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Wir bilden aus! erstellt am: 17.01.19
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Der Bundesrat hat die Bundesregierung dazu aufgefordert, in ganz Deutschland flächendeckend eine modernde Mobilfunkversorgung sicherzustellen. Es müsse eine Gesamtstrategie zum Glasfaserausbau entwickelt werden, die an die Versorgung der Fläche und nicht der Haushalte anknüpfe, heißt es in einer heute von der Länderkammer gefassten Entschließung. Eine flächendeckende Versorgung sei entscheidend für die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Der Bund müsse daher alle gesetzlichen und finanziellen Aktivitäten prüfen, um eine vollständige Flächenversorgung sicherzustellen.

Außerdem sprach sich der Bundesrat dafür aus, Verstöße der Mobilfunknetzbetreiber gegen Versorgungsauflagen effektiv zu sanktionieren und der Bundesnetzagentur weitere Sanktionsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Mit einer weiteren Entschließung setzen sich die Länder dafür ein, dass im Bundesförderprogramm Breitband die Quoten deutlich erhöht und die derzeitige Deckelung beim Förderhöchstbetrag in allen Bereichen aufgehoben wird. Nur so könnten alle geplanten Projekte tatsächlich realisiert und das Gigabitziel der Bundesregierung erreicht werden.

Nach Ansicht des Bundesrates reichen die bisherigen Förderprogramme aufgrund steigender Kosten für den Glasfaserausbau nicht aus. Lediglich den absoluten Förderhöchstbetrag anzuheben, sei nicht ausreichend. Denn problematisch sei zum Beispiel der Eigenanteil von 50 % für die Kommunen. Angesichts der immer teurer werdenden Ausbauprojekte sei er für diese in vielen Fällen nicht finanzierbar. Zudem erschwere die starre absolute Fördergrenze von 30 Mio Euro den Zuschnitt großflächiger Ausbaugebiete. AgE

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Der Wunsch nach mehr Tierwohl steht bei der Bevölkerung in Deutschland weit oben. Tierwohl hat damit für die meisten Menschen inzwischen einen höheren Stellenwert als Umweltziele, arbeitswirtschaftliche Ziele der Betriebe oder selbst Aspekte der Arbeitssicherheit. Für die letztgenannten Bereiche erwartet die Mehrheit der Bundesbürger von der Landwirtschaft, dass sie innovative Lösungen findet. Das sind wesentliche Erkenntnisse aus dem Verbundprojekt „SocialLab“, an dem acht Forschungseinrichtungen unter Federführung des Braunschweiger Thünen-Instituts für Marktanalyse beteiligt waren und dessen Ergebnisse heute im Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin vorgestellt wurden.

Eine zentrale Rolle in den Gruppendiskussionen mit Verbrauchern spielten den Wissenschaftlern zufolge Zielkonflikte. Konsumenten müssten sich nicht nur zwischen billigen und hochpreisigen, dafür tiergerecht produzierten Waren entscheiden. Auch zwischen Aspekten wie Tierwohl, Umweltschutz und Klimawirkungen gelte es, abzuwägen. Bei den Befragungen habe sich oft Hilflosigkeit im Umgang mit sich widersprechenden Zielen gezeigt sowie die Tendenz, diese Zielkonflikte zu verdrängen.

Zielkonflikte gibt es laut den SocialLab-Forschern auch in den landwirtschaftlichen Betrieben. Viele Landwirte stünden vor der Frage, an welchen Stellschrauben sie drehen sollen, ohne an den Verbraucherwünschen vorbei zu produzieren. Gespräche mit Landwirten hätten gezeigt, dass Entwicklungen, die ein Mehr an Tierwohl ermöglichen, durchweg begrüßt würden. Allerdings würden die derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen dafür als wenig förderlich wahrgenommen.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner bezeichnete das von ihrem Haus mit 2,4 Mio Euro geförderte Forschungsvorhaben als „eines der spannendsten, das wir unterstützen“. Geforscht werde entlang der Frage, „was wir tun können, damit die Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren in Deutschland eine bessere Akzeptanz findet“.

Für sie sei wichtig, so Klöckner, dass das „Social Lab“ bei Verbrauchern wie Landwirten Bewusstsein schaffe für die Position des jeweils anderen. Für die Arbeit ihres Ressorts sei von großer Bedeutung zu erfahren, „wo die Defizite liegen beim Verstehen“. Man werde die Ergebnisse des Forschungsprojekts konkret für die Entwicklung der geplanten Informationskampagne zum staatlichen Tierwohlkennzeichen nutzen, kündigte die Ministerin an. AgE

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Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner geht für 2020 von einer weiteren Aufstockung des Haushaltes ihres Ressorts aus. Sie rechne mit einer nochmaligen Erhöhung auf 6,5 Mrd Euro, sagte die Ministerin heute gegenüber Journalisten in Berlin. Damit werde man insbesondere zusätzliche Anreize für Nachhaltigkeit, Tierwohl und Klimaschutz finanzieren, kündigte die Ministerin anlässlich der derzeitigen Ressortgespräche zum Bundeshaushalt 2020 an. Einen Schwerpunkt werde die Umsetzung der für den kommenden Herbst in Aussicht gestellten Ackerbaustrategie bilden.

Klöckner betonte, dass bereits der Agrarhaushalt dieses Jahres mit 6,32 Mrd Euro ein Rekordniveau erreiche. Damit werde die breitere thematische Ausrichtung des Ressorts auch fiskalisch unterlegt. Bekanntlich stehen 2019 allein für den Sonderrahmenplan „Förderung der ländlichen Entwicklung“ 150 Mio Euro zur Verfügung. Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung (BULE) wurde auf 70 Mio Euro aufgestockt.

Zu den Erfolgen ihrer bislang rund einjährigen Amtszeit zählt die Ministerin eine Weiterentwicklung der Organisationsstruktur ihres Hauses. Sie nannte die Einrichtung einer achten Abteilung „Landwirtschaftliche Erzeugung, Gartenbau, Agrarpolitik“ sowie die Einführung von Digitalisierungsreferenten in jeder Abteilung. Insgesamt seien von ihrem Ressort neun Gesetzentwürfe, fünf Kabinettsvorlagen und 17 Ministerverordnungen eingebracht worden.

Klöckner kritisierte erneut eine zunehmende Polarisierung der agrarpolitischen Debatte in Deutschland. Auseinandersetzungen hätten mehr und mehr an Schärfe gewonnen und seien kaum noch konsensorientiert. Sie fühle sich hingegen „dem Ausgleich verpflichtet“, und zwar zwischen Landwirtschaft und kritischen Nichtregierungsorganisationen, aber auch zwischen unterschiedlichen Interessengruppen innerhalb der Landwirtschaft, die ja selbst keineswegs homogen sei. Forderungen nach einer Agrarwende erteilte Klöckner als „nicht sachgerecht“ eine Absage. Stattdessen gehe es darum, Zielkonflikte aufzuzeigen und nach Kompromissen zu suchen. AgE

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Markttipps

Preisgünstigere Rohstoffe haben Mischfutter aller Kategorien vergünstigt, doch noch vermeiden Landwirte längerfristige Kontrakte und ordern im Tagesgeschäft. Milchaustauscher legen erneut zu, der Raufuttermarkt entspannt sich.

Der deutliche Preisverlust für Getreide und der Abwärtstrend der Ölschrotpreise öffnet den Mischfutterpreisen den Weg nach unten, im März 2019 wurden größere Korrekturen aus allen Regionen für alle Mischfutterarten gemeldet. Im Schnitt gaben die Forderungen um knapp 2 % gegenüber Vormonat nach, wobei Hähnchenfutter mit einem Minus von 2,9 % den stärksten Preisrückgang verzeichnet, Kälberfutter mit 0,2 % den geringsten.

Kurzfristige Lieferverträge überwiegen Das Interesse der Rinder- und Schweinehalter an neuen Kontrakten wächst, aber es ist zu beobachten, dass die Laufzeiten immer kürzer werden. Die starken Preisschwankungen und die bis dato anhaltende Preisschwäche hatten die Hoffnung auf weitere Rücknahmen bei den Mischfutterpreisen geschürt und die Käufer daher vorsichtig agieren lassen. War in den vorangegangenen Wochen die Preisrichtung eindeutig, Getreide- und Ölschrote tendierten schwächer, ist es damit seit Mitte März wieder vorbei. Der Abwärtstrend für Getreide, jedenfalls an der Terminbörse in Paris, ist vorerst gestoppt, selbst die Großhandelspreise legten bei geringem Geschäft leicht zu und sogar die Ölschrotpreise zeigten in der 12. KW erstmals wieder nach oben gerichtete Tendenz, wenn auch auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

Heupreise geben erstmals seit 8 Monaten nach

Während in Westdeutschland weiterhin nur ein sehr knappes Raufutterangebot verfügbar ist, scheint sich vor allem in Ostdeutschland die Situation zu entspannen. Dort wird sogar von sinkenden Preisen gesprochen, denn die Nachfrage beruhigt sich. Damit vergrößert sich die Preisspanne zwischen den einzelnen Regionen für Heu in Großballen. Im Schnitt gaben die Heupreise um 2,3 % gegenüber Vormonat nach. Das sind damit aber immer noch 53-62 EUR/t mehr als im Vorjahresmonat.

So groß sind beim Stroh die Preisunterschiede zum Vorjahr nicht. Das Plus liegt bei 16 EUR/t für Großballen und 26,50 EUR/t für HD-Ballen. Letztere liegen nahezu unverändert am Vormonatsniveau, Großballen haben sich im Bundesdurchschnitt um 1,5 % verteuert.(AMI)

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Chicago: Weizenkurse unentschlossen erstellt am: 14.03.19
Der US-Weizenmarkt ist grundsätzlich bärisch gestimmt. Vor allem die schleppenden Exporterwartungen belasten die Notierung. Letztlich konnte aber das Vorwochenniveau wiederhergestellt werden.

Im Wochenverlauf ging es mit den US-Weizenkursen zunächst abwärts, am 11.03.19 beendeten sie den Handelstag auf umgerechnet 138 EUR/t. Grund für den Rückgang war vor allem das große Weizenangebot am Weltmarkt, das Käufern eine Fülle preisgünstiger Importmöglichkeiten bietet. Nach wie vor müssen sich US-Exporteure gegen eine starke internationale Konkurrenz durchsetzen, auch wenn zumindest der Angebotsdruck aus Russland in den vergangenen Wochen nachgelassen hat. Bärischen Einfluss hatte auch die Meldung des US-Landwirtschaftsministeriums USDA über verbesserte Winterweizenfeldbestände in Kansas, dem für diese Kultur bedeutendsten Produktionsstandort in den USA. 51 % der dortigen Bestände und damit 2 Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche erreichen aktuell die Kategorie gut bis hervorragend, das schürt die Ernteerwartungen für 2019 und sorgt deshalb für Kursdruck in Chicago.

Schon am Folgetag ging es mit den Notierungen aber wieder steil bergauf, Marktbeobachter sprachen von einem überverkauften Weizenmarkt und einer Gegenbewegung nach den starken Verlusten. Doch die Gewinne konnten nicht gehalten werden, zuletzt drehten die Kurse erneut ins Minus und beendeten den Handel mit umgerechnet 143 EUR/t auf Vorwochenlinie. Das geht vor allem auf gedämpfte US-Exporterwartungen zurück. Analysten rechnen mit Wochenexporten zwischen 450.000 und 750.000 t, was mindestens einem Rückgang von 9,3 % zur Vorwoche entspräche. Dass eine Gruppe von Getreidemühlen in Süd-Korea die Gesamtmenge von 50.000 t Brotweizen in den USA kaufen will, ist nur ein schwacher Trost und kann den Kursrückgang in Chicago nicht verhindern. (AMI)

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Der Schweinemarkt wird von einem kleiner werdenden Angebot bestimmt. Das Angebot wird von 94 % kommend auf neu 91 % beziffert. Es scheint aber ausreichend zu sein. Die Nachfrage nach Schweinen seitens der Schlachtereien ist wegen der schwachen Fleischgeschäfte normal.

Regional wird gemutmaßt, dass in Erwartung steigender Schweinepreise Tiere zurückgehalten werden. Industrielle Fleischvermarkter aus Deutschland berichten weiterhin von einer enttäuschend schwachen Nachfrage. Vom Osterfest sind noch keine Nachfrageimpulse spürbar, da es dieses Jahr mit Mitte April relativ spät ist.

Teils wird berichtet, dass Fleischgroßhändler vorsichtiger als normal disponieren. Die aktuell milderen und wärmeren Temperaturen, die aber wiederum immer wieder von etwas kälteren Temperaturen abgelöst werden, bringen auch keine klare Linie in der Planbarkeit der Fleischnachfrage. (AMI)

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