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wir haben unsere Raiffeisen-Märkte weiterhin geöffnet und sind wie gewohnt für Sie da.

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Ihr Wohl, liebe Kunden*innen, und das unserer Mitarbeiter*innen liegen uns sehr am Herzen, deshalb werden die geltenden Hygienevorschriften genauestens umgesetzt:

Es gilt die FFP2- bzw. OP-Maskenpflicht, die von unseren Mitarbeiter*innen streng kontrolliert wird. Um den Sicherheitsabstand von 1,50m einzuhalten, werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

Aktuelles

Seit Herbst 2014 bestehen EU-weite Restriktionen bezüglich der Abgabe und des Besitzes von Chemikalien, die als Ausgangsstoffe für Sprengstoffe verwendet werden können. Diese wurden durch die neue EU-Ausgangsstoff-Verordnung 2019/1148, welche am 01.Februar 2021 in Kraft trat, verschärft. In erster Linie betrifft das für uns den Handel mit ammoniumnitrathaltigen Düngemitteln (z.B. Kalkammonsalpeter). Anbei finden Sie die Verordnung und die Produktliste.
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

In der deutschen Weinwirtschaft scheint es mit der Harmonie endgültig vorbei. Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) teilte heute in Berlin mit, dass er und die mit weinwirtschaftlichen Fragen befassten genossenschaftlichen Regionalverbände zum Jahresende aus dem Deutschen Weinbauverband (DWV) austreten werden. Bei den Regionalverbänden handelt es sich um den Baden-Württembergischen Genossenschaftsverband (BWGV), den Genossenschaftsverband - Verband der Regionen (GV-VdR) sowie den Genossenschaftsverband Bayern(GVB). Zu allgemeinen berufsständischen Themen werde weiterhin die Zusammenarbeit mit dem DWV angestrebt, erklärte der Raiffeisenverband.
"In der Ausrichtung des DWV haben die genossenschaftlichen Positionen zuletzt nahezu keine Rolle mehr gespielt", begründete DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers diese Entscheidung. Die genossenschaftlichen Verbände seien ihren Mitgliedern verpflichtet, und eine funktionierende Interessenvertretung sei für sie zentral. Der Entscheidung sei ein langer Meinungsbildungsprozess vorausgegangen.

"Wir wollen neue Wege gehen, um die Interessen unserer Winzer- und Weingärtnergenossenschaften bestmöglich zu vertreten", betonte Ehlers. Beim Raiffeisenverband wie auch bei den drei Regionalverbänden ist man sich laut dem DRV-Hauptgeschäftsführer darin einig, dass die Neustrukturierung der Interessenvertretung der genossenschaftlichen Weinwirtschaft die Chance für neue Allianzen und neue strategische Partnerschaften innerhalb der Weinbranche bietet.

Nach DRV-Angaben trägt die genossenschaftliche Weinwirtschaft rund ein Drittel zur gesamten deutschen Weinerzeugung in Deutschland bei. In den Regionalverbänden seien 148 Winzer- und Weingärtnergenossenschaften zusammengeschlossen. Der Umsatz dieser Genossenschaften habe im vergangenen Jahr rund 800 Mio Euro betragen. AgE

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Klöckner für regionalen Abschuss erstellt am: 22.06.21
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat sich für einen gezielten Abschuss einzelner Wölfe in solchen Regionen ausgesprochen, in denen bereits viele Wölfe leben. "Der gute Erhaltungszustand beim Wolf ist in einigen Bundesländern, darunter Niedersachsen, erreicht. Deswegen setzen wir uns für ein regionales Bestandsmanagement ein", so Klöckner im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Ministerin betonte, dass sich die CDU nicht mit den wachsenden Problemen abfinden wolle, die der Wolf auf dem Land verursache: "2019 hatten wir durch Wolfsrisse fast 3 000 tote oder verletze Nutztiere. Wo soll das enden, wenn man es einfach ließe?" Sie könne sehr gut nachvollziehen, dass Eltern um ihre Kinder besorgt seien, erklärte Klöckner. Zugleich stellte sie aber klar, dass es dabei keineswegs darum gehe, den Wolf komplett auszurotten.

Die im Jahr 2019 von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Verschärfung des Bundesnaturschutzgesetzes, auch "Lex Wolf", genannt, hat nach Klöckners Ansicht nicht gereicht, den Umgang mit dem Wolf zu regeln, "Das habe ich von Anfang an gesagt, aber mit der SPD in der Regierung ging nicht mehr", so Klöckner. Mittlerweile bekomme sie von SPD-Politikern aus Niedersachsen Briefe, die schärfere Maßnahmen gegen den Wolf forderten. Die Ministerin erklärte, dass sie die Blockadehaltung ihrer Amtskollegin aus dem Umweltressort, Svenja Schulze, für "weltfremd" halte. AgE

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Den Beitrag der Genossenschaften in der Agrar- und Ernährungsbranche zur Versorgungssicherheit der Landwirtschaft und Bevölkerung hat der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, erneut unterstrichen. Das vergangene Jahr sei ein Stresstest für die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft gewesen, stellte Holzenkamp heute anlässlich der Vorlage der endgültigen Wirtschaftszahlen für 2020 fest. Die Corona-Pandemie, die Afrikanische Schweinepest (ASP) und der Brexit hätten "ein sehr herausforderndes Trio" sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft gebildet. "Glücklicherweise ist die Agrar- und Ernährungswirtschaft im Vergleich zu anderen Branchen in Deutschland gut mit den zum Teil dramatischen Turbulenzen zurechtgekommen", fasste der DRV-Präsident zusammen.
Demnach fiel der Gesamtumsatz der rund 1 800 DRV-Mitgliedsunternehmen im vergangenen Kalenderjahr mit 64,5 Mrd Euro etwas höher aus, als noch Ende März geschätzt worden war. Im Jahr 2019 waren es 64,9 Mrd Euro gewesen. "Unter den Vorzeichen der Pandemie ist dies ein sehr gutes Ergebnis", resümierte Holzenkamp. In der Krise beweise sich einmal mehr die Stärke der genossenschaftlichen Idee.

Die Warengenossenschaften waren auch 2020 die umsatzstärkste Sparte im Verband. Ihr Anteil blieb mit 37,5 Mrd Euro stabil. Leicht höher als 2019 lagen dem DRV zufolge die Erlöse der Milchwirtschaft mit 13,6 Mrd Euro. Dagegen mussten die Genossenschaften der Vieh- und Fleischwirtschaft einen Umsatzrückgang von 7,2 Mrd Euro auf 6,7 Mrd Euro hinnehmen. Für die Unternehmen dieser Gruppe sei 2020 mit der Corona-Pandemie und ASP eine doppelte Herausforderung gewesen.

Eine positive Umsatzbilanz zieht der Raiffeisenverband für die genossenschaftliche Obst-, Gemüse- und Gartenbauwirtschaft. Sie konnte die Umsätze insgesamt um 0,2 Mrd Euro auf 3,7 Mrd Euro steigern. In etwa dem Mittel der Vorjahre entsprach das Erlösergebnis der Weinwirtschaft mit 0,9 Mrd Euro. Bei den Agrargenossenschaften war die wirtschaftliche Lage laut DRV weiter angespannt; der Rückgang des Gesamtumsatzes dieser Unternehmen von 1,7 Mrd Euro auf 1,4 Mrd Euro lag dem Verband zufolge aber in erster Linie am Ausscheiden des Fachprüfungsverbandes von Produktivgenossenschaften in Mitteldeutschland.

DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers stellte fest, dass das wirtschaftliche Umfeld, in dem sich die Genossenschaften bewegten, auch unabhängig von den Folgen der Corona-Pandemie zunehmend herausfordernder werde. Die Genossenschaften seien sich der voranschreitenden Transformation bewusst und gestalteten sie aktiv. "Transformation heißt für uns, dass wir die Frage der Nachhaltigkeit in allen drei Dimensionen - nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch und sozial - sehr ernst nehmen, und nicht erst seit heute", betonte Ehlers. Ziel müsse eine Agrarwirtschaft sein, die ökologisch verträglich und produktiv, ökonomisch einträglich und sozial akzeptiert sei. Die Zielkonflikte zu lösen sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, bei der es marktwirtschaftliche Lösungen brauche. AgE

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Markttipps

Die Beimischung von Biokraftstoffen wirkt preisdämpfend auf die Tankstellenpreise für Benzin und Diesel, da nur der fossile Spritanteil der CO2-Besteuerung unterliegt. Auf diesen Effekt hat heute der Bundesverband Bioenergie (BBE) bei einem Pressegespräch in Berlin hingewiesen. BBE-Vorstandsmitglied Stephan Arens hält vor diesem Hintergrund Stimmungsmache aus der Mineralölwirtschaft gegen Bioethanol oder Biodiesel aus Anbaubiomasse für völlig unangebracht. Vielmehr seien gerade Biokraftstoffe ein sofort verfügbarer Beitrag zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors und lieferten noch dazu hochwertige Futtermittel als Koppelprodukt, betonte Arens mit Blick auf die ambitionierten Treibhausgas-(THG)-Minderungsziele Deutschlands. "Biokraftstoffe haben allein 2020 rund 12 Mio t CO2 eingespart", rechnete das BBE-Vorstandsmitglied vor. Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse seien damit derzeit und in der nahen Zukunft die Basis der THG-Einsparung im Verkehr und könnten dieser Rolle mit der im Treibhausgasminderungsgesetz festgeschriebenen Obergrenze von 4,4 % auch gerecht werden.

Mit der bestehenden Produktionskapazität für Biodiesel in Deutschland könnten nach Angaben von Arens allein 12 % des fossilen Dieselkraftstoffverbrauchs ersetzt werden. Allerdings müsse dafür die 10. Bundesimissionsschutzverordnung für weitere Normen wie B10 oder B30 geöffnet werden.

Der stellvertretende BBE-Vorsitzende Udo Hemmerling mahnte derweil Nachbesserungen an der geplanten Novelle des Klimaschutzgesetzes (KSG) an, die der Bundestag noch diese Woche beschließen will. Geht es nach Hemmerling, sollte der im Gesetzentwurf vorgesehene „Senkenparagraph“ 3a über über den Sektor Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft (LULUCF) hinaus geöffnet werden. Denn eine Senkenleistung von eingangs 25 Mio t CO2 sei in diesem Sektor aufgrund von Struktureffekten im Wald - darunter Kalamitäten sowie die derzeitige Altersstruktur - nicht erreichbar, warnte er. Nach der großflächigen Schädigung der Wälder durch Dürre und Käferbefall werde es mindestens zehn Jahre dauern, bis der Wald wieder einen positiven Effekt auf die Klimabilanz habe, so Hemmerling.

Notwendig sei deshalb die Öffnung des KSG für langfristige technische Senken, beispielsweise über Biomasse-Pyrolyse, Biogas-Dampfreformierung oder die Produktion von Biomethan mit CO2-Abscheidung. "Solche Techniken müssen an den Start gebracht werden, um eine neue Senkenpolitik zu etablieren", forderte der stellvertretende BBE-Vorsitzende. Die Bundesregierung müsse deshalb kurzfristig einen Vorschlag für eine Senkenstrategie vorlegen. AgE

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In China hat sich Mitte Juni der ungebremste Preisverfall am Schweinemarkt fortgesetzt. Die Erlöse für Schlachtschweine sind mittlerweile so weit abgesackt, das die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission am vergangenen Mittwoch die erste von drei Warnstufen ausgerufen hat. Diese gehören zu einem neuen System der Markt- und Preisstabilisierung, welches Anfang Juni mit verschiedenen Maßnahmen ins Leben gerufen wurde. Neben einer genaueren Marktbeobachtung bei hohen oder niedrigen Preisen nehmen dabei die strategischen Schweinefleischreserven des Landes eine bedeutende Rolle ein, die je nach Marktlage auf- oder abgestockt werden sollen.
Eingeführt wurden auch neue Kennziffern im Frühwarnsystem, die neben der Bestandsentwicklung den Verlauf der Preise und deren Relation zueinander auf den verschiedenen Marktstufen abbilden. Dass für die Schlachtschweineerzeugung maßgebliche Maß ist das Verhältnis vom Schlachtschweinepreis zu den Futterkosten. Lange Zeit galt hier die Relation 5,5 zu 1 als Break-Even-Punkt der chinesischen Schweineproduktion. Aufgrund der gestiegenen Futterkosten wurde das Verhältnis allerdings auf 7 zu 1 heraufgesetzt. Dieses wurde nun für einige Zeit deutlich unterschritten, weshalb die erste Warnstufe ausgerufen wurde.

Dies dürfte zum Aufbau von Lagerbeständen führen, könnte aber auch eine weitere Bremse für die chinesischen Schweinefleischimporte sein. Ohnehin ist der chinesische Markt derzeit durch das zahlreiche Angebot an schlachtreifen und schweren Schweinen mehr als gut versorgt, weshalb die Erzeugerpreise einbrachen. Am vergangenen Freitag (18.6.) wurde der landesweite Durchschnittspreis mit 13,25 CNY (1,73 Euro) je Kilogramm Lebendgewicht (LG) angegeben. Allein seit Monatsanfang ist der Preis um 22,0 % gesunken, seit Jahresbeginn um 63,8 %. Die Schlachtschweinepreise liegen damit unter denen der USA und eine kostendeckende Erzeugung ist für die chinesischen Schweineproduzenten in der Regel nicht mehr möglich. AgE

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An der europäischen Leitbörse Matif scheint der Höhenflug der Rapspreise zumindest vorläufig beendet. Gestern verbilligte sich der vordere August-Kontrakt im Tagesverlauf um weitere 5 Euro/t und riss "mit der "Schlussglocke" die 500-Euro-Linie. In den heutigen Handel ist der Frontmonat mit 498,25 Euro/t gestartet.
Dieter Bockey von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) wertet den Kursrutsch beim Raps lediglich als "Bereinigung" nach dem vor Monatsfrist erreichten Allzeithoch, zu dem mittlerweile immerhin fast 60 Euro/t fehlen. Die hiesigen Ölmühlen hätten sich bei den zuvor immer weiter steigenden Rapspreisen kaum noch über die Matif mit Rohstoff eingedeckt und griffen nun im rückläufigen Markt wieder zu, erläuterte Bockey. Hinzu kämen die bisher in Deutschland guten Ertragserwartungen beim Raps und die auch im US-Sojagürtel etwas besseren Wetteraussichten.

Dass der jüngste Kurssturz beim Palmöl bei einigen Marktanalysten als Argument für den schwächelnden Rapsmarkt herhalten muss, hält Bockey für wenig stichhaltig. Dass Biokraftstoffe aus Palmöl in immer mehr europäischen Ländern nicht mehr auf die Treibhausgasminderungsquote angerechnet werden dürften, werde vielmehr die Rapsnachfrage in Europa stark beflügeln, während sich die Palmölerzeuger in Malaysia und andernorts neue Absatzmärkte für ihren Rohstoff suchen müssten. AgE

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