Aktuelles

Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen. "Hinweise zu Transportfolgen, spezifischen Reinigungsverfahren sowie weiteren unerwünschten Vorfrachten enthält u.a. die Datenbank Ladungen/Straßentransporte  und der QS-Leitfaden Futtermittelwirtschaft (Kapitel 5). "
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Wir bilden aus! erstellt am: 17.01.19
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an steinmeyer@rlw-ag.de 
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Für neue gesetzliche Regelungen im Onlinehandel mit Lebensmittel macht sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stark. Ihr Ziel ist es, das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) um Regelungen zum Onlinehandel von Lebensmitteln zu ergänzen. Die Überwachung des Onlinehandels mit Lebensmitteln sei ein wichtiger Ansatzpunkt für mehr Verbraucherschutz, betonte die CDU-Politikerin heute bei der Eröffnung der internationalen Konferenz zum Lebensmittelhandel der Europäischen Kommission und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin.

Zudem könne mehr Verbraucherschutz über die Verschärfung gesetzlicher Regelungen für den Verkauf von Produkten über das Internet erreicht werden, sagte die Ministerin. Eine besondere Schwierigkeit bei der Überwachung des Onlinehandels liegt nach Klöckners Worten darin, dass Betreiber von Internetplattformen nicht selbst Produkte in den Verkehr brächten, sondern nur die Plattform zur Verfügung stellten. Diese Plattformbetreiber könnten bislang in der Regel nicht wegen Verstößen gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften belangt werden. „Das muss sich ändern“, fordert die Ministerin.

Klöckner will sich dafür einsetzen, dass künftig auch Plattformbetreiber aktiv dazu beitragen, dass gesundheitsgefährdende Produkte nicht bei den Konsumenten landen. Dazu sei eine gesetzliche Grundlage geplant, damit künftig Behörden eine Warnung eines bestimmten Produktes auch Plattformbetreibern mitteilten dürften. Anders als bislang würden damit nicht mehr nur die Hersteller der Produkte, sondern auch die Plattformbetreiber in der Pflicht stehen, das entsprechende, gesundheitsgefährdende Produkt zu entfernen. Auch sollten in Zukunft Landesbehörden explizit zur verdeckten Probenahme befugt sein. AgE

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Als Bestätigung für die erfolgreichen Bemühungen um eine Verminderung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung wertet der Deutsche Bauernverband (DBV) den heute vom Kabinett beschlossenen Evaluierungsbericht zum Antibiotikaminimierungskonzept der 16. Novelle des Arzneimittelgesetzes (AMG). Der Bericht mache deutlich, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken, "dass die Tierhalter gewissenhaft und verantwortungsbewusst mit Antibiotika umgehen."

Laut Krüsken haben die Landwirte die Herausforderung der Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen angenommen und den Einsatz von Antibiotika deutlich reduziert. Hierzu habe vor allem die Vorreiterrolle des Antibiotikamonitorings im QS-System einen Beitrag geleistet.

Der DBV-Generalsekretär verwies auf den deutlichen Rückgang des Antibiotikaeinsatzes in der Schweinehaltung um mehr als 40 %. Bei Mastrindern lägen die Kennzahlen und Therapiehäufigkeiten laut Evaluierungsbericht sogar nahe null. Der Einsatz von Reserveantibiotika habe ebenfalls reduziert werden können. Erste positive Effekte seien auch bei der Entwicklung der Resistenzsituation zu erkennen.

Positive Reaktionen kamen auch von den Tierärzten. Für den Präsidenten des Bundesverbandes Praktizierender Tierärzte (bpt), Dr. Siegfried Moder, zeigt der Bericht, "dass in allen sechs Nutzungsgruppen der Einsatz von Antibiotika deutlich reduziert wurde und sich damit die im April 2014 in Kraft getretene 16. AMG-Novelle positiv ausgewirkt hat." Entgegen den Angaben im Evaluierungsbericht hätten allerdings auch die Betriebe mit Geflügelhaltung im QS-System zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes beigetragen. Das belegten die Zahlen des aktuellen QS-Statusberichts zum Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung.

Die Geschäftsführerin des Bundesverbandes für Tiergesundheit (BfT), Dr. Sabine Schüller, sieht eine wachsende Aufmerksamkeit hinsichtlich einer sorgsamen Antibiotikaanwendung bei Tieren. Der Evaluierungsbericht zeige, "wie in der Veterinärmedizin etablierte Maßnahmen greifen". Um das Instrument auch künftig sinnvoll nutzen zu können, sollte Schüller zufolge vor allem die Krankheitsvorbeuge in den Mittelpunkt gerückt werden. AgE

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RWZ hält an Jahresprognose fest erstellt am: 20.06.19
Die Führung der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) geht angesichts des bisherigen Geschäftsverlaufs davon aus, dass die für das Wirtschaftsjahr 2019 gesteckten Ziele erreicht werden. Das teilte der Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkes heute bei der RWZ-Generalversammlung in Bonn mit. Geplant sei weiterhin, das operative Ergebnis (EBIT) im Vergleich zu 2018 um 3 Mio Euro auf 15 Mio Euro zu steigern. Den voraussichtlichen Umsatz für 2019 bezifferte Kempkes unverändert auf rund 2 Mrd Euro; im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Erlös von 2,08 Mrd Euro verzeichnet. Für 2018 wurde einstimmig eine Dividende von 2 % beschlossen; im Vorjahr waren es noch 2,5 %.

Eine solide Basis zugunsten besserer Geschäftsergebnisse sei bereits gelegt, betonte Kempkes und verwies auf eine starke Vertriebsleistung der RWZ, insbesondere im Kartoffel-, Technik- und Energiegeschäft, sowie auf Maßnahmen zur Kostensenkung. Außerdem sei es gelungen, das Kerngeschäft rund um die Landwirtschaft sowie den Wein- und Gartenbau durch passende Zukäufe und Allianzen zu stärken. „Wir sind konzernweit schlanker, anpassungs- und widerstandsfähiger geworden, und deshalb haben wir das schwierige Jahr 2018 auch gut überstanden“, sagte der Vorstandsvorsitzende.

Als größte Herausforderungen der Agrarbranche sieht Kempkes unter anderem Extremwetterlagen, ein verschärftes regulatorisches Umfeld, das sich ändernde Ernährungsverhalten, den Strukturwandel und die Mitarbeiterqualifikation. "Allmählich wird es zur Überlebensfrage, neu zu denken, regelmäßig und selbstkritisch alles auf den Prüfstand zu stellen und das noch oftmals übliche Inseldenken abzulegen. Wir sollten uns stattdessen wieder stärker auf den genossenschaftlichen Verbundgedanken besinnen und unsere Kräfte effektiver bündeln", resümierte der Unternehmenschef. AgE

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Markttipps

Von der weltweit zunehmenden Rindfleischnachfrage haben die Anbieter aus der Europäischen Union im ersten Jahresdrittel zumindest teilweise profitiert. Nach Kommissionsangaben wurden von Januar bis April insgesamt 240 010 t Rindfleisch einschließlich Lebendtieren und Schlachtnebenerzeugnissen in Drittländer exportiert; das waren 9 890 t oder 4,3 % mehr als in der Vorjahresperiode. Auf der Erlösseite dürfte sich jedoch eine gewisse Ernüchterung breit gemacht haben, denn trotz höherer Absatzmenge stagnierten die Ausfuhreinnahmen auf dem Vorjahresniveau von 766 Mio Euro. Dabei ging der Durchschnittserlös einer Tonne Rindfleisch im Export gegenüber dem ersten Tertial 2018 um rund 50 Euro oder 2,1 % auf 2 345 Euro zurück. Im Lebendviehexport wurde ein Einnahmerückgang um insgesamt rund 14 Mio Euro oder 3,6 % auf 371 Mio Euro verzeichnet, obwohl die Zahl der verkauften Tiere um 4 290 Stück auf 318 370 zunahm.
Der Export konnte somit den seit Jahresbeginn schwächelnden Erzeugerpreisen in der Gemeinschaft nicht auf die Sprünge helfen. Diese lagen Mitte Juni bei Jungbullen der Handelsklasse R3 im EU-Schnitt mit knapp 355 Euro/100 kg Schlachtgewicht (SG) um 3,7 % unter dem vergleichbaren Vorjahresniveau und so tief, wie seit 2011 nicht mehr zu dieser Jahreszeit. Auch bei Schlachtkühen und -färsen blieben die Erzeugererlöse im bisherigen Jahresverlauf unter der Vorjahreslinie. Die gedrückten Schlachtrinderpreie sind insofern erstaunlich, da weltweit die Nachfrage nach Rindfleisch - insbesondere in Asien und China - steigt, während in der EU das Angebot sinkt und die Tierbestände sich rückläufig entwickeln.
Bei der Ausfuhr war im ersten Jahresdrittel 2019 im Vergleich zur Vorjahresperiode ein deutlicher Zuwachs der EU-Lebendrinderexporte nach Algerien und Israel festzustellen. Umgerechnet auf das Schlachtgewicht nahmen die Lieferungen in das nordafrikanische Land laut der Kommission um rund ein Drittel auf 18 050 t zu; mit einem Exporterlös von 90 Mio t setzte sich Algerien an die Spitze der EU-Kunden. Knapp dahinter folgte Israel mit 88 Mio Euro; die Rinderausfuhr dorthin stieg um ein Viertel auf gut 19 000 t. Einen Einbruch von 64 % auf umgerechnet 7 575 t SG verzeichnete dagegen das Lebendgeschäft mit der Türkei. Zudem kamen die Exporte von frischem Rindfleisch dorthin völlig zum Erliegen, so dass die gesamte Ausfuhr nach Kleinasien um 76,6 % auf 7 830 t abnahm. Im vergangenen Jahr war die Türkei bei Menge und Umsatz noch die wichtigste Exportdestination gewesen. AgE

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Das Angebot an Schlachtschweinen trifft aktuell auf eine ruhigere Nachfrage seitens der Schlachtereien. Insgesamt lassen sich die verfügbaren Angebotsmengen zügig vermarkten. In der Summe wird der Handel mit schlachtreifen Mastschweinen von den Einsendern als ausgeglichen beschrieben. Regional ist der Wettbewerb um die zur Verfügung stehenden Tiere unterschiedlich stark ausgeprägt. Beklagt wird allerdings mehrheitlich der schwache Handel mit Schweinefleisch. In der Vermarktung von Schweinefleisch wird von einer schwachen Nachfrage und starkem Druck bei den Abgabepreisen berichtet. Auch im Export bleiben die Umsätze hinter den Erwartungen zurück. Sowohl Nebenerzeugnisse als auch Bäuche und Schinken werden oft mit deutlichen Preiszugeständnissen offeriert. Einzig die Unternehmen, die im Chinageschäft tätig sind, klagen etwas weniger über den stockenden Fleischabsatz. (AMI)
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Wie tickt die Fleischbranche? erstellt am: 24.06.19
Die Fleischbranche erwirtschaftet in Deutschland den mit Abstand größten Umsatz der Lebensmittelindustrie. Obwohl der Umsatz dabei Jahr für Jahr steigt, stagniert die Fleischerzeugung oder geht sogar leicht zurück. Großunternehmen dominieren

Gerade bei kleinen Unternehmen reicht die Rentabilität oft nicht aus, um wirtschaftlich zu arbeiten. Auch die starke Abhängigkeit vom Export bereitet gerade 2019 wieder Probleme. Während große Unternehmen diese Herausforderungen eher stemmen können, dürfte die Zahl der Kleinbetriebe weiterzurückgehen. Wer dominiert den Markt? Wie entwickelt sich die Fleischerzeugung? Discounter gewinnen an Bedeutung Auch der Lebensmitteleinzelhandel steckt im Wandel. Discounter dominieren zunehmend das Marktgeschehen, spezialisierte Fachgeschäfte verlieren an Bedeutung. So kauften private Haushalte 2018 rund 41 % an Fleisch, Wurst und Geflügel beim Discounter. Die Fachgeschäfte erreichten dagegen nur noch einen Anteil von 11 %. Die Einkaufsmengen von loser Ware gehen ebenfalls jedes Jahr zurück, SB-Packungen gewinnen gerade bei Geflügel und Wurst weiter an Bedeutung. Doch was ist mit Rind- und Schweinefleisch? Welche Vermarktungswege herrschen hier vor? Verbrauchertrends bestimmen den Markt

Nicht nur die Vertriebswege ändern sich, auch die Wünsche der Verbraucher wandeln sich ständig. Dabei haben zuletzt insbesondere Ready-to-eat sowie Regionalität an Bedeutung gewonnen. Mit einem steigenden Einkommen und einer größeren Zahl an Beschäftigten geben immer mehr Käufer an, für Qualität auch mehr zahlen zu wollen. Und doch ist der Preis nach wie vor ein Hauptkriterium für den Kauf, Werbeaktionen beflügeln den Absatz. Zusätzlich waren Fleischersatzprodukte zuletzt in aller Munde. Ist dieser Trend schon am Ende? Worauf legt der Käufer wirklich wert? Der steigende Anteil der Einpersonen-Haushalte ist auch eine Entwicklung, die zunehmend Beachtung finden wird, da davon der Außer-Haus-Verzehr und die Packungsgrößen bei Fleisch- und Wurstprodukten relativ stark beeinflusst werden. (AMI)
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