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Am Düngemittelmarkt herrscht große Verunsicherung. Das betrifft zum einen die weitere Entwicklung der internationalen Harnstoffkurse, aber auch die Kalkulation möglicher Düngermengen hierzulande.

Durch mangelnde Niederschläge im November fehlt vielen Feldkulturen möglicherweise die notwendige Winterhärte. Weitere Feldumbrüche drohen im Frühjahr. Wie hoch die Nmin-Gehalte ausfallen werden, ist die große Frage vieler Landwirte. Welche Mengen können im Rahmen der Düngeverordnung nach dem vielerorts ertragsschwachen Jahr 2018 im kommenden Jahr gedüngt werden? Schwache Erträge 2018 bedeuten aber auch geringere Liquidität, die sowohl Erzeuger, aber auch Handel und Produzenten zu verkraften haben.

Auch die internationalen Einflüsse gehen am deutschen Harnstoffmarkt nicht vorüber. Zwar kauft Indien im Ausschreibungsverfahren große Mengen Harnstoff am Weltmarkt ein, aber das Angebot aus China dürfte merklich steigen.

CHINA ZURÜCK AM HARNSTOFFMARKT Am globalen Düngermarkt sorgt die Nachricht, dass China wieder Harnstoff am Weltmarkt anbieten könnte, für Preisdruck. Harnstoff fob Hafen in New Orleans hat sich zuletzt auf 277 USD/t (244 EUR/t) vergünstigt, das sind 11 USD/t weniger als vor einer Woche und sogar 17 USD/t weniger als noch vor einem Monat. Indiens jüngster Harnstofftender sorgte nur vorrübergehend für Preisaufschläge, da sich Anbieter im Wettbewerb um die begehrte Ausschreibung zunächst gegenseitig unterboten, die Preise dann aber anzogen, weil sich die gesamte Einkaufsmenge Indiens auf unerwartet hohe 1,8 Mio. t belief.

Die Ammoniumpreise sanken zuletzt auf 325 USD/t (286 EUR/t), womit sie Vorwoche und Vormonat um 30 USD/t verfehlen. Indes zeigen sich die Preise für Diammonphosphat relativ stabil. Mit 445 USD/t (392 EUR/t) liegen sie 1 USD/t unter Vormonat, Kali hat sich auf Monatssicht um 2 auf 358 USD/t (315 EUR/t) vergünstigt. (AMI)

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Palmöl im Plus erstellt am: 10.12.18
Raps-, Soja- und Sonnenblumenöl tendieren stabil bis leicht fester, während Palmöl kräftig um 6,3 % gegenüber der Vorwoche zulegt. Die Rapsölpreise tendieren fester, mit 745 EUR/t fob Hamburg wurden zuletzt 5 EUR/t mehr als in der Vorwoche verlangt. Das geht auf die Zuversicht von Marktteilnehmern zurück, dass die EU-28 Anti-Dumping-Zölle, die sie im vergangenen Jahr abgeschafft hatte, 2019 wieder einführen könnte. Das würde den Zustrom von Biodiesel aus Indonesien bzw. Argentinien bremsen und könnte heimischem Rapsöl wieder bessere Absatzchancen an die Biodieselindustrie bescheren bzw. dessen Einsatz im Biodiesel steigen lassen, so zumindest die Hoffnung. Auch die zuletzt noch einmal belebte Nachfrage der Mineralölkonzerne für Rapsmethylester zur sofortigen Lieferung wirkte sich preistreibend auf Rapsöl aus.

Palmöl ließ sich zuletzt von den festeren Terminkursen an der Börse in Kuala Lumpur mit nach oben ziehen. Zuletzt schlossen die Kurse zwar unverändert, konnten davor aber vier Tage in Folge zulegen. Cif Rotterdam wurden zuletzt 423 EUR/t genannt und damit 25 EUR/t mehr als in der Vorwoche. Doch ob der Kursanstieg in Malaysia und die Preissteigerungen hierzulande von Dauer sein werden, ist fraglich. Denn eigentlich ist der Palmölmarkt nach wie vor bärisch gestimmt. Wachsende Lagerbestände in Südostasien und das schwache Exportgeschäft bleiben die wesentlichen Marktfaktoren. (AMI)

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Bereits im zweiten Jahr in Folge kann sich Russland als weltweit größter Weizenexporteur behaupten und die USA auf Platz 2 verweisen. Beim Grobgetreide, vorrangig Mais, ist die USA aber nicht zu toppen. Sie wird 2018/19 schätzungsweise 62,5 Mio. t exportieren, so viel wie noch nie. Danach folgen Argentinien Brasilien und die Ukraine mit jeweils rund 25 Mio. t Mais. Während Mais auch zu großen Mengen aus Südamerika kommt, ist Weizen das Handelsobjekt der Nordhalbkugel. Neben Russland und den USA kommen große Mengen aus Kanada und der Ukraine, Argentinien spielt eine bereits deutlich kleinere Rolle. Aus dem Fokus gerutscht ist allerdings die EU-28. Nachdem sie jahrelang die Rangliste der Weizenexporteure anführte, haben zwei mäßige Ernten die Gemeinschaft auf Platz 4 verdrängt. (AMI)
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Markttipps

Globale Produktion dürfte sinken erstellt am: 09.12.18
Die weltweite Zuckerproduktion im Wirtschaftsjahr 2018/19 wird nach Angaben des USDA um 9 auf 186 Mio. t sinken. Ausschlaggebend sind Produktionsrückgänge in Brasilien.
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Auf und ab der Schweinepreise erstellt am: 07.12.18
Immer wieder sind die Ferkel- und Schweinepreise großen Schwankungen unterworfen. Im Vergleich zum mittleren Basispreis für Ferkel im Zeitraum von Januar 2013 bis November 2018 von 50,70 EUR gibt es Abweichungen um fast ein Drittel nach oben und nach unten. (AMI)
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Schwache Getreideernte 2018 erstellt am: 05.12.18
Die Dürre in weiten Teilen Norddeutschland und die Sommertrockenheit im Süden hat die Erträge der deutschen Getreideernte 2018 stark dezimiert. Die Ertragseinbußen betrugen bis zu 25 % bei einzelnen Getreidearten. (AMI)

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