Aktuelles

Bestellen Sie gerne mit beigefügtem PDF oder lassen Sie sich in einem unserer Raiffeisen-Märkte kompetent beraten.
mehr...
Maßnahmen für den sicheren Umgang mit Getreide, Ölsaaten und Leguminosen. "Hinweise zu Transportfolgen, spezifischen Reinigungsverfahren sowie weiteren unerwünschten Vorfrachten enthält u.a. die Datenbank Ladungen/Straßentransporte  und der QS-Leitfaden Futtermittelwirtschaft (Kapitel 5). "
mehr...
Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Während in Deutschland die Zahl der Beschäftigten insgesamt weiter steigt, ist sie in der Landwirtschaft gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, waren im zweiten Quartal 2019 im Wirtschaftsbereich Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei insgesamt 639 000 Erwerbstätige beschäftigt; das waren 14 000 Personen oder 2,1 % weniger als im Vorjahresquartal.
Im ersten Jahresviertel war die Abnahmerate geringer; sie belief sich auf 1,4 %. Im gesamten Bundesgebiet ist dagegen die Zahl der Erwerbstätigen im Zeitraum von April bis Juni gegenüber dem zweiten Quartal 2018 um 1,0 % auf 45,21 Millionen Menschen gestiegen. Der Anteil der in der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei Beschäftigten an allen Erwerbstätigen in Deutschland lag somit bei 1,4 %. AgE

mehr...
EU exportiert mehr Milchprodukte erstellt am: 18.08.19
Die Ausfuhren von Milcherzeugnissen aus der Europäischen Union sind im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum meist gestiegen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete dabei wegen der Interventionsauslagerungen Magermilchpulver mit einem Plus von rund 120 700 t oder 30,6 % auf 514 600 t. Davon wurde mit 67 350 t die größte Menge nach China verkauft; das waren 71,2 % mehr als in der ersten Jahreshälfte 2018. Zudem haben sich die Lieferungen nach Indonesien, die Philippinen und Saudi-Arabien jeweils mehr als verdoppelt. Schwächer verlief das Geschäft dagegen mit Algerien, wohin mit 50 130 t rund ein Drittel weniger Ware verschifft wurde.

Nach rückläufigen Ausfuhren im Jahr 2018 befand sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres der EU-Butterexport wieder im Aufwind. Die Mitgliedstaaten konnten ihren Absatz jenseits der Gemeinschaftsgrenzen gegenüber der Vorjahresperiode um 9,5 % auf 75 075 t ausbauen. Dazu trugen die um 42,0 % auf 17 270 t gesteigerten Ausfuhren in die USA ebenso bei, wie das Absatzplus von 37,1 % auf 5 010 t in Japan. China orderte mit 4 550 t fast 8 % mehr Butter in der Gemeinschaft und löste damit Saudi-Arabien als drittwichtigsten Kunden ab.

Der seit Jahren wachsende Käseexport der EU legte von Januar bis Juni 2019 aufgrund der stagnierenden Erzeugung gegenüber der Vorjahresperiode nur noch moderat zu, nämlich um 0,9 % auf 423 610 t. Der wichtigste Abnehmer USA erhöhte die Bezugsmenge aber um 3,9 % auf 63 260 t; dahinter folgte Japan mit einem Plus von 5,6 % auf 56 990 t. Zudem profitierten die EU-Anbieter von der wachsenden Käsenachfrage in China und konnten ihre Verkäufe dorthin um 17,2 % auf 10 310 t ausdehnen. Dagegen ging die Liefermenge nach Südkorea um 16,4 % auf 17 980 t zurück, und auch der Libanon kaufte weniger Ware in der Gemeinschaft.

Deutlich unter dem Vorjahresniveau blieben im ersten Halbjahr 2019 die Vollmilchpulverexporte; sie gingen um 22,1 % auf 143 990 t zurück. Neben der Einschränkung der EU-Erzeugung trugen auch die höheren Exporte des Wettbewerbers Neuseeland zu dem schwachen Ausfuhrergebnis bei. So verlor die EU Marktanteile in China an die „Kiwis“; die Lieferungen in die Volksrepublik gingen um 24,4 % auf 8 820 t zurück. Zudem kam es - neben anderen Ländern - auch beim Hauptkunden Oman zu einem kräftigen Ausfuhrminus, und zwar von 18,2 % auf 25 560 t. Dieses konnte durch umfangreichere Vollmilchpulververkäufe nach Angola, Kuwait oder Kuba nicht ausgeglichen werden. AgE

mehr...
Gemüse und Fleisch deutlich teurer erstellt am: 14.08.19
In Deutschland haben die Verbraucherpreise im vergangenen Monat spürbar angezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, wurden Nahrungsmittel im Juli 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um durchschnittlich 2,1 % teurer angeboten. Erheblich mehr Geld als ein Jahr zuvor kostete nach Angaben der Statistiker Gemüse, und zwar im Mittel 11 %. Maßgeblich dafür war der Preissprung bei Kartoffeln um ein Drittel. Auch für Fleisch und Fleischwaren mussten die Verbraucher deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Juli 2018; hier belief sich die Teuerungsrate auf 3,6 %. Derselbe relative Anstieg wurde im Schnitt auch bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten verzeichnet.

Bei Betrachtung der einzelnen Fleischprodukte fallen bezogen auf den Berichtsmonat der Preisanstieg von 4,1 % bei Schweinefleisch sowie das Plus von 4,4 % bei Fleisch- und Wurstwaren auf. Geflügelfleisch erlöste 3,4 % mehr als vor einem Jahr. Bei den pflanzlichen Erzeugnissen gab es außerdem merkliche Zuschläge vor allem bei Mehl und anderen Getreideerzeugnissen mit 5,1 % und in der Folge bei Brot und Brötchen mit 3,3 %.

Diesen Preisaufschlägen standen wenige starke Rückgänge gegenüber. So verbilligten sich Speisefette und -öle um durchschnittlich 10,1 %, bedingt durch den Preisrutsch von 16,6 % bei Butter. Für Margarinen waren dagegen 6,3 % mehr zu zahlen. Obst kostete im Mittel 4,5 % weniger als im Juli 2018. Auch Zucker wurde günstiger angeboten, nämlich um 7,1 %. Unter dem Strich hat sich der Preisauftrieb bei den Nahrungsmitteln laut Destatis im Juli 2019 spürbar verstärkt. Im Juni hatte sich das Plus gegenüber dem Vorjahr nur auf 1,2 % belaufen. AgE

mehr...

Markttipps

Schlachtschweinepreis gibt nach erstellt am: 20.08.19
Nachdem bereits in der vergangenen Woche die ersten Schlachtunternehmen Hauspreise gezahlt haben, forderten im Vorfeld der Notierung auch weitere Unternehmen einen Preisabschlag. Das Angebot nimmt dabei zwar geringfügig zu, bleibt aber insgesamt dennoch klein. Regional werden die Stückzahlen entsprechend, wie schon in den vergangenen Wochen, als knapp bezeichnet. Dennoch musste die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften auf den Druck der Schlachtunternehmen reagieren, der empfohlene Vereinigungspreis wurde entsprechend leicht reduziert. Im Fleischhandel sind die abgesetzten Mengen insgesamt zwar durchaus ordentlich, Probleme bereitet allerdings die Preisgestaltung. Der kleine Anstieg des Vereinigungspreises in der vergangenen Woche ließ sich allenfalls in Teilen weitergeben. So verläuft der Handel mit edleren Teilstücken und zuletzt wieder mit Schinken zügig, mehr Geld lässt sich aber nur sporadisch erzielen. Verarbeitungsfleisch ist dagegen kaum gefragt und wurde in den vergangenen Wochen teilweise sogar zu etwas niedrigeren Preisen gehandelt. Entsprechend nehmen die Klagen der nachgelagerten Stufen zu, die von fehlenden Margen berichten. (AMI)
mehr...
Der EU-Weizenmarkt steht ganz im Zeichen der Ernte. In den größten Erzeugerländen ist diese nun auf der Zielgeraden und hat zumeist gute Erträge und Qualitäten hervorgebracht. Regenfälle geben aber Anlass zur Sorge um die noch zu räumenden Restflächen, besonders in Großbritannien.
In Frankreich, Deutschland und Polen ist die Ernte so gut wie abgeschlossen, während Regenfälle die Feldarbeiten in Großbritannien unterbrachen. Im größten EU-Weizenerzeuger, Frankreich, wird eine große, qualitativ hochwertige Ernte erwartet, die von den Hitzewellen im Juni und Juli kaum beeinflusst wurde. Das französische Landwirtschaftsministerium erhöhte seine Schätzung für die Weichweizenernte 2019 jüngst auf 38,2 Mio. t, das wären 12 % mehr als im Vorjahr und ein Vierjahreshoch. Die Erträge deuten darauf hin, dass die Rekordtemperaturen Ende Juni und Ende Juli zusammen mit der sich entwickelnden Dürre wenig Einfluss auf die Weizenbestände hatten. Jüngste Regenfälle verzögern aktuell zwar die Räumung letzter Flächen (rund 2 %) in Nordfrankreich, was das Gesamtergebnis aber kaum noch beeinflussen dürfte.

Die deutsche Weizenernte ist zu über 90 % abgeschlossen, aber der anhaltende Regen bremst die Räumung der restlichen 10 % Fläche im Norden. Das schürt Qualitätssorgen, sofern die Niederschläge nicht bald aufhören. Der Deutsche Raiffeisenverband beziffert die diesjährige Weizenernte auf 23,8 Mio. t und damit 17,5 % über Vorjahr. (AMI)

mehr...
Wie schon in der vergangenen Woche werden weiterhin nur sehr überschaubare Mengen an schlachtreifen Schweinen angeboten. Zwar scheint die Gegenwehr der Schlachtunternehmen gegen erneute Preisanstiege etwas zuzunehmen, dennoch führt das kleine Angebot zu einem weiteren Anstieg der Preisempfehlung.
Der Fleischabsatz verläuft inzwischen deutlich flotter als noch vor wenigen Wochen. Mit dem Ende der Ferienzeit in vielen Bundesländern sind deutliche Impulse zu spüren. Von Schinken über Nacken bis hin zu mageren Bäuchen wird alles zügig geordert. Entsprechend sind hier durchaus auch höhere Preise zu erzielen.

Die Aufschläge fallen allerdings zumeist geringer aus als die Anstiege des Schlachtschweinepreises. Entsprechend mahnen einige Händler zur Vorsicht bezüglich der weiteren Preisentwicklung. Zusätzliche Probleme bereiten die Nebenartikel, für die nur in Ausnahmefällen mehr Geld zu bekommen ist. (AMI)

mehr...

teser

tesraesr

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Logo