUR/t auf rund 300 EUR/t. So groß war der Abstand zuletzt im Dezember 2012. Hauptgrund ist die unterschiedliche Angebotsentwicklung: Rapsöl ist gesucht und erntebedingt knapp, zusätzlich verteuern niedrige Pegelstände auf den Wasserstraßen Raps und dessen Nachprodukte, während das Palmölangebot reichlich ausfällt. Ende Oktober erreichten die Palmölpreise ein 3-Jahrestief, ausgelöst durch steigende Vorräte in den Produktionsländern infolge geringer Exporte. (AMI)

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Markttipps

Im bisher ausgewerteten Zeitraum von Januar bis September dieses Jahres wurden 1,3 % weniger Rinder geschlachtet. Dabei entwickelten sich die Schlachtzahlen bei den Kühen und den Jungbullen gegenläufig. (AMI)
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Die Nachfrage der privaten Haushalte nach Fleisch fällt weiter. Bis einschließlich September des laufenden Jahres erwarben die privaten Haushalte, nach Daten der GfK, rund 2,5 % weniger Fleisch, Wurst und Geflügel als im gleichen Zeitraum 2017. Zugleich zogen die Preise für Fleisch und Fleischwaren im Durchschnitt um rund 2,2 % an. Die Verbraucher mussten also einmal mehr tiefer in die Taschen greifen. (AMI)
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In Deutschland werden Schlachtschweine relativ stetig nachgefragt. Doch die angebotenen Mengen an verfügbaren Tieren fallen meist groß aus. Zusätzlich kommen die Tiere mit eher hohen Gewichten zur Schlachtung.

Die Marktlage stellt sich überwiegend ausgewogen in Bezug auf Angebot und Nachfrage dar. Spielraum für Preisanhebung gibt es derzeit nicht. Der empfohlene Vereinigungspreis wurde erneut unverändert bei 1,36 EUR/kg Schlachtgewicht belassen.

Zum Monatsbeginn sind die im Fleischhandel umgesetzten Mengen leicht gestiegen. Aktuell werden Teilstücke wie Nacken und Kotelettstränge für die Produktion von Kassler vermehrt disponiert. Aber auch alle anderen Artikel vom Schwein werden relativ gleichmäßig nachgefragt.

Dabei bleiben die Konditionen preislich im Vergleich mit der Vorwoche meist unverändert. Marktbeteiligte erwarten im Fleischhandel eine leichte Belebung durch das Vorweihnachtsgeschäft mit mehr Bedarf aus der Gastronomie. (AMI)


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