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Es gilt die FFP2- bzw. OP-Maskenpflicht, die von unseren Mitarbeiter*innen streng kontrolliert wird. Um den Sicherheitsabstand von 1,50m einzuhalten, werden verschiedene Maßnahmen umgesetzt.

Aktuelles

Seit Herbst 2014 bestehen EU-weite Restriktionen bezüglich der Abgabe und des Besitzes von Chemikalien, die als Ausgangsstoffe für Sprengstoffe verwendet werden können. Diese wurden durch die neue EU-Ausgangsstoff-Verordnung 2019/1148, welche am 01.Februar 2021 in Kraft trat, verschärft. In erster Linie betrifft das für uns den Handel mit ammoniumnitrathaltigen Düngemitteln (z.B. Kalkammonsalpeter). Anbei finden Sie die Verordnung und die Produktliste.
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Das WIR ist unsere Stärke! erstellt am: 13.11.18

News

In Polen sind in den vergangenen Tagen erneut viele Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen festgestellt worden; allerdings gibt es vorsichtige Anzeichen für ein vorläufiges Abflauen der hochansteckenden Seuche. Die Oberste Veterinärbehörde bestätigte in der vergangenen Woche weitere 46 Fundstellen mit insgesamt 61 an ASP verendeten Wildschweinen.
"Hot Spots" konnten zuletzt indes nicht ausgemacht werden. Vielmehr trat die Seuche von Ermland-Masuren bis ins Karpatenvorland auf. Betroffen war mit etlichen Funden auch wieder die Wojewodschaft Lebus in unmittelbarer Nähe zur deutsch-polnischen Grenze, so dass hier weiterhin Grund zu hoher Wachsamkeit besteht.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr zeigt sich allerdings eine deutliche Abnahme: Während nach amtlicher Zählung der Behörden seit Jahresbeginn insgesamt 1 271 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen und einer in einer Schweinehaltung verzeichnet worden sind, hatte es im gleichen Vorjahreszeitraum fast 2 400 Seuchenfälle gegeben. Für eine Entwarnung dürfte es aber dennoch zu früh sein, da der ASP-Druck auch schon in früheren Jahren deutliche jahreszeitliche Schwankungen gezeigt hatte. AgE

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Um weitere CO2-Absenkungen in der Landwirtschaft zu ermöglichen und die Senkenwirkung in natürlichen Speichern zu erhalten und auszubauen, hält Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner ein Extrabudget zur Honorierung erbrachter Ökosystemleistungen für erforderlich. Dabei denkt sie insbesondere an den Erhalt und die Ausweitung der CO2-Speicherungskapazität durch einen klimastabilen Waldumbau sowie den Humuserhalt und -aufbau. Zudem kündigte Klöckner gestern die Schaffung eines Bundesprogramms mit einem Sonderbudget zum Moorbodenschutz an, um eine klimafreundliche und wirtschaftliche Nutzung dieser Flächen zu ermöglichen. Insbesondere durch Maßnahmen zur Wiedervernässung landwirtschaftlich genutzter Moorböden könnten erhebliche Emissionsminderungen erreicht werden, betonte die Bundesministerin.

Klöckner rief die SPD dazu rief, im Parlament nicht länger die Novellierung des Baugesetzbuchs zur Erleichterung tierwohlgerechter Stallneu- und -umbauten zu blockieren, denn der geförderte Umbau für mehr Platz für Tiere hätte unter anderem aufgrund verringerter Tierzahlen einen positiven Klimaeffekt. Zudem bekräftigte die CDU-Politikerin ihre Forderung an Bundesumweltministerin Svenja Schulze, zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) endlich für Fortschritte hinsichtlich der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln zu sorgen.

Die Verfügbarkeit geeigneter Pflanzenschutzmittel sei die Voraussetzung für die Anwendung von Minimalbodenbearbeitungstechniken im Ackerbau, die wesentlich zum Humusaufbau und damit zur Bindung von CO2 in landwirtschaftlichen Böden beitrage, argumentierte Klöckner. Wer Ernährungssicherung, Ressourcenschonung, regionale Produktion und CO2-Bindung im Boden fordere, könne nicht "sach- und fachfremd" den kompletten Verzicht auf Mittel und deren Zulassung fordern, die Pflanzen bei einem Befall gesund erhalten sollen. Das passe nicht zusammen und spreche gegen jede wissenschaftliche Erkenntnis, so die Bundeslandwirtschaftsministerin.

Um die Sektorziele der Landwirtschaft erreichen zu können, ist nach Ansicht der Ressortchefin auch ein Extrabudget für den breiten Einsatz von Biokraftstoffen in der mobilen Landtechnik notwendig, um die energiebedingten Emissionen zu verringern. Agrardiesel könnte dann durch klimaneutrale Kraftstoffe ersetzt werden, erklärte Klöckner. Zusätzlich zu den vorgeschlagenen Maßnahmen regte die Ministerin den Ausbau des Programms zur energetischen Verwertung landwirtschaftlicher Reststoffe an, da in Biogasanlagen verwertete Gülle Methanemissionen vermeide. Auch die Förderung des Ökolandbaus trägt ihr zufolge zur Emissionsminderung bei, weil er durch den Verzicht auf mineralische Düngemittel und den Humusaufbau einen positiven Klimaeffekt hat. AgE

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Mit scharfer Kritik hat der Deutsche Bauernverband (DBV) auf die heutige Verabschiedung des Baulandmobilisierungsgesetzes im Bundestag reagiert. DBV-Präsident Joachim Rukwied sprach von einer "vertanen Chance für mehr Tierwohl". Während das Kompetenznetzwerk Nutztierhaltung mit Hochdruck an der Weiterentwicklung der Tierhaltung in Deutschland arbeite, beschließe der Bundestag eine Änderung des Baugesetzbuchs ohne Genehmigungsmöglichkeit für den Umbau von Ställen zugunstzen von mehr Tierwohl. Rukwied sieht darin ein politisches Armutszeugnis und den Beleg, "dass es an einem echten politischen Willen für mehr Tierwohl in den Ställen fehlt".
Der DBV-Präsident wies darauf hin, dass die Vorgaben der neuen Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung bei der aktuellen Gesetzeslage baurechtlich nicht umsetzbar seien. Damit gebe es zwar ein finanzielles Förderpaket. Das könne jedoch mangels Baurecht nicht in Anspruch genommen werden. "Die Landwirte sind bereit, viel Geld in die Hand zu nehmen, um bei bestehendem Tierbestand mehr Platz, Freiläufe nach außen und andere Tierwohlmaßnahmen umzusetzen", betonte Rukwied. Die Politik lasse das aber schlichtweg nicht zu. Dies sei umso bedauerlicher, als bei der vorgeschlagenen Anpassung im Baugesetzbuch eine Ausweitung des Tierbestandes ausdrücklich ausgeschlossen worden sei.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium machte unterdessen die SPD für das Scheitern der Baurechtsnovelle verantwortlich. Die auch von der SPD erhobene Forderung, dass Tierhalter ihre Ställe für mehr Platz umbauen sollten, erfordere eine Änderung des Baugesetzbuches, erklärte der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Hans-Joachim Fuchtel. Die SPD blockiere jedoch den von der Bundesregierung vorgelegten Gesetzentwurf. AgE

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Markttipps

Schweinepreise unter starkem Druck erstellt am: 12.05.21
Am chinesischen Schweinemarkt ist seit Jahresbeginn ein starker Preisverfall zu beobachten, der ab April auch den Ferkelmarkt erfasst hat. Laut Erhebungen in landesweit 27 Provinzen hatte der Schlachtschweinepreis Anfang Januar im Vorfeld des chinesischen Frühlingsfestes noch bei 36,66 CNY (4,70 Euro) je Kilogramm Lebendgewicht gelegen; heute sind die Tiere mit 18,88 CNY (2,42 Euro) fast die Hälfte weniger Wert. Bei auch in China steigenden Futterkosten ist die Schwelle einer rentablen Schweinemast, für die Analysten aktuell notwendige Preise zwischen 14 CNY/kg (1,79 Euro) und 16 CNY/kg (2,05 Euro) angeben, möglicherweise bald erreicht.
Am Ferkelmarkt konnten sich die Preise zunächst dem saisonal typischen Verfall nach dem Frühlingsfest widersetzen; sie sind zwischen Ende März und Mitte Mai aber für Tiere mit 20 kg um 25 % auf 166 Euro gesunken. Auch bei den Verbrauchern kommt diese Entwicklung an. Nach Angaben des nationalen Statistikbüros in Peking konnten die Verbraucher Schweinefleisch im April um 21,4 % günstiger erwerben als im Vorjahresmonat; in den ersten vier Monaten waren durchschnittlich 14,6 % weniger als in der Vorjahresperiode zu zahlen.

Den Preisverfall am chinesischen Schweinemarkt, den auch die Schweinefleischexporteure in der Europäischen Union zu spüren bekommen, ist in erster Linie auf die wieder steigende Eigenproduktion zurückzuführen. Nach Regierungsangaben ist bei wachsenden Beständen die Schweinefleischerzeugung im ersten Quartal 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31,9 % gestiegen. Für das Gesamtjahr wird ein Produktionsplus von rund 20 % erwartet, was ein Schweinefleischaufkommen von rund 50 Mio t bedeuten würde. Vor dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Jahr 2018 lag die Erzeugung bei etwa 54 Mio t.

Wie ein Analyst des Landwirtschaftsministeriums kürzlich einräumte, dürften die neuen Ausbrüche der ASP im Winter das Wiedererstarken der Produktion verlangsamen. Er betonte jedoch, dass dies den Aufschwung durch den Ausbau der Produktionskapazitäten nicht aufhalten werde. Dennoch würden auch Importe nötig sein, denn die heimische Nachfrage wachse. Der Ministeriumsexperte geht nach sehr umfangreichen Schweinefleischeinfuhren im ersten Quartal 2021 davon aus, dass sich diese im zweiten Halbjahr abschwächen werden. Er rechnet für 2021 mit einem Import ohne Nebenerzeugnisse von 3,8 Mio t, nach 4,4 Mio t im vergangenen Jahr. AgE

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Exporte 2020 kräftig gestiegen erstellt am: 11.05.21
Der Bauboom während der Corona-Pandemie hat im vergangenen Jahr die Nachfrage nach Holz als Baustoff im In- und Ausland kräftig angekurbelt. Das hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auch in den Exportzahlen niedergeschlagen. Wie die Wiesbadener Statistiker heute mitteilten, erhöhten sich die Ausfuhren von Rohholz aus Deutschland im Vergleich zum Jahr 2019 um 43 % auf rund 12,7 Mio m3; der Wert dieser Lieferungen belief sich auf 845 Mio Euro. Für den Exportboom sorgte insbesondere die hohe Nachfrage nach Fichten- und Tannenholz. Auf diese beiden Holzarten entfielen 84 % des ausgeführten Rohholzes.

Wichtigster Abnehmer von deutschem Holz war im Jahr 2020 China. Mit 6,4 Mio m3 ging die Hälfte der Exporte in die Volksrepublik. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Österreich mit 2,4 Mio m3 und Belgien mit 1,2 Mio m3. Der Exportzuwachs hielt allerdings zu Beginn des Jahres 2021 nicht an. Im Januar und Februar sank der mengenmäßige Export im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,4 % auf 1,5 Mio m3 mit einem Wert von 100 Mio Euro.

Der wachsenden Holznachfrage im Ausland steht ein Rekord beim Einschlag im Inland gegenüber. Im Jahr 2020 wurden laut Destatis 80,4 Mio m3 Holz aus den deutschen Wäldern geholt; das war so viel wie nie zuvor seit der deutschen Vereinigung. Der Grund dafür waren vermehrte Waldschäden infolge des auch durch Trockenheit und Hitze begünstigten Insektenbefalls, vor allem durch den Borkenkäfer. Das Schadholz machte 2020 mehr als die Hälfte des gesamten Holzeinschlags aus.

Die steigende Nachfrage aus dem In- und Ausland, die Angebotsverknappung auch aufgrund der Beschränkungen im Holzeinschlag sowie der Baukonjunktur hatten laut Destatis einen preistreibenden Effekt auf die Außenhandelspreise für Rohholz. Der Index der Einfuhrpreise übertraf im März 2021 den Vorjahresmonatswert um 6,7 %; der Index der Ausfuhrpreise dieser Produktgruppe legte sogar um 11 % zu. Das Nachsehen haben die heimischen Anbieter von Rohholz, die derzeit kaum von der wachsenden Nachfrage profitieren. Die Rohholzpreise - gemessen am Index der Erzeugerpreise der Produkte des Holzeinschlags - stiegen zuletzt zwar moderat an, lagen aber im Februar 2021 noch um 2,3 % unter dem Stand des Vorjahresmonats und sogar 27 % unter dem Niveau des Jahres 2015.

Überdurchschnittlich zugelegt haben hingegen die Erzeugerpreise für bearbeitetes Holz. Im März 2021 lagen diese um 14 % über dem Vorjahresmonatsniveau. Am stärksten, nämlich um 20,6 %, stiegen die Preise für Nadelschnittholz, wozu Dachlatten, Bauholz oder Konstruktionsvollholz gehören. Die Profiteure sind unter anderem die Säge-, Hobel- und Holzimprägnierwerke. Die Umsätze der Branche erreichten im Jahr 2020 einen Rekordwert von 6,5 Mrd Euro. Im Vergleich zum Jahr 2015, als der Umsatz rund 5,5 Mrd Euro betrug, bedeutete das einen Zuwachs von 18,3 %. AgE

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Maispreise ziehen weiter kräftig an erstellt am: 10.05.21
Die Maisfutures an den Börsen in Paris und Chicago haben sich in den vergangenen Tagen auf neue Mehrjahreshöchststände verteuert und dabei die Kurse für die Kontrakte auf Weizen mit nach oben gezogen. Der Matif-Maiskontrakt mit Fälligkeit im November 2021 wurde heute gegen 13.30 Uhr für 224 Euro/t gehandelt; auf diesem Niveau rangierte der Kurs zuletzt im Februar 2013. Für den Chicagoer Dezemberkontrakt wurden heute in der Spitze 6,38 $/bu (209 Euro/t) aufgerufen; das war der höchste Kurs seit Dezember 2012.
Analysten begründeten die feste Entwicklung unter anderem mit Trockenheit in wichtigen brasilianischen Maisanbaugebieten, die zu Ertragseinbußen bei der anstehenden "zweiten Ernte" im Juni führen dürften. Das Brokerhaus StoneX in São Paulo korrigierte seine betreffende Ernteprognose um fast 5 Mio t auf jetzt 72,7 Mio t nach unten. Die dem Agrarressort in Brasília zugeordnete Versorgungsgesellschaft Conab hatte im April mit einem Maisaufkommen im eigenen Land von 82,6 Mio t gerechnet; damit würde die Vorjahresmenge bereits um 2,4 Mio t verfehlt. In der Folge könnte sich die Nachfrage nach US-Ware vor allem aus China weiter intensivieren.

Unterdessen gerieten die Weizenkurse in den Aufwärtssog der Maisfutures. An der Matif wurde Dezemberweizen heute gegen 13.30 Uhr für 229,25 Euro/t gehandelt; das waren 10,50 Euro/t oder 4,8 % mehr als der Abrechnungskurs vom vergangenen Freitag. Damit rückte das Ende April markierte Mehrjahreshoch von 232,50 Euro/t wieder in Reichweite. Gleichzeitig verteuerte sich der Weizenkontrakt derselben Laufzeit in Chicago um 4,9 % auf 7,69 $/bu (234,60 Euro/t); das war dort der höchste Kurs seit Februar 2013. AgE

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