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Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen. "Hinweise zu Transportfolgen, spezifischen Reinigungsverfahren sowie weiteren unerwünschten Vorfrachten enthält u.a. die Datenbank Ladungen/Straßentransporte  und der QS-Leitfaden Futtermittelwirtschaft (Kapitel 5). "
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Die heimischen Landwirte haben in diesem Jahr eine Getreideernte von rund 45 Mio t eingefahren. Davon geht der Deutsche Bauernverband (DBV) in seiner abschließenden Erntebilanz für 2019 aus, die auf Daten und Informationen der Landesbauernverbände basiert. Gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2017 von 47,9 Mio t bedeutet dies eine um 2,9 Mio t beziehungsweise 6 % kleinere Menge. Die Winterrapsernte beziffert der DBV auf rund 2,8 Mio t; das entspricht nur gut der Hälfte des langjährigen Mittels.
Die Getreideernte falle leicht unterdurchschnittlich aus. Raps habe hingegen enttäuscht, und damit steige die Besorgnis um die Zukunft des für die Fruchtfolge so wichtigen Anbaus dieser Ölfrucht, kommentierte DBV-Präsident Joachim Rukwied die Erntebilanz heute in Berlin. Die Erträge sind laut Rukwied je nach Niederschlagsverteilung regional sehr unterschiedlich ausgefallen. In manchen Regionen müssten Betriebe erneut "eine miserable Ernte" verkraften. Erschwerend komme dort für die tierhaltenden Betriebe das wiederholt geringe Grundfutteraufkommen hinzu.

Die regionalen Regenfälle in der ersten Augusthälfte hätten den Abschluss der Getreide- und Rapsernte verzögert; dem Grünland und den im Herbst zu erntenden Kulturen wie Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln seien sie aber zugutegekommen, berichtete Rukwied weiter. Ein Auffüllen der Bodenwasservorräte sei mit den bisherigen Niederschlagsmengen jedoch noch nicht möglich. Dies wäre mit Blick auf die bevorstehende Rapsaussaat jedoch dringend nötig.

Den Durchschnittsertrag über alle Getreidearten schätzt der Bauernverband auf 70 dt/ha, was im Vergleich zum mehrjährigen Mittel ein Minus von 5 dt/ha bedeutet. An Winterweizen, der wichtigsten Getreideart, wurden im Bundesdurchschnitt 75 dt/ha gedroschen; das waren 6 dt/ha weniger als im Mittel der Jahre 2013 bis 2017. Die Gesamtmenge an Winterweizen beläuft sich laut DBV auf 23,1 Mio t, womit der mehrjährige Schnitt um 2,2 Mio t verfehlt wurde.

Für viele landwirtschaftliche Betriebe gestalte sich die wirtschaftliche Situation weiterhin schwierig, stellte der Bauernpräsident fest. Die regional erneut deutlichen Ernteeinbußen fielen zusammen mit einem nicht zufriedenstellenden Preisniveau. Bereits seit Monaten seien die Getreidepreise rückläufig. Mittlerweile erlöse ein Landwirt im Bundesdurchschnitt nur noch 157 Euro für eine Tonne Brotweizen und 143 Euro für eine Tonne Futtergerste, so Rukwied. Die Aussicht auf eine Trendwende sei angesichts der komfortablen europäischen und weltweiten Versorgungslage gering. AgE

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Während in Deutschland die Zahl der Beschäftigten insgesamt weiter steigt, ist sie in der Landwirtschaft gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, waren im zweiten Quartal 2019 im Wirtschaftsbereich Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei insgesamt 639 000 Erwerbstätige beschäftigt; das waren 14 000 Personen oder 2,1 % weniger als im Vorjahresquartal.
Im ersten Jahresviertel war die Abnahmerate geringer; sie belief sich auf 1,4 %. Im gesamten Bundesgebiet ist dagegen die Zahl der Erwerbstätigen im Zeitraum von April bis Juni gegenüber dem zweiten Quartal 2018 um 1,0 % auf 45,21 Millionen Menschen gestiegen. Der Anteil der in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei Beschäftigten an allen Erwerbstätigen in Deutschland lag somit bei 1,4 %. AgE

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EU exportiert mehr Milchprodukte erstellt am: 18.08.19
Die Ausfuhren von Milcherzeugnissen aus der Europäischen Union sind im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum meist gestiegen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete dabei wegen der Interventionsauslagerungen Magermilchpulver mit einem Plus von rund 120 700 t oder 30,6 % auf 514 600 t. Davon wurde mit 67 350 t die größte Menge nach China verkauft; das waren 71,2 % mehr als in der ersten Jahreshälfte 2018. Zudem haben sich die Lieferungen nach Indonesien, die Philippinen und Saudi-Arabien jeweils mehr als verdoppelt. Schwächer verlief das Geschäft dagegen mit Algerien, wohin mit 50 130 t rund ein Drittel weniger Ware verschifft wurde.

Nach rückläufigen Ausfuhren im Jahr 2018 befand sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres der EU-Butterexport wieder im Aufwind. Die Mitgliedstaaten konnten ihren Absatz jenseits der Gemeinschaftsgrenzen gegenüber der Vorjahresperiode um 9,5 % auf 75 075 t ausbauen. Dazu trugen die um 42,0 % auf 17 270 t gesteigerten Ausfuhren in die USA ebenso bei, wie das Absatzplus von 37,1 % auf 5 010 t in Japan. China orderte mit 4 550 t fast 8 % mehr Butter in der Gemeinschaft und löste damit Saudi-Arabien als drittwichtigsten Kunden ab.

Der seit Jahren wachsende Käseexport der EU legte von Januar bis Juni 2019 aufgrund der stagnierenden Erzeugung gegenüber der Vorjahresperiode nur noch moderat zu, nämlich um 0,9 % auf 423 610 t. Der wichtigste Abnehmer USA erhöhte die Bezugsmenge aber um 3,9 % auf 63 260 t; dahinter folgte Japan mit einem Plus von 5,6 % auf 56 990 t. Zudem profitierten die EU-Anbieter von der wachsenden Käsenachfrage in China und konnten ihre Verkäufe dorthin um 17,2 % auf 10 310 t ausdehnen. Dagegen ging die Liefermenge nach Südkorea um 16,4 % auf 17 980 t zurück, und auch der Libanon kaufte weniger Ware in der Gemeinschaft.

Deutlich unter dem Vorjahresniveau blieben im ersten Halbjahr 2019 die Vollmilchpulverexporte; sie gingen um 22,1 % auf 143 990 t zurück. Neben der Einschränkung der EU-Erzeugung trugen auch die höheren Exporte des Wettbewerbers Neuseeland zu dem schwachen Ausfuhrergebnis bei. So verlor die EU Marktanteile in China an die „Kiwis“; die Lieferungen in die Volksrepublik gingen um 24,4 % auf 8 820 t zurück. Zudem kam es - neben anderen Ländern - auch beim Hauptkunden Oman zu einem kräftigen Ausfuhrminus, und zwar von 18,2 % auf 25 560 t. Dieses konnte durch umfangreichere Vollmilchpulververkäufe nach Angola, Kuwait oder Kuba nicht ausgeglichen werden. AgE

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Markttipps

Die Milchanlieferung in der EU hat sich im Juni weiter geringfügig unter dem Vorjahresniveaus bewegt. In den einzelnen Mitgliedstaaten waren die Entwicklungen jedoch zweigeteilt. Dennoch liegen die Mengen in der Summe der ersten sechs Monate von 2019 weiterhin leicht über denen des entsprechenden Vorjahreszeitraums.

Im Juni hat sich die Milchanlieferung in der EU weiter leicht unter dem Vorjahresniveau bewegt. Basierend auf teils noch vorläufigen Daten erfassten die Molkereien in der Gemeinschaft rund 0,3 % weniger Milch als im entsprechenden Vorjahresmonat. Damit wurden die Mengen aus 2018 den zweiten Monat in Folge geringfügig unterschritten. Zuvor hatten im März und April kurzfristig deutliche Anstiege das Gesamtbild bestimmt, für die allerdings die kältebedingt reduzierten Anlieferungsmengen des Vorjahres ursächlich waren.

In der einzelstaatlichen Betrachtung waren die Entwicklungen zur Jahresmitte sehr unterschiedlich. Die mengenmäßig umfangreichsten Anstiege wurden im Juni aus Irland und dem Vereinigten Königreich gemeldet. Insgesamt lagen in 11 Mitgliedstaaten die Anlieferungsmengen oberhalb des Vorjahresniveaus. In den übrigen Ländern wurden die Vorjahresmengen unterschritten. Die deutlichsten Rückgänge wiesen dabei Deutschland und die Niederlande auf.

Durch den wiederholt leichten Rückgang im Juni hat sich der ohnehin nur leichte Mengenvorsprung zum Vorjahr in der aggregierten Betrachtung bis zur Jahresmitte weiter reduziert. Von Januar bis Juni 2019 waren die EU-weit angelieferten Milchmengen mit schätzungsweise rund 80,9 Mio. t um 0,2 % umfangreicher als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. (AMI)

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Futtermittelpreise unter Druck erstellt am: 22.08.19
Die meisten Misch- und Einzelfuttermittel haben sich im August weiter vergünstigt. Gegenüber dem Vorjahr sind die Rückgänge teils deutlich. Die Ausnahmen bilden Heu und Hähnchenmastfutter. Die Futtermittelpreise wurden auf breiter Front zurückgenommen. Den gegenüber dem Vormonat deutlichsten Preisrückgang im Bundesdurchschnitt verzeichnet Stroh in Großballen mit einem Abschlag von 3,5 %. Stroh in HD-Ballen verliert immerhin 2,7 % an Wert. Weitere deutliche Preisrückgänge hat es ansonsten bei den Alleinfuttermitteln für Mastsauen gegeben. Mittel- und Endmastfutter haben sich im Bundesschnitt um 2,5 und 2,7 % vergünstigt.

Milchaustauscher teurer als vor einem Jahr< Unter den Milchaustauschfuttermitteln für Aufzuchtkälber hat sich solches mit mindestens 50 % Magermilchpulveranteil auf Monatssicht um 0,7 % auf 1.942 EUR/t ermäßigt. Ware mit 20 bis 40 % Anteil kostet im August 1.788 EUR/t und damit 0,5 % weniger als im Vormonat. Ware ohne Magermilchpulver liegt im Preis aktuell bei 1.586 EUR/t, was nur 0,2 % weniger als im Vormonat sind. Trotz der Rückgänge liegen die Preise aller Milchaustauscher damit aber immer noch deutlich über Vorjahresniveau. 50er Ware übertrifft das Vorjahr um 6,6 %, bei Ware mit 20-40 % Magermilchanteil sind es 4,4 % und bei Ware ohne Magermilchpulver immerhin 2,7 %. Damit unterscheiden sich Milchaustauschfuttermittel klar von sämtlichen anderen Misch- und Einzelfuttermitteln. Denn alle anderen sind günstiger als vor einem Jahr. Teilweise sind die Preisnachlässe im zweistelligen Prozentbereich. (AMI)

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Schlachtschweinepreis gibt nach erstellt am: 20.08.19
Nachdem bereits in der vergangenen Woche die ersten Schlachtunternehmen Hauspreise gezahlt haben, forderten im Vorfeld der Notierung auch weitere Unternehmen einen Preisabschlag. Das Angebot nimmt dabei zwar geringfügig zu, bleibt aber insgesamt dennoch klein. Regional werden die Stückzahlen entsprechend, wie schon in den vergangenen Wochen, als knapp bezeichnet. Dennoch musste die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften auf den Druck der Schlachtunternehmen reagieren, der empfohlene Vereinigungspreis wurde entsprechend leicht reduziert. Im Fleischhandel sind die abgesetzten Mengen insgesamt zwar durchaus ordentlich, Probleme bereitet allerdings die Preisgestaltung. Der kleine Anstieg des Vereinigungspreises in der vergangenen Woche ließ sich allenfalls in Teilen weitergeben. So verläuft der Handel mit edleren Teilstücken und zuletzt wieder mit Schinken zügig, mehr Geld lässt sich aber nur sporadisch erzielen. Verarbeitungsfleisch ist dagegen kaum gefragt und wurde in den vergangenen Wochen teilweise sogar zu etwas niedrigeren Preisen gehandelt. Entsprechend nehmen die Klagen der nachgelagerten Stufen zu, die von fehlenden Margen berichten. (AMI)
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