Liebe Kundinnen  und Kunden,

wir haben unsere Raiffeisen-Märkte weiterhin geöffnet und sind wie gewohnt für Sie da.

Eine Terminvereinbarung für Ihren Einkauf ist nicht notwendig.

Sie können uns in allen unseren Märkten besuchen und sicher einkaufen!

Ihr Wohl, liebe Kunden*innen, und das unserer Mitarbeiter*innen liegen uns sehr am Herzen, deshalb werden die geltenden Hygienevorschriften genauestens umgesetzt:

Es gilt die FFP2- bzw. OP-Maskenpflicht, die von unseren Mitarbeiter*innen streng kontrolliert wird. Um den Sicherheitsabstand von 1,50m einzuhalten, werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

Aktuelles

Digitales RLW Vorerntegespräch 2021 erstellt am: 24.06.21
Kurz vor dem Erntebeginn in unserer Region, haben wir uns vorgenommen Sie bestmöglich über die aktuelle Marktsituation und die Marktentwicklung sowohl regional als auch weltweit zu informieren. Hierzu bieten wir Ihnen unser digitales RLW Vorerntegespräch 2021 an. Das digitale Vorerntegespräch findet am 06.07.21 von 14.00 – 16.00 Uhr statt. Teilnehmen können Sie unter dem folgenden LINK RLW Vorerntegespräch 2021
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Seit Herbst 2014 bestehen EU-weite Restriktionen bezüglich der Abgabe und des Besitzes von Chemikalien, die als Ausgangsstoffe für Sprengstoffe verwendet werden können. Diese wurden durch die neue EU-Ausgangsstoff-Verordnung 2019/1148, welche am 01.Februar 2021 in Kraft trat, verschärft. In erster Linie betrifft das für uns den Handel mit ammoniumnitrathaltigen Düngemitteln (z.B. Kalkammonsalpeter). Anbei finden Sie die Verordnung und die Produktliste.
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

Taten statt Worte fordern der Deutsche Bauernverband (DBV), der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) und der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) vom Einzelhandelskonzern Aldi. Dessen Ankündigung, bis 2030 bei Frischfleisch vollständig auf besonders tierwohlgerechte Haltung in den Stufe 3 und 4 umzustellen, bedürfe dringend der Klärung offener Fragen, wie die Umsetzung erfolgen solle. "Die Tierhalter brauchen Antworten, wenn sie diesen Weg mitgehen sollen", heißt es in einem Schreiben der Präsidenten von DBV und DRV, Joachim Rukwied und Franz-Josef Holzenkamp, DBV-Veredelungspräsident Hubertus Beringmeier sowie dem stellvertretenden BRS-Vorsitzenden Paul Hegemann an die Geschäftsführung der Unternehmensgruppen Aldi Nord und Aldi Süd.
Darin betonen die Verbandsspitzen die Bereitschaft der Tierhalter für Weiterentwicklungen der Haltungsbedingungen. Das gelte auch für die von Aldi in Aussicht gestellten Ziele. Wenn dieser angestrebte Weg ernsthafte Chancen auf Realisierung haben solle, bedürfe es aber langfristiger Planbarkeit, Verlässlichkeit und weiteren Weichenstellungen, "die nur gemeinsam mit der Erzeugerseite erfolgen können", so die Branchenvertreter. Notwendig seien "ein klares Signal und mehr Vertrauensbildung in die Landwirtschaft." Andernfalls verfestige sich der Eindruck, "dass dieses Tierwohlversprechen vorrangig dem öffentlichen Erscheinungsbild dienen soll."

In dem Schreiben werden fünf Themen genannt, die dringend der Klärung bedürften. So sei nicht nachvollziehbar, dass nur Frischfleisch aus besonders tierwohlgerechter Haltung vermarktet werden solle. Da ein erheblicher Anteil des Schlachtkörpers und damit der Wertschöpfung in Verarbeitungsware gehe, sei es nachhaltiger, möglichst alle Fleischerzeugnisse einzubeziehen. Offen ist den Branchenverbänden zufolge, wie die Haltungsstandards und die Herkunftskennzeichnung durchgängig sichergestellt und wie dabei mit ausländischen Waren verfahren werden soll.

Nicht sachgerecht wäre es laut den Verbänden, die höheren Anforderungen nur an Masttiere zu stellen. Aus Gründen der Glaubwürdigkeit müssten stattdessen auch Aufzucht und Muttertiere, also insbesondere Sauenhaltung und Ferkelaufzucht, einbezogen werden. Völlig offen sei bislang auch, wie die Preisbildung und das Vertragsmodell für Fleisch der Haltungsstufen 3 und 4 aussehen solle. Hierzu brauche man ebenso dringend Informationen wie zu einer möglichen Ausweitung der Initiative auf den gesamten Lebensmitteleinzelhandel. AgE

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Nach dem "Mahnschreiben" von EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevičius zu vermeintlichen Defiziten bei der Umsetzung der novellierten Düngeverordnung in Deutschland hat die Bundesregierung Kontakt zu der Brüsseler Behörde aufgenommen. Einem Gespräch der beiden Staatssekretäre vom Bundeslandwirtschafts- und Bundesumweltministerium, Beate Kasch und Jochen Flasbarth, sowie Ländervertretern mit der Generaldirektorin der Generaldirektion Umwelt (DG ENVI), Florika Fink-Hooijer, an diesem Montag soll in der zweiten Septemberhälfte eine weitere Unterredung folgen. Die Bundesregierung hofft, die Brüsseler Bedenken ausräumen zu können.

Das Gespräch habe in einer konstruktiven Atmosphäre stattgefunden, so ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums gegenüber AGRA-EUROPE. Beide Seiten hätten ihre Standpunkte dargelegt und das Ziel bekräftigt, die Vorgaben der EU-Nitratrichtlinie konsequent umzusetzen. Noch vor der nächsten Unterredung werde die Bundesregierung den ersten Monitoringbericht zur Düngeverordnung an die Kommission übermitteln. Die Länder seien aufgefordert, in Vorbereitung des Termins dem Bund nähere Informationen insbesondere zu den Messstellen zu übermitteln.

Die Lage der Messstellen ist einer der Kritikpunkte, die Sinkevičius in seinem Schreiben anführt. Nach einer Bewertung seiner Dienststellen lägen 80 % der Messstellen mit Nitratkonzentrationen von mehr als 50 mg/l außerhalb der Roten Gebiete, so der Umweltkommissar. Bei Phosphat liege dieser Anteil noch deutlich darüber. In diesem Zusammenhang zeigt sich Sinkevičius verwundert, dass Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Saarland und Sachsen trotz Anzeichen von Eutrophierung keine eutrophen Gebiete ausgewiesen hätten. Schließlich äußerte der Kommissar grundsätzliche Zweifel am verwendeten Modellierungsansatz zur Ausweisung der nitratbelasteten Gebiete. AgE

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In Mecklenburg-Vorpommern hat die Raps- und Weizenernte begonnen, während der Drusch der Wintergerste nahezu abgeschlossen ist. Wie der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern heute in Neubrandenburg berichtete, holten die Landwirte in dem Bundesland im Durchschnitt 70 dt/ha Gerste von den Feldern. Trotz dieser "guten" Erträge seien die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückgeblieben, weil die Körner klein und das Hektolitergewicht unterdurchschnittlich ausgefallen seien. Nach Einschätzung von Verbandspräsident Detlef Kurreck können die recht guten Preise dies nur teilweise wettmachen. Außerdem könnte die "mäßige" Qualität zu Problemen bei der Vermarktung führen.
Dem Verband zufolge lief die Gerstenernte im Juli wegen Gewittern und Regengüssen recht holprig an. Die Landwirte hätten immer wieder Pausen einlegen müssen. Die ergiebigen Niederschläge in der ersten Julihälfte hätten die Wasserversorgung auf den Feldern nach einem extrem trockenen und heißen Juni zwar wieder entspannt; für die Wintergerste und auf den sandigen Böden des Landes sei der Regen aber zu spät gekommen.

Laut dem Pflanzenbaureferenten des Verbandes, Frank Schiffner, haben sich wegen des Regenmangels schon sehr früh Trockenschäden in der Gerste gezeigt. Vor allem der Osten des Landes habe viel zu wenig Niederschlag abbekommen, so dass nicht nur die Qualität, sondern auch der Ertrag gelitten habe. In diesen Gebieten dürften wegen des hohen Anteils an sandigen Böden auch die übrigen Kulturen hinter den Erwartungen zurückbleiben. Laut Kurreck fallen die Erträge auch im Rest von Mecklenburg-Vorpommern sehr unterschiedlich aus. AgE

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Markttipps

Deutschland hat von Juli 2020 bis Mai 2021 so viel Rapsschrot wie noch nie in diesem Zeitraum im Ausland vermarktet. Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) in Berlin mit Verweis auf aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mitteilte, belief sich die betreffende Ausfuhr auf rund 2,0 Mio t Rapsschrot; das waren 17 % mehr als in der Vorjahresperiode. Davon wurden fast 1,9 Mio t in andere EU-Länder geliefert.

Wichtigste Abnehmer für Rapsschrot aus Deutschland waren den Wiesbadener Statistikern zufolge weiterhin die Niederlande mit rund 950 000 t im Berichtszeitraum; das bedeutete gegenüber der Periode Juli 2019 bis Mai 2020 ein Plus von 25 %. Auf dem zweiten Platz rangierte Spanien mit einem Zuwachs um 29 % auf rund 282 000 t Rapsschrot. Finnland hielt den dritten Platz, obwohl es seine Einfuhr um 12 % auf 141 000 t Rapsschrot einschränkte. Der Export nach Frankreich wurde hingegen nur marginal auf 139 000 t ausgeweitet.

Wichtigste Drittlandsdestination für deutsches Rapsschrot war Großbritannien, das seine Bezüge in den elf Monaten bis Mai 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf fast 45 000 t verdoppelte. Damit wurde die bislang führende Schweiz mit erneut rund 38 500 t Rapsschrot auf den zweiten Platz auf der Kundenliste verdrängt. Wie die UFOP mit Verweis auf Berechnungen der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) feststellte, exportierte Deutschland im Berichtszeitraum erstmals seit fünf Jahren wieder mehr Rapsschrot als Sojaschrot, obwohl sich dessen Ausfuhr zuletzt um 12 % auf 1,7 Mio t erhöhte. AgE

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Weltmarktpreise legen weiter zu erstellt am: 28.07.21
Die Weltmarktpreise für Zucker haben ihren Ende April 2020 gestarteten Aufwärtstrend in den vergangenen Wochen fortgesetzt. An der New Yorker Börse wurden heute Morgen gegen 10.00 Uhr hiesiger Zeit für Rohzucker-Future mit Fälligkeit im März 2022 in der Spitze 18,99 cts/lb (355,19 Euro/t) bezahlt; das war der höchste Kurs seit März 2017. Bis heute Mittag gegen 12.40 Uhr gab der Kontrakt zwar auf 18,87 cts/lb (352,94 Euro/t) nach; das entsprach aber gegenüber dem im April 2020 markierten 13-Jahrestief immer noch einem Aufschlag von 83,4 %.
Auch für den Weißzucker an der Agrarterminbörse in London ging es weiter aufwärts. Dort rangierte der betreffende Kontrakt zur Lieferung im März 2022 heute Mittag mit 484,7 $/t (411,21 Euro) knapp unter seinem bisherigen Laufzeithoch, das Anfang Juli bei 487,3 $/t (413,42 Euro) markiert wurde.

Analysten begründeten die sehr feste Entwicklung der Zuckerkurse zuletzt unter anderem mit erneutem Frost in wichtigen brasilianischen Zuckerrohranbaugebieten. Dem brasilianischen Zuckerverband (Unica) zufolge dürfte dies mit Blick auf die nächsten Ernte 2022/23 auf die Erträge drücken. Bereits Ende Juni hatte extreme Kälte das Wachstum der Kulturen vielerorts beeinträchtigt. Der Agrarkonzern Wilmar International warnte, dass sich die Pflanzen von diesen Belastungen nicht mehr erholen könnten. Brasilien ist der größte Zuckerproduzent und -exporteur der Welt.

Derweil erwartet der indische Verband der Zuckererzeuger (ISMA) für 2021/22 eine Produktion von 31 Mio t des Süßstoffs im eigenen Land; damit würde das Vorjahresergebnis um 100 000 t übertroffen. Indien belegt auf der Weltrangliste der Zuckererzeuger den zweiten Platz und ist der drittgrößte Exporteur nach Brasilien und Thailand.

Unterdessen rechnet die International Sugar Organization (ISO) für das Wirtschaftsjahr 2020/21, das noch bis Ende September dauert, mit einem globalen Zuckeraufkommen von 169,2 Mio t; das wären 0,2 % weniger als im Vorjahr. Den weltweiten Verbrauch beziffern die Fachleute für die laufende Saison auf voraussichtlich 172,3 Mio t Zucker. Wenn sie Recht behalten, dann würde sich der Produktionsüberschuss aus dem Vorjahr von 900 000 t in ein Defizit umkehren. AgE

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In China haben sich die Schweinebestände vom Einbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) weitgehend erholt. Wie das Landwirtschaftsministerium kürzlich mitteilte, gab es Ende Juni 45,64 Millionen Sauen im Land, das waren 9,34 Millionen oder 25,7 % mehr als zwölf Monate zuvor. Der Gesamtbestand an Schweinen nahm binnen Jahresfrist um 99,2 Millionen Stück beziehungsweise 29,2 % auf 439,11 Millionen Tiere zu. Damit sei die Herdengröße wieder auf den Stand von Ende 2017 gewachsen, dem letzten Jahr vor dem Ausbruch der ASP, erläuterte das Ministerium.

Deutlich zugelegt hat im ersten Halbjahr 2021 auch die Schweinefleischproduktion in der Volksrepublik. Den offiziellen Angaben zufolge wurden 334,4 Millionen Schweine geschlachtet, was einen Zuwachs von 86,4 Millionen Stück oder 34,4 % im Vorjahresvergleich bedeutete. Gleichzeitig erhöhte sich die Schweinefleischerzeugung um 35,9 % auf 27,2 Mio t. Begleitet war die starke Angebotsausweitung von einem starken Verfall der Schlachtschweinepreise, der sich seit Jahresbeginn auf gut 60 % belief. Mittlerweile konnte dieser auch durch Marktinterventionsmaßnahmen, wie verstärkte Lagerhaltung, gestoppt werden. Die landesweiten Schlachtschweinepreise haben sich auf einem Niveau von rund 15 CNY (1,97 Euro) je Kilogramm Lebendgewicht stabilisiert.

Auch bei anderen Fleischarten war dem Ministerium zufolge ein Erzeugungsanstieg zu verzeichnen. So hat die chinesische Rindfleischproduktion gegenüber der ersten Jahreshälfte 2020 um 6,8 % auf 2,91 Mio t zugenommen; bei Geflügelfleisch wurde ein Plus von 5,8 % auf fast 10,8 Mio t gemeldet. Zudem stieg die Milchproduktion um 7,6 % auf 15,4 Mio t. Lediglich die Erzeugung von Eiern war rückläufig, und zwar um 4,1 % auf 15,6 Mio t.

Mit Ausbrüchen der ASP in Schweinebeständen hat China dem Agrarressort zufolge immer noch zu kämpfen und muss deshalb wachsam bleiben und die ergriffenen Biosicherheitsmaßnahmen strikt einhalten. Laut Ministerium hat es im bisherigen Jahresverlauf elf ASP-Ausbrüche in acht Provinzen gegeben, in deren Folge 2 216 Schweine getötet werden mussten. Im vergangenen Jahr wurden bei 19 Ausbrüchen 13 500 Tiere gekeult. Damit sind die Infektionszahlen stark zurückgegangenen, denn 2018 wurden bei 99 Seuchenfällen noch mehr als 800 000 Schweine notgetötet; ein Jahr später waren es bei 63 gemeldeten Ausbrüchen rund 390 000 Tiere. AgE

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